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Wie stark muss die Seilwinde sein?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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85 Beiträge • Seite 4 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon langholzbauer » Mo Feb 20, 2023 17:40

Stimmt!
Aber es ist schon erschreckend, was hier manche für Kanonen empfohlen haben. :oops:
Schade, dass viele Praktiker wie z.B. Sisu und Wiso das Forstforum verlassen und solchen Trollen überlassen haben.

Der TE scheint eine gute Entscheidung getroffen zu haben...
Ich wünsche ihm damit allzeit unfallfreies und erfolgreiches Arbeiten! :=

Ps.:
Eine kleine Winde am großen Schlepper richtet weniger Schaden an, als umgekehrt, wenn die Bedienperson damit arbeiten kann und will. :wink:
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Spänemacher58 » Mo Feb 20, 2023 19:58

Badener hat geschrieben:Also bei 30ha würde ich mir keine Dreipunktwinde kaufen, wenn ich sonst keine Landwirtschaft betreibe.
Mit einer 6-8t Anbauwinde und der Seiltrommel in der Front kannst glaube ich alles rücken was so bei dir wächst.

Grüße


Ja Badener das sehe ich genauso! Die Dreipunktwinden bauen zu weit vom Hinterrad weg und die Front wird zu leicht. die wenigsten Traktoren haben eine doppelt wirkendee Heckhydraulik um das Schild in die Erde zu schieben.
Bei Traktoren mit Festanbau Winde oder Unimog war das selbstverständlich und eine hohe Standsicherheit garantiert

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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Spänemacher58 » Mo Feb 20, 2023 20:00

@Englberger
wenn deine Frau dir beim Seil ausziehen hilft, bleibt sie schlank und setzt kein Fett an.
Ich bräuchte meine Frau für einen solchen Job nicht zu fragen (schade)
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon DST » Mo Feb 20, 2023 21:04

langholzbauer hat geschrieben:
Ps.:
Eine kleine Winde am großen Schlepper richtet weniger Schaden an, als umgekehrt, wenn die Bedienperson damit arbeiten kann und will. :wink:


Ich meinte dass eher die Winde Schaden nimmt.
z.B. Uniforest 4,5to, Empfehlung bis 68PS, KAT I+II.

Da muß der Fahrer von einem 120PS Schlepper schon sehr umsichtig arbeiten, sonst platzt da ganz schnell der Lack an den Schweißnähten ab...
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon langholzbauer » Mo Feb 20, 2023 21:23

Mit Verlaub...:
Das ist doch Blödsinn!
Wenn eine Winde richtig eingestelt ist und rechtzeitig abpfeift, egal wie schwer die Last ist,dann hat ein geübter Nutzer das rechtzeitig zu begreifen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
Auch mit einer 10tonner Winde kann ein ' Depp' an 2FM Last scheitern.


Sorry,
ich gehe im Durchschnitt von Leuten aus, die auch eine Betriebsanleitung lesen, verstehen und auch anwenden können. .....
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon DST » Mo Feb 20, 2023 21:44

Nicht die Winde sich selbst.

Der Schlepper verbiegt die Winde.

Langholz in die Kettenfallen hängen, bei 120Ps kannst du einige Fm ranhängen.

Oder das Schild rückwärts in den Boden rammen.

Die Winde besteht aber nur aus ca. 350kg Eisen.

Mit Hirn funktioniert das schon.

Ohne Hirn gibt's Bruch.

Man kann jeden Pflug / Grubber / Arbeitsgerät, das für max 68 PS freigegeben ist, auch an 120PS hängen.

Sobald man aber 120PS Leistung über das Anbaugerät in den Boden bringen will....


Der TE nannte 120PS.
Meiner Meinung nach richtet sich die zu kaufende Windengröße nach dem Schlepper.

