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Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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103 Beiträge • Seite 6 von 7 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Oberpfälzer » Di Nov 17, 2009 10:21

Das ist ja das traurige, dass du als Bauernkind heutzutage oftmals der Gearschte bist, gerade wenn du aus einem modernen Betrieb kommst. Da ist immer alles gleich wieder investiert worden. Der eine kriegt dann einen Hof, von dem er trotzdem auf Dauer oft nicht leben kann und die anderen schauen in die Röhre. Da bin ich meinen Eltern dankbar, dass sie geschaut haben, dass sie am Ende auch was überhaben und ihren Kindern was geben können. Auch wenn der Hof dann halt aufgegeben werden muss. Aber meine Schwestern haben beide große Teile ihrer Häuser von meinen Eltern (und den jeweiligen Schwiegereltern) gesponsort gekriegt. Das ist schon was anderes, als das ganze Leben Schulden abzahlen zu müssen.


P.S.:
Ein Studium auf den Erbteil anzurechnen ist ja wohl das blödeste, was du machen kannst. Im Gegenteil, du musst doch Anreize zur Bildung setzen, dann hast du eine größere Chance, dass die Kids mal richtig Kohle machen und nicht auf die paar Kröten aus dem Erbe (mehr ist es ja meistens nicht) angewiesen sind.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon hans g » Di Nov 17, 2009 10:36

schimmel hat geschrieben:....die Erbengeneration ist ein Stück weit Schuld an der Finanzmisere. Die Leute haben überschüssige,s nicht selbst erwirtschaftetes Geld in Risikopapiere investiert...Danke dafür!
Wäre besser gewesen, sie hätten sich ihr Geld erarbeitet, dann wären sie vorsichtiger gewesen...

Reini

...sind doch nur 6% der bevölkerung,die was mit aktien machen :roll: ...und wenn alle nur ihr geld erarbeiten würden,hätte wir NICHT den wohlstand.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon spielmann » Di Nov 17, 2009 10:58

hans g hat geschrieben:...sind doch nur 6% der bevölkerung,die was mit aktien machen :roll: ...und wenn alle nur ihr geld erarbeiten würden,hätte wir NICHT den wohlstand.


Das ist richtig, aber wir hätten vielleicht auch auch nicht so viele Schulden!
MfG Emilson
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon hans g » Di Nov 17, 2009 11:04

spielmann hat geschrieben:
Das ist richtig, aber wir hätten vielleicht auch auch nicht so viele Schulden!

die schulden haben mit unserer PARTEIENDEMOKRATIE zu tun---politiker finanzieren WOHLTATEN,sind aber NICHT verantwortlich.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon H.B. » Di Nov 17, 2009 19:21

Oberpfälzer hat geschrieben:Das ist ja das traurige, dass du als Bauernkind heutzutage oftmals der Gearschte bist....

Mit einem Erbverzicht sind sie sogut dran, wie wahrscheinlich 95% der anderen. Bauernkinder haben oft einen größeren "Hausverstand", weshalb sie bei Einstellungen meist den Vorzug erhalten. In den letzten Jahren scheint dieser geringer geworden zu sein, was unbstätgete Zahlen gewisser Organisationen bestätigen.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Oberpfälzer » Di Nov 17, 2009 19:53

95% der Stadtkinder vielleicht. Bei uns in der Gegend sind viele BMW-Familien und auch Doppelverdiener am Start. Die klatschen ihren Zöglingen die Häuser hin, dass Du nur so staunst. Sicher erben viele in Deutschland gar nix. Aber man sollte sich als hart arbeitende Bauernfamilie nicht runterziehen lassen auf das finanzielle Niveau von irgendwelchen Großstadtassis, die im Jahr 5mal in den Urlaub fliegen und ihre Kohle für Nichtigkeiten verballern.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon H.B. » Di Nov 17, 2009 21:12

Es steht auf der einen Seite jedem der Rollentausch frei, auf der anderen nicht. Urlaub von Landwirten ist Organisationssache - auch 5 x im Jahr. Ich persönlich würde es zu langweilig finden, eine Woche irgendwo >in den Sand< zu liegen - gönne es aber jedem, der sich daran erfreuen kann. Genausowenig muß ich mich von ner Seilbahn den Berg raufziehen lassen, um dann auf Brettern wieder runterrutschen zu können, gönn aber auch das jedem, der das will.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Obelix » Mi Nov 18, 2009 8:21

fasan hat geschrieben: Wir überlegen zur Zeit, ob wir jeden einzelnen an seinem 18. Geburtstag eine Pflichtteilverzichtserklärung unterschreiben lassen sollen, um einen Übernehmer den Pflichtteil zu ersparen.

Finde ich persönlich für zu früh. Kinder könnten sich später, wenn Ihnen bewusst wird, was Sie da unterschrieben haben, sauer werden und sich von den Eltern unüberbrückbar übervorteilt fühlen.

fasan hat geschrieben: Je Älter und Selbstständiger die Geschwister werden, umso schwieriger wird es ...

Meiner Erfahrung nach kann man eine Erbschaft im familären Rahmen solange besprechen, wie noch keine festen Partner da sind. Sobald die Kinder auf eigenen Füssen stehen (Job, Wohnung, dauerhafter Partner) und ein eigenes soziales Umfeld haben, geht's richtig zur Sache. Mit Schwiegertochter, Schwiegersohn und Schwiegereltern im Boot wird das sanfteste Schaf zu reissenden Wolf.

