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Werte in einer Gesellschaft?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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147 Beiträge • Seite 6 von 10 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Qtreiber » Mo Jul 29, 2013 21:11

Welfenprinz hat geschrieben:hier oder anderswo- ist immer wieder, dass die bemühten Atheisten die Fundis sind.


:prost:

Atheismus ist schliesslich auch eine Form von Religion. Die ärgern sich schwarz, dass sie genau wie gläubige Menschen KEINEN Beweis haben, dass sie im Recht sind.
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Max M » Mo Jul 29, 2013 21:47

Welfenprinz hat geschrieben:interessant an solchen Debatten - hier oder anderswo- ist immer wieder, dass die bemühten Atheisten die Fundis sind.

:roll: welcher Logik folgst Du denn da,
Der Zusammenhang zwischen Zugehörigkeit zu einer religiösen Gruppe einerseits und erfolgreicherer Lebensgestaltung(sowohl materiell als auch sozial) andererseits ist schon häufiger nachgewiesen worden.
Er ist natürich nciht vom Inhalt der Religion abhängig (deshalb ist er auch über alle Konfessionen hinweg zu beobachten) und beruht also hauptsächlich auf den vom kaltbblutreiter oder anderen hier angeführten Effekten bezüglich der sozialen Eigenschaften und Sekundärtugenden :mrgreen: .

Ganz interessant in dem Zusammenhang(auch wenns nciht 100%ig dasselbe betrifft):

http://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz_ ... iplinen%29

Welche christlichen Werte garantieren denn eine erfolgreichere Lebensgestaltung? Wenn dies im alttestamentarischen Sinn gemeint ist, hat das mindestens genauso viele weniger Erfolgreiche " produziert". Auch der Verweis auf die Fähigkeit Krisen zu meistern, lässt noch lange nicht den Schluss zu, dass christliche Werte sich da besonders positiv auswirken. Grade unter den besonders Erfolgreichen in unserer Gesellschaft, ist der Anteil an Atheisten deutlich höher, als unter den weniger erfolgreichen.
Armut hat einen Namen.....Katholizismus! Seht Euch um auf der Welt.
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Qtreiber » Mo Jul 29, 2013 21:55

Max M hat geschrieben:Welche christlichen Werte garantieren denn eine erfolgreichere Lebensgestaltung? Wenn dies im alttestamentarischen Sinn gemeint ist,......


Es gibt kein "alttestamentarisches Christentum" :klug:

Max M hat geschrieben:Armut hat einen Namen.....Katholizismus! Seht Euch um auf der Welt.


Wo hast du denn DAS her ?
Oder anders gesagt: Man sieht immer das, was man sehen will.
Qtreiber
 
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Kaninchen » Mo Jul 29, 2013 22:03

Bei uns Heiden ist das ganz einfach, denn wir haben nur ein Gebot:
Tu was du willst, so lange es niemandem schadet! :klug:

Wenn man das beherzt, kommt man sehr gut durch das Leben. :D Da braucht es gar keine Diskussionen.
Ach übrigens: Heiden sind was anderes als Atheisten, das ist nicht überall bekannt. :wink:
Grüßle,
Birgit
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Max M » Mo Jul 29, 2013 22:16

Qtreiber hat geschrieben:
Max M hat geschrieben:Welche christlichen Werte garantieren denn eine erfolgreichere Lebensgestaltung? Wenn dies im alttestamentarischen Sinn gemeint ist,......


Es gibt kein "alttestamentarisches Christentum" :klug: Das war ja uch meine Frage. Trotzdem gibt es sehr wohl nicht wenige Christen, die nach dem Vorsatz handeln: "Macht Euch die Erde untertan"

Max M hat geschrieben:Armut hat einen Namen.....Katholizismus! Seht Euch um auf der Welt.


Wo hast du denn DAS her ?
Oder anders gesagt: Man sieht immer das, was man sehen will.

