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Weizenaussaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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455 Beiträge • Seite 7 von 31 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 ... 31
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Crazy Horse » Fr Okt 11, 2013 15:24

Schauerschrauber hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:@Schauerschrauber
Was ist denn so ungewöhnlich am Tobak? Der hat doch eigentlich recht schöne Körner und macht auch ein ganz gutes TKG (dürfte in meinem Fall so bei 52-53g liegen).



Hallo

Das meine ich ja auch. War im positiven überrascht von der Optik der Körner. Der Weizen ist Neuland für mich .

Obwohl die Berater ja nicht viel auf den halten , wegen hoher Fusariumanfälligkeit.

MfG



Jetzt bin ich doch etwas überrascht! Hast Du ernsthaft geglaubt, Du bekommst da einen Sack mit lauter Schmachtkörnern geliefert :mrgreen: ?
Die Sorte würde in den Landessortenversuchen doch niemals so gut abschneiden, wenn sie nicht gut einkörnen würde oder keine gute Kornausbildung hätte? Und die Resonanz hier im Forum, von denen, die sie schon mal angebaut haben, war doch auch durchweg positiv.

Nicht umsonst rangiert Tobak in der bundesweiten Vermehrungsstatistik an 3. Stelle (hinter JB Asano und Julius) mit mehr als 3000 ha Vermehrungsfläche. In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ist er mittlerweile sogar die meistvermehrte Sorte, weil er natürlich auch in der Praxis überzeugt.

Es gibt natürlich auch noch andere gute Sorten, aber Tobak gehört in der Summe seiner Merkmale auf jeden Fall zu den besten. Ährenfusarium kann zwar in manchen Jahren mal ein Thema sein und nach Mais sollte man die Sorte eher nicht anbauen, aber mit einer gezielten Ährenbehandlung bist Du, was die DON-Werte angeblangt, fast immer auf der sicheren Seite (macht sich in Form einer besseren Kornausbildung auch ertraglich positiv bemerkbar).

Die Genossenschaft war übrigens auch positiv angetan von der Sorte, nachdem sie - ähnlich wie Du - auch mit dem schlimmsten gerechnet hat. In BW wird die Sorte ja nicht vermehrt.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon 1056xl » Fr Okt 11, 2013 15:28

Hallo
@Forenkobold :roll: :roll: ist ja mal logisch das das bei Körnermais,Silomais und Zuckerrüben nur selten möglich ist. :wink:
Und ob 320 oder 400 Kö/m² hängt ja auch von der Gegend ab, und da Ihr anscheinent auch mit Weinbau zu tun habt, heist das Ihr habt ein ganz anderes
Klima als wir hier bei uns :)

@ Crazy Horse, Unterfranken ist schon ganz schön groß, und wenn ich mal annehme das du vielleicht z.b.aus dem Lkr.Wü. oder MSP. kommst,
wirtschaftest du ja in einer anderen Welt als ich aus dem nörtlichsten Unterfranken. :mrgreen:
Wir fangen nicht generell am 10.9. mit dem Sähen an, wenn ich meine Aufzeichnungen der letzten 30 Jahre aber anschaue sind nur 4 Jahre dabei
in denen die Windergerste nach dem 20.September (einzelne Ausnamen (Schläge) WG nach Silomais) und davon nur 1x am 2.Okt.gesäht wurden.
Ausgewintert ist in diesem Zeitraum die WG nur 2 mal, letztes Jahr komplett (alles Zweizeilige) und 1983 teilweise, nur ausgedünnt, alles Mehrzeilige,wurde nicht
umgebrochen sondern einfach SG.und Hafer eingesäht da ja alles Futtergetreide werden sollte.
Verzwergungsvirus (warscheinlich) hatte ich nur einmal auf einem Schlag (WG zweizeilig Sorte Jasmin)1994, hat erschreckend ausgesehen aber dennoch 60dt/ha gedreschen
Seit dem werden nur noch Sorten mit Virusresistenz angebaut, fast nur Zweizeilige. Zu WG nach WW wird fast immer gepflügt.
Von der Zikaden bekämpfung im Herbst halte ich gar nichts, ist sowiso nur ein Schuß ins Blaue und die Wirkung zweifelhaft,
freut vor allem die Pflsm.Hersteller und Händler. :mrgreen:

