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Weizensorten Saat 2018

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Ice » Fr Sep 21, 2018 8:05

In unserer Region merkt man ganz enorm wie stark die aller meisten Betriebe übermechanisiert sind.
Wenn im Herbst mal 5 Tage gutes Wetter ist, dann ist alles an Getreide etc gesäet.
Mit einer 3 Meter Maschine kann man locker 150 Hektar Getreide im Herbst säen.

Ich säe den Reform und Tobak um den 10.-15. Oktober, bis auf ein paar Rübenparzellen ist dann alles frei.
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Fossi » Fr Sep 21, 2018 10:10

Pepp hat geschrieben:habe Angebot rund um 68€ dt.


WAS??? dann aber brutto!?
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Paule1 » Sa Sep 22, 2018 10:37

Heute im Lagehaus die Aufbereitung menes "PATRAS" angemeldet und info über "APOSTEL" als Neues Z-Saatgut bekommen
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Nordhesse » Sa Sep 22, 2018 11:20

Wer hier auf ertrag baut und nicht zu viel Organik einsetzt , macht mit Elixer vieles richtig

Die Sortenauswahl findet bei uns die letzten jahre nicht merh über Ertragsmaxiumum und die Stärken einer Sorte statt, sondern über Negativauswahl- alles, was nicht Winterhart ist, was keine Fallzahlstabilität hat und was stark fusariumanfällig ist fliegt raus- da bleibt dann nicht mehr so viel über


Zur Drilltechnik muss ich es noch loswerden als Erklärung: Wir drillen knapp 400 ha Getreide mit 3 m in diesem Jahr auf ca. 120 Schlägen. Haben aber den Vorteil, dass wir in Höhenlagen von 160 bis 400 m wirtschaften.
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Bison » Sa Sep 22, 2018 20:10

wer hat Erfahrung mit Apostel zwecks Lageranfälligkeit? heuer war ja lager kein Thema, hab gehört das Apostel eine schlechte Standfestigkeit haben soll. Letztes Jahr hatten vermutlich die wenigsten schon Erfahrung mit Apostel.
Hab Chrion und Apostel zum Nachbau in der Halle, kann mich aber noch nicht wirklich entscheiden.Ertrag war beim Apostel um einiges besser als beim Chiron. Allerdings ist Ertrag auch nicht alles, stehend dreschen macht jedenfalls mehr spass
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon AEgro » Sa Sep 22, 2018 20:53

Habe Heute Reform reinigen und mit Landor beizen lassen.
2/3 Menge für Rüben u. Maisäcker.
1/3 Apostel mit Latitude für Flächen nach Weizen u. Sommergerste.
Nach meinen Erkundigungen war der letzten Herbst hochgelobte Chiron ertraglich sehr entäuschend.
Apostelanbauer/Probierer waren überwiegen vom Ertrag zufrieden, wie ich auch.
Allerdings war der Proteingehalt für A-Weizen grenzwertig.
Chiron hatte ich selbst nicht im Anbau.
Ich trau mich,wie oben beschrieben, ca. 1/3 meiner Weizenfläche mit Apostel als Stoppelweizen zu bestellen ohne expliziete Empfehlung als Stoppelweizen.
Ich hab aber kein ungutes Gefühl dabei.
Hatte in den vergangenen 13 Jahren bislang max. 10 % Ertragsunterschied beim Stoppelweizen, meist kein effektiver Unterschied.
Unabhängig von der Sorte.
Über die Standfestigkeitseigenschaften des Apostel kann ich nach einem Versuchsjahr auch noch nichts sagen.
Allerdings war er sehr Blatt u. Ährengesund.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Wini » Sa Sep 22, 2018 21:54

Auch hier in Franken haben Kollegen bereits den Weizen komplett gedrillt.

Ich halte aber nichts von diesen Frühsaaten beim Weizen.
Mein Elixer kommt frühestens am Tag der Deutschen Einheit ins Feld.

Durch derartige Frühsaaten wird doch nur der AFS gefördert.

Lasst es erst mal richtig regnen.

