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Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon fasan » Mo Nov 16, 2009 8:06

Von unseren 3 Söhnen wird der älteste demnächst 18. Wir überlegen zur Zeit, ob wir jeden einzelnen an seinem 18. Geburtstag eine Pflichtteilverzichtserklärung unterschreiben lassen sollen, um einen Übernehmer den Pflichtteil zu ersparen.

Als ich von meinem Vater den Hof übernahm war es Ähnlich. Je Älter und Selbstständiger die Geschwister werden, umso schwieriger wird es sein über dieses Thema zu reden. Es geht schließlich um viel Geld.
Helft den Armen vögeln
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon H.B. » Mo Nov 16, 2009 9:00

Ganz leer sollten die nicht vom Hof müssen. Es kommt sich natürlich auch auf die Anzahl der Geschwister und die Größe sowie den Wert des Betriebes an. Ein EFH sollte zumindest ermöglicht werden.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon hans g » Mo Nov 16, 2009 10:20

H.B. hat geschrieben:Ganz leer sollten die nicht vom Hof müssen. Ein EFH sollte zumindest ermöglicht werden.

wow---ich habe 10 geschwister und den langjährig verpachteten hof von der oma geerbt,nach nem langen rechtsstreit und abfindungen an omas töchter---wenn ich die geschwister auch abgefunden hätte,wäre schluss gewesen.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon CarpeDiem » Mo Nov 16, 2009 12:46

Nach ständiger Rechtsprechung kann man das aber (Gott sei Dank) nicht anrechnen. Ansonsten finde ich es schlimm, wie da Kinder bereits in jungen Jahren in ein bestimmtes Schema gepresst werden sollen.

Warum lässt man denn die Jungen nicht machen was sie wollen und lässt Ertragswert Ertragswert sein??? Eine Einstellung jeder werde nach seiner Facon selig, würde viel Zank und menschliches Leid auf den Höfen ersparen.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon CarpeDiem » Mo Nov 16, 2009 14:13

@Frankenvieh, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass zumindest ein Erststudium = Ausbildung und dies gehört nun mal nach abendländischer Rechtsauffassung zu den Kosten der allgemeinen Lebensführung.

Ich verstehe partout nicht warum der potentzielle Hoferbe denn kein Studium absolvieren soll?? Wenn jetzt das Argument kommt, der wird zur Maloche gebraucht, dann muss ich gleich sagen, dass ein solcher Laden nicht zur Zukunft taugt!!!

Erschwerend kommt noch hinzu, dass die steuerlichen Einkommen der allermeisten landw. Betriebe so niedrig sind, dass die Abkömmlinge volles BAFÖG bekommen, insofern alles umso unverständlicher.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon CarpeDiem » Mo Nov 16, 2009 15:22

Ja, alle Zunkunftsbetriebe auf jeden Fall!!!
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon H.B. » Mo Nov 16, 2009 20:46

CarpeDiem hat geschrieben:Ja, alle Zunkunftsbetriebe auf jeden Fall!!!


Wir sollten unterscheiden zwischen gefühlsmäßigen und wirklichen Zukunftsbetrieben.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Mr.T. » Mo Nov 16, 2009 21:16

fasan hat geschrieben:Von unseren 3 Söhnen wird der älteste demnächst 18. Wir überlegen zur Zeit, ob wir jeden einzelnen an seinem 18. Geburtstag eine Pflichtteilverzichtserklärung unterschreiben lassen sollen, um einen Übernehmer den Pflichtteil zu ersparen.

Als ich von meinem Vater den Hof übernahm war es Ähnlich. Je Älter und Selbstständiger die Geschwister werden, umso schwieriger wird es sein über dieses Thema zu reden. Es geht schließlich um viel Geld.

Glaube nicht das die einen Enterbungsvertrag unterschreiben. Und wenn werden sie es später bereuen und auf den jugendlichen Leichtsinn schieben das sie mit 18 unterschrieben haben. Spätestens wenn sie ein Haus bauen wollen und das Geld brauchen. Dann gibts eben später eine streiterei.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon H.B. » Mo Nov 16, 2009 21:21

Ich find sowas grottenschlecht und falsch. Ich würde nie eines meiner Kinder mit leeren Händen rausschicken. Ich verusche so unterschiedlich sie sind, keines zu bevorzugen und benachteiligen und lasse ihnen den Weg ihrer Zukunft völlig offen.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon CarpeDiem » Mo Nov 16, 2009 21:28

Also H.B. hier muss ich dir einmal voll und ganz zustimmen. Wer sich nicht an den von dir geschilderten Grundsatz hält, wird mit seiner Familie über kurz oder lang Schiffbruch erleiden, nicht nur einen Kollateralschaden.

Mit solchen Dingen wird doch der Boden für spätere Erbfeindschaften, im wahrsten Sinne des Wortes, gelegt die mit aller Erbitterung ausgefochten werden. Und warum, weil diese Kinder von den Personen die ihnen am nächsten stehen sollten, regelrecht betrogen worden sind.

Gerade hier in diesem Forum musste ich mit Erschütterung feststellen, wie viel menschliches und auch persönliches Leid und Enttäuschung, manchmal zwischen den Zeilen erkennbar sind. Ist das der ganze Kram wert???
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon euro » Mo Nov 16, 2009 21:31

Naja, hier gibts den Spruch
" Redet ihr noch miteinander oder habt ihr schon geteilt" :mrgreen:
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon H.B. » Mo Nov 16, 2009 21:38

euro hat geschrieben:Naja, hier gibts den Spruch
" Redet ihr noch miteinander oder habt ihr schon geteilt" :mrgreen:

Den gibts hier auch. Man kann von seiner Seite nur versuchen das Beste zu machen. Oft liegen Erbstreitereien "in den Genen", und oft gerade dort wo man den Kopf schütteln muß, ob es sich für dieses lohnt zu streiten. :regen:
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Mr.T. » Mo Nov 16, 2009 21:44

H.B. hat geschrieben:Den gibts hier auch. Man kann von seiner Seite nur versuchen das Beste zu machen. Oft liegen Erbstreitereien "in den Genen", und oft gerade dort wo man den Kopf schütteln muß, ob es sich für dieses lohnt zu streiten. :regen:
[/list]
Ausnahmen bestätigen die Regel. :D
Bei meinem Vater gabs damals eine riesen Zankerei. Er musste sogar viel an Land abtreten an seine nicht in der landw. tätigen Geschwister. War für den Betrieb nicht von Vorteil.
Bei meinen Geschwistern gabs nicht ein schlechtes Wort, lief alles reibungslos ab, obwohl sie nicht allzuviel abbekamen. Hab dann auf freiwilliger Basis etwas mehr ausbezahlt als ausgehandelt war. Unser Betreib ist auch nicht der größte, da ist eh nicht viel los mit riesen Summen ausbezahllen.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon spielmann » Mo Nov 16, 2009 21:46

Wichtig ist es auch das die Eltern die Abfindung regeln, gibt dann meistens auch weniger Steit untereinander.
Leben und Leben lassen!
MfG Emilson
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon H.B. » Mo Nov 16, 2009 22:03

Mr.T. hat geschrieben: Er musste sogar viel an Land abtreten an seine nicht in der landw. tätigen Geschwister.

Wenn sich jemand durch Streit den Anteil erhöhen möchte, würde ich diesen entprechend verkleinern - das wissen alle.
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