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Werte in einer Gesellschaft?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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147 Beiträge • Seite 8 von 10 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Cairon » Di Jul 30, 2013 17:54

Ich persönliche unterwerfe mich auch nicht den Ansichten der Kirche. Ich bilde mir lieber meine eigene Meinung. Und wenn es dann noch vorauseilenden Gehorsam gibt, dann fällt mir nicht mehr viel ein.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... gungsopfer
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon JFb » Mi Jul 31, 2013 21:35

Nabend ,

Ich hab meine Mutter heute von der Arbeit abgeholt weil ihr Auto in die Werkstatt musste, so ich stehe da auf den Parkplatz und warte bis sie kommt. Ich döse so vor mir hin und hab das Fenster ein spalt offen und es laufen auf einmal zwei jugendliche so um die 13
und rufen "ey du Spast pennen kannste zu hause " , ich hab ´sie einfach nicht beachtet und die sind dann auch wieder abgezischt.
Mfg
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon PhatFinder » Mi Jul 31, 2013 21:57

MF 5465 hat geschrieben:http://www.spiegel.de/panorama/reformbewegung-wir-sind-kirche-begruesst-papst-aeusserungen-ueber-schwule-a-913787.html

Auch hier kommt man schön langsam dahinter.

Wer verfolgt als Christ alle Werte und Normen? Ich akzeptiere homosexuelle und bin trotzdem Christ.

:prost:
Sepp

da hätte ich eine Idee /ich hab ein scharfes Messer :mrgreen: :prost:
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Max M » Do Aug 01, 2013 8:57

Qtreiber hat geschrieben:
Max M hat geschrieben:Armut hat einen Namen.....Katholizismus! Seht Euch um auf der Welt.


Diese Aussage impliziert, dass der Katholizismus schuld ist an der Armut in der Welt. Und DAS hätte ich gerne irgendwo belegt.

Ich denk mal, Du hast mich schon sehr gut verstanden. ;-)
Wer Demut, Fleiss und Moral von der Kanzel predigt, der muss sich schon an an seinen Taten messen lassen.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ ... n/2152224/
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon kaltblutreiter » Do Aug 01, 2013 9:32

@ Max M: Hast Du auch die Kommentare auf dieser Seite gelesen? Da wird nämlich aus dem Schwarz-Weiß plötzlich ein Grau mit etlichen Schattierungen.
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Qtreiber » Do Aug 01, 2013 10:18

Max M hat geschrieben:Ich denk mal, Du hast mich schon sehr gut verstanden.


Nein, das habe ich nicht. Tut mir leid, dass ich so schwer von Begriff bin.
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon forenkobold » Do Aug 01, 2013 10:41

Kann hier eigentlich niemand zwischen Kirche und Glauben trennen? Die Tatsache, dass sich schon seit Jahrhunderten irgendwelche scheinheilige Verbrecher bei ihren Untaten auf Gott berufen, ist kein Beweis dafür, dass es ihn nicht gibt. Glauben oder Aberglauben hin oder her... wenn jemand im Glauben Trost und Halt findet, so ist das doch positiv zu bewerten. Und WENN (!!!!!) durch den Glauben an irgendetwas Werte vermittelt werden und man sich daran hält, dann ist es scheißegal, dass man an etwas glaubt, was es womöglich garnicht gibt. In ihrer Funktion als Seelsorge und Hilfe in schweren Zeiten (Tod eines nahem Angehörigen oder schwere Unglücke) hat auch die Kirche beziehungsweise ihre Pfarrer durchaus ihre Berechtigung. Dass sie sich in Dinge einmischen, die sie nichts angehen und dass sie Gottes (so es ihn gibt) Wort nach ihrer persönlichen Definition auslegen, ist nicht in SEINEM (so es ihn gibt) Sinn.
Die Intoleranz und die Angiffe mancher Atheisten gegenüber gläubigen Menschen nimmt manchmal Züge an, die den Verdacht nähren, bei Atheismus handele es sich um eine Religion.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon schweinefreund » Do Aug 01, 2013 11:08

