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Wie stark muss die Seilwinde sein?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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85 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon freddy55 » Mi Feb 15, 2023 23:35

Haben jahrelang mit dem 50er Fiat und 4 t Winde das gesamte Gemeindeholz rausgeholt, auch die großen Eichen, die dann aber nur bei gefrorenem Boden. :D

.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Schloßbauer » Do Feb 16, 2023 7:11

Das mit den PS stimmt so nicht, man rechnet pro to Zugleistung mit 10 bis 15 KW, nicht für die Antriebsleistung wichtig sondern mitunter das Gewicht des Schleppers ist dabei wichtig :klug:

Grüße vom Schloßbauer
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Alla gut » Do Feb 16, 2023 7:19

freddy55 hat geschrieben:Haben jahrelang mit dem 50er Fiat und 4 t Winde das gesamte Gemeindeholz rausgeholt, auch die großen Eichen, die dann aber nur bei gefrorenem Boden. :D

.

Das war bestimmt eine Ritterwinde .
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Steyrer8055 » Do Feb 16, 2023 8:45

Hallo!
Ansichten über Faustregeln können sich in 30 Jahren schon ändern!

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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Owendlbauer » Do Feb 16, 2023 9:45

Falke hat geschrieben:Jepp. Manche verwechseln rollende Last mit Bodenzug. Ich habe auch schon mal mit meiner damaligen 3 t Winde einem Sattelzug über eine vereiste Steigung mit paar % geholfen. Bilder davon gibts im Forum. Aber auch der Bodenzug eines z.B. Stammabschnitts mit 3 t Gewicht braucht keine 3 t Windenzugkraft. Feuchter Waldboden hat üblicherweise einen Reibungskoeffizient von 0,2. Erschwerend ist meist nur die höhere benötigte "Losreißkraft" aus dem Ruhezustand und die Bodenbearbeitung unterwegs ...A.

Gehen tut ja vieles... Aber eine theoretische Idealbedingung mit dem Reibungskoeffizient von 0,2 kann man da nicht als Grundlage nehmen. Da kommen, wie du ja richtig gesagt hast, viele Sachen dazu, z. B. der Stamm gräbt sich etwas ein, nimmt unterwegs Material mit, es ist mal eine Wurzel im Weg, ein kleiner Buckel, und und und. Bei 30ha Wald mit schwerem Laubholz würde ich bei ausreichendem Traktor bei einem Neukauf keine Winde unter 6to mit Funk und Seilausstoß empfehlen, auch nicht wenn alles eben ist. Überlegenswert wär dann eher noch wie gesagt eine Getriebewinde.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Stoapfälzer » Do Feb 16, 2023 12:09

Eine 6,5 to Winde ist ein gutes Gerät für Starkholz und ist vom Seilgewicht noch händelbar.
Bei dem Einsatzspektrum kann man sich über eine Konstantzugwinde Gedanken machen (Ritter Tiger ...).
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon freddy55 » Do Feb 16, 2023 19:24

Alla gut hat geschrieben:
freddy55 hat geschrieben:Haben jahrelang mit dem 50er Fiat und 4 t Winde das gesamte Gemeindeholz rausgeholt, auch die großen Eichen, die dann aber nur bei gefrorenem Boden. :D

.

Das war bestimmt eine Ritterwinde .


Ja logisch :prost:

.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Redriver » Do Feb 16, 2023 19:36

Hallo,
es könnte noch etwas mehr an Imput kommen von TE, aber wenn hier 30ha bewirtschaftet werden sollte doch schon eine Gewisse Grundkenntnis vorhanden sein.Grundsätzlich bin ich immer der Meinung das eine Winde von der Zugleistung so klein wie Möglich und maximal so groß wie nötig sein sollte.Wenn eine Winde so 80% der Fälle im normalen Zug und mit der Ausstattung bewerkstelligen kann dann passt das. Für den einen Extremfall, sich eine 8t Winde mit allem an Ausstattung und dem doppelten Preis zu kaufen macht wenig Sinn. Bei der großen Zugleistung muß immer das schwerere Seil bewegt werden ,auch Ketten und alles was dazu gehört muß stärker und dadurch schwerer werden.
Bei meinem Bruder ist eine 5,5 T Winde am 80PS Steyr und das passt mit einem 180cm breitem Schild. Normal arbeiten wir mit 4 o 5m Abschnitten und da gibt es eigentlich nix was die Winde nicht schafft. Sollte einmal die Ausnahme auftreten dann kann man mit Umlenkrolle auch 11t Zug erzeugen.
Wenn natürlich überwigend Starkholz über BHD 60 in Eiche und so bewegt wird dann wird es schon intressant, da würde ich dann aber auf Getriebewinde mit Konstantzug und so 7t gehen. Ist aber preislich eine andere Sache.
Wenn im Jahr so 200 und mehr Festmeter anfallen dann ist der Preis aber nicht so ausschlaggebend.
Da geht es mehr um Haltbarkeit und solches.
Wenn du aber nur so Brennholz Einsätze und kleinere Holzernten selber machst reicht eigentlich so 5-6T .
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Alla gut » Do Feb 16, 2023 19:58

freddy55 hat geschrieben:
Alla gut hat geschrieben:
freddy55 hat geschrieben:Haben jahrelang mit dem 50er Fiat und 4 t Winde das gesamte Gemeindeholz rausgeholt, auch die großen Eichen, die dann aber nur bei gefrorenem Boden. :D

.

Das war bestimmt eine Ritterwinde .


Ja logisch :prost:

.

