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Weizen 2017

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Welfenprinz » Mo Aug 14, 2017 13:30

http://www.praxisnah.de/index.cfm/article/8947.html
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Ice » Di Aug 15, 2017 12:47

Ist echt schon sehr interessant.
Hab kürzliche eine Gießwasserprobe von meinen Brunnen gemacht in einem anderen Zusammenhang.
Nitrat 2,0mg/lt, Grenzwert bei Trinkwasser liegt bei 50 mg?
Hier gibts aber auch kaum Viehwirtschaft..

Ich halte es mit dem Stickstoff und Weizen so :
Dieses Jahr hat die organische Düngung sicher nicht alles an den Weizen abgegeben.
Also wird zur Zwischenfrucht nix mehr gedüngt..

In Jahren wo nach Ertrag und Eiweiß zu schließen ist,dass der Stickstoff weitestgehenst aufgenommen wurden wird die Zwischenfrucht noch leicht gedüngt damit auch was gescheites später dort steht.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Welfenprinz » Di Aug 15, 2017 13:00

In den WSGs ist Weizen definitiv die Kultur,die am wenigsten Probleme macht. Weizen nimmt(wie im link erwähnt,aber eigentlich ist das Berufsschulwissen) >40% seines N-Bedarfs ab Ährenschieben auf. Deswegen sind die N-Spätgaben nicht mal bedarfsdeckend(ausser man würde da wie vor 30 jahren mit 100 kg N/harangehen) sondern es wird auch noch Naus der Mineralisation aufgenommen.
Besser ist in der Hinsicht nur noch Hafer.
Gerste hingegen ist zwar nicht problematisch bezüglich N-Überhang ,aber auf jeden Fall schlechter als Weizen da je nach Witterung,Zeitpunkt der Frühjahrsmineralisation und Frühreife das bodenbürtige N nur unvollständig aufgenommen wird.

Die echten Problemkulturen sind Kartoffeln und Raps.

Aber nun ja,von Spitzenbauer marius konnten wir ja auch schon lernen,dass die N-Spätgabe Lager macht. -:)) :rofl:
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Re: Weizen 2017 - Raps Problemkultur?

Beitragvon adefrankl » Mi Aug 16, 2017 12:59

Welfenprinz hat geschrieben:In den WSGs ist Weizen definitiv die Kultur,die am wenigsten Probleme macht. Weizen nimmt(wie im link erwähnt,aber eigentlich ist das Berufsschulwissen) >40% seines N-Bedarfs ab Ährenschieben auf. Deswegen sind die N-Spätgaben nicht mal bedarfsdeckend(ausser man würde da wie vor 30 jahren mit 100 kg N/harangehen) sondern es wird auch noch Naus der Mineralisation aufgenommen.
...

Die echten Problemkulturen sind Kartoffeln und Raps.
...
:rofl:

Problemkulturen: Kartoffeln O.K.; Mais: Ja, wegen spätem Aufnahmebeginn
Aber in wieweit ist Raps eine Problemkultur?
Im Aussaatjahr dürfte im folgenden Winter bei kaum einer Kultur weniger N-ausgewaschen werden wie bei Raps (da hohe herbstliche N-Aufnahme)
Im Frühjahr dürfte beim Rapswurzelwerk es auch kaum Auswaschung geben.
Problem sehe ich höchstens nach der Ernte wenn keine Folgekultur die danach einsetzende N-Minearalisation rechtzeitig aufnimmt.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Welfenprinz » Mi Aug 16, 2017 13:05

Wegen der Mineralisation der Ernterückstände.
In unserem -ich unterstelle: in den meisten -WSGs wird die Nichtstoppelbearbeitung nach Raps im Rahmen freiwilliger Vereinbarungen,mancherorts auch mit Zuschusszahlungen, angestrebt und umgesetzt.

Edit: Mais ist bei uns ne junge Kultur,und es liegen hier erst ein paar Jahre Erfahrungen vor. Deswegen hab ich ihn mangels Kenntnis aussen vor gelassen.

Aber an den meisten Standorten dürfte die Problematik weniger an der Kultur selbst als an der Kombination Sandboden/organischer Dünger liegen.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon 714er » Mi Aug 16, 2017 18:59

Zum Mais kommt hier Nitrifikationshemmer in die Gülle, dann wird die Auswaschungsgefahr bis zum Entzug verringert. Nach zumeist Körnermais kommt direkt wieder Getreide, im Sommer dann Raps/Ölrettich als winterharte Zwischenfrucht. Mineraliserter Stickstoff aus dem Sommer wird somit vom Mais aufgenommen oder durch die Zwischenfrucht ins nächste Jahr gebracht.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Paule1 » So Aug 20, 2017 12:10

Weizenernte 2017 jetzt vorbei???

Was habt ihr mit dem Weizen gemacht?

1. eingelagert-wo

a.zum verfüttern?

b. zum verkauf?

