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Weizenaussaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Nordhesse » Mi Okt 16, 2013 16:23

ich finde "das kennenlernen" einer Sorte mit ca. 2 ha zum eigenen Nachbau viel interessanter als die finanzielle Ersparnis in die eine oder anderer Richtung.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon ackerbauer80 » Mi Okt 16, 2013 19:36

@ Nordhesse
Ich finde wenn Du eine neue Sorte kennenlernen willst, sind zwei Hektar, vorallem wenn es ein Teilschlag ist, definitiv zu wenig.
Haben wir früher auch gemacht, war allerdings nicht so meins. Lauter Fragen wie: Wo war die Grenze zur anderen Sorte? Wie genau geht der Hektarzähler? Soll ich wirklich mit einem halben Wagen zur Waage fahren?
Jetzt bauen wir von einer neuen Sorte immer einen Feldblock an so 15-30 ha an.
Dann hat man möglichst viele Umweltfaktoren mit in der Auswertung, wie Randbereiche, Waldschatten, Steinköpfe usw. Ich denke so kann man viel mehr über eine Sorte erfahren, als wenn man sie in der Mitte seines besten Schlags anbaut.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » Mi Okt 16, 2013 19:37

ackerbauer80 hat geschrieben:@ Nordhesse
Ich finde wenn Du eine neue Sorte kennenlernen willst, sind zwei Hektar, vorallem wenn es ein Teilschlag ist, definitiv zu wenig.
Haben wir früher auch gemacht, war allerdings nicht so meins. Lauter Fragen wie: Wo war die Grenze zur anderen Sorte? Wie genau geht der Hektarzähler? Soll ich wirklich mit einem halben Wagen zur Waage fahren?
Jetzt bauen wir von einer neuen Sorte immer einen Feldblock an so 15-30 ha an.
Dann hat man möglichst viele Umweltfaktoren mit in der Auswertung, wie Randbereiche, Waldschatten, Steinköpfe usw. Ich denke so kann man viel mehr über eine Sorte erfahren, als wenn man sie in der Mitte seines besten Schlags anbaut.


Und nun stell dir vor, Nordhesse meint genau dasselbe wie du, nur in einer anderen Größe. :)
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon ackerbauer80 » Mi Okt 16, 2013 19:43

Ich bin nicht davon ausgegangen, dass der Nordhesse lauter Zweihektarschläge hat. Ich kann mich natürlich auch irren.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » Mi Okt 16, 2013 19:57

ackerbauer80 hat geschrieben:Ich bin nicht davon ausgegangen, dass der Nordhesse lauter Zweihektarschläge hat. Ich kann mich natürlich auch irren.


Aber der eine oder andere wird anscheinend dabei sein.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon ackerbauer80 » Mi Okt 16, 2013 20:09

Deswegen habe ich ja auch den Nordhessen angesprochen.

Mir ist schon klar, dass für viele Landwirte 2 ha ein Feldblock ist.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Tobi. » Mi Okt 16, 2013 20:52

80,- €/Std. Schlepper + 50,- €/Std. Fahrer :shock: :shock: :shock:

Scheint mir dann doch ein wenig hoch gegriffen....

Auch gut, wenn der ein oder andere langsam versteht was Vollkostenrechnung ist,...
...zu wissen wann die anzuwenden ist, bzw. aus kaufmännischer Sicht auf jeden Fall Grenzkosten anzusetzen sind ist dann wohl doch zu hoch... :mrgreen:
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Okt 16, 2013 21:18

Tobi. hat geschrieben:80,- €/Std. Schlepper + 50,- €/Std. Fahrer :shock: :shock: :shock:

Scheint mir dann doch ein wenig hoch gegriffen....

Auch gut, wenn der ein oder andere langsam versteht was Vollkostenrechnung ist,...
...zu wissen wann die anzuwenden ist, bzw. aus kaufmännischer Sicht auf jeden Fall Grenzkosten anzusetzen sind ist dann wohl doch zu hoch... :mrgreen:


Keineswegs, jetzt fängt diese müde und völlig fehlerhaft geführte Diskussion erst an, interessant zu werden. Schieß los :)
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Todde » Do Okt 17, 2013 8:49

Wini hat geschrieben:Bei Dünnsaat ist übrigens auch die Verteilung in der Reihe problematisch.
Bei meiner Sämaschine kommt es zu mehr oder weniger Haufenbildung, d.h. bei dünnerer Saat habe ich oft größere Pflanzenabstände, die
später noch als Lücken sichtbar sind. Auch dies versuche ich durch eine stärkere Saat zu kompensieren.