Weizen wird seit 1992 schon im September ausgesäht, erst etwas zaghaft aber seit 1995 alles was geht :D ,
inzwischen meistens noch vor der Wintergerste :D
Winterweizen ausgewintert nur 2012 ca 20-25%. :? Was die Auswinderung begünstigt hat war nicht genau zu differenzieren. :?
Einige Sorten waren "stellenweise" mehr betroffen wie andere. Stärker betroffen waren auch Kuppen und Südhänge.
Umgebrochen wurde nur ein einziger Schlag komplett, bei einem Schlag von ca 5ha wurde die Kuppe die Quer zur Bewirtschaftungsrichtung liegt
umgebrochen und mit SW.(aus Östereich :roll: )angesäht. Bei den restlichen Flächen wude durch vorgezogene 2.N-Gabe versucht die Bestockung
noch mehr anzuregen. :wink: Alles was komplett umgebrochen wurde (WW.und WG.), wurde aus der Not heraus mit ungereinigter, ungebeizter, SG. angesäht :roll: :roll:
Gesäht wurde die Sorte M... mit "180"kg/ha. 80N waren ja schon drauf, +2.gabe 60N ,1 x kurz, 1 x Fungi und sonst nichts. :mrgreen: :mrgreen:
Ergebnis trotz teilweise Lager :roll: :roll: auf 7,5 ha 78dt/ha SG (Futtergerste 13 Ew.) :D :D :D :D
Und beim Weizen habe ich letztenendes im durchschnitt (WW und SW) 56 dt/ha :? :? geerntet
Normal sind bei uns ca 65dt (schlechteres Feld) und 85dt/ha (besseres Feld ,Zuckerübenfeld),
dieses Jahr hats auch einzelne Schläge mit ca 100dt gegeben :D :D :D :D :D

Und wenn ich jetzt zum Fenster rausschau bin ich sowiso froh um jeden ha der gesäht ist, seit Do. inzwischen ca 40mm :regen: :regen:
Also : früh sähen - dick ernten :mrgreen: :mrgreen:

MfG. 1056xl

P.S. Wer Rechtschreibfehler findet darf diese gegen eine kleine Spende für einen guten Zweck oder für die
Bildung der eigenen Kinder behalten usw., 8) 8) :wink:
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Tobi. » Fr Okt 11, 2013 15:39

Crazy Horse hat geschrieben:...Der hat doch eigentlich recht schöne Körner und macht auch ein ganz gutes TKG (dürfte in meinem Fall so bei 52-53g liegen).


Hatte dieses Jahr mit dem Tobak top Erträge; Betriebsrekord.
Aber TKG war nur bei 44g. Zum Schluß hat dann doch das Wasser gefehlt.
Wenn da noch bisschen mehr Wasser da gewesen wäre.... :klee: :prost:
Tobi.
 
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon madanf » Fr Okt 11, 2013 15:59

Bin auch froh etwas früher mit der Weizen-Aussaat angefangen zu haben.
Jetzt wird´s, jedenfalls für unsere Gegend, spät mit der Saat.
Ich habe lediglich noch 3ha zu sähen. Das werden wir wohl noch hinbekommen. :prost:

Gruß
Frank
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Ulikum » Fr Okt 11, 2013 16:01

NobbyNobbs hat geschrieben:Was bin ich so froh, mit dem Weizen fast fertig zu sein. Jetzt ist es bald Mitte Oktober und die Flächen sind alles andere als befahrbar. Bei weitem nicht. Selbst meine Boxer-Stomp-Mischung kann ich jetzt nicht termingerecht zum Spitzen ausbringen, da die zuletzt angehäuften 80 l einfach ein schonendes Befahren unmöglich machen. Geschweige denn wer jetzt glaubt, mit Kreiselegge oder Ähnlichem Drillen zu können, der wird sich wundern.
Bin mal gespannt, was das mit dem Körnermais gibt und ob der anschließende Weizen erst im November raus kommt :shock: :oops:


