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Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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116 Beiträge • Seite 7 von 8 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon langholzbauer » So Aug 16, 2020 15:09

Aber für den Wiegemeister, lässt sich gern die längst verfallene " unternehmerische Freiheit" eines Milchbauern im Hamsterrad aufgeben.
Zumal da noch Zeit für Hobbylandwirtschaft ist. :wink:
Nur solche Jobs sind leider sehr rar.

PS.: Der " größte tolle Bauer" sollte aber schon einige Jahre vorher aus seinen Jahresabschlüssen erkannt haben, wo die Reise hin geht, und daher wissen, dass er nicht für 30ct/l melken kann...
Wann wird endlich den Azubis in den Landwirtschaftsschulen beigebracht, dass die ortsüblichen Pachten für das Eigenland vom Gewinn abzuziehen sind, bevor von " Unternehmensgewinn der Landwirtschaft " geredet wird?
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Englberger » So Aug 16, 2020 16:16

langholzbauer hat geschrieben:Wann wird endlich den Azubis in den Landwirtschaftsschulen beigebracht, dass die ortsüblichen Pachten für das Eigenland vom Gewinn abzuziehen sind, bevor von " Unternehmensgewinn der Landwirtschaft " geredet wird?

Hallo,
stimmt individuell gesehen , aber stell dir vor alle wollen verpachten, dann gibts nix mehr zum abziehen.
Gruss Christian
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon marius » So Aug 16, 2020 16:24

Also die Zukunftsbauern hier drehen fast alle am Rad. Die rennen nach Pachtflächen als gäbe es kein morgen.
Wird aber schon in der Schule gepredigt : Wachse oder weiche.
Dann die tödlichen hohen Produktionskosten in Deutschland bei niedrigen Erzeugerkosten, es ist also weiteres Wachstum nötig um zu überleben.
Und die Geldmaschine Biogas läuft auch bald aus. Einige Biogaser machen nun das große Geld mit Abwärmeverkauf indem sie 100 Privathäuser beheizen und das mit Hackschnitzel kombinieren.
Sowas sind sichere Einnahmen, auch wenn die 20 Jahre Biogas auslaufen.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon langholzbauer » So Aug 16, 2020 16:35

@ Englberger
Dann sinkt der regionale Pachtpreis und die Rechnung muss neu erstellt werden!
Aber dieser Fehler im System unterscheidet gerade die" Guten Familienbetriebe" mit hoher Eigentumsquote und Höferecht" im Süden von der leider langfristig defizitären :wink: Landwirtschaft im Rest der Republik, wo die Pachtflächen überwiegen.
Dadurch haben die ahnungslosen Politiker einen guten Vorwand, ihre Agrarpolitik gut zu reden.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon T5060 » So Aug 16, 2020 20:13

marius hat geschrieben:Also die Zukunftsbauern hier drehen fast alle am Rad. Die rennen nach Pachtflächen als gäbe es kein morgen.


Es steht schon 50 Jahre jeden Morgen ein Bekloppter auf,
warum soll das in Zukunft anders sein ?

Sind ja Zukunftsbetriebe .... die Zukunftsbetriebe aus den 1970ziger Jahren sind heute schon alle zu.
Die bekamen damals alle 100.000 DM extra Bauzuschuß und 1984 nochmal 100.000 kg Milchquote als Härtefall.
Mir machen so viel wie wir können und Spaß dran haben, das sollte reichen.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Wini » So Aug 16, 2020 20:54

Die Tätigkeit in der Landwirtschaft und die damit generierten Verluste sollten in ersten Linie dazu
dienen, die Steuerlast für ein Top-Einkommen in einem außerlandwirtschaftlichen Beruf zu senken!

Gruß
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon marius » So Aug 16, 2020 21:07

Also die Pachtpreise sinken wohl nicht, auch wenn viele aufhören.
Denn dann müßten die Pachtpreise schon seit 30 Jahren sinken.
Steigenden Umweltauflagen erfordert in Zukunft mehr Fläche für gleichviel GV.

Zudem wird der Steuerzahler dem konventionellen Betrieb über kurz oder lang ALLE Gelder streichen. Sowohl Flächenprämie, Investitionszuschüsse, Verbilligungen, usw.
Da spielt der Steuerzahler und grüne Politik in Zukunft sicher nicht mehr mit.
Das zeichnet sich auch schon lange ab.
Aber es gibt umso mehr Kohle für Bio, Vogelbrüterprogramme, spätes mähen, Stillegung, Programme, usw.
Da ist der Steuerzahler durchaus noch bereit, Steuergelder ( Subventionen ) zu bezahlen.

Heisst dann für euch übersetzt, selbst wenn die Pachtpreise sinken verdient der in der Hängematte mehr als ihr mit Gummistiefel in der Scheisse stehend, da er dann diese grünen Programme abschliesst.
Jetzt mal überspitzt ausgedrückt.
Hier im Forum steht geschrieben in Bayern gibt es für Grünland Kulap mit 500 Euro/ha Prämie + 300 Flächenprämie sind schonmal 800 Euro/ha nur an Steuergelder.
Da wird der Verpächter wohl kaum sein Grünland für 300 Euro/ha verpachten, wenn er nicht ganz blöd ist...
Zahlt der zuverlässige Pächter für Grünland hingegen 500 Euro /ha an Pacht, ist das für beide Seiten o.k, dann brauch ich keine Programme.