Gibt es eigentlich Statistiken zu Ertragsunterschieden im Vergleich zur Einzelkornsaat ?



In der DLZ 09/13 sind Versuche zu Dünnsaaten auch mit Einzelkornsaat.
Die meisten Ähren m² sind in Einzelkornsaat mit guter Einzelablage in der Reihe in Dünnsaat entstanden. Mehr Körner m² brachten in keinem Fall mehr Ähren m², im Gegenteil es waren weniger.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon julius » Do Okt 17, 2013 9:08

ackerbauer80 hat geschrieben:@ Nordhesse
Ich finde wenn Du eine neue Sorte kennenlernen willst, sind zwei Hektar, vorallem wenn es ein Teilschlag ist, definitiv zu wenig.
Haben wir früher auch gemacht, war allerdings nicht so meins. Lauter Fragen wie: Wo war die Grenze zur anderen Sorte? Wie genau geht der Hektarzähler? Soll ich wirklich mit einem halben Wagen zur Waage fahren?
Jetzt bauen wir von einer neuen Sorte immer einen Feldblock an so 15-30 ha an.
Dann hat man möglichst viele Umweltfaktoren mit in der Auswertung, wie Randbereiche, Waldschatten, Steinköpfe usw. Ich denke so kann man viel mehr über eine Sorte erfahren, als wenn man sie in der Mitte seines besten Schlags anbaut.


Warum bewertet ihr selber Sorten ?

Ich studiere penibel die ganzen LSV besonders die Örtlichen. Manchmal auch noch in anderen Bundesländern. Wenn ich dann eine Sorte ausgewählt habe, hatte die bisher immer nahezu exakt die Eigenschaften wie in den LSV.
julius
 
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Nordhesse » Do Okt 17, 2013 9:12

In Nordhessen sind 2 ha häufig ein Feldschlag. Je nachdem wo man hinkommt werrden sie größer oder kleiner- Nördlich Kassel eher größer, westlich ( Frankenberg) eher kleiner. Hier läuft zur Zeit die Flurbereinigung- danach liege ich so bei ca. 6 ha, hoffentlich Zur Abgrenzung innerhalb eines Feldschlages gibts die schönen weißen Stäbe http://www.baumann-saatzuchbedarf.de

Versuch macht kluch :D
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon ackerbauer80 » Do Okt 17, 2013 19:44

Weizenaussaat weitgehend abgeschlossen. (Pflügen und säen geht bei uns zum Glück fast immer).
Nur die letzten paar Hektar nach Körnermais stehen noch an.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » Do Okt 17, 2013 21:15

Ich habe heute mal den ersten Hektar Weizen gesät. Nach Raps, direkt in die Stoppeln bzw. was davon übrig ist. War ziemlich klebrig, ging aber besser als gedacht. Ich hätte mich direkt auf die vor 2 Wochen gepflügten Flächen von meinem Onkel stürzen sollen, die sind nämlich erstaunlich "trocken".
Meine Stoppelweizenflächen sind noch leicht grenzwertig. Dafür sind meine Böden super tragfähig.

Ist beinah wie auf der Autobahn. :mrgreen:
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon 1056xl » Do Okt 17, 2013 23:07

Hallo
Also bei uns ists im moment nicht mehr so Sicher ob dieses Jahr noch alles gesäht wird, bei uns hats seit dem 5.Oktober über 60mm
Geregnet, teilweise gepflügte Flächen sind vollgesaugt wie ein Schwamm. Grubbern geht bei Flächen mit höheren Tongehalten gar nimmer.
Direktsähen heist oben alles reinschmieren und unten drinnen alles verdichten bis zum geht nicht mehr. Bessere Böden (Zuckerüben,Körnermais )
geht nach dem Pflügen warscheinlich noch, hoff ich jedenfalls :roll: :roll: , mal sehen wies aussieht wenn der HOLMER drüber ist :wink: :? .
Alles was jetzt noch nicht gesäht ist , ist sch..... :roll: :roll: :roll: .
Von "alles im grünen Bereich" kann keine Rede mehr sein, und wer jetzt noch behauptet Frühsaaten sind nix dem ist meiner Meinung nach nimmer zu helfen :mrgreen: :mrgreen: .
Allen die aufs "spät" Sähen schwören wünsche ich noch viel Spaß :mrgreen: :mrgreen:

MfG. 1056xl
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » Fr Okt 18, 2013 7:55

Hier mal meine Verdichtungen bis zum gehtnichtmehr.
Übrigens schmierte es gar nicht mal so arg.

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Sieht irgendwie aus wie jedes Jahr.
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