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Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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116 Beiträge • Seite 1 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 8
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Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Paule1 » Fr Jun 16, 2017 21:38

Werden wir Bauer vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Nachdem der Betrieb aufgegeben werden muß, wird es Richtig Krass wie die Bauern Steuerlich abgezockt werden, das geht damit los wenn eigene Kinder auf der Hofstelle bauen wollen und weiter wenn Kinder den Hof aufteilen weil sie ihn nicht weiter bewirtschaften können, wegen fehlendem Einkommen.

Wer mehrer Kinder hat und keinen der den Hof aktiv weiter führt hat den Staat als Abzocker am Hals, er nimmt was noch zu nehmen ist, kann hier ein gscheider Steuerberater weiterhelfen?
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Gollum » Fr Jun 16, 2017 21:44

Nein, werden wir nicht.
Man braucht einen guten Steuerberater und muss wissen wie man beim jeweils zuständigen Sachbearbeiter argumentieren muss, dann ist alles ok.
Wenn man sich natürlich auf Gedeih und Verderb dem Sachbearbeiter ausliefert, und einen Steuerberater hat der mit der Landwirtschaft nichts am Hut hat ist es klar das man auf die Fresse fliegt.

Wenn man den Hof aufgibt ist man kein Landwirt mehr, dann ist man nur Landbesitzer. Da sieht die Welt ganz anders aus. Und warum sollte jemand der Land nur Besitzt und nicht damit Arbeitet vorteile genießen die man nur als aktiver Landwirt hat. Ist nichts anderes als Leute die einige Mietwohnungen haben, die haben auch keine Vorteile, nur die Miete.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Paule1 » Fr Jun 16, 2017 22:14

Und warum haben viele Bauern KEINE Landwirtschaft mehr :?: :?:

Da ist ganz Klar ein Strategie dahinter

1. Zuerst dne Bauern zum Aufgeben zwingen, das kann auch durch vergrößerung und Wachstum sein, hab erst eine Dipl.Agr.getroffen der mit Stallbau (130Kühen einen großen Fehler gemacht hat wie er sagte)

2.Dann ihn Steuerlich auseinander nehmen

3. Beim notwendigen Felderverkauft ihm den Rest geben

Der Hintergrund ist wie manche laut sagen die Bauern haben lange genug Grund und Boden besessen, jetzt müssen sie wieder vertrieben werden, wir erleben es täglich.


:idea: Entweder arbeiten sich die Bauern krank oder sie betreiben Landwirschaft bis sie arm sind :idea:
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Gollum » Fr Jun 16, 2017 22:22

Mit klassischen Kulturen, oder klassischem Nutzvieh kann man sich heute kein Geld mehr verdienen. Entweder findet man eine Niesche oder man wächst.
Ich kenne hier einige klein- und mittelgroße landwirte die hervorragend von ihren Feldern leben können (zwischen 20 und 40 ha).
Mit Getreide, Mais und Kartoffeln geht das natürlich nur schwierig
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon T5060 » Fr Jun 16, 2017 23:37

Ach Paule nicht schon wieder, du weisst das doch schon länger.
CarpeDiem hat doch gut erklärt wie das mit dem Erbbaurecht und steuersparend funktioniert.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Tinyburli » Sa Jun 17, 2017 6:35

Ich meine auch, dass aktive Landwirte sich nicht bekagen brauchen.

Sie bekommen ja
Prämien und Zuschüsse.

Da können Handwerker nur von träumen.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon LUV » Sa Jun 17, 2017 6:37

Der eine tickt in die eine Richtung aus, der andere in die andere.....Mann, Mann, Mann.... :?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon haldjo » Sa Jun 17, 2017 12:47

Wer zwingt wen zum Wachstum?
Aus meiner Sicht ist ein Bauer zumindest zu einem Teil Unternehmer und sollte auch unternehmerisch selbstverantwortlich tätig sein.
Daraus Folgt dass er eine Investition bevor er sie tätigt auf ihre Wirtschaftlichkeit hin prüfen muss. Und damit meine ich nicht von irgendwem kalkulieren lassen und schönrechnen, sondern eigenhändig und realistisch selbst kalkulieren.
Wenn er das nicht will oder kann sollte er es entweder schnellstmöglich lernen, oder das Unternehmertum sein lassen.
Jeder andere der Land kauft oder verkauft hat mit denselben steuerlichen Regelungen zu kämpfen.