Ach?! :lol:
Ich erinnere mich immer wieder gerne an meinen Großvater, der mir mehr oder weniger in EINEM Satz vorhielt, dass ich ja "keinen Gott und kein Gebot" hätte, weil ich sonntags nicht in die Kirche ginge UND, dass ich ja viel zu ehrlich in meinem Geschäft sei. :shock:
MEINE Wertvorstellungen habe ich mir selbst aufrichtig und ehrlich "erarbeitet".

Du musst auch allmählich mal wissen, welchen Werten Du folgen willst. ;-)
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon flower-bauer » Mo Jul 29, 2013 22:26

...
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Cairon » Mo Jul 29, 2013 23:50

Ich denke das Verhalten und die Werte die Kinder sich aneignen resultieren nicht aus der Frömmigkeit der Eltern, sondern aus deren Verhalten. Kein Kind wird zu einem guten Menschen, nur weil es Sonntags in die Kirche muss. Meiner Meinung nach orientieren sich Kinder an dem Verhalten dass sie in der Familie, Krippe, Kindergarten und Schule erleben. Führung durch Beispiel, nannte man so etwas beim Bund. Wenn der Glaube manchen Menschen hilft ihren Kindern ein gutes Beispiel zu geben, warum nicht? Aber ich glaube nicht, dass Eltern die nicht regelmäßig die Kirche besuchen schlechtere Vorbilder sind. Ich bin offiziell evangelisch, inoffiziell habe ich mir meine eigene Religion gestrickt in der ich aus verschiedenen Strömungen dass zusammen gesucht habe, was in mein Weltbild passte. Das ist aber mein ganz persönlicher Glaube und ich würde keinem zumuten wollen ihn zu teilen.
Die wichtigsten christlichen Werte sind in den 10 Geboten zusammen gefasst, schauen wir doch mal ob sie rein Christlich sind und welche Auswirkungen sie haben könnten:

1. Gebot: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.


Warum ist ein Mensch besser, der einen monotheistischen Glauben hat als jemand der an viele Götter glaubt? Dient dieses gebot nicht eher dazu die Gläubigen bei der Stange zu halten, damit sie sich nicht mit anderen Göttern beschäftigen?

2. Gebot: Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.


Ist das ein christlicher Werte? Hatten nicht schon in der Zeit vor der Bibel die Menschen Angst die Götter würden es ihnen übel nehmen, wenn sie ihren Namen missbrauchen würden? Hatten sie nicht Angst von Blitz erschlagen zu werden, wenn sie Odin erzürnten? Und wenn man sich die Glaubenskriege anschaut, wurde dann nicht gegen dieses gebot verstoßen, in dem man zu Felde zog um sich im Namen Gottes Macht und Güter zu sichern?

3. Gebot: Gedenke des Sabbattags, dass Du ihn heiligest.

Sechs Tage sollst du arbeiten und alle dein Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist.
Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.


Da steht dass man am 7. Tage dem Herrn heiligen und nicht arbeiten soll. Steht da, dass man zur Kirche gehen soll? Kann man nicht auch zu Hause dem Herrn heiligen? Und ich war schon in katholischen Gegenden und habe gesehen, dass auch Katholiken am Sonntag gearbeitet haben. Was ist schlecht daran seine Ernte auch am Sonntag einzubringen, damit die Familie ein sicheres Einkommen hat. Ist nicht das handeln viel wichtiger als der Tag an dem er betet und wie viele Gebete er spricht?

4. Gebot: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, dass dir der HERR, dein Gott, gibt.


Haben nicht auch schon vor der Christenheit die Menschen ihre Eltern und Familien geschützt, versorgt und geehrt? Und was ist mit Kindern die ihre Eltern nicht ehren können, weil sie ihre Eltern nie kennen gelernt habe? Sind diese Kinder automatisch schlechte Menschen?