Ich sehe das genau so,
dieses Jahr zeigt mal wieder das man sehr flexibel sein muß wenn man es mit der Bodenschonung ernst nimmt.
So früh habe ich noch nie meinen Weizen in die Erde gebracht, muß aber sagen eine bessere Entscheidung hätte ich nicht treffen können.
Am Montag und Dienstag habe ich beim Spritzen feststellen müssen das die Gallen auf dem Acker schon wieder Wasser führen, somit wird es hier mit großer Wahrscheinlichkeit keine vernünftige Herbstaussaat mehr geben.
Was ich jetzt noch nicht ausgesät habe wird entweder im Januar/ Februar bei leichtem Frost oder im März/April bei trockenem Boden mit Sommerweizen bestellt.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Crazy Horse » Fr Okt 11, 2013 17:25

1056xl hat geschrieben:Hallo
@Forenkobold :roll: :roll: ist ja mal logisch das das bei Körnermais,Silomais und Zuckerrüben nur selten möglich ist. :wink:
Und ob 320 oder 400 Kö/m² hängt ja auch von der Gegend ab, und da Ihr anscheinent auch mit Weinbau zu tun habt, heist das Ihr habt ein ganz anderes
Klima als wir hier bei uns :)

@ Crazy Horse, Unterfranken ist schon ganz schön groß, und wenn ich mal annehme das du vielleicht z.b.aus dem Lkr.Wü. oder MSP. kommst,
wirtschaftest du ja in einer anderen Welt als ich aus dem nörtlichsten Unterfranken. :mrgreen:
Wir fangen nicht generell am 10.9. mit dem Sähen an, wenn ich meine Aufzeichnungen der letzten 30 Jahre aber anschaue sind nur 4 Jahre dabei
in denen die Windergerste nach dem 20.September (einzelne Ausnamen (Schläge) WG nach Silomais) und davon nur 1x am 2.Okt.gesäht wurden.
Ausgewintert ist in diesem Zeitraum die WG nur 2 mal, letztes Jahr komplett (alles Zweizeilige) und 1983 teilweise, nur ausgedünnt, alles Mehrzeilige,wurde nicht
umgebrochen sondern einfach SG.und Hafer eingesäht da ja alles Futtergetreide werden sollte.
Verzwergungsvirus (warscheinlich) hatte ich nur einmal auf einem Schlag (WG zweizeilig Sorte Jasmin)1994, hat erschreckend ausgesehen aber dennoch 60dt/ha gedreschen
Seit dem werden nur noch Sorten mit Virusresistenz angebaut, fast nur Zweizeilige. Zu WG nach WW wird fast immer gepflügt.
Von der Zikaden bekämpfung im Herbst halte ich gar nichts, ist sowiso nur ein Schuß ins Blaue und die Wirkung zweifelhaft,
freut vor allem die Pflsm.Hersteller und Händler. :mrgreen:

Weizen wird seit 1992 schon im September ausgesäht, erst etwas zaghaft aber seit 1995 alles was geht :D ,
inzwischen meistens noch vor der Wintergerste :D
Winterweizen ausgewintert nur 2012 ca 20-25%. :? Was die Auswinderung begünstigt hat war nicht genau zu differenzieren. :?
Einige Sorten waren "stellenweise" mehr betroffen wie andere. Stärker betroffen waren auch Kuppen und Südhänge.
Umgebrochen wurde nur ein einziger Schlag komplett, bei einem Schlag von ca 5ha wurde die Kuppe die Quer zur Bewirtschaftungsrichtung liegt
umgebrochen und mit SW.(aus Östereich :roll: )angesäht. Bei den restlichen Flächen wude durch vorgezogene 2.N-Gabe versucht die Bestockung
noch mehr anzuregen. :wink: Alles was komplett umgebrochen wurde (WW.und WG.), wurde aus der Not heraus mit ungereinigter, ungebeizter, SG. angesäht :roll: :roll:
Gesäht wurde die Sorte M... mit "180"kg/ha. 80N waren ja schon drauf, +2.gabe 60N ,1 x kurz, 1 x Fungi und sonst nichts. :mrgreen: :mrgreen:
Ergebnis trotz teilweise Lager :roll: :roll: auf 7,5 ha 78dt/ha SG (Futtergerste 13 Ew.) :D :D :D :D
Und beim Weizen habe ich letztenendes im durchschnitt (WW und SW) 56 dt/ha :? :? geerntet
Normal sind bei uns ca 65dt (schlechteres Feld) und 85dt/ha (besseres Feld ,Zuckerübenfeld),
dieses Jahr hats auch einzelne Schläge mit ca 100dt gegeben :D :D :D :D :D

