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Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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116 Beiträge • Seite 8 von 8 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon bauer hans » Mo Aug 17, 2020 6:56

langholzbauer hat geschrieben:Das Gefühl, ein eigenes Tier oder einen Feldbestand heranwachsen zu sehen lässt sich weder an einer Börse, noch mit sonstigen ( vielleicht erfolgreichen) Investments generieren.

bisschen schweine,bisschen treckerfahren,bisschen ackerbau und bisschen börse,das ergänzt sich positiv :D
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon T5060 » Mo Aug 17, 2020 8:16

240236 hat geschrieben:Das war jetzt aber gemein. 8)


Ne, das war nicht gemein. Marius ist ja auch nicht gnädig und ich bringe die Dinge auf den Punkt.
Es ist ok, wenn jemand eine andere berufliche Entscheidung trifft, nur sind die die dann im Job verbleiben nicht deppert.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Hauptmann » Di Aug 18, 2020 13:52

marius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Marius, der User "Nordhesse" und ich teilen uns einen Steuerberater, mit dem besprechen wir solche Dinge und der macht uns die passende Lösung.


Du hast die Beiträge nicht richtig durchgelesen. Das war nicht meine Frage, sondern von einem User.
Mich betrifft das nicht.
Obwohl ich steuerlich rel. gut bewandert bin macht bei mir 100 % der Steuerberater.
Ich geb alle Unterlagen an der Türe zur Kanzlei ab, und das wars für mich. Abgesehen vor der Unterschrift wenn alles fertig ist.
Dann bin ich aus dem Schneider, nicht haftbar, und einen Besuch vom Steuerprüfer hatte ich auch schon lange nicht mehr.

Und sollte ich eine steuerliche Frage haben, stell ich die nicht in einem Forum sondern ebenfalls beim Steuerberater.


Da muss ich leider widersprechen. Du unterschreibst den Sums, also kommt auch der Finanzer zu Dir!
Dein Steuerberater wird sich schnell zurückziehen und sagen Du hättest ihm Informationen vorenthalten ect.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon CarpeDiem » Di Aug 18, 2020 14:29

Hauptmann hat geschrieben:Dein Steuerberater wird sich schnell zurückziehen und sagen Du hättest ihm Informationen vorenthalten ect.


Genau so wird das laufen, aber das ist hier kaum vermittelbar. Steuerberater werden hier wohl als überirdische Wesen angesehen. Der "normale" Tagessatz in den Kanzleien der ersten Reihe in der BRD beginnt bei € 3.000. Ich nehme aber an, dass diese Leute sich nicht mit Einkünften aus L+F beschäftigen.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon bauer hans » Di Aug 18, 2020 15:31

T5060 hat geschrieben:..... nur sind die die dann im Job verbleiben nicht deppert.

manche sind sehr merkwürdig,jammern immerzu,aber können sich selbst überhaupt nicht einschätzen.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Hauptmann » Di Aug 18, 2020 16:08

CarpeDiem hat geschrieben:
Hauptmann hat geschrieben:Dein Steuerberater wird sich schnell zurückziehen und sagen Du hättest ihm Informationen vorenthalten ect.


Genau so wird das laufen, aber das ist hier kaum vermittelbar. Steuerberater werden hier wohl als überirdische Wesen angesehen. Der "normale" Tagessatz in den Kanzleien der ersten Reihe in der BRD beginnt bei € 3.000. Ich nehme aber an, dass diese Leute sich nicht mit Einkünften aus L+F beschäftigen.


@CarpeDiem
Früher dachte ich auch, der Steuerberater bekommt Geld dafür dass er Verantwortung trägt. Im Grunde lässt er nur von seiner Sekretärin alles zusammenschreiben, drückt seinen Stempel drauf und schreibt eine Rechnung. Sein Glück ist, dass wir in Deutschland das weltweit umständlichste Steuerrecht haben, davon lebt der. ;-)
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon langholzbauer » Di Aug 18, 2020 17:59

Jetzt bringt Ihr Buchführung und Steuerberatung komplett durcheinander.
Buchführung können auch Steuerfachangestellte.
Aber wirklich gute individuelle Steuerberatung ist eine recht seltene Dienstleistung.
Das lassen sich die Spezis auch nochmal gut bezahlen.
Vielleicht hätten Leute wie marius heute noch Spaß an ihrem landw. Betrieb , wenn sie rechtzeitig ihre Abschlüsse/Bilanzen mit guter Steuerberatung analysiert hätten. ...:wink:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon CarpeDiem » Di Aug 18, 2020 18:03

Hauptmann hat geschrieben:Früher dachte ich auch, der Steuerberater bekommt Geld dafür dass er Verantwortung trägt.


Also für grobe Fahrlässigkeit (Fristversäumnis etc.) hat er schon seine Berufshaftpflichtversicherung, aber da hast du schon Recht, Verantwortung für die fachliche Gestaltung übernimmt er nur insofern, dass die Formvorschriften eingehalten werden.

