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Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon AEgro » Sa Aug 08, 2026 13:17

Wenn der Betrieb dazu passt, ist die Halle kein Luxus.
Bei der Größe arbeitet der Betrieb mit Fremdarbeitskräften, und jede Stunde kostet Geld.
Und ein angenehmes Arbeiten muss man auch in Übersee seinen Mitarbeitern bieten, sonst laufen sie bei erst bester Gelegenheit weg.
Gruß AEgro
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon T5060 » Sa Aug 08, 2026 14:05

Das sieht eher aus wie ein Flugzeughangar und bei der Breite vom Tor muss man viel schweres Material oder teures Alu verbauen.
Ein Tor 4x6 m hat so 350 kg, das Schwingtor sieht mir eher aus wie 3 to, da bist in guten alten Europa schnell bei 30.000 € fürs Tor
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Manfred » Sa Aug 08, 2026 15:49

Gut möglich. Und oben drauf kommen im besten "Europa" aller Zeiten dann noch so Späße wie Sicherheitsabschaltung über Kontaktleiste mit jährlicher Prüfung durch Fachkraft, etc.
"Es gibt ein Sprichwort, das besagt: Was sich mit einer Hacke beseitigen ließe, erfordert schließlich eine Schaufel, wenn man sich nicht frühzeitig darum kümmert."
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon T5060 » Sa Aug 08, 2026 16:06

Ja der Schaltkasten wird etwas größer: 2x Endabschaltung und 2x Schräglaufüberwachung; aber das ist problemlos.

Windlast ist auch noch überschaubar, aber das Gewicht des Tors verursacht schon teure Komponenten
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon RABE-Profi » So Aug 09, 2026 10:09

So gehts weiter bei uns:

https://www.agrarheute.com/pflanze/beho ... 2026-08-08

Stasi war ein Scheißdreck
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon langholzbauer » So Aug 09, 2026 10:42

Wo siehst du da einen Unterschied, ob mehrere Leute durch den Betrieb trampeln, oder eine Drohne drüber fliegt?
Selbst die anfallenden Kosten werden ähnlich sein und im Haushalt voll der Landwirtschaft zugerechnet, obwohl es reiner staatlicher Verwaltungsaufwand ist. :roll:
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon RABE-Profi » So Aug 09, 2026 14:31

Macht nur weiter alles mit.

Mir ging es nicht um die Kosten, sondern um die Sache an sich.

Wer braucht eigentlich diese Staatsruinierung?

Vor 40 Jahren noch hat jeder seinen Hof gemacht so wie es richtig war.

Heute darf man das gar nicht mehr so machen wie es richtig wäre.

Aber macht nur weiter, ich wundere mich über das staatstreue Gesindel eh nicht mehr.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon langholzbauer » So Aug 09, 2026 14:43

Jeder darf freiwillig aus der Agrarförderung aussteigen!
Dann brauchen die trotzdem möglichen Fachrechtskontrollen einen berechtigten Anfangsverdacht und bei Verweigerung einen Beschluss , um die Flächen für Kontrollen zu betreten oder eben inkl. dem Hof niedrig zu befliegen.

Wer auf die Staatsknete nicht verzichtet , unterwirft sich jährlich neu der umgekehrten Beweislast.

Am Ende ist es egal, ob vom Sentinelsattelittensystem , durch Luftbilder vom Flugzeug, aus dem Auto von öffentlichen Wegen oder von Drohnen kontrolliert wird.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon T5060 » So Aug 09, 2026 15:01

Beruhigt euch. Der Drohnenflug liefert bei weitem nicht die Erkenntnis, was du beim Begehen der Fläche erlangst.

Im Vergleich Satellit-Drohne-Begehen, liefert die Drohne nicht viel mehr an Erkenntnis wie der Satellit, schon gar nicht bei ZR, den meisten Sonderkulturen und Kartoffeln.

Was man mit der Drohne kann ist dokumentieren bzw. Beweis erheben.

Hier in der Gegend mit Höhenunterschieden reicht es aber auch, wenn man an einen höheren Punkt geht, an dem man die Dokumentationsfläche überschauen kann,
wenn man denn die richtige Optik hat.

