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Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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103 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Holder A55 » Fr Nov 13, 2009 21:25

Blubb!
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky (1890-1935)


:D seit über 19 Jahren im Landtreff :D
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon hans g » Fr Nov 13, 2009 21:30

tiger12 hat geschrieben:
Was man auch nicht außer acht lassen sollte, nur wer einen Hof, der für den Nachwuchs wirklich interessant ist, aufbaut, hat eine Chance zum Überleben. Egal, wie er das macht. Der Nachwuchs ackert in der Regel nicht 14 Stunden für lau und mit schlechten Perspektiven. Der sieht die Aufgabe - mit Recht - viel entspannter.


dem nachwuchs wird doch gerade HEUTE schon alles rein geschoben---der denkt doch "GEHT IMMER so weiter,was soll ich mich noch anstrengen"
ACHTUNG----ÜBERTREIBUNG.
hans g
 
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon euro » Sa Nov 14, 2009 9:24

frankenvieh hat geschrieben: Eigenkapitalbildung in Höhe der Preissteigerung der Eigenkapitalbildung.


:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon schakschirak » Sa Nov 14, 2009 10:56

euro hat geschrieben:
frankenvieh hat geschrieben: Eigenkapitalbildung in Höhe der Preissteigerung der Eigenkapitalbildung.


:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

****, kannst du deine Aussage genauer difinieren ?
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Obelix » So Nov 15, 2009 9:16

hans g hat geschrieben: ... dem nachwuchs wird doch gerade HEUTE schon alles rein geschoben ...

Weisst Du denn nicht, dass das auch Deine Eltern über Dich gedacht haben? Und deren Eltern über Deine Eltern? Jede Generation glaubt, Sie wäre die Beste und alles was nach Ihnen kommt "nur Looser". Das liegt in der Natur fest. Früher, als die Alte Generation mit 60 - 70 ablebte und noch "Rückzugsbereiter" war, weil sich nicht mehr konnte, war das kein Problem.

Heute halten irgendwelche Uralten der "Generation Aktiv" mit vollkommen überholten Vorstellungen an der Macht fest. Und glauben, nur Ihre Ansichten wären richtig. Bestes Beispiel, wohin das führt, ist die SPD im Oktober 2009.

Diese nervige immer länger aktiv bleibende Generation Uralter (ab 60-65 Jähriger), die nicht loslassen oder das Ruder aus der Hand geben wollen, führt auch dazu, das immer mehr Jüngere psychische Probleme bekommen oder resignieren. Komischer Weise hat diese Generation aber selbst das Zepter relativ führ in die Hand genommen und sich einen Dreck um die damals Altern geschert.

Diese selbstüberschätzenden Alten wissen gar nicht, was Sie der jungen Generation mit Ihrer (meisst falschen) Besserwisserei und Ihren permant negativen Prognosen antun. Ich sag nur "Selbsterfüllende Prophezeiung".

Gott sei Dank hat unser Staat das erkannt. Diese starrsinnigen, alles besserwissenden, nicht kompromissbereiten Alten bekommen nämlich, wenn sie Pflegefall werden oder ins Altersheim kommen, richtig einen in den Hintern getreten, indem alles, was sie noch besitzen, zu Deckung der Pflege herangezogen wird. (Der durchschnittliche Deutsche wird zur Zeit ca. 4 Jahre Pflegefall, bevor er ablebt.) Demgegenüber kann meiner Kenntnis nach der Staat auf Werte, die bereits 10 Jahre und länger vererbt sind, nicht ohne Weiteres zugreifen.

Grüße
Obelix
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Obelix » So Nov 15, 2009 9:33

frankenvieh hat geschrieben:Er setzen wir mal den Begriff "großer Hof" durch "attraktiven Hof" und beschreiben wir mal Wachstum mit dem Anstieg der Produktivität und einer mind. Eigenkapitalbildung in Höhe der Preissteigerung der Eigenkapitalbildung.


Wertentwicklungen von bestehenden land-/forstwirtschaftlichen Flächen und Gebäuden würde ich außen vor lassen, da nur wenig selbst beeinflussbar.

Frankenvieh hat im Grunde Recht:
Für die junge Generation "attraktiver Hof" muss das Ziel sein. Nur der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Für einen 60-Jährigen ist ein "für die junge Generation attraktiver Hof" etwas ganz ganz anderes als für einen 20-Jährigen. :shock:

Ferner muss das Arbeitsumfeld und der übrig bleibende netto-Gewinn stimmen.
(Egal ob Wachstum, Produktivitätssteigerungen usw.)

Grüße
Obelix
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon hans g » So Nov 15, 2009 9:35

Obelix hat geschrieben:..... Früher, als die Alte Generation mit 60 - 70 ablebte und noch "Rückzugsbereiter" war, weil sich nicht mehr konnte, war das kein Problem.

früher war alles noch VIEL schlimmer---da wollten die ALTEN überhaupt nicht abgeben und vor allem auch ÜBERHAUPT keine neuerung/veränderung.
das ist ja zum glück heute anders,weil die meisten heute ja ne AUSBILDUNG haben und dadurch MEHR durchblick.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Rolf Anders » So Nov 15, 2009 9:43

steel hat geschrieben:
hans g hat geschrieben:das nicht ausgegebene kapital kann man gleichzeitig anderweitig einsetzen---höher verzinst.

bei 1 % Zinsen ? :roll:


Gold hans g,Gold.Es handelt sich nicht mehr um wertlose papier und wertlose geldschein,nun handelt es sich um edelmetall.100% steigerung in ein Jahr.Ein sehr gut zins muss ich sage.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Obelix » So Nov 15, 2009 11:24

Rolf Anders hat geschrieben:
steel hat geschrieben:
hans g hat geschrieben:das nicht ausgegebene kapital kann man gleichzeitig anderweitig einsetzen---höher verzinst.

bei 1 % Zinsen ? :roll:


Gold hans g,Gold.Es handelt sich nicht mehr um wertlose papier und wertlose geldschein,nun handelt es sich um edelmetall.100% steigerung in ein Jahr.Ein sehr gut zins muss ich sage.


