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Weizenaussaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon PhantomLord » So Okt 20, 2013 10:01

Welfenprinz hat geschrieben:Phantomlord, in der Fruchtfolge kannst du doch erstmal mit einer Zwischenfrucht zwischen WW und SG anfangen. Da bietet sichs ja am ehesten an.
Die zwischen WG und WW dann eben noch optional dazu , wenns passt.Eine positive Wirkung gibts da natürlich auch. Ich hab sowas mal vor langer Zeit nach Gemüseerbsen gemacht, Ende Juni geerntet, die Zeit war mir einfach zu lang, das Land nackt liegen zu lassen. Der positive Effekt auf die Bodenstruktur war noch im übernächsten Jahr zu Rüben festzustellen.


Mein Vater hatte immer ne recht gute Fruchtfolge wurde dann krank und wir hatten einen Betriebshelfer über 3Jahre, da gings dann ein bischen durcheinander. Seit Ansaat Herbst 2012 mach ich den Ackerbau in eigener Regie und hab grade ne Übergangsfruchtfolge. Raps ist dieses Jahr das erste Mal dazu gekommen.
Also lange Rede kurzer Sinn, meine Fruchtfolge sieht planmäßig so aus: WR-WW-(ZF)SG-(ZF)Silomais-WW-WG.
Dieser eine Schlag war also ein zwangsmäßiges abweichen von der Fruchtfolge um die Gleichen Kulturen in der Gleichen Ecke der Gemarkung zu haben und nicht die Regel. Aber machen kann man das schon, nur sollte man halt rechtzeitig dran denken den Weizen zu säen - und nicht unbedingt erst Ende Oktober.

Bei uns ist der Mais jetzt auch vom Feld. Gestern wurde gemulcht und gegrubbert. So Optimal wie die Bodenbedingungen für den Grubberstrich waren so waren sie zum häckseln grade noch zumutbar. Der Boden hat zum Glück gut getragen, aber den Grubber hab ich dann doch 2 Rasten tiefer gestellt (ca 20 cm)
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DSC_0018.JPG
Zuletzt geändert von PhantomLord am So Okt 20, 2013 10:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Forchhammer » So Okt 20, 2013 10:26

NobbyNobbs hat geschrieben:
Forchhammer hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Phantomlord, in der Fruchtfolge kannst du doch erstmal mit einer Zwischenfrucht zwischen WW und SG anfangen. Da bietet sichs ja am ehesten an.
Die zwischen WG und WW dann eben noch optional dazu , wenns passt.Eine positive Wirkung gibts da natürlich auch. Ich hab sowas mal vor langer Zeit nach Gemüseerbsen gemacht, Ende Juni geerntet, die Zeit war mir einfach zu lang, das Land nackt liegen zu lassen. Der positive Effekt auf die Bodenstruktur war noch im übernächsten Jahr zu Rüben festzustellen.


So stellte ich mir das auch vor..
Da kommen meine Regenwürmer auch noch locker ran......ich ackere ja keine 100cm...und mehr wie umgeschmissen wird der Batz eh nicht



Laber keinen Kokolores. Mensch Mensch Mensch, dieses unqualifizierte Gesabbel immer... :oops:

Dann kauf mir einen Grubber
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon 1056xl » So Okt 20, 2013 10:27

Hallo Mad
Wenn ich deine Beiträge hier so lese denke ich schon das du weißt wovon du sprichst :D

Aber nur mit Kreiselegge nur ganz flach geht jetzt schon einmal gar net weil wir sehr bindige Böden habe mit teilweise hohem Tonanteil.
Das geht vielleicht im Frühjahr wenn der Boden ausgefrohren ist.
Auserdem hätte ich dann mit Sicherheit den noch stehenten Raps nicht wegbekommen.
Foto4429kl.jpg

Das bild war schon von einer extremen Stelle,ist nicht überall so, und wenn der Boden gelockert ist wird er bei sonnigem Wetter auch schnell
Trocken und der Boden zerfällt ganz leicht.
Foto4441kl.jpg