Und wenn ich jetzt zum Fenster rausschau bin ich sowiso froh um jeden ha der gesäht ist, seit Do. inzwischen ca 40mm :regen: :regen:
Also : früh sähen - dick ernten :mrgreen: :mrgreen:

MfG. 1056xl



- Mit geographisch aber nicht politisch Unterfranken mein ich natürlich den Main-Tauber-Kreis (nördlichster Lkr. in BW). Wenn es jemals zu einem Bundesland Franken kommen sollte, würde der wohl mit dazufallen.

- Bei uns sind letztes Jahr nicht 20-25% des Winterweizens ausgewintert, sondern über 90%. Und bei dem, was an Winterweizen oder Wintergerste überlebt hat, war bei 40dt/ha Schluss, weil die Regeneration bei der ausgeprägten Frühjahrstrockenheit viel zu lang dauerte, was zu dünnen Beständen und sehr viel Durchwuchs geführt hat. Im Prinzip hätte man alles umbrechen und mit einer Sommerung anbauen müssen. Ich hatte Gott sei Dank noch einen Anhänger Sommergerste der Sorte "Grace" in der Halle stehen. Das war ohnehin nur Futtergerste (zu hoher Eiweißgehalt), die ich dann im Frühjahr verkauft hab. Aber so war ich wenigstens gut mit Saatgut versorgt und musste mir das nicht erst teuer kaufen.

- Ich hab vom Gelbverzwergungsvirus gesprochen und nicht vom Gelbmosaikvirus (gibt ja fast nur noch einfach- oder doppeltresistente Sorten). Das war im Herbst 2007 bei der Sorte Wintmalt.

- Ich hol den Pflug nur alle paar Jahre mal raus, wenn ich das Gefühl hab, dass mein Nachbar bei der Bodenbearbeitung in mein Grundstück hineingefahren ist, oder wenn ich verhindern will, dass das Gras bei mir reinwächst. Ansonsten fristet der Pflug ein relativ trauriges Dasein ganz hinten in der Halle. Verkaufen will ich ihn trotzdem nicht, auch wenn ich grundsätzlich alles pfluglos bewirtschafte - so natürlich auch Gerste oder Weizen nach Weizenvorfrucht.
Nachdem wir dieses Jahr schon 3 x mehr oder weniger stark von Bodenerosion betroffen waren, kann ich mittlerweile keinen nackten ungeschützten Boden mehr sehen. Und dennoch pflügen und grubbern sie hier wie die Bekloppten und ziehen nach der Saat auch noch wüste Wassergräben durch ihre Äcker, die es dann regelmäßig bis auf die Knochen (äh ... Steine) ausspült.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon 1056xl » Fr Okt 11, 2013 21:26

Hallo
@ verrücktes Pferd
Na Ja das du net in Franken wohnst ist schon schlimm, aber nimms net zu tragisch, mann kann nicht immer das besste haben :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Stimmt, war der Gelbverzwergungsvirus, hat nix mit den resistentzen der WG zu tun und kommt glaub ich normal nur im WW vor. :wink:
Hab auch irgentwo Bilder, wenn ich sie finde setze ich sie mal hier rein.
Bei Euch war das mit dem Auswintern schlimmer, wünsche dir das das ein einmaliges Ereignis war. :D :D :klee:

MfG. 1056XL
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Wini » Fr Okt 11, 2013 23:00

Mad hat geschrieben:Das klingt schon fast so als würdest du deinen Nachbau ungebeizt säen. :roll:

Mensch Mad, hälst Du mich für so einen Schlorum ?
Mein Nachbau wird natürlich gebeizt. Meinen Weizen beize ich mit 100ml/dt Rubin und mit 400 ml/dt Wasser.

