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Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon Kyoho » Mo Feb 20, 2012 17:40

tyr hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Sag mal Kyoho, bekommst Du überhaupt noch irgendwas mit, was hinter den Kulissen passiert?

Warum nicht? Die H4 Reform die Rot.grün durchge´zogen hat, war die neoliberalste Maßnahme seit Gründung der Bundesrepublik. Nicht die Konservativen.... Rot/Grün haben das gemacht.
Aus dieser Sicht ist ein Spinner wie Gauck nur konsequent.
Befass die mal mit den wirtschftlichen Zielen der GRÜNEN, mit ihren Aussagen und Statements jenseits der 20Uhr Nachrichten und der Agrarblätter. Und ignorier mal der ihr ökologisches Gesülz. Es gibt in D. keine neoliberalerer marktgläubigere Partei wie die heutigen GRÜNEN.

Die Bürgerlichen hätten die Hartzgesetze alleine gar nicht auf den Weg gebracht, da ihnen SPD, Grüne und Linke in den Rücken gefallen wären. Nur in dieser Konstellation waren sie umsetzbar, das hat vor allem der SPD Wähler gekostet und der Lafontaine ist denen weggelaufen. Respekt damals vor Schröder, Clement und Joschka Fischer, dass sie das so durchgezogen hatten. Jetzt macht die Kanzlerin dagegen sozialdemokratische Politik, weil die Opposition bei der dünnen Mehrheit mitregiert und das schmeckt einigen aus ihren Reihen nicht. Das jüngste Beispiel war, wie ihr den Gauck als Kandidaten aufgezwungen wurde. Schachzug der FDP war wohl, dass sie sich vorher schon hinter Gauck gestellt haben, um nicht hinterher im Regen zu stehen.
Warum tut sich Grün-rot im Ländle gerade so schwer, ihre Wahlkampfversprechen zur Zwangsökologisierung in der deutschen Landwirtschaft umzusetzen? Na weil die Opposition und die Bauern die Grünen ordentlich auflaufen lassen und Widerstand leisten. Grünlandumbruchverbot und Naturpark Nordschwarzwald sind neben Stuttgart 21 Reizworte gegen grüne Politik geworden.
Nein, die Grünen sind zu unterschiedlich als dass man sie neoliberal und marktgläubig bezeichnen kann. Im Agrarbereich und bei ihrer Energiepolitik sind sie alles andere als neoliberal und marktgläubig. Diese heiligen Kühe werden sie wohl niemals opfern. Sie kokettieren zwar mit den Wählern der Liberalen, nicht aber mit deren Inhalten. Dass die Grünen sich nicht als Partei der kleinen Leute sehen, hat mit ihrer eher elitären und jungen Wählerschaft zu tun. Die SPD wird darauf aber schon ein Auge haben, wenns wieder auf Rot-grün im Bund hinauslaufen sollte. Daher kann ich deiner These der neoliberalen Grünen nicht viel abgewinnen und wenns so wäre, was wäre dann schlimm dran, allemal besser wie verbohrte Alt-Ideologen.
Kyoho
 
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon Kyoho » Mo Feb 20, 2012 18:35

tyr hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Die Bürgerlichen hätten die Hartzgesetze alleine gar nicht auf den Weg gebracht, da ihnen SPD, Grüne und Linke in den Rücken gefallen wären. Nur in dieser Konstellation waren sie umsetzbar, das hat vor allem der SPD Wähler gekostet und der Lafontaine ist denen weggelaufen. Respekt damals vor Schröder, Clement und Joschka Fischer, dass sie das so durchgezogen hatten. Jetzt macht die Kanzlerin dagegen sozialdemokratische Politik, weil die Opposition bei der dünnen Mehrheit mitregiert und das schmeckt einigen aus ihren Reihen nicht. Das jüngste Beispiel war, wie ihr den Gauck als Kandidaten aufgezwungen wurde. Schachzug der FDP war wohl, dass sie sich vorher schon hinter Gauck gestellt haben, um nicht hinterher im Regen zu stehen.
Warum tut sich Grün-rot im Ländle gerade so schwer, ihre Wahlkampfversprechen zur Zwangsökologisierung in der deutschen Landwirtschaft umzusetzen? Na weil die Opposition und die Bauern die Grünen ordentlich auflaufen lassen und Widerstand leisten. Grünlandumbruchverbot und Naturpark Nordschwarzwald sind neben Stuttgart 21 Reizworte gegen grüne Politik geworden.
Nein, die Grünen sind zu unterschiedlich als dass man sie neoliberal und marktgläubig bezeichnen kann. Im Agrarbereich und bei ihrer Energiepolitik sind sie alles andere als neoliberal und marktgläubig. Diese heiligen Kühe werden sie wohl niemals opfern. Sie kokettieren zwar mit den Wählern der Liberalen, nicht aber mit deren Inhalten. Dass die Grünen sich nicht als Partei der kleinen Leute sehen, hat mit ihrer eher elitären und jungen Wählerschaft zu tun. Die SPD wird darauf aber schon ein Auge haben, wenns wieder auf Rot-grün im Bund hinauslaufen sollte. Daher kann ich deiner These der neoliberalen Grünen nicht viel abgewinnen und wenns so wäre, was wäre dann schlimm dran, allemal besser wie verbohrte Alt-Ideologen.