Und das allerwichtigste ist die Sache mit dem Butisan das, wie du sicher weißt :o , eine Nebenwirkung gegen Ausfallgetreide hat, wäre dann
also billiger gewesen die 5dt Saatgut gleich in die Güllegrube zu werfen :mrgreen:

Ach ja , heut nacht hats bei uns 3mm :regen:

MfG. 1056xl
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Ice » So Okt 20, 2013 10:32

Also ich versuche mittlerweile so weit es sinnvoll ist auf den Pflug zu verzichten.
Hatten jetzt nach den Erbsen vor Weizen nix mehr gesät, die Erbsenfläche wo nächstes Jahr Erdbeeren kommen hatten wir mit Senf eingesät - eine Pracht. Für nächstes Jahr werden wir dann wohl auch die Flächen wo später Weizen reinkommt einsäen.

Ich versteh nur nicht warum man so etwas unterackern muss? Nur damit das Feld sauber aussieht?
Jedem ja seine Meinung aber für mich gehört das organischne Material nicht verbuddelt.

Jetzt nach der Weizenaussaat sich mal den Boden anzugucken und auch mal zu schauen wieviel Regenwürmer etc. da werkeln macht schon Spaß.
Hab jetzt Bodenuntersuchungen bekommen - trotz Zuckerrüben und 100% Stroh abfahren liegen wir bei 2,0-3,1% Humus - das hift auch beim Bearbeiten etc. enorm-.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Nordhesse » So Okt 20, 2013 11:22

Also um die Diskussion in Schwung zu halten mal folgendes Statement:

Pfluglos wird deshalb von manchen so befürwortet, weil der Pflug leider schon erfunden wurde und somit nix neues mehr ist.

Ich denke, sowohl als auch ist die richtige Einstellung. Aus Sicht eines Sauenhalters geht Pflugverzicht bei vielen Kulturen überhaupt nicht ( Weizen nach Weizen, Weizen nach Mais, Bei gerste geht es unter unsern Bedingungen nicht, wegen dem schlechteren Wurzelwachstum.)
Am einfachsten umsetzbar ist es als "Winterfurche" kommt aber auch aufs folgejahr und den Boden an. Mein Nachbar grubbert seit ca. 10 Jahren- nach ca. 5 Jahren hatte er es auf der Reihe. Mittlerweile hat er nur erhebliche Probleme mit verschiedenen Gräsern und hat deshalb den Mais in den Anbau genommen
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon 1056xl » So Okt 20, 2013 11:30

Haaloooo,
es geht um den durchgeführten Pflanzenschutz imRaps :!: :!: :!:
Ich glaub so mancher liest hier die Beiträge nicht genau :roll:
Nach Raps sähe ich auch meistens nach 2x Grubbern .
Auch einzelne Schläge zu Stoppelweizen werden nur gegrubbert.
Nach Mais wird generell gepflügt.

MfG. 1056xl
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon NobbyNobbs » So Okt 20, 2013 11:50

Nordhesse hat geschrieben:Pfluglos wird deshalb von manchen so befürwortet, weil der Pflug leider schon erfunden wurde und somit nix neues mehr ist


:lol: Ja genau, das ist der Gedanke dahinter. Ouweioweioweiowei...
Ich würde es eher so begründen, dass sich die Wissenschaft und Landwirtschaft einfach weiter entwickelt haben. Vor 100 Jahren hatte keiner die Technik und erst Recht nicht das Wissen, ein anderes System als die Bewirtschaftung mit dem Pflug, erfolgreich durchzuführen.
Auch heute reicht oben Genanntes bei 80-95 % der Betriebsleiter nicht aus, DAUERHAFT erfolgreich(er) zu sein.