Mir fliegen schon seit 2013 mit der Drohne und da braucht es schon einiges an herkömmlicher Begehungs-Erfahrung und auch ackerbaulicher Erfahrung um zu einem halbwegs richtigen Ergebnis zu gelangen.

Vor allen Dingen beim Begehen kannst mal mit der Bodensonde reingehen und eine Bodenprobe ziehen bei Anomalien. Deshalb kommt da bei nur ein oder zwei :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Caramba » Sa Aug 15, 2026 20:16

Wänns weide sou dörr bleid, wärs gscheider mit dä Bauerei aufzuhörn!
Wenn es weiter so trocken bleibt, wäre es gescheiter mit der Landwirtschaft aufzuhören !
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Franke54 » So Aug 16, 2026 0:35

Ein Viehhändler den ich gut kenne hat neulich zu mir gesagt, "es werden zurzeit sehr viele Kühe geschlachtet wegen der Trockenheit, die Bauern befürchten das die Preise noch weiter sinken. Manche Milchviehhalter geben sogar gleich komplett auf, darunter sogar zwei Roboterbetriebe." Soviel zur aktuellen Lage in der Landwirtschaft
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon strokes » So Aug 16, 2026 1:13

Bei aller Futterknappheit, haben diese Betriebe nichts für schlechte Zeiten zurück gelegt? Ich meine jetzt nicht nur Futterreserven
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon AEgro » So Aug 16, 2026 13:15

strokes hat geschrieben:Bei aller Futterknappheit, haben diese Betriebe nichts für schlechte Zeiten zurück gelegt? Ich meine jetzt nicht nur Futterreserven

Wenn man sowieso an seiner Zukunft in der Landwirtschaft zweifelt ?
Warum dann Rücklagen verbrennen ?
Oder wenn man eh schon im Rentenalter ist oder kurz davor steht und keine Nachfolge in Sicht ist,
ist so das eine Situation, die zur Aufgabeentscheidung, ganz oder von Betriebszweigen führt.
Das habe ich im Extremjahr 1976 bei uns in der Gegend auch so erlebt.
Und solange die Fleischpreise noch halbwegs passen, oder Zuchtvieh verkauft werden kann, nicht der schlechteste Zeitpunkt,
besonders wenn restliche Futtervorräte, egal ob aus dem Lager oder ab Feld, zu passenden Preisen verkauft werden können.
Dann ist es besser als in absehbarer Zukunft aufzugeben und nicht zu wissen wie die Erlößsituation dann ist.
Gruß AEgro
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Franke54 » Mo Aug 17, 2026 19:32

Zur Frage, wie sich die Landwirtschaft evlt. weiterentwickelt hab ich mittlerweile meine Meinung um 180 Grad geändert. Seht euch mal bei Social Media, Insta oder Facebook die Kommentare zu irgendeinem Bericht über die aktuelle Trockenheit an. 80 Prozent der Kommentare sind Beschimpfungen über die Bauern, z. Bsp. selbst schuld weil zu viel Tiere, zu viel gepflügt, fahren mit Diesel, Bauern wollen nur Subventionen, wählen konservativ usw., müsst ihr echt mal nachlesen. Da ist null Verständnis für die Situation die ich als Bauer vermutlich aushalten kann. Aber man macht sich seine Gedanken, warum bin ich der billige Rohstofferzeuger? Ich kann mich und meine Familie plus Bekannte und Nachbarschaft vom Hof ernähren, warum soll ich für zusätzliche andere Leute überhaupt was produzieren, wenn die eh Bauernfeindlich eingestellt sind ?
Aus diesem Grunde denk ich hat die Selbstversorgung in Zukunft einen höheren Stellenwert und Überschüsse kann man ja verkaufen. Die Städter sollen ihr Zeug von Brasilien oder Ukraine importieren. Hier bei uns eine maximale Produktion mit hohem Fremdkapital und teuren Pachtflächen, denk da profitiert jeder davon nur nicht der, der es macht. Bin inzwischen überzeugt, dieser Weg ist falsch.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon tyr » Mo Aug 17, 2026 21:27

Social Media bilden allerdings nur einen sehr kleinen Bruchteil der Meinungen der Bevölkerung ab... das sollte man auf keinen Fall überbewerten
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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