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Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon 210ponys » Di Mär 24, 2026 12:56

oder der Verbraucher schaut etwas genauer hin wo die Eier herkommen. Und gibt auch dann ein Groschen mehr dafür aus :wink:
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon langholzbauer » Di Mär 24, 2026 14:09

Das bleibt zu wünschen!
Der Trend zu immer mehr verarbeiteten Produkten im Wahrenkorb wird nicht mehr umzukehren sein.

So präsent, wie aktuell, waren die Sorgen und Probleme der Landwirtschaft schon lange nicht mehr in der Presse.
Die AMK hat einige kleine Erleichterungen für die Bürokratie beschlossen.

Allein, mit fehlt der Glaube auf wirkliche Besserung.
Zuletzt geändert von langholzbauer am Di Mär 24, 2026 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Agrohero » Di Mär 24, 2026 14:10

Ja , gerade bei Eiern ist es wirklich so , aber die Schmerzgrenze ist auch irgendwann erreicht und dann greift man wieder auf die Eier im Supermarkt im Sonderangebot , deshalb Vorsicht bei Preiserhöhungen !
Beim spargel haben es die anbauer im vergangenen Jahr schon zu spüren bekommen auch wenn sie noch nicht mal die kostensteigerung zu 100 % eingepreist haben .
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon wastl90 » Di Mär 24, 2026 14:34

Agrohero hat geschrieben:Ja , gerade bei Eiern ist es wirklich so , aber die Schmerzgrenze ist auch irgendwann erreicht und dann greift man wieder auf die Eier im Supermarkt im Sonderangebot , deshalb Vorsicht bei Preiserhöhungen !
Beim spargel haben es die anbauer im vergangenen Jahr schon zu spüren bekommen auch wenn sie noch nicht mal die kostensteigerung zu 100 % eingepreist haben .

Billigeier kosten im Supermarkt mittlerweile aber auch richtig Geld. Früher war der Preisunterschied zwischen billig und "teuer" deutlich größer!
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Südheidjer » Di Mär 24, 2026 16:19

Ich hab' mal geschaut, was ich für mein 6er-Pack Eier beim örtlichen Edeka bezahle: 2,49 Euro.

Das sind knapp über 40 Cent pro Ei. Teuer finde ich das nicht. Herkunft der Eier ca. 10 km weg.
7% vom VK ist Mwst, der Edeka wird auch seine gute Marge haben, was bleibt dann noch für den Erzeuger übrig?

[Änderung: 19% Mwst ersetzt durch 7%]
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon wastl90 » Di Mär 24, 2026 17:51

Südheidjer hat geschrieben:Ich hab' mal geschaut, was ich für mein 6er-Pack Eier beim örtlichen Edeka bezahle: 2,49 Euro.

Das sind knapp über 40 Cent pro Ei. Teuer finde ich das nicht. Herkunft der Eier ca. 10 km weg.
7% vom VK ist Mwst, der Edeka wird auch seine gute Marge haben, was bleibt dann noch für den Erzeuger übrig?

[Änderung: 19% Mwst ersetzt durch 7%]

Bei 40 Cent/Ei wird der Erzeuger ca. 26 Cent netto erhalten. Das zumindest ist bei uns die gängige Spanne.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Agrohero » Di Mär 24, 2026 18:52

Bei welcher sortierung?
Eier in grosse m aus bodenhaltung im Discounter 10 St 2,49-
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Agrohero » Di Mär 24, 2026 18:55

wastl90 hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:Ich hab' mal geschaut, was ich für mein 6er-Pack Eier beim örtlichen Edeka bezahle: 2,49 Euro.

Das sind knapp über 40 Cent pro Ei. Teuer finde ich das nicht. Herkunft der Eier ca. 10 km weg.
7% vom VK ist Mwst, der Edeka wird auch seine gute Marge haben, was bleibt dann noch für den Erzeuger übrig?

[Änderung: 19% Mwst ersetzt durch 7%]

Bei 40 Cent/Ei wird der Erzeuger ca. 26 Cent netto erhalten. Das zumindest ist bei uns die gängige Spanne.

Bitte etwas konkreter !
Der Landwirt liefert verpackt und sortiert aus eigener packstelle An Edeka für 26 Cent?
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Südheidjer » Di Mär 24, 2026 18:57

Und was kostet ein Ei in der Produktion, also Huhn gerechnet, Futter, Stall, so das alles drumherum.
Da bewegen wir uns doch im Cent-Bereich, was der Landwirt dann am Ei als "Gewinn" hat.

Ich frag mich immer, ob besonders der Städter sich dessen bewusst ist. Alle Mitbürger, die keine Berührungspunkte mit der Landwirtschaft haben, sind mehr oder weniger komplett unwissend.

Gerade erst kürzlich hörte ich so Gerüchte, daß ein mir bekannter Landwirt ans Aufhören denkt. Da hätte ich nicht mit gerechnet.
Vor gut 10 Jahren war ich schon überrascht, als ich 'ne Horde Landwirte traf, die überwiegend so gerade 50-55 alt waren, aber den Ausstieg schon als eine Perspektive sahen. Spätestens, wenn kein Kind im landwirtschaftlichen Betrieb ein Zukunft sieht, ist finito.

Uns bricht der Selbstversorgungsgrad im Lande immer mehr weg. Das kann uns mal das Genick brechen, wenn es hart auf hart kommt.

Letztens las ich, daß wir sogar bei Äpfeln große Defizite beim Selbstversorgungsgrad haben. Äpfel Leute, Äpfel!

