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Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon SHierling » Fr Apr 08, 2011 18:08

http://www.welt.de/vermischtes/weltgesc ... Toten.html

Ich habs nicht wiedergefunden, aber irgenbdwo in den Tiefen des Forums wollte das mal jemand nicht glauben, daß die Äcker hier wandern.
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon dappschaaf » Fr Apr 08, 2011 18:21

Hallo,

wie lange dauert es ca. nach Regenwetter bis der Boden so beschaffen ist dass er verweht?
Jetzige Temperaturen und Sonnenschein vorausgesetzt?

Gruß
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon SHierling » Fr Apr 08, 2011 18:28

Hier hat es vorgestern das letzte Mal geregnet (war aber vorher auch extreme Trockenheit), aber der Sturm jetzt trocknet das alles locker in einer Stunde wieder weg (nur mal zum Vergleich: eine auf die Leine gehängte Baumwoll-Futter-Steppdecke von gut 2cm Stärke war heute in einer halben Stunde trocken, und die Matschig gefahrenen Spuren am Maissilo samt Pfützen waren von gestern abend bist heute morgen steinhart.

Selbst die Flächen, wo Gülle gefahren wurde (mit "Kruste") sind heute unterwegs gewesen, und sogar unsere Bio-LPG macht Dünen: die hatten über den WInter Ackergras gesät, da dann Mist und Gülle drauf, und das ganze neulich (imho 3, 4 Tage her) eingearbeitet. Und hier ist schwerer Boden! Wenn das auf Sand (ist 2km weiter) nur ein bißchen weht, gehts ja noch, aber mit Pech sind die Wintersaaten nach sowas hin, abrasiert wie mit dem Sandstrahlgebläse. Als ich in der Lehre war, sind uns noch im Mai so die Rüben abrasiert worden.
Wenn ich morgen Zeit hab, mach ich mal Bilder, aber ganz so schlimm wie in MV ist es hier noch nicht.

Mein Heu-Bauer will morgen Gras drillen lassen - wenn das so weiterweht, kann er sich das schenken.
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon SHierling » Fr Apr 08, 2011 19:22

Winterzwischenfrucht ist ja schon fast Standard in den Gegenden, genau wie es überall neue Knicks und Hecken gibt.
Aber IRGENDWANN muß auch die beste Begrünung mal umgebrochen werden, ...




... sonst haben die Müslis nämlich bald keine Haferflocken mehr!!!
:evil:

/edit: Ok, Reini, Du hattest recht.
Die Naturausbeutenden Bauern waren es natürlich, mit einem Seitenhieb auf die DDR und die heutigen Großgrundbesitzer.
Kam eben im ZDF - ich könnte Kotzen. Lesen die nie mal Geschichtsbücher?
Kam nicht wenigstens "Onkel Bräsig" da auch mal?

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/ ... .html?dr=1

http://www.regierung-mv.de/cms2/Regieru ... /index.jsp
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon forenkobold » So Apr 10, 2011 7:55

Ihr habt es geahnt,
ich habe es auch geahnt.

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1138482

Im Mittelalter waren Hexen an allem Unglück schuld, vor 80 Jahren waren es die Juden.
Und heute sind WIR dran.

Roloff?
Ein Name, den man sich merken sollte!
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon forenkobold » So Apr 10, 2011 8:25

hab ein wenig gegoogelt.

Roloff ist ein typisch verlogener grüner Volksverhetzer.
Einer der Schürer und Hassprediger.