5. Gebot: Du sollst nicht töten.


Setzt man dieses Gebot als absolut an, so sündigt jeder Mensch an jedem Tag. Schließlich muss jeder Mensch essen und tötet dafür Tiere und Pflanzen. Sieht man es an als: Du sollst keine Menschen töten, dann fragt man sich doch, ob Katholiken weniger Morde begehen als Menschen anderen Glaubens? Ich habe dazu keine Studie finden können, die eine solche Annahme belegen könnte. ich habe auch nichts dazu finden können, dass Menschen ohne Bekenntnis mehr Morde begehen würde, als Menschen die sich einer Religion zugehörig fühlen. Denn man an Karl den Großen, der sich als Christ sah und für die Verbreitung seines Glaubens reichlich Menschen hin metzeln lies, wie passt sein Glaube mit diesem gebot zusammen? Oder bedeutet es man soll keinen Christenmenschen töten?

6. Gebot: Du sollst nicht ehebrechen.


Gibt es Belege dafür, dass es bei Katholiken weniger Ehebruch und Scheidung gibt? Ich persönlich sehe in den hohen Scheidungsraten und dem auseinanderdriften von Familien einen Faktor der sich negativ auf die Werte und Erziehung der Kinder auswirkt. Keine Scheidung geht an Kindern spurlos vorbei und in der Zeit der Scheidung und Neuorientierung sind Eltern oftmals sehr mit sich beschäftigt und die Kinder kommen leicht zu kurz. Oder die Kinder werden zum Zankapfel zwischen den Eltern und von den Eltern gar als Waffe eingesetzt. An diesen Punkten sollte man sich mal fragen was den Kindern angetan wird. Ich will hier nicht über Menschen urteilen die sich scheiden lassen, sie mögen ihre Gründe haben, aber ich habe schon ein paar Rosenkriege miterleben dürfen und die Verlierer waren immer die Kinder.
Außerdem schrieb Tatitus schon über die Germanen, dass sie feste Ehepartner hatten und monogam lebten, auch keine Erfindung des Christentums. Wobei es bei den Germanen sicher auch Verstöße gegen diese Regel gab.

7. Gebot: Du sollst nicht stehlen.


Gibt es irgendwelche Belege dafür, dass Katholiken weniger stehlen als andere Menschen? Und meiner bescheidenen Meinung nach wurde auch im Namen der christlichen Kirche reichlich geraubt. Außerdem war es innerhalb eines sozialen Verbundes sicherlich schon verboten andere zu bestehlen, dass hätte den Zusammenhalt der Gruppe sonst massiv geschwächt. Ich denke diese Idee haben sich die Christen auch nicht selber ausgedacht.

8. Gebot: Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten..


Oder in heutiger Sprache, du sollst nicht Lügen. Gibt es irgendwelche Studien die belegen können, dass Katholiken weniger Lügen als andere Menschen? Ich denke auch diese Regel gab es schon vor dem Christentum und sie wurde sicher auch von vorher gebrochen. Würden aber alle frei nach ihrem Gutdünken lügen, so würde jeder Zusammenhalt einer sozialen Gruppe untergraben. Daher denke ich gab es diese Regel auch schon vor dem Christentum.

9. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.


Gibt es irgendeinen Beleg dafür, dass Katholiken sich weniger von hübschen Frauen angezogen fühlen, die bereits verheiratet sind? Und ich denke auch dieses gebot ist keine Erfindung der Christenheit sondern aus Vorzeiten kopiert. Siehe 6. Gebot.

10. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.


Das Neid zu Zwietracht führt sollte jedem klar sein und ich denke den Neid gab es auch schon vor dem christlichen Glauben. Neid hat das Potential den Gruppenzusammenhalt massiv zu schwächen und wird daher auch schon in alten Zeiten nicht hoch angesehen gewesen sein. Und gibt es irgendeinen Beleg dafür, dass gläubige Katholiken weniger Neid empfinden als andere Menschen? Wurden nicht auch viele Kriege im Namen der Kirche und der Glaubens aus Neid und Habsucht geführt?