Die Intoleranz und die Angiffe mancher Atheisten gegenüber gläubigen Menschen nimmt manchmal Züge an, die den Verdacht nähren, bei Atheismus handele es sich um eine Religion.[/quote]
Und umgekehrt nicht ? Vielen Gläubigen fehlt es eben auch an Toleranz !
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon fetteseegurke » Do Aug 01, 2013 12:10

forenkobold hat geschrieben:Kann hier eigentlich niemand zwischen Kirche und Glauben trennen? Die Tatsache, dass sich schon seit Jahrhunderten irgendwelche scheinheilige Verbrecher bei ihren Untaten auf Gott berufen, ist kein Beweis dafür, dass es ihn nicht gibt. Glauben oder Aberglauben hin oder her... wenn jemand im Glauben Trost und Halt findet, so ist das doch positiv zu bewerten. Und WENN (!!!!!) durch den Glauben an irgendetwas Werte vermittelt werden und man sich daran hält, dann ist es scheißegal, dass man an etwas glaubt, was es womöglich garnicht gibt. In ihrer Funktion als Seelsorge und Hilfe in schweren Zeiten (Tod eines nahem Angehörigen oder schwere Unglücke) hat auch die Kirche beziehungsweise ihre Pfarrer durchaus ihre Berechtigung. Dass sie sich in Dinge einmischen, die sie nichts angehen und dass sie Gottes (so es ihn gibt) Wort nach ihrer persönlichen Definition auslegen, ist nicht in SEINEM (so es ihn gibt) Sinn.
Die Intoleranz und die Angiffe mancher Atheisten gegenüber gläubigen Menschen nimmt manchmal Züge an, die den Verdacht nähren, bei Atheismus handele es sich um eine Religion.




Kann man so 100% unterschreiben.

Intoleranz gibt es immer auf beiden Seiten, in allen Bereichen und Themen.

Wer wen verfolgt hat oder auch nicht, weiß ich nicht. Ich war nicht dabei. Ist mir auch sch... egal. Wir leben im hier und jetzt, und jetzt kann jeder was an seinem Verhalten ändern.

Ich gehöre keiner bestimmten Glaubensgemeinschaft an, aber ich glaube daran daß es einen Gott gibt.
Ich habe überhaupt kein Problem mit Menschen die nicht an Gott glauben und auch nicht mit denen die sich einer bestimmten Glaubensgemeinschaft anschließen.Ich muß aber auch nicht alles was diese tun oder sagen gut finden, ich akzeptiere es einfach.

Ich finde es einfach nur total dreist, überheblich und vermessen, wenn Leute behaupten daß das was sie glauben, das einzig Wahre ist neben dem nichts anderes einen Platz haben kann. Sowas ist echt zum brechen.

Das Vorleben und vermitteln von Werten hat für mich nichts, aber auch gar nichts mit Religion zu tun.

lg fs
Der Narr hält sich für weise,aber der Weise weiß das er ein Narr ist.
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon kaltblutreiter » Do Aug 01, 2013 16:30

Bauer Harms hat geschrieben:Nicht Gläubige wurden von den "Gläubigen" häufig verfolgt....andersrum kenne ich das gar nicht...man möge mich aufklären...


Jetzt hast Du Dich aber ganz schön disqualifiziert, was Geschichtskenntnisse anbelangt. Ich darf nur an die Judenverfolgung in der NS-Zeit erinnern und dann die Gläubigenverfolgungen unter Stalin (auch in der DDR war es nicht unbedingt von Vorteil, aktiv einer Gemeinde anzugehören). Falls Dir das nichts sagt, kann ich Dir empfehlen, mal als Anfang von Solschenizyin "Archipel Gulag" zu lesen.
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Welfenprinz » Do Aug 01, 2013 16:32

"Wieviel Divisionen hat der papst"?
Die Frage wurde zwr erst 50 Jahre später beantwortet, Gotts Mühlen mahlen eben langsam, aber dafür eindeutig. :mrgreen:
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon kaltblutreiter » Do Aug 01, 2013 19:27

Wenn ich provokant wäre, würde ich sagen: Die Wessis können da gar nicht mitreden, die haben schön in ihren angewärmten Kirchenbänken gesessen. :o

Aber ich sags nicht.
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Kormoran2 » So Aug 04, 2013 0:34

Wer wen verfolgt hat oder auch nicht, weiß ich nicht. Ich war nicht dabei. Ist mir auch sch... egal.

