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Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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103 Beiträge • Seite 7 von 7 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Oberpfälzer » Mi Nov 18, 2009 10:16

Ich weiss nicht, ob die Wirtschaftswunder-Nachkriegsgeneration für einen Urlaub Schulden gemacht hätte und trotzdem hatten die ein Wachstum ohnegleichen. Zudem bedeuten die vielen Urlaubsreisen Jahr für Jahr riesige Belastungen für unsere Handelsbilanz, die wir erst wieder durch Exporte reinholen müssen. Was diese Exportorientierung für unser Land bedeutet, zeigt sich doch im Moment.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon H.B. » Mi Nov 18, 2009 13:09

automatix hat geschrieben:wenn du aber Kredite aufnimmst, um dann irgendwo drei Wochen bei 40 Grad in der Sonne zu braten und dann den Rest des Jahres arbeitest, um das zurückzuzahlen, dann läufts falsch.

Von denen gibt es leider zuviele, die auf Pump das Geld der heimischen Wirtschaft entziehen, und dies mit subventionierten Flügen in andere Länder tragen.

Manches läuft eben verkehrt.

Wenn man bedenkt, daß Deutschland als armes hochverschuldetes Land den Chinesen Entwicklungshilfe leistet, und die jetzt um ihr Geld fürchten müssen, weil sie 2.000.000.000.000 USD den Amerikanern vorgestreckt haben.....
Wirklich weh würde ihnen ein Totalausfall nicht tun, sie haben soviel und wissen eh nix damit anzufangen
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Obelix » Do Nov 19, 2009 9:09

H.B. hat geschrieben: ... Von denen gibt es leider zuviele, die auf Pump das Geld der heimischen Wirtschaft entziehen, und dies mit subventionierten Flügen in andere Länder tragen.

Manches läuft eben verkehrt. ...


... ist aber von der Politik (und damit dem Volke) so gewollt.

Schön öfter habe ich kritisiert, dass Flugbenzin genau so wie Diesel oder Benzin besteuert werden müsste. Kommt man nicht mit durch, weil dann sofort eine riesen Lobby (komischerweise auch Grüne) auf Dich einhaut, was man für ein Blödkopf ist und man keine Ahnung von internationalen wirtschaftlichen Zwängen/Zusammenhängen hat.

Wenn man sich die Mitgliederentwicklung in den Parteien ansieht, stellt man fest, dass sich "wenig-" und "normalgebildete" immer mehr zurück ziehen und nur noch "hochgebildete/hochintelligente" Politik betreiben. Daher auch die vielen komplexen Regelungen, die keiner mehr durchschaut und die auch nicht durchschaut werden sollen.

Die Politik beklagt, dass die Wahlbeteiligung immer mehr zurück geht und dass sie keinen Nachwuchs mehr findet. Ist sie doch selbst Schuld, wenn nur noch Maßnahmen getroffen werden, die die Basis nicht versteht und die man vor Ort nicht mehr vertreten kann. Dann endet man so wie die SPD. Steht der CDU unmittelbar bevor, wenn man sieht, was die derzeit mit der Krankenversicherung und der "Kopfpauschale" planen. Das ist ja noch dümmer, als "HartzIV" und "Rente mit 67" für die SPD waren.

Grüße
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon euro » Do Nov 19, 2009 9:29

Obelix hat geschrieben:
Wenn man sich die Mitgliederentwicklung in den Parteien ansieht, stellt man fest, dass sich "wenig-" und "normalgebildete" immer mehr zurück ziehen und nur noch "hochgebildete/hochintelligente" Politik betreiben. Daher auch die vielen komplexen Regelungen, die keiner mehr durchschaut und die auch nicht durchschaut werden sollen.



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Da gabs doch mal irgendwo eine berühmte von Kleingeistern gewählte mit kleinkarierten Neidern besetzte Regierung ... nichtwahr Obelix :roll:
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Obelix » Do Nov 19, 2009 10:03

euro hat geschrieben: ... Da gabs doch mal irgendwo eine berühmte von Kleingeistern gewählte mit kleinkarierten Neidern besetzte Regierung ... nichtwahr Obelix :roll:


Genau diese überheblichen, arroganten, beleidigenden Angriffe meinte ich "bei Flugbenzin".

Willst Du damit sagen, die politische Landschaft wäre heute mit weiter schrumpfender Wahlbeteiligung (von teilweise unter 50 %) und dahinbrökelnden, sich selbstauflösenden Volksparteien besser als z.B. in den siebziger Jahren, wo wir 90 % Wahlbeteiligung hatten?

Grüße
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Oberpfälzer » Do Nov 19, 2009 10:12

@ Obelix

Da hast Du absolut Recht. Es gibt mittlerweile so etwas wie eine politische "Kaste", die sich zu 80,90 Prozent aus Beamten und Juristen zusammensetzt. Einige Berufsgruppen sind in den Parlamenten mittlerweile nicht mehr vertreten. Handwerker, Landwirte etc. musst Du inzwischen mit der Lupe suchen und findest sie trotzdem nicht. Diese Entwicklung ist absolut erschreckend und unterhöhlt die Demokratie.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon euro » Do Nov 19, 2009 10:16

Wenn du deinen Neidern nachtrauerst betrifft das allein dich.
Inwiefern sogenannte "Volksparteien" einen demokratischen Entscheidungsprozess positiv beeinflussen sei mal dahingestellt. Hier zB fehlt einer der früheren sogenannten einfach die Basis weil ihre Klientel, die Arbeiterschaft, zu 80% aus Ausländern besteht.
Persönlich verachte ich Populisten ...
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Oberpfälzer » Do Nov 19, 2009 10:39

Euro:

Wenn du deinen Neidern nachtrauerst betrifft das allein dich.