Und? Was wurde mit der H4- Gesetzgebung erreicht? Das wir wieder eine "Working Poor" haben?
Toll.
Übrigens, was haben die sogenannten Liberalen für Inhalte? :shock: Ich meine außer Selbstbereicherung...

Ohne die Gesetze ständen wir wirtschaftlich wohl da, wo die Franzosen, Belgier, Spanier, Italiener jetzt stehen, warum schauen die alle auf den deutschen Aufschwung á la Merkel? Von Griechenland mal ganz abgesehen. Warum wollen die Franzosen von ihrer starren 35 Stundenwoche weg? Warum war im Sommer niemand für die Alten und Kranken da, als die Pflegekräfte und Krankenschwestern ihren Sommerurlaub nahmen? Liberale Inhalte sind z. B. auch, dass sich Leistung lohnen muss, dass Unterstützung vom Staat nicht lohnender sein darf, zumindest nicht im Regelfall. Wenn eine Frau 5 kleine Kinder zu versorgen hat, ist das so eine Ausnahme, wenn sie alleinerziehend ist, geht das gar nicht anders. Nicht aber wenn eine gesunde, ungebundene 25jährige sich in der sozialen Hängematte breitmacht, nur mal als Beispiel. Hartz 4 ist eine Übergangslösung, die Menschen wieder in Arbeit und Brot zu bekommen und kein liebgewonnener Dauerzustand. Besser es stockt einer auf, wenn es nicht reicht, als dass er gar nichts als Gegenleistung für die Allgemeinheit tut. Das hat auch was mit dem Selbstwertgefühl der Betroffenen zu tun. Die Förderung von "Ich-AGs" war doch für manche ein Sprungbrett wieder ins Berufsleben zurück.
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon Crazy Horse » Mo Feb 20, 2012 18:46

Kyoho hat geschrieben:Die Bürgerlichen hätten die Hartzgesetze alleine gar nicht auf den Weg gebracht, da ihnen SPD, Grüne und Linke in den Rücken gefallen wären. Nur in dieser Konstellation waren sie umsetzbar, das hat vor allem der SPD Wähler gekostet und der Lafontaine ist denen weggelaufen. Respekt damals vor Schröder, Clement und Joschka Fischer, dass sie das so durchgezogen hatten. Jetzt macht die Kanzlerin dagegen sozialdemokratische Politik, weil die Opposition bei der dünnen Mehrheit mitregiert und das schmeckt einigen aus ihren Reihen nicht. Das jüngste Beispiel war, wie ihr den Gauck als Kandidaten aufgezwungen wurde. Schachzug der FDP war wohl, dass sie sich vorher schon hinter Gauck gestellt haben, um nicht hinterher im Regen zu stehen.
Warum tut sich Grün-rot im Ländle gerade so schwer, ihre Wahlkampfversprechen zur Zwangsökologisierung in der deutschen Landwirtschaft umzusetzen? Na weil die Opposition und die Bauern die Grünen ordentlich auflaufen lassen und Widerstand leisten. Grünlandumbruchverbot und Naturpark Nordschwarzwald sind neben Stuttgart 21 Reizworte gegen grüne Politik geworden.
Nein, die Grünen sind zu unterschiedlich als dass man sie neoliberal und marktgläubig bezeichnen kann. Im Agrarbereich und bei ihrer Energiepolitik sind sie alles andere als neoliberal und marktgläubig. Diese heiligen Kühe werden sie wohl niemals opfern. Sie kokettieren zwar mit den Wählern der Liberalen, nicht aber mit deren Inhalten. Dass die Grünen sich nicht als Partei der kleinen Leute sehen, hat mit ihrer eher elitären und jungen Wählerschaft zu tun. Die SPD wird darauf aber schon ein Auge haben, wenns wieder auf Rot-grün im Bund hinauslaufen sollte. Daher kann ich deiner These der neoliberalen Grünen nicht viel abgewinnen und wenns so wäre, was wäre dann schlimm dran, allemal besser wie verbohrte Alt-Ideologen.