Die von manchen empfohlene 4-4,5to Klasse ist da einfach nicht stabil genug.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon MikeW » Mo Feb 20, 2023 21:51

@DST
nun ja, ich glaub die Winde macht das schon. Wir hatten vor der 6,5 t auch eine 4,5 t Schnürli Winde am 105 PS Traktor. Auch die hat damals alles klaglos gezogen. Mit den Schnürli ist's halt etwas umständlicher und bei Durchforstungen nicht so effektiv, da Du halt nicht beim gezogenen Stamm bist als Windenbediener. Aber die Winde hat keinerlei Schaden genommen und wir haben damit alles gerückt ... starke Eichen Bloche, Nadelholz LAS und auch mal ganze Fichten oder Lärchen mit BHD auch über 50 cm.

Diese ganzen Angaben zu "Schlepper Mindestgröße" und "Schlepper max größe" oder oder 1 t pro 15 PS sind doch nur
Verkaufsargumente ... jeder Nutzer wählt die Technik, die für ihn unter wirtschaftlichen Aspekten zur zu erledigenden Aufgabe paßt und teils ist auch etwas Emotion bei der Wahl dabei.

Technik wählt man passend zur zu erledigenden Aufgabe.

Der TE möchte Holz in den eigenen 30 Ha rücken ... er hat nichts von Holzrückebetrieb oder Lohnrückung geschrieben.
Da schlagen manche User Getriebewinden oder gar Festanbau Doppeltrommelwinden vor :regen: ... ist das Euer Ernst ?
Ein Harvester oder ein kompletter Ritter oder Kotschenreuther Aufbau wär doch auch was ... n8 .... mal im Ernst, habt Ihr selbst solche Investitionen getätigt für ein paar Ha "Bauernwald" ? Ich glaube nicht.

Jeder, der hier Profiwinden oder gar Festanbauwinden (genannt war ja Frontwinde mit Seildurchführung ans Heck und dann Bergestütze) kann ja mal schreiben, welche Rücketechnik er selbst hat und was und wie er damit arbeitet.

Nix für ungut, aber ich glaub, das wird recht amüsant.

Übrigens, ne doppelt wirkende Heckhydraulik ist schön ... wird aber beim beiseilen nicht gebraucht. Das Windenschild keil sich durch den Zug von allein in den Boden. Man muß halt je nach Standort auf Höhe der Einzugrolle achten, seitlichen Zug vermeiden indem man den Schlepper anders stellt oder mit Umlenkrolle arbeitet usw .... aber das wißt Ihr ja als "Viel Rücker" ohnehin selbst ... sorry, nicht übel nehmen.
Schreibt mal, was Ihr selbst so nutzt :wink:
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon MikeW » Mo Feb 20, 2023 22:04

@DST

ohne Hirn bekommt man alles kaputt. Aber ohne Hirn hat man bei Forstarbeiten nichts zu suchen !

Pflug oder Grubber ist etwas anderes als ne FSW. Bodenbearbeitungsgeräte hängen zwischen Schlepper und Boden und bearbeiten "feste Massen" Mit der Seilwinde werden Stämme beigeseilt, bewegliche Masse, ... ein größerer Schlepper steht da nur stabiler. Die paar Fm Holz in den Kettenfallen machen da keinen Schaden, wenn sie nicht aus Chinesium ist ... unsere damalige BGU 4,5 M hat jedenfalls alles klaglos ohne Schaden zu nehmen erledigt.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Falke » Mo Feb 20, 2023 22:04

Die Schlepper-PS wurden erst nach den Holzdurchmessern genannt! :klug:

Hier bei mir werden auch 30 ha Eigenwald (hat im Dorf außer der Pfarre eh' nur einer) noch mit einem 70...90 PS Traktor bewirtschaftet (z.B. mit einem FIAT 680 und einer 6 t KRPAN).