2. Weizen verkauft

zu welchem Preis?

Meine Ernte wurde komplett ab Feld zum Händler gbracht und für 15,00 Euro plus Mwst Verkauft
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Rustico » Do Aug 24, 2017 11:16

1. a)
und
1. b)
15 Euro

Grund: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
1. Was hat man das ganze Jahr über ausgegeben?
2. Was sind die Einnahmen?
Einlagern rund 1 Euro... da ist mir das Risiko zu hoch, ob ich die 15 noch halten könnte. Daher gleich verkauft.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Schauerschrauber » Do Aug 24, 2017 15:42

Hallo

Ernte wurde Dienstag beendet .

Alles verkauft - nix einglagert.

Brotweizen mit Kontrakt 15,00

Brotweizen Tagespreis 14,30

Futterweizen bis. 6.8. 13,80

Futterweizen ab 7.8. 12,50

Anteil Futterware leider 60% , zum Glück nach 7.8. nur noch kleine Teilmenge , Kontraktmenge B Weizen gerade so erfüllt .

Bin aber dennoch sehr zufrieden , Ertragsdurchschnitt gute 80 dt , viel Lager und es waren viele schwache Böden mit Stoppelweizen dabei . Sogar einige Ecken Totalausfall (fürs Mulchgerät) sind im Durchschnitt eingerechnet.
Kollegen im Umkreis hatten teilweise A Weizenkontrakte für 16,00 abgeschlossen und keinen Mähdrescher bekommen , seit gestern gibts Lohndrescher die Kapazitäten frei haben.


MfG
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Paule1 » Do Aug 24, 2017 21:00

Wir haben das Weizengeld Geld mit 15,00Euro bereits auf dem Konto :D
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Welfenprinz » Do Aug 24, 2017 21:04

Nördlich von Braunschweig

http://up.picr.de/30172600rm.jpg

Ab Salzgitter nordöstlich Schlag um Schlag,der noch auf den Drescher wartet.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon elchtestversagt » Fr Aug 25, 2017 6:54

Mais ist die Frucht, die organischen Dünger sehr gut ausnutzt.
Man bekommt Spitzenerträge jenseits der 10to. trocken im Körnermais mit 30m3 Schweinegülle ( plus Piadin, ist für mich selbstverständlich) sowie nur 1dt. UFD.
Macht in der Summe 170 kg N. Das "schafft" hier kein Weizen. Der braucht dafür 270 kg N.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Nordlicht73 » Sa Aug 26, 2017 22:25

So, Weizenernte 2017 endlich geschafft. Am Ende fast alles Futterweizen. Ertraglich vorne der Reform als Rapsweizen mit jeweils um die 85-88 dt/ha, besonders auf 50-60ziger Lehm etwas enttäuschend, hatte auf eine 9 vorne gehofft, naja. Tobak als Weizen nach Weizen auf 45 ziger Boden mit 80 dt vor über 2 Wochen richtig gut, auch mit dem Boregar auf 25-30ziger Boden bin ich zufrieden mit um die 63 dt/ha auf einem Feld, die 2 anderen waren schwächer, aber da hat auch einiges gelegen und war ausgewachsen, und die Wildschweine sind dort dann durchgegangen als er lag. Da waren es nur 45 dt/ha. Boregar alles nach Roggen.
Hl überall eine Katastrophe, die Fallzahlen passten meist, sogar jetzt hält der Reform noch die 225 nach Regen ohne Ende die letzten Wochen, alle anderen Sorten liegen zwischen jetzt 80-160 was man im Landhandel hört.

Hab beim Reform Zwiewuchs beobachtet, hatte ich bisher nie im Weizen gehabt. Reform werd ich wohl wieder nehmen, mal sehen ob es auch noch KWS Talent gibt oder Porthus, die haben sehr gut abgeschnitten in den hiesigen Landessortenversuchen.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Hessen-Sibirier » Mo Aug 28, 2017 14:30

So, auch im sonnenverwöhnten Hessisch-Sibirien ist die Weizenernte zu 99% abgeschlossen. (bei mir sogar 100% :D ).
Wo jetzt noch was steht, ist der Boden nicht zu befahren. :regen:
Bei mir ohnehin nur Futterweizen, mit den Erträgen war ich ganz zufrieden. Steht überall mindestens eine 80 vor dem Komma.
Und der Weizen hat auch, dank später Osiris-Behandlung, gut durchgehalten. :=
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Welfenprinz » Sa Sep 02, 2017 12:24

Zum Thema Nitrat,Proteinwerte ,DÜV:

Im Vorabbericht zu den LSV-Weizenergebnissen dies Jahr in der Grünen wird im Resümee die Empfehlung gegeben den C-Weizenanbau einzuschränken und B und A auszuweiten.

Marius,ruf doch bitte da mal an und erklär denen,dass sie keine Ahnung haben.
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