Also Kyoho, so langsam machst Du mich wütend mit Deinem dummen Geschwätz. Man könnte meinen, Du hast komplett den Verstand verloren.

1.) Als 2003 Hartz IV mit all seinen Schikanen eingeführt wurde, gab es die Linke noch gar nicht. Die Linke wurde erst 2007 aus dem Zusammenschluss von PDS und WASG gegründet. 2005 sind die beiden Parteien über eine gemeinsame Liste in den Bundestag eingezogen, nachdem Schröder und Müntefering nach der verlorenen Landtagswahl in NRW Neuwahlen ausgerufen haben und der BP Köhler diesem Wunsch entsprochen hat.
Nachdem Lafontaine 1999 erfolgreich weggemobbt wurde und dieser in einer Kurzschlussreaktion nicht nur sein Ministeramt, sondern auch gleich den Parteivorsitz niederlegte, war der Weg frei für die völkerrechtswidrigen Angriffskriege gegen Jugoslawien und Afghanistan und die ganzen neoliberalen Reformen.

2.) Ich weiß nicht, wie Du auf den Trichter kommst, dass Angela Merkel eine sozialdemokratische Politik verfolgt. Auch wenn in den konservativen Medien immer wieder dieser Unsinn vorgebracht wird, so wird es dadurch nicht richtiger. Angela Merkel führt konsequent die neoliberale Politik von rot-grün und schwarz-rot fort.
Was ist denn an der Erhöhung der Mehrwertsteuer um 3%, der Einführung der Regelaltersgrenze mit 67 (was einer Rentenkürzung gleichkommt, weil kaum einer bis 67 arbeitet), der Streichung des Elterngeldes, der Rentenbeiträge und des Heizkostenzuschuss für Hartz IV-Bezieher, der Übertragung der Verluste von Banken, Hedgefonds und reichen Kapitalanlegern auf die Allgemeinheit usw. sozialdemokratisch ???
Nichts, aber auch rein gar nichts!

3.) Die Grünen haben die FDP mittlerweile als Partei der Besserverdienenden abgelöst, was sich wohl damit begründet, dass man kein großes Vertrauen mehr in die Zukunft der FDP hat. Und nicht nur die FDP sondern auch die Grünen müssen liefern, sonst bleiben die Spendengelder aus. Die Grünen verstehen es nur besser, den Anschein zu vermitteln, sie seien eine soziale Partei. Wenn es aber drauf ankommt, machen sie jede Schweinerei mit. Das Einzige, was ihnen geblieben ist, ist ihr Öko-Label und ihre angebliche Kompetenz im Bereich Umweltschutz.
Die ganzen neoliberalen Reformen auf dem Agrarsektor gehen auch auf das Konto von rot-grün. Damals war dieser kleine Giftzwerg von den Grünen "Verbraucherschutzministerin". Diese Frau hasse ich mindestens genauso wie die Merkel oder die Schwarzer oder diesen Özdemir.
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon Kyoho » Mo Feb 20, 2012 19:07

Crazy Horse hat geschrieben:

Also Kyoho, so langsam machst Du mich wütend mit Deinem dummen Geschwätz. Man könnte meinen, Du hast komplett den Verstand verloren.

1.) Als 2003 Hartz IV mit all seinen Schikanen eingeführt wurde, gab es die Linke noch gar nicht. Die Linke wurde erst 2007 aus dem Zusammenschluss von PDS und WASG gegründet. 2005 sind die beiden Parteien über eine gemeinsame Liste in den Bundestag eingezogen, nachdem Schröder und Müntefering nach der verlorenen Landtagswahl in NRW Neuwahlen ausgerufen haben und der BP Köhler diesem Wunsch entsprochen hat.
Nachdem Lafontaine 1999 erfolgreich weggemobbt wurde und dieser in einer Kurzschlussreaktion nicht nur sein Ministeramt, sondern auch gleich den Parteivorsitz niederlegte, war der Weg frei für die völkerrechtswidrigen Angriffskriege gegen Jugoslawien und Afghanistan und die ganzen neoliberalen Reformen.