Liebe Gurke, es sollte dir nicht egal sein. Dein flapsiger Spruch ramponiert hier dein Ansehen! Es ist viel Blut geflossen. Auf deutsch: Es wurde sehr, sehr viel gemordet.

Wenn du vor 400 Jahren gelebt hättest, wäre dir das nicht sch...egal, womöglich mit Strick um den Hals auf der Klappe stehend.

Geschichtslosigkeit ist von großem Übel!

Ansonsten kann ich aber alles unterschreiben, was du geschrieben hast.

@ Bauer Harms: Was war denn noch mal mit der Christenverfolgung im römischen Reich? Das hast du jetzt wohl auch vergessen....

Ich käme jetzt aber niiieee auf die Idee, deshalb Salvatore, meinem Quasi-Nachbarn, einen Vorwurf zu machen. Oder gibt es auch da eine Erbschuld? :?:
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Gerár » So Aug 04, 2013 17:04

Gerade hab ich mir die vielen Seiten durchgelesen und möchte meine Meinung zum ganzen abgeben.

Ich selber habe auch das Gefühl, dass der Egoismus und die Aggressivität mit zunehmendem "Nicht mehr glauben" zunimmt. Es wird ja immer wieder diskutiert, ob Christen, die besseren Menschen sind. Ich denke, dass man das nicht pauschal sehen darf. Es gibt Atheisten, die zuletzt an sich selbst denken, es gibt aber auch sehr gute Christen, die zuerst an sich selbst denken. Doch im großen und ganzen meine ich, dass früher, wo noch viele den christlichen Glauben annähernd gelebt haben, harmonischer funktioniert hat. Wie im ersten Bericht erwähnt werden in der heutigen Zeit nicht mal mehr die einfachsten Benimmregeln weitergegeben. Auch stelle ich immer wieder fest, dass das Vergeben und Verzeihen - was ganz wichtig (auch für sich selbst) ist - immer mehr in den Hintergrund gerückt wird.

Nun zum Glauben: Ich selber kann vermehrt beobachten, dass bei ungeraden Dingen, die Nichtchristen eher aus der Fassung kommen. Denn dieses Rückgrat ist - im Gegensatz wie Fr. Müller schreibt - bei den meisten nicht so stark, dass sie das alles so leicht stemmen können. Meiner Meinung nach glauben auch die Gottlosen an etwas. Dort sind es halt die Sterne und Sternzeichen, Edelsteine oder sonst was. Sie suchen dort den Halt - nur ob sie ihn dort bekommen?


Anmerkung: Es ist möglich, dass es etwas unverständlich erscheint. Kann nämlich meine Gefühle und Gedanken nicht so gut widergeben.


Gruß Gerár
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Kormoran2 » So Aug 04, 2013 18:10

Die Gesellschaft braucht anscheinend auch immer tatkräftige Menschen, die man auf einen Schild heben kann und verehren kann. Man kann sie dann auch gut zu Übermenschen erklären und ihren Vorgaben nahezu unbedenklich folgen. Man denke an den "Führer" im 3. Reich.
Gibt der Führer sich die Kugel und die Führungsriege setzt sich ins Ausland ab, bleibt eine führungslose Herde zurück.

Ersatzweise sucht man sich dann Ideale, die man verehren kann, z.B. Schauspieler, Popstars, Rockstars.

Emanzipierte Menschen, die aus sich heraus stark sind, brauchen aber kein Idol, das ihnen eine Lebensweise vorgibt. Sie geben sich selbst ihre Ziele vor. Die Frage ist dann, wie sie geprägt worden sind, wie wohl ihre persönlichen Ziele aussehen werden. Kommt dabei möglicherweise die Nächstenliebe völlig unter die Räder? Was ist mit Toleranz, Menschenwürde, Achtung vor dem Alter, Verlässlichkeit für den Partner?
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