Na Du Schlauberger. Gugg Dir einfach mal andere Zeiträume ( 5 J., 10 J., 25 J., 50 J.) in der Vergangenheit an und lass Deine Betrachtung mal vor einem Jahr oder noch früher enden. Auf einem absoluten Hochpunkt sieht jede Anlage gut aus, egal ob Aktie, Immobilie oder sonstiges.

Kennen wir aber hier im Forum schon länger: Irgendwelche Protagonisten empfehlen Einstieg zum Höchstkurs. :gewitter:

Grüße
Obelix
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon hans g » So Nov 15, 2009 11:41

Rolf Anders hat geschrieben:
Gold hans g,Gold.Es handelt sich nicht mehr um wertlose papier und wertlose geldschein,nun handelt es sich um edelmetall.100% steigerung in ein Jahr.Ein sehr gut zins muss ich sage.

DEUTSCHE BANK februar 2009 15€,oktober 2009 50€~ 300%
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Obelix » So Nov 15, 2009 12:05

hans g hat geschrieben: ... DEUTSCHE BANK februar 2009 15€, oktober 2009 50€~ 300%


Deutsche Bank April 2007 150 € - wird von Hans natürlich nicht gesehen.

Das Phänomen, dass die Bänker nutzen:

a.) 50 € gestiegen auf 150 € = feudale über 300 % plus.
b.) 150 € gefallen auf 50 € = . nur winzige .. 66 % minus.
---------------------------------------------------------------
Unterm Strich aus Bankersicht geblieben : .234 % plus
(... und das glauben viele auch noch)

Real eine Null-Nummer: 50 € sind 50 € geblieben.
(... unter Berücksichtigung von Gebühruen und Provisionen sogar ein richtiger Verlust.)

Hört mir auf mit eueren windigen Anlagetipps.

Grüße
Obelix
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon hans g » So Nov 15, 2009 14:30

Obelix hat geschrieben:
Hört mir auf mit eueren windigen Anlagetipps.


ANGSTHASE :wink:
hans g
 
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon euro » So Nov 15, 2009 16:11

Welcher Hof bleibt und welcher nicht hängt imho herzlich wenig mit dem finanziellen Erfolg des Vorbesitzers zusammen. Hier ist es oft so dass grad grössere Gehöfte mit hohem Eigenkapital nicht weitergeführt werden weil eine eventuelle Übernahme den potentiellen "Erbprinz " zu teuer wird.
Weitergeführt werden eher vorwiegende Pachtbetriebe deren "Thronfolger" seit frühester Jugend im Betrieb mitarbeitet und in der Schule eher mittelmässige Leistungen bringt.
Es mag sein dass die explosionsartige Entwicklung der Landpreise sowie das hohe ausserlandwirtschaftliche Lohnniveau dabei eine Rolle spielt.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon spielmann » So Nov 15, 2009 16:38

Ob ein Hof bleibt, liegt ist nach meiner bescheidenen Meinung, das er sich fortwährend weiterentwickelt und nicht stehen bleibt. Das heißt aber gesundes Wachstum keine extremen Schritte und in der jetzigen Zeit vorsichtiger!
Die nächste Generation wird dann entscheiden, wenn Interesse besteht den Hof weiterzuführen oder auch nicht!
Und wenn die junge Generation keine Interesse am Hof hat, wird man einen gut geführten Hof auch noch los und wenn er nicht total überschuldet ist bleibt auch was für die Altersvorsorge übrig.
Und um zu den Spekulationen, brauche ich kein Bauer zu sein, das kann jeder! und die es am meisten machen sind die die nichts zu verlieren haben.
Ich Spekuliere auch aber mit Dünger-, Maschinen-, Futtermitteleinkauf und Vieh- und Getreideverkauf.
MfG Emilson
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Firlefanz » So Nov 15, 2009 18:29

euro hat geschrieben:Welcher Hof bleibt und welcher nicht hängt imho herzlich wenig mit dem finanziellen Erfolg des Vorbesitzers zusammen. Hier ist es oft so dass grad grössere Gehöfte mit hohem Eigenkapital nicht weitergeführt werden weil eine eventuelle Übernahme den potentiellen "Erbprinz " zu teuer wird.
Weitergeführt werden eher vorwiegende Pachtbetriebe deren "Thronfolger" seit frühester Jugend im Betrieb mitarbeitet und in der Schule eher mittelmässige Leistungen bringt.
Es mag sein dass die explosionsartige Entwicklung der Landpreise sowie das hohe ausserlandwirtschaftliche Lohnniveau dabei eine Rolle spielt.


Euro,
würdest Du das bitte einem Unwissenden erklären.
Ist die Übernahme von "Eigenkapitalbetrieben" in Luxemburg steuerlich so teuer?
Sind in Luxemburg die Bodenpreise so dramatisch gestiegen?

Für eine Erklärung wäre ich dankbar.
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