Wir zählen u.a. die Körner/lfdm am Acker, weil es stets zu Ungenauigkeiten zur Abdrehprobe kommt.
Das hat verschiedene Faktoren. Einer wäre die Fahrgeschwindigkeit.
Schau Dir mal die Abweichungen der Kornzahlen in der folgenden Grafik an:
Aussaatmenge und Fahrgeschwindigkeit.JPG
Aussaatmenge und Fahrgeschwindigkeit.JPG (29.38 KiB) 1265-mal betrachtet

Viele machen auch eine Abdrehprobe und berücksichtigen dabei die fehlenden Pflanzen aufgrund der Fahrgassen nicht.
Und wundern sich anschließend über eine größere Abweichung.
Meine alte Drille mit einem mechanischen Getriebe hat allein schon eine Abstufung von 15kg.
Da kannst Du von Glück reden, wenn man die Vorgabe eines Dipferlesscheißa von bspw. 300 Körnern/m² zielgenau erreicht.
Bei uns wird nachwievor gewogen und mit dem Auge hinter der Sämaschine gschaut was rauskommt.

Erst heute habe ich wieder ein Feld gesehen, da hat einer nur Fahrgassen gesät !
Das heißt, der Schlafdabba von Fahrer ist nicht einmal abgestiegen um den Inhalt seiner Sämaschine zu kontrollieren bzw. die Saatablage im Boden zu kontrollieren.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Todde » Fr Okt 11, 2013 23:16

Schauerschrauber hat geschrieben:Obwohl die Berater ja nicht viel auf den halten , wegen hoher Fusariumanfälligkeit.

MfG


Hatten mal gute Leute hier bei der Kammer und im Versuchswesen, da sind furasiumanfällige Sorte gar nicht in den LSV angebaut worden... Wo es in der Landwirtschaft 3 Jahre keine Problem gibt, das gibt es diese nie wieder...
Sondermüll zu entsorgen scheint nicht teuer genug zu sein ;)

Alle Probleme und die Diskussionen scheinen vergessen, weil es lange gut ging. Aber auf Mulchsaat schimpfen vergeht nicht... Die Sorte macht 90% bei dem Fusariumbefall aus.
Fursariumanfällige Sorten dürften nicht in den Verkauf gelangen!
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Todde » Fr Okt 11, 2013 23:24

Wini hat geschrieben:Das hat verschiedene Faktoren. Einer wäre die Fahrgeschwindigkeit.
Schau Dir mal die Abweichungen der Kornzahlen in der folgenden Grafik an:

´
ich hau mich weg, wer hat sich das ausgedacht?
ist das auf amazone abgestimmt?
Ich behaupte mal mit einer lemken solitair oder saphir wirst du auf 99% der flächen keinen unterschied feststellen ob du 8 oder 14 kmh gefahren bist, väderstad kannst du mit allen anderen ordentlichen drillen mit einbeziehen.
die drillgeschwindigkeit wirkt sich bei schwachen systemen aus.
der eine oder andere hersteller hat ja schon probleme mit einscheibenschar mit andruckrolle... da kommen dann "doppelreihen" raus...

die drillgeschwindigkeit sollte sich an der fläche orientieren, nicht an mangeldem stahl.
schon traurig wenn hersteller in den 80igern besseres gebaut haben, als das was sie heute verkaufen... dann schwingt man die marketingkeule.
meine d7 mit einscheibenschar aus den 80igern ging schon genauso gut mit 12kmh wie mit 8, nur weil die es heute nicht mehr können kommen solche argumente?
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon PhilippS. » Sa Okt 12, 2013 11:55

Hallo,
hat eigentlich keiner die Sorte Rumor auf dem Zettel?Als Neuzulassung hier in den LSV überall überdurchschnittlich im Ertrag,leider ist die Sorte schnell ausverkauft gewesen sodass ich mir selber nichts von der Sorte sichern konnte.shit!
Hab jetzt nochmal mit unserem Landhändler gesprochen ob er mir noch Edward besorgen kann mal schauen ob das klappt,der scheint wohl auch kein schlechter zu sein.
Wenn ich von dem ebenfalls kein Saatgut mehr bekomme nehme ich Elixer.Hatte jemand von euch in diesem Jahr bereits Elixer?
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon forenkobold » Sa Okt 12, 2013 12:17