Nordhesse hat geschrieben:Weizen nach Weizen, Weizen nach Mais

...geht wunderbar, wie ich hier jedes Jahr wieder feststelle

Ich bleibe dabei: Mulchsaat ohne Lockerung (daher mit max. 10 cm tiefem Eingriff und dauerhafter Mulchschicht, wobei die Häufigkeit des Eingriffs auf ein Minimum reduziert wird -> meistens 1x) und Direktsaat (gar kein Eingriff, nur die Drillreihe legen und zudecken) sind Systeme für Profis. Du musst dafür einfach am besten eine intensive Ausbildung genossen haben und dich mit Leidenschaft und Ausdauer hinter das Thema hängen und den Kopf drüber zerbrechen, wie diverse Wechselwirkungen und Zusammenhänge zu begründen sind. Dann kommt irgendwann wie von alleine diese erforderliche Systemdenke. Und das ist der Schlüssel zum Erfolg. Voraussetzung sind natürlich gewisse intellektuelle Fähigkeiten, denn wenn ich nicht 3+6 rechnen kann, werd' ich auch kein komplexes Anbausystem verstehen.
Man merkt auch hier einem Großteil der Leute direkt an, fast mit jedem Satz über dieses Thema, dass sie weit davon entfernt sind, die Wissenschaft dahinter, sei es in Punkto Bodenkunde, Ökonomie, Pflanzenphysiologie und und und, zu verstehen.
Eigentlich sollte man sich dazu also jeglichen Kommentar verkneifen. Da es aber durchaus amüsant ist, sich diesen Blödsinn ab und an durchzulesen & zu korrigieren und man so etwas keinesfalls einfach so in einem öffentlichen Forum stehen lassen sollte (ich denke an meine ganzen Professoren, die immer entsetzt und kopfschüttelnd über genau solche Leute aus den Foren und deren Öffentlichkeitswirkung, berichteten...), muss hier einfach ab und an Stellung bezogen werden.
Zuletzt geändert von NobbyNobbs am So Okt 20, 2013 11:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon automatix » So Okt 20, 2013 11:59

naja, für viele Pfluglosbetriebe gehört der flächendeckende Roundupeinsatz zum Standard und das finde ich nicht gut.
Nur so können diese Betriebe mit dem verstärkten Unkrautdruck fertig werden und das gefällt mir nicht.

ich geh sogar und sage, wäre es mittlerweile auf der Kostenseite nicht so knapp, wäre Diesel nicht so teuer, dann wäre pfluglos heute nach wie vor eine Randerscheinung für ein paar 'Freaks' (nicht böse gemeint)
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon NobbyNobbs » So Okt 20, 2013 12:00

automatix hat geschrieben:naja, für viele Pfluglosbetriebe gehört der flächendeckende Roundupeinsatz zum Standard und das finde ich nicht gut.
Nur so können diese Betriebe mit dem verstärkten Unkrautdruck fertig werden und das gefällt mir nicht.


Ein wichtiges Instrument, aber keinesfalls jährlicher Standard. Das muss nicht sein.
Ist selbst bei Alarm nicht nötig, wenn du zu gegebenem Zeitpunkt die Fruchtfolge anpasst.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Forchhammer » So Okt 20, 2013 12:34

NobbyNobbs hat geschrieben:
Nordhesse hat geschrieben:Pfluglos wird deshalb von manchen so befürwortet, weil der Pflug leider schon erfunden wurde und somit nix neues mehr ist


:lol: Ja genau, das ist der Gedanke dahinter. Ouweioweioweiowei...
Ich würde es eher so begründen, dass sich die Wissenschaft und Landwirtschaft einfach weiter entwickelt haben. Vor 100 Jahren hatte keiner die Technik und erst Recht nicht das Wissen, ein anderes System als die Bewirtschaftung mit dem Pflug, erfolgreich durchzuführen.
Auch heute reicht oben Genanntes bei 80-95 % der Betriebsleiter nicht aus, DAUERHAFT erfolgreich(er) zu sein.