Ich weiß es gibt verschiedene Versionen der 10. Gebote, im Kern aber doch ähnlich sind. Mich würde wirklich interessieren ob es Belege dafür gibt, dass Katholiken in einem dieser Punkte besser sind als andere Leute?
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon frank1973 » Di Jul 30, 2013 5:50

Als vor einigen Jahren bekannt wurde daß ein großer Motorradclub bei uns in der Straße die Kneipe übernimmt war das Geschrei bei einigen in der Gemeinde groß.Was da nicht alles abgeht,alles Verbrecher,Drogen,Waffen und das ganze Theater.Was war? Gar nix.Ein recht durstiger und gewaltbereiter Dorfbewohner meinter er kann da weiterhin seine Spielchen treiben wurde schneller vor die Tür gesetzt als er reingekommen war,nix mit herumdiskutieren und ach sein doch bitte friedlich raus mit ihm und fertig.Wer bei denen egal ob Jung oder Alt hinkam und sich anständig verhalten hat hat wurde als Gast empfangen und auch so behandelt.Da gabs kein herumgegröle beim verlassen der Kneipe,keine besoffenen die auf der Strasse herumgestürzt sind,es war Ordnung bei denen.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Jul 30, 2013 6:56

Qtreiber hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:hier oder anderswo- ist immer wieder, dass die bemühten Atheisten die Fundis sind.


:prost:

Atheismus ist schliesslich auch eine Form von Religion. Die ärgern sich schwarz, dass sie genau wie gläubige Menschen KEINEN Beweis haben, dass sie im Recht sind.

Das deckt sich nicht mit dem was Du paar Seiten vorher geschrieben hast, das sind Welten.

Da die Christen hier für sich ein Absolutheitsanspruch verlangen, sind alle anders denkende ohne Werte. Ist klar. :roll:
Bis zum post von Cairon war keiner hier in der Lage die Werte der Christen auf zuführen. :roll:

Was nehme ich jetzt mit aus dieser Diskussion? Ich weiß jetzt, dass die Christen die Werte erfunden :lol: haben und alle anderen Menschen
dieser Erde in ihren Augen Minderwertig sind. Pervers.
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Jul 30, 2013 8:10

Ja, Jesus ist doch auch in den Puff gelatscht. :mrgreen:
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon kaltblutreiter » Di Jul 30, 2013 8:32

Was nehme ich jetzt mit aus dieser Diskussion? Ich weiß jetzt, dass die Christen die Werte erfunden :lol: haben und alle anderen Menschen
dieser Erde in ihren Augen Minderwertig sind. Pervers.


Entweder hast Du nicht alles gelesen, was hier so geschrieben wurde, oder nichts verstanden. Einem so die Worte im Mund rumzudrehen...was soll man da noch dagegen anbringen? Ich bins auch leid, mich dauernd zu wiederholen.

Die 10 Gebote übrigens stammen aus dem Alten Testament. Da das Christentum aus dem Judentum hervorgegangen ist, wurden sie natürlich mit übernommen. Wenn man das alles allerdings isoliert betrachtet und nicht im geschichtlichen Kontext (da waren diese Gebote nämlich ein zivilisatorischer Fortschritt), dann ist klar, daß man das nicht einordnen kann.

Wollen wirs nochmal festhalten (ich hoffe, daß ich nicht schon wieder jemandem auf die Füße latsche damit): Die heutigen "Werte" in unserer Gesellschaft sind stark durch Religionen, aber auch durch die Aufklärung und geschichtliche Ereignisse beeinflußt. Das heißt nicht, daß Christen für sich in Anspruch nehmen, die "Werte" erfunden oder das Urheberrecht darauf zu haben.

Was ich mich allerdings frage: Was treibt Menschen, die sich keinem verantwortlich fühlen als sich selbst, dazu, sich nach Werten und Normen zu richten? Das ist nicht provokativ gemeint (ne, emmy?), sondern interessiert mich wirklich. Ist mehr so eine philosophische Frage.

edit: emmy war wieder schneller.