Das Problem ist m.E. dass die Vieh- und Landwirtschaft in D über die Jahre so auf "Wirtschaftlichkeit" durch Subventionen verschiedenster Art ausgerichtet wurde, dass die Beteiligten häufig gar nicht wissen wie man betriebswirtschaftlich arbeitet.
Geht der Milchpreis mal temporär ein paar Cent nach oben, bauen alle neue Ställe, obwohl sie wissen dass der Markt mehr als voll ist. Und drei Monate später wird dann wieder über den niedrigen Milchpreis gejammert.
Versteh ich nicht...
Angebot und Nachfrage sollten in der Branche doch auch ein Begriff sein.

Aber ich schweife ab. Fakt ist, wenn es kein Landwirtschaftlicher Betrieb mehr ist, hat er auch keine Ansprüche mehr auf Sonderregelungen für landwirtschaftliche Betriebe.
Auf ins Holz!
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon wastl90 » Sa Jun 17, 2017 14:48

Themaverfehlung? Du hast doch selbst geschrieben, dass du kein Landwirt mehr bist!?

Negativbeispiele gibt es doch in jeder Branche. Wenn man eben sein Vorhaben zu blauäugig kalkuliert, dann fliegt man eben ordentlich auf die Fresse
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Todde » Sa Jun 17, 2017 16:09

Tinyburli hat geschrieben:Da können Handwerker nur von träumen.


Stimmt... Die ganzen Dorferneurungsprogramme, AFP und und und, die aus den EU "Agrargeldern" stammen sind nun wirklich keine Förderung der Handwerker...
:roll:
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Todde » Sa Jun 17, 2017 16:15

Paule1 hat geschrieben:Nachdem der Betrieb aufgegeben werden muß, wird es Richtig Krass wie die Bauern Steuerlich abgezockt werden,


Was nun? Landwirtschaft aufgegeben oder nicht?

das geht damit los wenn eigene Kinder auf der Hofstelle bauen wollen und weiter wenn Kinder den Hof aufteilen weil sie ihn nicht weiter bewirtschaften können, wegen fehlendem Einkommen.


Wie war die Hofstelle denn steuerlich bewertet? Mit Baulandwert anscheinend ja nicht, dann muss man sich nicht wundern, wenn da dann das Finanzamt die Wertsteigerung auch vergütet haben möchte.
Sowas hätte man vorher wesentlich einfacher und steuergünstiger regeln können.

Wer mehrer Kinder hat und keinen der den Hof aktiv weiter führt hat den Staat als Abzocker am Hals, er nimmt was noch zu nehmen ist, kann hier ein gscheider Steuerberater weiterhelfen?


Wer die Landwirtschaft aufgibt, der sollte und darf später auch nicht die Vorteile nutzen, das ist doch vollkommen legitim und sinnvoll.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Welfenprinz » So Jun 18, 2017 11:30

Diese Beiträge sind irgendwie wie ne Zeitreise. Das wurde vor 30 oder 40 Jahren geregelt.
Oder sind die Finanzämter in den Bundesländern so unterschiedlich?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon marius » Mo Jun 19, 2017 22:15

Gollum hat geschrieben:Ich kenne hier einige klein- und mittelgroße landwirte die hervorragend von ihren Feldern leben können (zwischen 20 und 40 ha).
Mit Getreide, Mais und Kartoffeln geht das natürlich nur schwierig


Das ist ein ziemlicher Quatsch muss ich leider so sagen.
Die Betriebe mit unter 40 ha sind genau die, welche reihenweise aufhören und von Betrieben mit mehreren hundert ha verschluckt werden.
Weil es sich für Kleinbetriebe schlicht nicht mehr rentiert. Und das durch die gesamte Breite egal ob Schweine, Bullenmast, Kühe oder Ackerbau.

Abgesehen von ein paar Ausnahmen wie direkte Hofvermarktung vielleicht. Da kann der ein oder andere auch noch von unter 40 ha halbwegs gut leben.
Der Rest dieser Betriebe unter 40 ha ist in spätestens einem Jahrzehnt von der Bildfläche verschwunden.
Ausser als Hobby im Nebenerwerb.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Jun 20, 2017 20:27

Bestimmt Marius... :roll: Komisch nur das sich bei uns keiner an deine Regeln hält.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Werden wir Bauern vom Staat und Steuer ausgequetscht?

Beitragvon AF85 » Mi Jun 21, 2017 10:25

Südbaden Bauer hat geschrieben:Bestimmt Marius... :roll: Komisch nur das sich bei uns keiner an deine Regeln hält.


Nur Geduld das kommt schon noch ,spätestens wenn die Hofnachfolge ansteht. Ausser die Sikubauern mit denen du wahrscheinlich verkehrst ,die werden nicht weniger :lol: :lol:
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