2.) Ich weiß nicht, wie Du auf den Trichter kommst, dass Angela Merkel eine sozialdemokratische Politik verfolgt. Auch wenn in den konservativen Medien immer wieder dieser Unsinn vorgebracht wird, so wird es dadurch nicht richtiger. Angela Merkel führt konsequent die neoliberale Politik von rot-grün und schwarz-rot fort.
Was ist denn an der Erhöhung der Mehrwertsteuer um 3%, der Einführung der Regelaltersgrenze mit 67 (was einer Rentenkürzung gleichkommt, weil kaum einer bis 67 arbeitet), der Streichung des Elterngeldes, der Rentenbeiträge und des Heizkostenzuschuss für Hartz IV-Bezieher, der Übertragung der Verluste von Banken, Hedgefonds und reichen Kapitalanlegern auf die Allgemeinheit usw. sozialdemokratisch ???
Nichts, aber auch rein gar nichts!

3.) Die Grünen haben die FDP mittlerweile als Partei der Besserverdienenden abgelöst, was sich wohl damit begründet, dass man kein großes Vertrauen mehr in die Zukunft der FDP hat. Und nicht nur die FDP sondern auch die Grünen müssen liefern, sonst bleiben die Spendengelder aus. Die Grünen verstehen es nur besser, den Anschein zu vermitteln, sie seien eine soziale Partei. Wenn es aber drauf ankommt, machen sie jede Schweinerei mit. Das Einzige, was ihnen geblieben ist, ist ihr Öko-Label und ihre angebliche Kompetenz im Bereich Umweltschutz.
Die ganzen neoliberalen Reformen auf dem Agrarsektor gehen auch auf das Konto von rot-grün. Damals war dieser kleine Giftzwerg von den Grünen "Verbraucherschutzministerin". Diese Frau hasse ich mindestens genauso wie die Merkel oder die Schwarzer oder diesen Özdemir.

Na Na! Warum gleich so zornig? Wir vertreten halt unterschiedliche Ansichten, die Merkel ist für mich schon recht weit links für eine Unionspolitikerin. Die FDP hat es gerade recht schwer, wird aber nicht untergehen, die brauchen mal 'ne Auszeit um sich inhaltlich und personell zu erneuern und Lafontaine ist von sich aus gegangen, nicht weggemobbt worden. Als es auf Regierungsverantwortung ankam, hat er den Schwanz eingezogen. Daher ist er wohl besser bei den Linken (pardon: früher WASG) aufgehoben, um dort dauerhaft Oppositionspolitik zu machen. Und so viele Spenden aus der Wirtschaft bekommen die Grünen auch nicht, allenfalls aus der hochsubventionierten Photovoltaik und Windenergiebranche. Die Ökolandwirtschaft hat hierzu wohl am wenigsten was übrig.
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon Crazy Horse » Mo Feb 20, 2012 19:47

Kyoho hat geschrieben:Na Na! Warum gleich so zornig? Wir vertreten halt unterschiedliche Ansichten, die Merkel ist für mich schon recht weit links für eine Unionspolitikerin. Die FDP hat es gerade recht schwer, wird aber nicht untergehen, die brauchen mal 'ne Auszeit um sich inhaltlich und personell zu erneuern und Lafontaine ist von sich aus gegangen, nicht weggemobbt worden. Als es auf Regierungsverantwortung ankam, hat er den Schwanz eingezogen. Daher ist er wohl besser bei den Linken (pardon: früher WASG) aufgehoben, um dort dauerhaft Oppositionspolitik zu machen. Und so viele Spenden aus der Wirtschaft bekommen die Grünen auch nicht, allenfalls aus der hochsubventionierten Photovoltaik und Windenergiebranche. Die Ökolandwirtschaft hat hierzu wohl am wenigsten was übrig.


Du redest einen Bullshit daher, dass es fast schon weh tut!
Lafontaine hatte mit Abstand die meiste Regierungserfahrung in der rot-grünen Koalition 1998. Er war zunächst 9 Jahre lang Oberbürgermeister der Stadt Saarbrücken und anschließend 13 Jahre Ministerpräsident des Saarlands. Er hat die heillos zerstrittene Partei wieder zusammengeführt und war als Chef der Programmkommission auch entscheidend am Wahlerfolg beteiligt. Wie man in diesem Zusammenhang davon sprechen kann, dass er beim erstbesten Gegenwind die Brocken hinwirft, weil er keine Verantwortung übernehmen will, ist mir schleierhaft.