Ja, Jesus ist doch auch in den Puff gelatscht.


Wo hast Du das denn her?
Jesus hat einer Ehebrecherin vergeben mit der Auflage: "Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr."

Mal abgesehen davon war Jesus zu seiner Zeit kein angepaßter Frommer, sondern einer, der die Religionslehrer gegen sich aufgebracht hat, weil er eine Lehre verbreitet hat, die mit den damaligen Verhältnissen kollidiert ist. Auch damals war es so, daß es sich "Religionsfürsten" schön gemütlich nach ihrem Gutdünken eingerichtet hatten.

Du schmeißt hier laufend i-welche Brocken in den Raum, an denen deutlich wird, daß Du Deine Argumente aus Hörensagen beziehst. Hast ja oben schon angeführt, keine Ahnung zu haben. Also legst Du es hier nur drauf an, andere zu beleidigen, oder wie?
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Jul 30, 2013 8:52

Ich habe nicht geschrieben was er dort gemacht hat, lediglich das er dort hin gelatscht ist. :wink:

Im Neuen Testament wird berichtet, dass Jesus mit Prostituierten so wie mit allen gesellschaftlichen Außenseitern einen respektvollen Umgang pflegte (Lk 7,36–50 EU). In den Paulusbriefen wird Prostitution verworfen.
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon kaltblutreiter » Di Jul 30, 2013 9:12

Na, bissel Ahnung scheinst ja doch zu haben, oder? Das vorurteilsfreie Annehmen anderer Leute mit ihren Denkweisen (damit ist ja keine spätere Auseinandersetzung ausgeschlossen) sollte eigentlich auch heutzutage die Maxime der Christen sein (ich weiß, daß das oft genug NICHT gemacht wird, leider).

Was hab ich mich gefreut, als ich diese Woche den Ausspruch von Papst Franziskus gelesen habe:
"Wenn jemand Gott mit gutem Willen sucht, wer bin ich, dass ich urteile?", antwortete der Papst laut "Wall Street Journal" auf eine Frage zur Haltung der Kirche zu homosexuellen Priestern.
Auch wenn er für mich als Evangeli nicht der oberste Dienstherr ist, berührt mich das doch. Auch daran wird doch wieder mal deutlich, daß es vom einzelnen Menschen und seinem Charakter (und guten Willen) abhängt, wie Nicht-Kirchenmitglieder die Kirche erleben - als dogmatischen Verein, der vor allem mit sich selbst beschäftigt ist, oder als Institution, die auf die Menschen zugeht in der Absicht, ihnen - nun ja -zum Segen zu sein.
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon Max M » Di Jul 30, 2013 10:01

kaltblutreiter hat geschrieben:Was ich mich allerdings frage: Was treibt Menschen, die sich keinem verantwortlich fühlen als sich selbst, dazu, sich nach Werten und Normen zu richten? Das ist nicht provokativ gemeint (ne, emmy?), sondern interessiert mich wirklich. Ist mehr so eine philosophische Frage.

Vorweg, wie kommst Du dazu Atheisten zu unterstellen, sie fühlten sich keinem verantwortlich, als sich selbst?? :roll:
Davon mal ab, müsste die Fragestellung eigentlich heissen: Was treibt Menschen dazu Werte und Normen religiös zu überhöhen(Stichwort 'Platon', 'Neuplatoniker')? Die Philosophie, einschliesslich ihrer Werte und Normen, war zuerst da. Christentum ist auf der Grundlage der Lehre Platons entstanden.
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Re: Werte in einer Gesellschaft?

Beitragvon kaltblutreiter » Di Jul 30, 2013 10:13

Vorweg, wie kommst Du dazu Atheisten zu unterstellen, sie fühlten sich keinem verantwortlich, als sich selbst??


Na wem denn? Ich bin kein Atheist und weiß es demzufolge nicht, klär mich doch mal bitte auf.
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