Ein Beispiel für die Kompetenz eines "Agrarfachmannes" beim BUND

Lügen

http://blickaufsland.twoday.net/stories ... das-leben/




und Wahrheit

http://www.gabot.de/index.php/News-Deta ... %5D=190891




Das dänische Pestizidmonitoring-Programm wies Glyphosat und sein Hauptabbauprodukt Aminomethyl-phosphonsäure (AMPA) im Grundwasser des Landes in Konzentrationen über dem zulässigen EU-Trinkwasser-Wert von 0,1 μg/l nach


Diese Instanz hat beim laufenden Grundwasserüberwachungsprogramm festgestellt, dass Glyphosat auf Lehmböden bis auf eine Tiefe von 1 m durchsickern kann in das Drainagewasser. Im Prinzip sei deswegen nicht auszuschließen, dass Glyphosat über Risse im Boden auch in die tieferen Grundwasserschichten durchdringen könne, obwohl das bisher noch nicht passiert sei, räumt Schmidt ein


In Dänemark ist Glyphosat deshalb seit sechs Jahren verboten


In Dänemark wird das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat einem Teilverbot unterworfen. Nach der Ernte - jeweils nach dem 15. September - darf das Mittel auf Lehmböden nicht mehr eingesetzt werden
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon Woodstock » So Apr 10, 2011 11:10

@ forenkobold

Das ist ein ziemlich schlechtes Beispiel gegen den "verlogenen grünen Volksverhetzer" (was ist das überhaupt für ein Ton). Gerade die Gabot-Seite als Quelle ist zumindest fragwürdig, die haben genug Werbung von von Herbizidherstellern auf ihrer Seite stehen.
Zumindest müsste man in der Sache round-up mehr Forschung von unabhängiger,staatlicher Seite betreiben, der Kontraste-Beitrag ist schon recht beunruhigend. Hab ihn leider nur auf folgender Seite gefunden, bitte den vorangehenden Artikel nicht lesen, der ist tendentiöser Quatsch, die Konraste-Sendung ist ca Mitte der Seite verlinkt:

http://naturheilt.com/blog/glyphosat-gi ... kontrolle/
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon forenkobold » So Apr 10, 2011 13:04

ach..

und nur weil die aktuelle Gesetzgebung aus Dänemark und die Messwerte auf dieser Seite erscheinen, sind sie nicht wahr?
Dafür verklinkst DU zu einem "Kontraste"-Bericht, dessen Inhalt (Seralinis greenpeace-Auftragsstudie) längst als ausgemachter Quatsch entlarvt wurde.
Seralini hat embryonale Stammzellen in Roundup gebadet.
Dabei ging die schädigende Wirkung vom Trägerstoff einer ganz bestimmten Glyphosat-Formulierung (Tallowamin) aus. Glyphosat allein war nicht schädigend.
Hätte der die Stammzellen in saurenm Sprudel oder Essigreiniger gebadet, wäre das Ergebniss vermutlich noch erschreckender gewesen.
Aber DAFÜR wurde er ja von Gr€€npiss nicht bezahlt.
Erst vor Kurzem kam wieder ein Bericht imn der ARD, in dem ein 15 - jähriges behindertes Mädchen präsentiert aus Argentinien wurde, die aufgrund des Einwirkens von Glyphosat während der Schwangerschaft geschädigt worden wäre.
Das Blöde dabei ist nur, dass Glyphosat in Argentinien erst seit 14 Jahren eingesetzt wird..

Seis drum...
Ich weiß von Dänen, dass Glyphosat bei denen erlaubtz ist.
Also ist der BUND-**zensiert** ein Lugenbold. Wie nicht anders zu erwarten
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon heinzi the chicken » So Apr 10, 2011 13:33

hallo,
kurze Frage:
Wäre der Sandsturm geringer gewesen, wenn auf den betreffenden Flächen Dauergrünland gewesen wäre?

mfg
m
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon agrarstudent » So Apr 10, 2011 13:34

heinzi the chicken hat geschrieben:hallo,
kurze Frage:
Wäre der Sandsturm geringer gewesen, wenn auf den betreffenden Flächen Dauergrünland gewesen wäre?

mfg
m


Hätte es weniger Tote gegeben, wäre der Sandsturm in einer Fußgängerzone passiert ?
www.farmpoint.de
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon JohnDeere3040 » So Apr 10, 2011 13:43

Hätt der Hund nicht geschissen, hätt er den Hasen gefangen :prost:
ǝɹǝǝp ɐ ǝʞıl sunɹ ƃuıɥʇou
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon SHierling » So Apr 10, 2011 13:54

heinzi the chicken hat geschrieben:hallo,
kurze Frage:
Wäre der Sandsturm geringer gewesen, wenn auf den betreffenden Flächen Dauergrünland gewesen wäre?

mfg
m

Ja. Aber dann hätten die Veganer kein Müsli und der Klimawandel würde dem Herrn da oben ganz genau so mißliebig sein.