Die Eier, die ich kaufe, sind übrigens die Folgenden, aber als Six-Pack:

Bild
Bildquelle: https://www.facebook.com/NahundgutPeisker/

Infos zum Betrieb und der Produktionsweise: https://www.facebook.com/Stadt.Bergen/posts/bergen-unsere-stadt-starke-unternehmen-im-profil-es-geht-weiter-mit-unserer-seri/1936760159675544/
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon 304 » Di Mär 24, 2026 20:56

210ponys hat geschrieben:
304 hat geschrieben:Also abwarten, die nächsten Jahre können für die letzten Reste der deutschen Landwirtschaft noch sehr intressant werden :klug:
Ob im positiven oder negativen Sinne, wird sich zeigen.

der Staat hat vorgesorgt, es gibt genug die im Hamsterrad gefangen sind. Und nicht mehr herauskommen ohne alles zu verlieren!

Wo soll es die geben?

Die letzten ~10-15 Jahre gabs fast nur noch kleinere An- und Umbauten. Wer wirklich neu gebaut hat, hatte idR entsprechend viel Eigenkapital (Baugebiete in der Fruchtfolge). Mit Verkauf des lebenden Inventars sind da auch Schulden kein Problem mehr.

Südheidjer hat geschrieben:Spätestens, wenn kein Kind im landwirtschaftlichen Betrieb ein Zukunft sieht, ist finito.

oder die Übergabe scheitert ...

Gab hier schon mehrere Betriebe bei denen es scheinbar gut lief. Hofnachfolger mit Meister und mit in der GbR und trotzdem von heute auf morgen der Nachfolger weg.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon langholzbauer » Di Mär 24, 2026 22:02

Wenn der Staat so weiter runter gewirtschaftet wird, ist in 5 Jahren so mancher Arbeitslose im reiferen Alter in strukturschwachen Regionen froh, wenn er noch ein paar Geräte zusammen kratzen und ein paar ar eigenen Acker zur Selbstversorgung bewirtschaften kann.
Ich stelle jetzt schon , als letzter Tierhalter im Ort, eine jährlich steigende Nachfrage nach Stallmist fest. :roll:
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Hofleben » Mi Mär 25, 2026 16:30

Die meisten hier in der Gegend sind mit dem Generationenwechsel in den Nebenerwerb rüber.
Sobald die älteren dann nicht mehr können wird überall einfach reduziert.

Am liebsten wären mir noch 2-3 Bullen und eine Hand voll Schweine irgendwo im Eck stehen zu haben, dazu so 150 Legehennen zusätzlich zu den vorhandenen 80 und fertig.
Genug um mich selbst mit allem versorgen zu können und ausreichend wenig um einem Angestelltenverhältnis in Teilzeit nachzugehen.

Wobei wenn die Frau einer regulären Arbeit nachgeht und der Mann den Hof bewirtschaftet auch lukrativ sein kann..

Südheidjer hat geschrieben:Spätestens, wenn kein Kind im landwirtschaftlichen Betrieb ein Zukunft sieht, ist finito.

oder die Übergabe scheitert ...

Gab hier schon mehrere Betriebe bei denen es scheinbar gut lief. Hofnachfolger mit Meister und mit in der GbR und trotzdem von heute auf morgen der Nachfolger weg.[/quote]

Gab es hier auch, meist aber dann doch aufgrund interner Streitigkeiten da der Betrieb zwar auf dem Papier übergeben werden sollte aber in der Realität die Altenteiler doch auf ein Vetorecht pochten.
Manchmal war auch die Gattin des Nachfolgers die treibende Kraft, meist hats die da weggetrieben.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon ChrisB » Mi Mär 25, 2026 20:19

Bei uns hier, gab es bei Vollerwerb, Altersbedingt, einige Aufgaben.
Aber bei den Jungen (Enkeln), Neuanfang, ohne Hofstelle, Maschinen und ohne Tiere.
Haben welche sogar eine Landw. Ausbildung gemacht.
Also hier im Realteilgebiet von Unterfranken gibt es weiterhin genug junge Landwirte :klee:
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon wastl90 » Do Mär 26, 2026 10:51

Agrohero hat geschrieben:Bei welcher sortierung?
Eier in grosse m aus bodenhaltung im Discounter 10 St 2,49-

Das kommt doch immer darauf an welche Status man beim LEH hat. Du findest eben Eier 25 Cent und welche für 45 Cent in den Regalen.
Bei den günstigen Sortimenten wird meist ein M/L Preis verhandelt. I.d.R landen dann nur M Eier in der Schachtel. Die Herkunft spielt natürlich auch noch eine Rolle. Nur weil die Eier z.B. in Bayern abgepackt worden sind, bedeutet das noch lange nicht, dass die auch in Bayern, Deutschland oder gar der EU gelegt worden sind.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon wastl90 » Do Mär 26, 2026 10:53

Agrohero hat geschrieben:Bei 40 Cent/Ei wird der Erzeuger ca. 26 Cent netto erhalten. Das zumindest ist bei uns die gängige Spanne.

Bitte etwas konkreter !
Der Landwirt liefert verpackt und sortiert aus eigener packstelle An Edeka für 26 Cent?[/quote]

Ja das wäre jetzt ein gängiger Preis für Freilandhaltung M/L in Bayern. Es gibt verschiedene Modelle, Erzeugergemeinschaften mit einer oder mehreren Packstellen die unter einem Label verkaufen und die Märkte beliefern oder eben einzelne Betriebe die mit Packstelle direkt in die Märkte liefern.
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