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Weizen 2017

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Fusariumproblem unterschätzt

Beitragvon adefrankl » Sa Sep 02, 2017 22:35

Bei einem Gespräch mit dem verbliebenen größeren Rinderzüchter/Mlichviehhalter am Ort kam auch das Gespräch darauf, ob er seinen Weizen verkauft oder selbst verfüttert. Seine Aussage war, dass er den Weizen lieber verkauft und gegebenenfalls Gerste zukauft. Ein wesentlicher Grund wäre, dass sich der Weizen aufgrund von leichten Fusarienbefall merklich negativ auf die Fruchtbarkeit im Stall auswirken würde.
Nun ist bei ihm die Weizenvorfrucht (Silo-)Mais, aber er pflügt dazu immer. Weiterhin ist eigentlich in Mittelfranken und speziell am konkreten Ort eigentlich von der Witterung her (Regenarm) keine besondere Gefährdung zu erwarten, Ansonsten sprach er von einem A-Weizen und dass er den an einen Müller (bei leichten Fusaiumbefall ´) problemlos vermarkten konnte. (Leider keine Daten zur genauen DON Belastung bekannt).
Wenn nun bereits leichter Fusariumbefall Gesundheitsprobleme im Stall machen kann, dann heißt es für mich, dass offensichtlich die Fusarumproblematik bisher unterschätzt wird. Es ist daher zu erwarten, dass dieses Thema auch bei der menschlichen Ernährung weit stärker in den Fokus rücken könnte. So ist bei Pollmer die Aussage zu finden "Sicher ist, dass Neuralrohrdefekte von Medikamenten (Valproinsäure) sowie Schimmelpilzgiften (Fumonisine)
ausgelöst werden. ......... Fumonisine werden von Fusarien erzeugt, die bei feuchter Witterung vor allem Mais, aber auch alle anderen Getreidearten befallen." (Quelle: http://euleev.de/images/andere_Redaktio ... angere.pdf Seite 10)
Negativ betrachtet könnte dies der Ausgangspunkt für den nächsten "Lebensmittelskandal" bilden. Positiv betrachtet könnte sich ein Markt für besonders fusarienarmen Weizen auftun. Ich gehe auf jeden Fall davon aus, dass man eine Reduzierung der Fusariumbelastung beim Weizenanbau noch stärker Beachtung schenken sollte (Angefangen bei der Sortenwahl!, Tobak-ähnliche Sorten haben unter dem Aspekt das Potential den Ruf des deutschen Weizens zu ruinieren (ich weiß Tobak ist ein C-Weizen))
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Hobbyfarmer01 » Sa Sep 02, 2017 23:01

Was willst Du mir damit sagen.....?
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Paule1 » Sa Sep 02, 2017 23:11

Fusarium ist natürlich im Biobereich eine Problem, deshalb wird der Backweizen aufgemischt :idea:
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Re: Weizen 2017 - Nur Bioproblem?

Beitragvon adefrankl » Sa Sep 02, 2017 23:50

Paule1 hat geschrieben:Fusarium ist natürlich im Biobereich eine Problem, deshalb wird der Backweizen aufgemischt :idea:

Keineswegs nur im Biobereich! Vor einigen Jahren sind zwar gerade Bionudeln (Herkunft Poebene) diesbezüglich bei Stiftung Warentest besonders negativ aufgefallen.
Aber so manche konventionelle Fruchtfolge ist fusariumfreundlicher (Mais als Vorfrucht, am besten noch Pfluglos) als viele Biofruchtfolgen (So schön auch Mais auch sonst ist, bzgl. Fusarien ist er eine Problemfrucht). Und dann spielt da gerade die Sortenwahl eine wichtige Rolle. Zunächst geht es da darum die Negativausreißer konsequent auszuschließen. Insofern sehe ich es schon als sehr problematisch wie hier andere oft von Weizen wie Tobak schwärmten mit bekannter extremer Fusariumanfälligkeit.
Das ist eigentlich meine primäre Aussage. Dass wir (nicht nur) bei der Sortenwahl die Fusarien noch mehr im Blick haben sollten.
In obiger Aussage ist eigentlich nur richtig, dass man im konventionellen Bereich potentiell mehr Möglichkeiten hat die Fusarienbelastung zu senken (gerade in Extremjahren).
Insofern könnte konventioneller Weizen diesbezüglich besser werden als Bioweizen.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Waldecker 90 » So Sep 24, 2017 11:40

Hallo Kollegen.
Auch wenn es abweicht von eurem bisherigen Dialog, hätte ich mal eine Frage bezüglich Weizen mit breitem/großem Blätterdach!
Kann mir evtl jemand von euch einen Weizen nennen mit breitem Blätterdach der Vergleichbar ist mit "normalen" Sorten wie bspw Reform oder Patras ?
LG
Gruß Waldecker ;)
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Bauerntrampel » So Sep 24, 2017 14:29

Du suchst also eine Sorte mit Blättern wie Schilf?
Da fällt mir zuerst Nordkap von den neueren Sorten ein. Der hat so breite Blätter, dass die unteren durch Beschattung schon wieder absterben.
Auch Elixer ist nicht gerade mickrig im Blatt.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Weizen 2017

Beitragvon Waldecker 90 » So Sep 24, 2017 20:45

Bauerntrampel hat geschrieben:Du suchst also eine Sorte mit Blättern wie Schilf?
Da fällt mir zuerst Nordkap von den neueren Sorten ein. Der hat so breite Blätter, dass die unteren durch Beschattung schon wieder absterben.
Auch Elixer ist nicht gerade mickrig im Blatt.