Von dieser Sichtweise her gesehen ist diese " grüne " Politik für Auslaufbetriebe nichtmal schlecht da dort Gelder fliessen.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon langholzbauer » So Aug 16, 2020 21:25

Die Beiträge vom Tyny... sollten skeptisch hinterfragt werden,bevor sich jemand drauf bezieht!
Aber längerfristig wird wohl der Höhepunkt der Pachtpreise in D. gerade erreicht bzw. schon überschritten sein.
Irgendwann lernt auch der letzte " Zukunftsbauer" mal seine Grenzkosten selbst zu berechnen.
Zumal die unbekannten Faktoren ( Politik und Markt) immer unberechenbarer werden...
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon T5060 » So Aug 16, 2020 22:34

marius hat geschrieben:Heisst dann für euch übersetzt, selbst wenn die Pachtpreise sinken verdient der in der Hängematte mehr als ihr mit Gummistiefel in der Scheisse stehend, da er dann diese grünen Programme abschliesst.


Mag sein das bei dir im Stall gummisteifelhoch die Scheisse stand. Bei den Landwirten die ich kenne und bei uns ist das nicht der Fall.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon marius » So Aug 16, 2020 22:47

T5060 hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Heisst dann für euch übersetzt, selbst wenn die Pachtpreise sinken verdient der in der Hängematte mehr als ihr mit Gummistiefel in der Scheisse stehend, da er dann diese grünen Programme abschliesst.


Mag sein das bei dir im Stall gummisteifelhoch die Scheisse stand. Bei den Landwirten die ich kenne und bei uns ist das nicht der Fall.


Naja, trotzdem stehst morgen früh wieder in der Scheisse. :lol:
Ich kann, muss aber nicht. Sowas ist für mich Lebensqualität. :prost:
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon T5060 » So Aug 16, 2020 22:55

marius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Heisst dann für euch übersetzt, selbst wenn die Pachtpreise sinken verdient der in der Hängematte mehr als ihr mit Gummistiefel in der Scheisse stehend, da er dann diese grünen Programme abschliesst.


Mag sein das bei dir im Stall gummisteifelhoch die Scheisse stand. Bei den Landwirten die ich kenne und bei uns ist das nicht der Fall.


Naja, trotzdem stehst morgen früh wieder in der Scheisse. :lol:
Ich kann, muss aber nicht. Sowas ist für mich Lebensqualität. :prost:


Du ich kenne Leute mit ganz viel Geld, die geben ganz viel Geld dafür aus, dass sie Pferde haben oder zur Jagd im Morast stehen beim größten Sauwetter
und für die ist das Verantwortung und ein positives Lebensgefühl. Du bist einfach nur ne faule Sau ..... :mrgreen:

Du wärst nämlich heute ein "NICHTS" hätten nicht Generation vor Dir erfolgreich und ordentlich im Stall gearbeitet.
Zuletzt geändert von T5060 am So Aug 16, 2020 22:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon 240236 » So Aug 16, 2020 22:56

marius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Heisst dann für euch übersetzt, selbst wenn die Pachtpreise sinken verdient der in der Hängematte mehr als ihr mit Gummistiefel in der Scheisse stehend, da er dann diese grünen Programme abschliesst.


Mag sein das bei dir im Stall gummisteifelhoch die Scheisse stand. Bei den Landwirten die ich kenne und bei uns ist das nicht der Fall.


Naja, trotzdem stehst morgen früh wieder in der Scheisse. :lol:
Ich kann, muss aber nicht. Sowas ist für mich Lebensqualität. :prost:
Ich muß auch nicht in der Scheisse stehen, denn meine Schweine treten die Scheisse von selbst durch die Spaltenschlitze. :lol:
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon 240236 » So Aug 16, 2020 23:06

T5060 hat geschrieben:
marius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:

Du ich kenne Leute mit ganz viel Geld, die geben ganz viel Geld dafür aus, dass sie Pferde haben oder zur Jagd im Morast stehen beim größten Sauwetter
und für die ist das Verantwortung und ein positives Lebensgefühl. Du bist einfach nur ne faule Sau ..... :mrgreen:

Du wärst nämlich heute ein "NICHTS" hätten nicht Generation vor Dir erfolgreich und ordentlich im Stall gearbeitet.
Das war jetzt aber gemein. 8)
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon langholzbauer » So Aug 16, 2020 23:17

T5060 hat geschrieben:...

Du ich kenne Leute mit ganz viel Geld, die geben ganz viel Geld dafür aus, dass sie Pferde haben oder zur Jagd im Morast stehen beim größten Sauwetter
und für die ist das Verantwortung und ein positives Lebensgefühl. Du bist einfach nur ne faule Sau ..... :mrgreen:

Du wärst nämlich heute ein "NICHTS" hätten nicht Generation vor Dir erfolgreich und ordentlich im Stall gearbeitet.
[/quote]

Der Marius beweist hier mit mindestens jedem 2. Beitrag, wie dreckig es einem Bauern (ihm) gehen kann, der zu schnell aus der Produktion aussteigt!
Dabei ist es eben fast egal, wieviel Einkommen er jetzt hat.
Das Gefühl, ein eigenes Tier oder einen Feldbestand heranwachsen zu sehen lässt sich weder an einer Börse, noch mit sonstigen ( vielleicht erfolgreichen) Investments generieren.

PS: sorry für den Zitierfehler!
Ich bin auch müde.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon DWEWT » Mo Aug 17, 2020 6:51

langholzbauer hat geschrieben:
Das Gefühl, ein eigenes Tier oder einen Feldbestand heranwachsen zu sehen lässt sich weder an einer Börse, noch mit sonstigen ( vielleicht erfolgreichen) Investments generieren.



:!:
Wer aus der eigenen Arbeit keine Genugtuung ziehen kann, der "darf" anderen bei der Arbeit zusehen.
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