Nordhesse hat geschrieben:Weizen nach Weizen, Weizen nach Mais

...geht wunderbar, wie ich hier jedes Jahr wieder feststelle

Ich bleibe dabei: Mulchsaat ohne Lockerung (daher mit max. 10 cm tiefem Eingriff und dauerhafter Mulchschicht, wobei die Häufigkeit des Eingriffs auf ein Minimum reduziert wird -> meistens 1x) und Direktsaat (gar kein Eingriff, nur die Drillreihe legen und zudecken) sind Systeme für Profis. Du musst dafür einfach am besten eine intensive Ausbildung genossen haben und dich mit Leidenschaft und Ausdauer hinter das Thema hängen und den Kopf drüber zerbrechen, wie diverse Wechselwirkungen und Zusammenhänge zu begründen sind. Dann kommt irgendwann wie von alleine diese erforderliche Systemdenke. Und das ist der Schlüssel zum Erfolg. Voraussetzung sind natürlich gewisse intellektuelle Fähigkeiten, denn wenn ich nicht 3+6 rechnen kann, werd' ich auch kein komplexes Anbausystem verstehen.
Man merkt auch hier einem Großteil der Leute direkt an, fast mit jedem Satz über dieses Thema, dass sie weit davon entfernt sind, die Wissenschaft dahinter, sei es in Punkto Bodenkunde, Ökonomie, Pflanzenphysiologie und und und, zu verstehen.
Eigentlich sollte man sich dazu also jeglichen Kommentar verkneifen. Da es aber durchaus amüsant ist, sich diesen Blödsinn ab und an durchzulesen & zu korrigieren und man so etwas keinesfalls einfach so in einem öffentlichen Forum stehen lassen sollte (ich denke an meine ganzen Professoren, die immer entsetzt und kopfschüttelnd über genau solche Leute aus den Foren und deren Öffentlichkeitswirkung, berichteten...), muss hier einfach ab und an Stellung bezogen werden.



Muss denn jeder Landwirt, Gärtner oder was weiss ich schon mit 18 Jahren voll studiert, ausgebildet und meisterhaft sein und dazu 1000 Jahre Ackerbauerfahrung haben?
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Crazy Horse » So Okt 20, 2013 13:12

automatix hat geschrieben:naja, für viele Pfluglosbetriebe gehört der flächendeckende Roundupeinsatz zum Standard und das finde ich nicht gut.
Nur so können diese Betriebe mit dem verstärkten Unkrautdruck fertig werden und das gefällt mir nicht.

ich geh sogar und sage, wäre es mittlerweile auf der Kostenseite nicht so knapp, wäre Diesel nicht so teuer, dann wäre pfluglos heute nach wie vor eine Randerscheinung für ein paar 'Freaks' (nicht böse gemeint)



Ich glaube, Du hast entweder zu guten Boden oder zu viel Zeit und Geld oder einfach keine erosionsgefährdeten Hanglagen zu bewirtschaften, weil Du hier fortlaufend so einen Blödsinn erzählst!

Wenn Ihr auch so flachgründige, steinreiche Tonböden hättet wie wir, würdest Du auch schauen, dass Du so viel wie möglich pfluglos bewirtschaftest und rechtzeitig Ende September die Saat in den Boden bekommst. Nackte, ausgewaschene Steine und speckige Tonbatzen, in denen man jeden Reifen- und Fußabdruck sieht, sehen nicht wirklich toll aus. Hingegen kann ich mich mit einem Rest an abgemulchtem Pflanzenmaterial auf der Oberfläche durchaus anfreunden.

Seitdem ich nicht mehr pflüge und nur noch soviel Boden bewege, wie ich für eine gute Durchwurzelung benötige, fallen die besonders tonigen Stellen im Boden gar nicht mehr auf. Die merkt man erst wieder bei der Bodenbearbeitung, wenn es etwas schwerer geht. Als wir noch gepflügt haben, ist auf den schlechten, stark verdichteten und mit Sauerstoff unterversorgten Böden so gut wie gar nichts gewachsen.