Btw sind auch Kartoffeläcker zugeweht - sind die Grünen jetzt auch schon gegen Kartoffelanbau?????
Oder hat Demeter neue Winterkartoffelsorten im Angebot????


Und nur noch mal so am Rande: JEDER Autofahrer sollte - EGAL WO - innerhalb der Sichtweite anhalten können.
Und ich gehe nach eigener Erfahrung davon aus, das man eine Sandwolke tatsächlich rechtzeitig sehen kann, (anders als zB Wild)


BTW - wir hatten eben bei der Fehlersuche bei ANDI DIE Idee:
das GANZE VERFAHREN wird umgedreht.
Nicht mehr die Bauern müssen Anträge stellen, und jedes Sandkorn hinter einem LE zählen, bevor sie das Drecksding wegschicken können, sondern die VERBRAUCHER bekommen die CC-Anträge.
Und nur, wer seitenlang auflistet, was er kauft, warum, womitr er seine Schuhe putzt und ob er seinen Körper hinterher der TKV übereignet hat, bekommt was zu essen.
Fertig.
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon heinzi the chicken » So Apr 10, 2011 14:09

SHierling hat geschrieben:Ja. Aber dann hätten die Veganer kein Müsli und der Klimawandel würde dem Herrn da oben ganz genau so mißliebig sein.

Btw sind auch Kartoffeläcker zugeweht - sind die Grünen jetzt auch schon gegen Kartoffelanbau?????
Oder hat Demeter neue Winterkartoffelsorten im Angebot????


Und nur noch mal so am Rande: JEDER Autofahrer sollte - EGAL WO - innerhalb der Sichtweite anhalten können.
Und ich gehe nach eigener Erfahrung davon aus, das man eine Sandwolke tatsächlich rechtzeitig sehen kann, (anders als zB Wild)


Das ist jetzt mal keine BIo gegen Konvi oder Fleischfresser gegen Veggi schlacht........Es werden soviele Subventionen verteillt, da könnte man doch einfach in solchen gefährdeten Gebieten Beihilfen für Dauergrünland im Radius von 2 Km um Autobahnen anbieten ( wenn das helfen würde....?) :prost:
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon SHierling » So Apr 10, 2011 14:26

2km sind in solchen Fällen doch lächerlich. 65% aller Flächen in Mecklenburg sind aufgrund des Bodens "wandersand" - die kannst Du nicht alle ansäen. Und es gibt schon Programme für LEs.

Wie gesagt: wenn es keine Sandwolke ist, dann ist es das nächste Mal eben Nebel. Und was pflanzt man dagegen an?
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Re: Wenn der Acker auf die Autobahn weht

Beitragvon meyenburg1975 » So Apr 10, 2011 14:40

heinzi the chicken hat geschrieben:hallo,
kurze Frage:
Wäre der Sandsturm geringer gewesen, wenn auf den betreffenden Flächen Dauergrünland gewesen wäre?

mfg
m



Nein. Wenn dort DGL gewesen wäre, hätten die bösen Rinder damit zstl CO2 und CH4 produziert (die können sowas nämlich aus dem nichts heraus). Das hätte den Klimawandel derart forciert, das die Temperaturen noch höher wären und die Trockenheit noch länger andauern würde. Das würde sämtliche Vegetation verdorren lassen und der Sandsturm wäre noch viel viel größer geworden...
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