Gruß
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Paule1 » Sa Sep 22, 2018 23:54

Der Wini wartet immer noch auf Regen der Sollte mal säen dann kommt der Regen von ganz alleine :idea: allerdings zuerst mal die W`Gerste
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon nitroklaus » So Sep 23, 2018 9:32

Auch bei mir ist die Wintergerste und bereits 25% vom Weizen im Boden. Mal schauen wie viel Regen nun kommt und wann man mit der Aussaat weiter machen kann.
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Hobbyfarmer01 » So Sep 23, 2018 9:41

Ich finde es herrlich wenn immer über Resistenzen von Gräsern und Pilzen berichtet wird , und vom pflanzenbaulichen her das Gegenteil getan wird .
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Paule1 » So Sep 23, 2018 10:20

Herrlich ist das nicht aber ohne BIO schon möglich und mit BIO haben sie zumindest mal die höheren Prämien :idea:
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon AEgro » So Sep 23, 2018 13:58

Ein alter Landhändler sagte vor über 20 Jahren mal zu mir :
Wenn du dir selbst Schwierigkeiten machen willst, braucht du nur früh genug zu säen. :mrgreen:
Gruß AEgro
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Paule1 » So Sep 23, 2018 16:12

Was ist Früh.-, was ist Spätsaat, bei uns heißt es nicht vor den 20.09. und da hab ich angefangen und am 21.09.18 aufgehört
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon Schauerschrauber » So Sep 23, 2018 16:20

Hallo

Gerste & Roggen wird in den letzten Septembertagen bis zum Feiertag gesät - nach dem Feiertag geht es mit dem Weizen los . Bis 25 Okt. ist in der Regel alles fertig , wer Zuckerrüben oder Körnermais hat muß
halt eben 14 Tage später nochmal raus.

MfG
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Re: Weizensorten Saat 2018

Beitragvon AgroTom » So Sep 23, 2018 17:26

Paule1 hat geschrieben:Der Wini wartet immer noch auf Regen der Sollte mal säen dann kommt der Regen von ganz alleine :idea: allerdings zuerst mal die W`Gerste


Wintergerste ist sicher das Letzte, was ich säe - sofern ich dieses Jahr überhaupt welche säe.

Jetzt kommt erstmal der Roggen in den Boden. Das ist für mich die Ausweichfrucht auf den Flächen, wo es dieses Jahr trockenheitsbedingt nichts mit der Rapssaat geworden ist. Da brauch ich mir auch keine Gedanken über Schwarzbeinigkeit zu machen.
Enttäuschend ist nur das geringe Tausendkorngewicht des KWS Bintto, das nur knapp 30g beträgt. Da muss der Boden schon etwas besser präpariert werden, damit auch alles schön gleichmäßig aufläuft. Und auch mit dem Wirkstoff Flufenacet muss ich vorsichtig sein.

Beim Weizen werde ich bei den Sorten Reform und Rubisko bleiben, wobei ich den Rubisko wieder als Stoppelweizen auf den schlechteren Böden einsetze. Als solcher hat er sich dieses Jahr recht gut bewährt. Ein Nachteil dieser Sorte ist sicher seine schwächere Winterhärte, und ein Stoppelweizen ist wegen seiner schwächeren Wurzelausbildung im Herbst meist etwas auswinterungsgefährdeter, aber so winterhart wie eine Wintergerste ist er allemal, und Rubisko aber auch Ambello sind recht frohwüchsig.

Und nächstes Jahr werde ich vielleicht mal den Asano-Abkömmling Asory ausprobieren (geht hier aber sicher nur auf den guten Böden). Ich hoff nur, dass ich das nicht bereue, denn auf den flachgründigen, sandigen Tonböden (Muschelkalk) war Asano ein Totalversager mit einer unterirdischen Bestandesdichte (reduziert sehr stark bei Trockenheit). Das einzig Positive an der Sorte war seine sichere Kornausbildung und seine recht gute Qualität.
Es gibt aber durchaus Alternativen. Tendenziell ist mir ne kürzere Sorte aber schon lieber.
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