Glyphosat ist für mich ein wichtiges Instrument, um den Acker von der durchaus lästigen Verungrasung zu befreien. Es gibt andere, die grubbern 3 - 4 mal und schicken dann ihre Ehefrau zum Steine lesen auf den Acker. Und weil der Boden bei starken Niederschlägen oder der Schneeschmelze im Frühjahr nicht mehr trägt, weil zu wenig Humus, zu wenig Gerüststoffe im Boden sind, werden im Herbst einfach tiefe Wasserfurchen gezogen und auf den Feldweg abgeleitet (falls kein Abwassergräben vorhanden ist). Das sind dann auch diejenigen, die sich über den Einsatz von Glyphosat aufregen. Wegen mir musste jedenfalls noch nie die Stadt anrücken und die zugeschwemmten Abwassergräben ausfräsen.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Crazy Horse » So Okt 20, 2013 13:19

1056xl hat geschrieben:Hallo Mad
Wenn ich deine Beiträge hier so lese denke ich schon das du weißt wovon du sprichst :D

Aber nur mit Kreiselegge nur ganz flach geht jetzt schon einmal gar net weil wir sehr bindige Böden habe mit teilweise hohem Tonanteil.
Das geht vielleicht im Frühjahr wenn der Boden ausgefrohren ist.
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Hey Wini, schau mal, da wird gerade ein Pflugraps umgebrochen :mrgreen: !
Ich dachte bislang immer, dieses Phänomen gäbe es nur beim Grubberraps.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Nordhesse » So Okt 20, 2013 17:24

zum Thema pflugloser Weizenanbau nach Mais oder Weizen: Ist das Risiko einer Fusarieninfektion bei pflugloser Bewirtschaftung höher, oder bei pflugfurche?
Zum Thema Intelligenz: Wie soll man das Zeichen deuten, wenn ein Betriebsleiter nach 5 Jahren pfluglosem Wintergerstenanbau wieder zu Wintergerste konsequent pflügt? (Der Betrieb umfasst ca. 400 ha, ca. 60 % pfluglos)

zum Thema Bearbeitungstiefe: Warum verkaufen im Osten viele Betrieb ihre 12 m Grubber únd steigen bei gleicher Schlepperleistung auf 8 m um? - Aussage aus der Landmaschinenbranche- von mehreren Herstellern?

Thema Winterfurche: Warum pflügt hier der größte Rübenanbauer ( ca. 100 ha), Mitglied im Rübenkuratorium etc. immer noch fast alles zu Rüben-

Ich denke, das Thema ist so vielschichtig, wie die ganze Landwirtschaft. Bei meinem Nachbarn passt die Pfluglose Bewirtschaftung - Ich sag mal so: Auf dem Standort, bei der Betriebsgröße. 3 Km weiter kann das schon wieder ganz anders aussehen. :D

Und Nobby: 3+ 6 = 9 :D
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Ice » So Okt 20, 2013 17:30

Absolut richtig deine Aussage - gibt viele Möglichkeiten das Ziel zu erreichen.
Finde aber trotzdem dass hier doch sehr ansehnlich diskutiert wird - find ich klasse

Heute angefangen mit Mulchsaat nach Rüben aber nach 1 ha wieder augehört, ist mir noch etwas zu nass und das Wetter soll noch ein paar Tage halten.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Nordhesse » So Okt 20, 2013 17:34

Achso eins noch- Das Bodenkunde in der Ausbildung zu kurz kommt sehe ich auch so- und dann auch noch viel zu früh, - gehört ja eigentlich zu den Grundlagen, aber in dem Abschnitt überblicken die meisten die Bedeutung des Themas nicht.

Ich suche seit jahren mal nach nem guten Lehrgang zu dem Thema- gibt aber wenig Angebote und leider auch kaum Nachfrage
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