Ich bewirtschafte 8 ha Wald (mit überwiegend Nadelbäumen bis max. etwa 65 cm BHD) mit einem 45 PS Traktor und einer 4 t Schnürlewinde. Die 3 t Winde zuvor hat aber auch alles gezogen.

post2053933.html#p2053933

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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon DST » Mo Feb 20, 2023 22:15

@MikeW

Mein Senior hatte Ende der 80er ne gebrauchte 5,5to Norse von einem Holzrücker gekauft.

Kettenfallen waren ausgerissen, Schild verbogen und nach vorn verbogen, und die Unterlenkeraufnahmen verbogen.

Welcher Schlepper da Mitte der 80er davor hing kann ich nicht sagen,
aber gar so groß waren die Motorisierungen damals bei uns nicht.

Ich find's nur amüsant wenn hier einer fragt: Habe 2ha Wald geerbt, welche Ausrüstung brauche ich? — dann wird ne 6to Winde empfohlen.

Und bei 30Ha Wald und 120PS Schlepper reicht plötzlich ne 4to Winde.

Da komm ich nicht mit.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon MikeW » Mo Feb 20, 2023 22:29

@DST
ja, da hast Du recht. Die Antworten hier sind quasi die selben, wie wenn jemand nach RW Empfehlungen fragt. Liest man sich die einzelnen Kommentare dann mal so durch, könnte man oft denken, daß Sachen empfohlen werden mit denen der Empfehlende keine eigenen praktischen Erfahrungen hat. Leider ... mMn. Ich frag mich immer wieder, wie man sich ein Urteil nach "dem Hören Sagen" bilden kann ... aber das ist wohl die heutige Zeit, viel theoretische Infos, viel Anonymität im www ... da gibt es dann oft schnell unzählige "Fachleute"

Ich hatte meine eigenen Erfahrungen geschildert, die letzten Jahre mit der 6,5 EH (war auch mein Tipp für den TE) und vorher mit der 4,5 M ... wir sind keine Profirücker, machen aber absolut alles selbst und gelegentlich auch etwas im Lohn. Eine Winde haben wir trotzdem nicht wie von Dir beschrieben zugerichtet ...

Ich glaub, generell merkt man auch hier den allgemeinen "Höher - Schneller -Weiter - Trend" ... anders kann ich mir einige der vorstehenden Empfehlungen nicht erklären.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon Englberger » Mo Feb 20, 2023 22:43

Spänemacher58 hat geschrieben:@Englberger
wenn deine Frau dir beim Seil ausziehen hilft, bleibt sie schlank und setzt kein Fett an.
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Hallo,
die ist echt austrainiert und hat deshalb auch einige Verehrer; das macht mir wiederum Stress.
Kein Vor ohne Nachteil.
Gruss Christian
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon DST » Mo Feb 20, 2023 22:58

@MikeW
Vielleicht habe ich da, aufgrund anderweitiger Erfahrungen mit Stahlbaubruch, Bedenken bezüglich kleinerer Winden an großen Schleppern.

Eigene Negativerfahrungen hab ich nicht.

Man sieht aber hier und da mal Schäden, und macht sich seine Gedanken wie die denn zustande kommen.

Wenn bei eurem, sehr gehobenem Einsatz eine 4,5to Winde an einem 105PS Schlepper schadlos ihren Dienst verichtet hat, so ist das doch mal eine ordentliche Aussage aus der Praxis.
Zeigt aber auch das der jeweilige Fahrer weiß was er tut.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon freddy55 » Mo Feb 20, 2023 22:59

Hallo Christian
da können wir uns zusammentun, das kenn ich , muß glaub jetzt dann doch mal n Stopp machen bei dir wenn ich wieder durch komm :D und dann trinke mer eine :prost:


.
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Re: Wie stark muss die Seilwinde sein?

Beitragvon frafra » Di Feb 21, 2023 6:00

ich fälle und rücke das ganze jahr über
hab drei winden :mrgreen:

eine 4-5 tonnen winde am 130er ?
kein kommentar n8
es gibt immer was zu tun , jabajaja........
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