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Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Manfred » Do Mai 07, 2026 10:13

Firmen, die sich nach Schema F gegenseitig die Margen weg konkurrieren (weite Teile der Landwirtschaft sind dafür ja ein Paradebeispiel) und dann kommt einer und macht es besser, billiger und schneller und zieht den ganzen Markt an sich und den Bestandsfirmen den Boden unter den Füßen weg.
Da haben wir in unserer Trägschiff-Branche etwas mehr Reaktionszeit. In der IT oder Tech-Industrie geht das extrem schnell.
Und die entstehenden Monopole haben dann durch ihre hohen Margen den Cashflow, weiter in disruptive Technologie zu investieren und so immer mehr vom Kuchen an sich zu ziehen.

Google gegen Brockhaus, Meyer und Co. ...
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Manfred » Do Mai 07, 2026 10:24

Mal in umgekehrter Richtung: Deutsche übernehmen Milchviehbetrieb in Dänemark.
Flächen- und AK-knapp, daher Bullen und Jungvieh raus, 400 Kühe, maislastige Ration, Besamung überwiegend mit WBB für den Verkauf von Mastkälbern. Zukauf von Jungkühen aus ca. 25 Betrieben, bevorzugt in HF-Montbéliarde-Hybridgenetik (mit Zuchtberatung durch Hybrid-Genetics).

https://www.youtube.com/watch?v=613fyjn1A5I

Edit: Ein weiteres Video über diesen Betrieb:
https://www.youtube.com/watch?v=NG_FS_AjIm0
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Manfred » So Mai 10, 2026 11:06

Da hat mal einer gerechnet und gibt 80 für ihn unwirtschaftliche ha ab:
https://www.youtube.com/watch?v=kN-x8z2UMLg
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon T5060 » So Mai 10, 2026 13:37

Im nichtlandw. Bereich ist es gerade für Wachstumsbetriebe wichtig, sich von Nerv-Kundschaft zu trennen "20% der Kundschaft binden 40% des Service".
Anm.: Passt auf das ihr bei Lieferanten und Abnehmern nicht in die Kategorien "Nervkunde" oder "Barzahlungskunde" kommt, dann habt ihr deutlich schlechtere Konditionen

Und solange man mehr Fläche hat, als man für die Gülle braucht, kann man sich locker alle 5 Jahre von den ungünstigsten 10 % seiner Flächen trennen.
Da soll man auch nicht vor dem Verkauf von Einzelgrundstücken Halt machen. Die danach eintretende bessere Performance ist, wie die Kosteneinsparung beachtlich.

Man schafft sich neue Gestaltungsspielräume und Freiheiten, man kann sich hier auch mit Kollegen koordinieren
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Manfred » Sa Aug 01, 2026 21:26

Eine Reportage der Neuen Züricher Zeitung zum Thema Milchviehhaltung:

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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon langholzbauer » Di Aug 04, 2026 15:19

Die ör Medien trommeln gerade von den Problemen der Landwirtschaft mit dem aktuellen Wetter europaweit.
Damit wird wohl die neue Teuerungsstufe im LEH eingeleitet, von der auch wieder nur der schäbige restliche Hungerlohn bei den Erzeugern ankommen wird...
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Caramba » Di Aug 04, 2026 21:34

Wänns so weidä gäd mit dara Truckenheid, brauch mä do ke Landwirdschafd määr!
Wenns es so weiter geht mit der Trockenheit, brauchen wir hier keine Landwirtschaft mehr!
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon RABE-Profi » Mi Aug 05, 2026 14:25

Caramba hat geschrieben:Wenns es so weiter geht mit der Trockenheit, brauchen wir hier keine Landwirtschaft mehr!



Die Wetteränderung ist geschuldtet der ungezügelten weltweiten sinnlosen Fliegerei.

Ein Pilotprojekt über 2 Jahre mit Verzicht auf 90% der weltweiten Flüge würde das Wetter wieder normalisieren und die verblödeten Ökospinner wieder auf den Boden der Tatsachen bringen.