Die alten mechanisch betätigten Winden , langer Hebel oder verlängerter Hebel und viel Manneskraft , gibt viel Zugkraft . :klug:
Heutzutage manipuliert man am max Betriebsdruck rum ,gibt auch viel Zugkraft .
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Obelix » Fr Feb 17, 2023 13:25

Stoapfälzer hat geschrieben:Eine 6,5 to Winde ist ein gutes Gerät für Starkholz und ist vom Seilgewicht noch händelbar.

Genau das ist der Punkt.
Bei einer 6,0 to. Winde kommst Du evtl. noch mit einem 11 mm Seil klar. Das wiegt bei 50 m ca. 33 kg.
Bei einer 8,0 to. Winde musst Du mind. ein 13 oder 14 mm Seil haben. Das wiegt bei 50 m ca. 55 kg.
Mal abgesehen davon, dass das dicke Seil spröde ist ohne Ende und sich damit nicht schön
arbeiten lässt.

Ich würde heute, wenn ich nochmals eine Winde zu kaufen hätte, wieder auf 5,0 to. runter gehen
(habe derzeit 6,0 to.), damit ich wieder ein 10 mm Seil nutzen kann.

Stoapfälzer hat geschrieben: .. eine Konstantzugwinde Gedanken machen (Ritter Tiger ...).

Das ist preislich aber nochmals eine ganz andere Ebene,
als die Meisten hier im Forum bereit sind auszugeben.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon langholzbauer » Fr Feb 17, 2023 14:15

Beim Neukauf lässt sich durch ein Kunststoffseil der Ausstoß und auch am Seilgewicht sparen.
Es ist ja nicht das Seil allein schwer.
Über 6Tonnen werden die Anschlagmittel schwerer und teurer.
Die Winden über 7 Tonnen steigen auch schon bei den einfachen Kettenwinden deutlich im Preis je Zugkraft, weil da die Stückzahlen der Hersteller deutlich abfallen.
Und der TE schreibt von ebenen 30 ha Wald. Da reichen 5-6 T mit Funk völlig aus, um Ganzbäume bis 5 Fm , entsprechend geastet und mit rechtzeitiger Seilführung um Hindernisse vorzuliefern.
Ein Bruchteil des eingesparten Geldes, von den hier völlig überdimensioniert empfohlenen Winden , ist in einem anerkannten Seilwindenkurs deutlich besser angelegt. :wink:
Dem TE empfehle ich ausdrücklich, erst so einen Kurs zu besuchen oder mit einem regionalen Forstunternehmen mal 2/3 Tage gegen Beratung mit zulaufen.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Owendlbauer » Fr Feb 17, 2023 22:22

Stoapfälzer hat geschrieben:Eine 6,5 to Winde ist ein gutes Gerät für Starkholz und ist vom Seilgewicht noch händelbar.
Bei dem Einsatzspektrum kann man sich über eine Konstantzugwinde Gedanken machen (Ritter Tiger ...).

Kann das nur so bestätigen.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Ecoboost » Sa Feb 18, 2023 19:51

Servus,

zur Wintersaison mache ich ausschließlich nur Langholz. Ich hatte damals beim Kauf der Tajfun EGV 45 AHK ein wenig bedenken, ob diese Seilwinde hierfür ausreicht.
Ursprünglich hatte ich die EGV 55 AHK ins Visier genommen, der höhere Seileinlauf begünstigt aber beim Zuzug hier das Aufsteigen des 50er Schleppers.
Letztendlich muss ich sagen, dass die 4,5 Tonnen von der Größendimensionierung genau richtig war und ich bisher fast alles damit bewerkstelligen konnte.
Bis zu 4 Fm Fichten lassen sich auch noch damit - unter der Voraussetzung einer sauberen Entastung - aus dem Bestand ziehen.
An die Grenzen kam die Seilwinde bei mir bisher in ca. 3 Fällen. Dann dreht man halt den Stamm, wechselt die Zugrichtung oder setzt eine Umlenkrolle nach dem Flaschenzugprinzip ein. Wobei ich letzteres selbst noch nicht gemacht habe. Hilft auch das nichts muss man halt was absägen, dies war bisher erst einmal der Fall.
Entgegen meinen Erwartungen kommt man mit einer Seilwinde in der Größenordnung im ebenen Bestand noch so relativ gut zurecht.
Setze sie allerdings auch nur für 6,5 ha Wald ein. Bei 30 ha sollte es meines Erachtens schon eher eine 6 Tonnen Seilwinde sein.

Gruß

Ecoboost
Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Redriver » Sa Feb 18, 2023 20:44

Hallo,
es wird immer wieder die Größe der Winde von der Fläche abhängig gemacht. Ich denke es ist Wurst wie viel Ha , wichtiger ist der Bestand und die Gegebenheiten .
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Englberger » Sa Feb 18, 2023 23:39

Redriver hat geschrieben:Hallo,
es wird immer wieder die Größe der Winde von der Fläche abhängig gemacht. Ich denke es ist Wurst wie viel Ha , wichtiger ist der Bestand und die Gegebenheiten .

Hallo, So ist es ; bin mit 6to mnchmal an der Grenze; und oft kommt das Seil ohne Ausstoss zu schwer für eine Person. Bremse an der Winde(Glogger) einstellen find ich tricki. Eine Winde zieht sich gut, die andere schwer. 16mm Seil ist halt nicht leicht.
Gibt junge Leute die machen das lachend, aber ich mit 65 Jahren , da ist das Leistungssport.
Gruss Christian
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