Grüße
Obelix
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon hans g » Mi Nov 18, 2009 8:32

Obelix hat geschrieben:Meiner Erfahrung nach kann man eine Erbschaft im familären Rahmen solange besprechen, wie noch keine festen Partner da sind. Sobald die Kinder auf eigenen Füssen stehen (Job, Wohnung, dauerhafter Partner) und ein eigenes soziales Umfeld haben, geht's richtig zur Sache. Mit Schwiegertochter, Schwiegersohn und Schwiegereltern im Boot wird das sanfteste Schaf zu reissenden Wolf.

erben im NEGATIVEN sinne hat überhaupt nix mit SCHWIEGERKINDERN zu tun,sondern liegt GANZ allein in der VERNUNFT oder unvernunft des ERBLASSERS :!:
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Oberpfälzer » Mi Nov 18, 2009 9:12

Ich kann mir eh nicht vorstellen, dass das funktioniert, wenn jeder so eine Verzichtserklärung unterschreibt. Da kann man doch später sicherlich rechtlich dagegen argumentieren, wenn dann einer alles kriegt, der vorher wie die anderen auch die Erklärung unterschrieben hat.
Bin aber juristischer Laie, ist nur so eine Ahnung von mir.
Mein Vater hat damals meiner Tante sogar 50000 Mark mehr bezahlt, als er eigentlich hätte müssen. Mittlerweile hat mein (zurückgebliebener) Cousin aber schon den halben Hof von meiner Tante und meinem Onkel (leider beide relativ früh verstorben) verramscht (indem er den Grund weit unter Marktpreis verkauft hat). Mein Vater beißt sich deshalb richtig in den Hintern...Verständlicherweise.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon automatix » Mi Nov 18, 2009 9:14

H.B. hat geschrieben:Es steht auf der einen Seite jedem der Rollentausch frei, auf der anderen nicht. Urlaub von Landwirten ist Organisationssache - auch 5 x im Jahr. Ich persönlich würde es zu langweilig finden, eine Woche irgendwo >in den Sand< zu liegen - gönne es aber jedem, der sich daran erfreuen kann. Genausowenig muß ich mich von ner Seilbahn den Berg raufziehen lassen, um dann auf Brettern wieder runterrutschen zu können, gönn aber auch das jedem, der das will.


wenn du aber Kredite aufnimmst, um dann irgendwo drei Wochen bei 40 Grad in der Sonne zu braten und dann den Rest des Jahres arbeitest, um das zurückzuzahlen, dann läufts falsch.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon automatix » Mi Nov 18, 2009 9:15

Oberpfälzer hat geschrieben:Ich kann mir eh nicht vorstellen, dass das funktioniert, wenn jeder so eine Verzichtserklärung unterschreibt. Da kann man doch später sicherlich rechtlich dagegen argumentieren, wenn dann einer alles kriegt, der vorher wie die anderen auch die Erklärung unterschrieben hat.
Bin aber juristischer Laie, ist nur so eine Ahnung von mir.
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hat er das kaufen verpennt?
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon automatix » Mi Nov 18, 2009 9:20

schimmel hat geschrieben:...das ist ne Frage der Wertigkeit...andere haben andere Vorstellungen vom Leben :prost:

Reini

automatix hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Es steht auf der einen Seite jedem der Rollentausch frei, auf der anderen nicht. Urlaub von Landwirten ist Organisationssache - auch 5 x im Jahr. Ich persönlich würde es zu langweilig finden, eine Woche irgendwo >in den Sand< zu liegen - gönne es aber jedem, der sich daran erfreuen kann. Genausowenig muß ich mich von ner Seilbahn den Berg raufziehen lassen, um dann auf Brettern wieder runterrutschen zu können, gönn aber auch das jedem, der das will.


wenn du aber Kredite aufnimmst, um dann irgendwo drei Wochen bei 40 Grad in der Sonne zu braten und dann den Rest des Jahres arbeitest, um das zurückzuzahlen, dann läufts falsch.


ich weiß, es widerspricht halt meinen Vorstellungen, Schulden zu machen für etwas, das nach 3 Wochen weg ist....
aber vielleicht ist die monatliche Rate ja immer eine schöne Erinngerung....
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Oberpfälzer » Mi Nov 18, 2009 9:30

@ Automatix

Nein er wollte gar nix kaufen, wäre auch zu weit weg (etwa 20 km). Es ärgert ihn halt einfach, dass der alles verschleudert und irgendwo halt auch Werte, die mein Vater freiwillig zugesteuert hat. Weil er immer ein sehr gutes Verhältnis zu seiner Schwester hatte und ihr einen einfacheren Start mit ihrem Mann und nicht zuletzt auch mit den Schwiegereltern ermöglichen wollte. Wenn früher eine was mitgebracht hat, hat sie es halt doch ein bisserl leichter gehabt...
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon hans g » Mi Nov 18, 2009 10:00

automatix hat geschrieben:
ich weiß, es widerspricht halt meinen Vorstellungen, Schulden zu machen für etwas, das nach 3 Wochen weg ist....
aber vielleicht ist die monatliche Rate ja immer eine schöne Erinngerung....

wenn ALLE so dächten,gäbe es MASSIVE wirtschaftliche probleme---WACHSTUM.
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