Alles andere ist nur dummes Geschwätz.
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon T5060 » Mi Aug 05, 2026 15:19

1946 war Sommer trockener, dafür war dann der Winter 1946/47 extrem kalt.
Das war der Klimawandel damals aus dem hohen Granaten - und Bombenverbrauch.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon 2810 » Mi Aug 05, 2026 21:07

T5060 hat geschrieben:1946 war Sommer trockener, dafür war dann der Winter 1946/47 extrem kalt.
Das war der Klimawandel damals aus dem hohen Granaten - und Bombenverbrauch.

Es war der Sommer 1947, welcher so heiß war , nicht 1946.
Zumindest bei uns in der amerikanischen Zone.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon langholzbauer » Mi Aug 05, 2026 22:16

Südheidjer hat geschrieben:Die große Dürre 1947.



In die Wikipedia-Liste hat diese Dürre es wohl nicht geschafft, oder übersehe ich da was?

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Wetterereignissen_in_Europa

Immerhin unter

https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCrre

wird das Dürre-Jahr 1947 genannt.

Wikipedia hat geschrieben:Im 20. Jahrhundert gab es mehrere Jahre mit außergewöhnlich niedrigen Niederschlägen. Lt. den Wetterstatistiken war im Jahr 1911 der trockenste Sommer (mit 124,0 mm) und 1959 war das trockenste Jahr (mit 551,6 mm)[26]. Daneben gab es noch zwei weitere Jahre, in denen es wegen zu geringer Niederschläge erhebliche Ernteausfälle gab: 1947 und 1976
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon tyr » Do Aug 06, 2026 7:55

Wie die historischen Wetteraufzeichnungen Mitteleuropas zeigen, gab es solche und schlimmere Dürren in Mitteleuropa seit vielen Jahrhunderten regelmäßig
1226 1330 1366 1387 (der war so heiß und trocken, das noch sich noch spätere generationen daran erinnerten) 1473 1483 ( Der Sommer ist sehr trocken. Von Michaelis (29. September) bis Johanni (24. Juni 1484) hat es weder geregnet noch geschneit.) 1493 1540 (Es fiel 38 Wochen lang kein Regen.) 1556 1590 1606 1608 1656 1657 1669 1684 1727 1800 1810 1811 1822 1846 1857 1858 1865 (alles Kleine Eiszeit) 1911

Wir haben weder Missernten noch akuten Wassermangel, nur einen politisch- ideologisch getriebenen Medienhype :prost:
Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum , Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Manfred » Sa Aug 08, 2026 1:18

T5060s Mähdreschergarage:

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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon T5060 » Sa Aug 08, 2026 11:54

Manfred hat geschrieben:T5060s Mähdreschergarage:


Uns reichen 4 m Torbreite, wir können fahren ....
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Manfred » Sa Aug 08, 2026 12:41

4 m wird bei deren Technik schwierig.
So ein Jonny 9620 mit Dreifachbereifung hat knapp 5 m und der Grubber dahinter ist auch zusammengeklappt nochmal ein Stück breiter.
(Kleine Halle).
In die große Halle wollen sie halt mit dem Mähdrescher mit angebautem Schneidwerk rein und raus. Klar könnte man das auch ab und drin wieder anbauen, um dran zu arbeiten. Aber wenn man die arrondierten Flächen hat und auch auf der Hofstelle den Platz, weshalb sollte man sich damit herumärgern?
Dürfte ein S780 mit 12-reihigem Maisschneidwerk sein, also ca. 30 Fuß Arbeitsbreite, in der nicht klappbaren Ausführung.
Und der Nächste wird eher breiter als schmaler werden.

Bei den Wintern in Ohio weiß man eine beheizte Halle zum Schrauben zu schätzen und im Sommer den Schatten.

Sehr praktisch finde ich die auf Rollen laufende Ölauffangwanne und die Altöl-Absaugpumpe in der Grube. Bei den großen und vielen Maschinen spart das viel Schlepperei.
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