Ich suche eine Sorte die durch ihr großes Blätterdach die Unkräuter unterdrückt, sodass man (hoffentlich) merkliche Unterschiede beim Herbizid-Aufwand feststellt .

Danke schonmal für die Sortenhinweise. Bin für weitere Tipps dankbar . :prost:
Gruß Waldecker ;)
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Crazy Horse » Do Sep 28, 2017 14:54

Bauerntrampel hat geschrieben:Du suchst also eine Sorte mit Blättern wie Schilf?
Da fällt mir zuerst Nordkap von den neueren Sorten ein. Der hat so breite Blätter, dass die unteren durch Beschattung schon wieder absterben.
Auch Elixer ist nicht gerade mickrig im Blatt.


Johnny (B) hat sehr breite Blätter
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Paule1 » Sa Sep 30, 2017 22:01

Wer hat schon gesät den W`weizen Aussaat 2017.

Bei mir wird er nach S`Mais gesät, die Sorte 1x Nachbau Ernte 2016 Sorte Patras, heute nach Mulchen mal Flach gegrubbert jetzt ist mal :gewitter: :regen:
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Nordlicht73 » Sa Sep 30, 2017 23:03

Bei mir ist er seit Freitag in der Erde. Hab Reform und Talent. Auf 60ziger Lehm wars ein Akt weils noch so nass war, aber bei dem vielen Regen der ab jetzt fallen soll musste er rein. :roll:
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Paule1 » Do Okt 05, 2017 19:19

Am Montag den ersten veruch gestartet bis zum Regen 1,25 hat gesät, heute nachmittag nach Wind und Sonne W`Weizen 2017 Patras Pfluglos nach S`Mais fertig gesät.
Nah Mais 1x mulchen lassen 2x gegrubbert.--Jetzt wieder Regenschauer n8
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Wini » Fr Okt 06, 2017 20:56

Aufgrund der vielen Niederschläge ist hier in Franken derzeit kaum an die Weizensaat zu denken.
Bereits eingesäte Flächen sind meist total verschlämmt.

Werde wohl morgen einen ersten Versuch auf Rapsvorfruchtflächen wagen und bei der Saatstärke
wegen der Feuchtigkeit, der verspäteten Saat und dem verregneten Nachbau-Saatgut noch drei Schippen drauflegen.
Nachbau Wunderweizen Elixer, TKG 44g, KF 97% mit Landor und Hausmittel gebeizt.
Mal sehen, ob direkt nach der Pflugfurche mit Schleppscharen eingesät werden kann.

Das TKG lässt heuer übrigens sehr zu wünschen übrig.
Habe Weizen-Saatgut mit TKG von lediglich 37g beim Landhändler gesehen.

Darf so ein Hühnerfutter überhaupt in den Verkehr gebracht werden ?

Gruß
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Paule1 » Fr Okt 06, 2017 22:17

Also diese Jahr war es schon eine Herausforderung die Pfluglose Bestelung bei W`Gerste Weize und auch der Mulchsaat, hier muß der Acker als Minutenboden gesehen werden, d.h. bearbeitung nur kurzeitig sinnvoll möglich.
Beim Weizen haben wir mal vorgegrubbert, was ja dann nach 16mm Niederschlag nicht von Vorteil ist, zur Staat gestern haben wir mit 2 Schlepper gearbeitet, Grubber und sofort daneben die Keiselegge und Sämaschinenkombination.
Beim Pflügen wird es z.Zt. auch nicht anders möglich sein.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Kalle44 » Sa Okt 07, 2017 18:09

Gerade eine Runde in der Gemarkung gedreht.

Nach ca. 60mm in den letzten 10 Tagen wird vorerst nichts gehen. Die Böden sind vollgesogen. Da werden 2-3 trockene Tage auch nichts ändern. Hoffentlich kann ich nächstes WE mit der KSE flach durch und den Boden so aufziehen, um dann einige Tage später drillen zu können. Wenn es weiter so unbeständig bleibt, wird die Aussaat vom Weizen eine echte Herausforderung wie auch beim Raps, wo man die Fehler nun gut sehen kann. Die Bedingungen bei der Gerste waren optimal hier.

Zunächst warte ich aber ab und versuche meinem Boden nichts anzutun.

Was plant ihr?
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Kreuzschiene » Sa Okt 07, 2017 21:49

Noch steht Körnermais auf der Fläche, wo Weizen hin muss.
Dauert wohl noch vier Wochen...
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