Wenn Du mich meinst, dann kann Ich Dir nicht folgen. Ich glaube nicht, dass mich jemand beneidet. (Außer um mein äußeres vielleicht)
Außerdem ist Populismus was anderes als der Ruf nach einer repräsentativen Abbildung der Gesellschaft in den (angeblich) demokratischen Institutionen. Die Entwicklung geht einfach dahin, dass bestimmte Bevölkerungsschichten von den politischen Entscheidungen abgekoppelt werden. Nun kann man sich sicher darüber streiten, inwieweit die Politik überhaupt Einfluss nehmen kann, aber die schleichende Abkoppelung der "normalen" Leute ist nicht zu leugnen.
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Obelix » Do Nov 19, 2009 10:47

Oberpfälzer hat geschrieben:@ Obelix

Da hast Du absolut Recht. Es gibt mittlerweile so etwas wie eine politische "Kaste", die sich zu 80,90 Prozent aus Beamten und Juristen zusammensetzt. Einige Berufsgruppen sind in den Parlamenten mittlerweile nicht mehr vertreten. Handwerker, Landwirte etc. musst Du inzwischen mit der Lupe suchen und findest sie trotzdem nicht. Diese Entwicklung ist absolut erschreckend und unterhöhlt die Demokratie.


Hallo,

das Arbeiter, Angestellte, Handwerker, Landwirte, sonstige Selbstständige usw. in der Politik immer weniger werden, war ja schon die letzten 50 Jahre so. Neu ist mir allerdings die Info eines Bekannten, dass selbst im Beamten-Lager die "unteren" und "mittleren" Beamten dramatisch abnehmen. Also genau die, wo ich noch einen Kontakt zum Volk unterstellen würde.

In der Politik dominiert eine "Intelligenz-Schicht", die alle wenigergebildeten gnadenlos niedermacht und als wertlos ansieht. Der Kontakt zur Basis ist vollkommen verloren gegangen. Man will die Basis auch gar nicht mehr mitnehmen, da über 3/4 der Bevölkerung eh nicht in der Lage ist, die komplexen Zusammenhänge und Regelungen zu verstehen.

"euro" ist ein gutes Beispiel. Ich frage mich bei seinen Ausführungen oft, ob er - trotz aller Intelligenz - überhaupt noch etwas merkt?

Grüße
Obelix
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon spielmann » Do Nov 19, 2009 10:49

euro hat geschrieben:Wenn du deinen Neidern nachtrauerst betrifft das allein dich.
Inwiefern sogenannte "Volksparteien" einen demokratischen Entscheidungsprozess positiv beeinflussen sei mal dahingestellt. Hier zB fehlt einer der früheren sogenannten einfach die Basis weil ihre Klientel, die Arbeiterschaft, zu 80% aus Ausländern besteht.
Persönlich verachte ich Populisten ...


Bei euch in Luxemburg ist das bestimmt so, da gibt es definitiev wenige Luxemburger die in der soganannten Arbeiterschaft sind. Bei uns in Deutschland sind ist immer noch viele normale Arbeiter, wird zwar immer weniger weil auch hier viele keine Lust haben körperlich zu arbeiten und die anderen Berufe meist besser bezahlt werden!

An Oberpfälzer: Das immer weniger Handwerker und Landwirte in polischen Ämter sind ist auch klar, ersten werden die immer weniger und zweitens haben die gar keine Zeit weil die sich um Ihre Betriebe kümmern müssen!
MfG Emilson
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Obelix » Do Nov 19, 2009 11:02

spielmann hat geschrieben: ... Das immer weniger Handwerker und Landwirte in polischen Ämter sind ist auch klar, ersten werden die immer weniger und zweitens haben die gar keine Zeit weil die sich um Ihre Betriebe kümmern müssen!
MfG Emilson


Das ist aber nicht die Hauptursache.

Für einen Handwerker oder Landwirt aber für viele andere auch, macht es keinen Spass/Sinn, sich mit höheren Beamten, Rechtsanwälten, studierten Berufspolitikern, usw. auseinander zusetzen, gegen die man argumentativ chancenlos ist, selbst wenn man die besseren Argumente auf seiner Seite hat.

Das ist genau wie hier im Forum. Wenn ich zeitweise schon mal "immer nur von allen auf die Mütze bekomme", macht es ja auch keinen Spass. Nur im Gegensatz zu Politik haben wir hier im Forum eine schöne Mischung unterschiedlichster Nutzer. Selbst für die hirnrissigste Meinung findet man im Landtreff Gleichgesinnte, die einen unterstützen.

Grüße
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon hans g » Do Nov 19, 2009 11:27

Obelix hat geschrieben:Das ist genau wie hier im Forum. Wenn ich zeitweise schon mal "immer nur von allen auf die Mütze bekomme", macht es ja auch keinen Spass. Nur im Gegensatz zu Politik haben wir hier im Forum eine schöne Mischung unterschiedlichster Nutzer. Selbst für die hirnrissigste Meinung findet man im Landtreff Gleichgesinnte, die einen unterstützen.

dir ist aber klar,dass in einem FORUM, AUSTEILEN und EINSTECKEN dem WESEN desselben entspricht.
"darfste dich nix bei denken"(ostwestfälisch)
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Re: Welcher Hof bleibt und welcher geht - langfristig ?

Beitragvon Obelix » Do Nov 19, 2009 11:42

hans g hat geschrieben:.... dir ist aber klar,dass in einem FORUM, AUSTEILEN und EINSTECKEN dem WESEN desselben entspricht. ...


Jupp.

Es ging mir auch nicht darum, einen vorzuheulen, sondern um den Vergleich zur Politik.

Grüße
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