Die Grafik von Winni stammt von HIER:
http://www.praxisnah.de/data/documents/ ... TERNET.pdf

und es geht um Probleme bei geringen Saatstärken bei Hybridsaatgut.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » Sa Okt 12, 2013 13:51

forenkobold hat geschrieben:Die Grafik von Winni stammt von HIER:
http://www.praxisnah.de/data/documents/ ... TERNET.pdf

und es geht um Probleme bei geringen Saatstärken bei Hybridsaatgut.


Und da merkt man mal wieder, dass Wini sämtliche "Fachbeiträge" komplett aus dem Zusammenhang reißt. Wie neulich zur Bodenbearbeitung zu Raps.

Ich zitiere mal aus dem Beitrag, wobei gerade der letzte Absatz zeigt, dass Wini hier wieder alles verdreht:

Problematisch war die Präzision der Drilltechnik bei den geringen Saatstärken hinsichtlich Ablagetiefe und vor allem Verteilung in der Reihe. Herkömmliche Drillmaschinen werden in der Regel mit Saatstärken von 300 bis 400 Kö./m² geprüft. In der Praxis werden jedoch Saatstärken bei Hybridweizen von 100 Kö./m² favorisiert. Hier geraten fast alle Drillmaschinen in Grenzbereiche zufriedenstellender Ablagegenauigkeiten.
Die Idealverteilung in der Reihe und zwischen den Reihen sollte einem gleichseitigen Dreieck entsprechen (Abb. 2 a). Unter Praxisbedingungen findet man eher eine sogenannte Haufenbildung, Doppelbelegungen und Fehlstellen (Abb. 2 b).
Schon beim Abdrehen der Drilltechnik ergeben sich Probleme, da oft mehr Körner fallen als berechnet. Bei abgedrehten 50 Kö./m² sind mind. 33 Körner mehr gefallen (166 %) bei 200 Kö./m² mindestens 38 Kö./m²(119 %).

Die Treffgenauigkeit wird bei geringeren Saatstärken deutlich geringer.
Zunehmende Fahrgeschwindigkeit (schnell = 16 km/h und langsam = 8 km/h) hat sich dabei nur unwesentlich auf eine Saatstärkeerhöhung ausgewirkt. Optisch waren die mit höherer Geschwindigkeit gedrillten Bestände sogar besser verteilt.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Wini » Sa Okt 12, 2013 21:20

Fossi hat geschrieben:Dünn säen - dick ernten! :D
Nach kg/ha drillen ja wohl nur Amateure - egal in welchem Bundesland.
:prost:


Mensch Fossi, wo hast Du denn diesen klugen Spruch her ?
Bei uns heißt es: Ut sementem feceris, ita metes

Hier noch ein Grafik zum Thema:
Weizen Saatstärke und Kornertrag.JPG
Weizen Saatstärke und Kornertrag.JPG (24.54 KiB) 1032-mal betrachtet


Da liege ich doch mit meiner hohen Saatstärke und dem Termin gar nicht so schlecht.
Im übrigen ist mir aufgefallen, daß bei mir die dichter gesäten Bestände weniger frostanfällig sind .
Ein dichterer Bestand lässt auch weniger Trespen und Ackerfuchsschwanz aufkommen.

Wenn man sich die Grafik so anschaut, möchte ich nach wie vor behaupten, daß die Saatstärke bei
Winterweizen, in Körner/m² gemessen, in weiten Bereichen eigentlich ziemlich wurst ist.
Oder anders herum, ob man 300 Körner sät oder 500, macht letztlich am Ertrag nur wenig aus.

Nur eins ist sicher, wer dicker sät wird auch mehr ernten, so interpretiere ich diese Kurven.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon 1056xl » Sa Okt 12, 2013 23:58

Hallo
@ Crazy Horse, wie versprochen:
Foto0521kl.jpg


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