Wie es zum Bruch mit Schröder kam, ist sehr gut nachzulesen in seinem Buch "Das Herz schlägt links". Hier ist ne kleine Dokumentation über die Rivalität zwischen Schröder und Lafontaine: http://www.youtube.com/watch?v=_H-95iHtH6A
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Feb 20, 2012 20:04

tyr hat geschrieben:Anders als Du bin ich in dem System aufgewachsen. :wink:


Man merkts.
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Feb 20, 2012 20:05

Crazy Horse hat geschrieben:Lafontaine


Ist ein Nationalist!
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon Kyoho » Mo Feb 20, 2012 20:05

Crazy Horse hat geschrieben:Du redest einen Bullshit daher, dass es fast schon weh tut!
Lafontaine hatte mit Abstand die meiste Regierungserfahrung in der rot-grünen Koalition 1998. Er war zunächst 9 Jahre lang Oberbürgermeister der Stadt Saarbrücken und anschließend 13 Jahre Ministerpräsident des Saarlands. Er hat die heillos zerstrittene Partei wieder zusammengeführt und war als Chef der Programmkommission auch entscheidend am Wahlerfolg beteiligt.

Jetzt hat er aber kaum noch Fürsprecher in seiner ehemaligen Partei, die ihn und er wohl auch sie groß gemacht hat. Seine politischen Verdienste in Ehren, seinen Zenit hat er aber überschritten. Lafontaine ist kein Heiliger, der hat damals den Scharping weggemobbt und fühlt sich jetzt als großer Märtyrer. Für mich kein Ehrenmann, schon gar kein Konsenspoliker, um wieder auf das Präsidententhema zurück zu kommen, dazu taugt er nicht. Die FDP hatte gestern gegen Merkel zumindest einen Punktsieg gelandet, der Rößler probte den Zwergenaufstand, die Strippen gezogen hat aber das alte Cleverle Brüderle. erste Klasse!
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon Kyoho » Mo Feb 20, 2012 20:08

meyenburg1975 hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Lafontaine


Ist ein Nationalist!

Saarländern darf man das nicht übel nehmen, die wurden nach dem 2. Weltkrieg zeitweise ausgegliedert. Die haben da noch alte Rechnungen offen, müssen zeigen, dass sie dazu gehören. :mrgreen:
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon HL1937 » Mo Feb 20, 2012 20:11

Leider VerDDRisiert die gute alte BRD. Wenns nur einen Weg zurück gäbe.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon Schrat » Mo Feb 20, 2012 20:24

Kyoho hat geschrieben:der Rößler probte den Zwergenaufstand,


Quatsch Zwergenaufstand... :)

Die FDP wollte bloß auch mal auf der Seite der Gewinner stehen. 2010 hatte Gauck eine hohe Zustimmung von Seiten der Bevölkerung erfahren und nur aus diesen Grund sind sie vorgeprescht und haben die Merkel vorgeführt.

Die Überlegung dahinter ist ganz einfach:
Beliebter Gauck + FDP schlägt Gauck vor = Beliebte FDP :mrgreen:
Ich bin Atheist. Gott sei Dank!
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Feb 20, 2012 20:26

"Des Weitern gehen aus dem Dossier Terpe folgende Fakten hervor: Gegen Gauck war der "Operative Vorgang ›Larve‹" angelegt, womit das MfS ihn als zu beobachtenden Gegner ("Betroffener" im Sinne von § 6, siehe oben) kennzeichnete.

Gegen Gauck war, im Widerspruch zum DDR-Recht, das Besuche von Verwandten 1. Grades zuließ und regelte, ein Einreiseverbot für seine Kinder erlassen worden. Die Aufhebung des "Operativen Vorgangs" (OV) wie des Einreiseverbotes geschahen offenkundig in der vagen Hoffnung Terpes, Gauck für eine spätere IM-Tätigkeit zu gewinnen. Dass sie vergeblich bleiben musste, erklärt sich aus Gaucks Verweigerung der Konspiration. Damit ergibt sich als weiteres Faktum: Gauck war nie IM und konnte es nicht werden."

http://www.freitag.de/politik/0019-verr ... edoyer?p=2
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Re: Wer wird neuer Bundespräsident 2012

Beitragvon Neo-LW » Mo Feb 20, 2012 20:31

Hallo,

der nächste Kandidat mit 'guten Beziehungen'.

Oli

http://www.mmnews.de/index.php/etc/9522 ... eht-weiter
Chief Executive Officer of Agriculture
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