Das Dilemma in der Lw besteht darin, dass in der Berufsausbildung die Bilanzierungspraxis nur andeutungsweise bzw. überhaupt nicht gelehrt wird. Deshalb besteht keine gemeinsame Basis zwischen dem Kunden Lw und dem StB was die Grundtheoreme einer Steuerbilanz betrifft. Allein darin besteht zur mittelständischen gewerblichen Wirtschaft ein Riesenunterschied, dort wissen die GF schon, welche Wechselwirkungen Bilanz und Steuer auslösen können.

Ich bin da immer wieder erstaunt, wenn ich von Spitzenleuten als landw. Betriebsleiter, die da ein Millioneninvestivvermögen vor sich herschieben, höre welche Baustellen man da in steuerlicher Hinsicht hat. Aber auch da gilt, wie von dir gesagt, was der StB nicht weiss, macht ihn nicht heiss!
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon CarpeDiem » Di Aug 18, 2020 18:12

langholzbauer hat geschrieben:Buchführung können auch Steuerfachangestellte.


Da hast du Recht, allerdings hat der Gesetzgeber einer solchen Betätigung rechtlich enge Grenzen gesetzt. Da passen auch die Lobbyisten der StB-Kammern sehr genau auf. Persönlich vertrete ich da allerdings die Meinung, dass die Buchführung von dem landw. Betrieb selbst erledigt werden sollte. Auch nicht nach dem allseits beliebten Gesamtkostenverfahren, sondern nach einem Umsatzkostenverfahren, das den individuellen betrieblichen Gegebenheiten Rechnung trägt. Nur diese absolut zeitnah erfassten Geschäftsvorfälle sind zu einer Analyse geeignet, alles andere ist Unfug.

Auf dieser Datenlage lässt sich auch eine Planungsrechnung aufbauen, die immer mehr von Banken verlangt wird.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Hauptmann » Di Aug 18, 2020 18:12

CarpeDiem hat geschrieben:
Hauptmann hat geschrieben:Früher dachte ich auch, der Steuerberater bekommt Geld dafür dass er Verantwortung trägt.


Also für grobe Fahrlässigkeit (Fristversäumnis etc.) hat er schon seine Berufshaftpflichtversicherung, aber da hast du schon Recht, Verantwortung für die fachliche Gestaltung übernimmt er nur insofern, dass die Formvorschriften eingehalten werden.

Das Dilemma in der Lw besteht darin, dass in der Berufsausbildung die Bilanzierungspraxis nur andeutungsweise bzw. überhaupt nicht gelehrt wird. Deshalb besteht keine gemeinsame Basis zwischen dem Kunden Lw und dem StB was die Grundtheoreme einer Steuerbilanz betrifft. Allein darin besteht zur mittelständischen gewerblichen Wirtschaft ein Riesenunterschied, dort wissen die GF schon, welche Wechselwirkungen Bilanz und Steuer auslösen können.

Ich bin da immer wieder erstaunt, wenn ich von Spitzenleuten als landw. Betriebsleiter, die da ein Millioneninvestivvermögen vor sich herschieben, höre welche Baustellen man da in steuerlicher Hinsicht hat. Aber auch da gilt, wie von dir gesagt, was der StB nicht weiss, macht ihn nicht heiss!


Also einerseits haben doch auch Landwirte in der heutigen Zeit mindestens einen Meister, wenn nicht sogar ein Agrar-Studium, so wie früher dass man entweder "was lernt" ODER Landwirtschaft betreibt sollte wohl in den wenigsten Fällen (kenne hier zwar einen) sein. A bisserl Betriebswirtschaft sollte da schon mit dabei sein. Dass Hobbylandwirte das Ersparte des Hauptberufes in ihre Spielzeuge investieren und dann mit Kampfpreisen arbeiten, ohne zu merken dass sie bei jedem Strohbüschel den sie pressen, bzw. jeder Güllefahrt was dazu bezahlen ist leider auch Realität. Wobei ich hier die unsere Grosslandwirte nicht ausnemen möchte, ich frage mich ob diese sich dessen bewusst sind, wenn sie morgens aufstehen um in den Stall zu gehen, hier in erster Linie der Millionenkredit für den neuen Stall abgearbeitet wird. Obwohl das nicht gerade der Motivationsschub ist den man als Landwirt braucht. :-)
Das mit den Steuer-Baustellen ob aus Unwissenheit oder Verdrängung ist natürlich für jeden Betrieb eine tickende Zeitbombe. Da reicht ein gründlicher Finanzer, ein neidischer Nachbar oder Konkurrent und schon geht der Betrieb den Bach runter.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Englberger » Di Aug 18, 2020 18:20

Hallo,
ihr trut ja grad so als ob Stb s eine Glaskugel hätten oder Zugang zu Geheiminfos.
Hier in F ists ganz einfach: investierst du bist du die Kohle los und kannst mit Maschinen angeben bzw Fläche ( erste Frage unter Bauern nach kennenlernen: wieviele Hektar, wieviele Kühe hast du?)

oder du behältst den Gewinn und zahlst 52% an die Sozialversicherung.
Alles andere wird für den kleinen mann als "missbräuchliche Steuergestaltung" eingestuft und nicht akzeptiert.
Gruss Christian
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