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Windpark und Jagd

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Windpark und Jagd

Beitragvon NHTX65Plus » Sa Feb 15, 2014 15:05

Hallo liebe Jäger im Forum,

ich hätte gerne einmal gewußt, inwieweit ein Windpark Einfluß auf die Jagd nimmt.
In einem unserer Jagdbögen soll ein Windpark mit mehreren 200m hohen Windrädern gebaut werden.

Halten sich im Bereich eines Windparks überhaupt noch Rehe, Hasen und Wildschweine auf ?
Es wird behauptet, daß die Tiere aufgrund des für Menschen nicht hörbaren Infraschalles, diese Gebiete meiden.
Ist dadurch langfristig mit einer geringeren Jagdpacht zu rechnen,bzw. ein laufender Jagdpachtvertrag minderbar ?
Darf im Bereich eines Windparkes überhaupt noch geschossen werden ?

Wer hat diesbezüglich schon Erfahrungen gesammelt ?
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Rumpsteak » Sa Feb 15, 2014 19:06

NHTX65Plus hat geschrieben:
Halten sich im Bereich eines Windparks überhaupt noch Rehe, Hasen und Wildschweine auf ?


Ja, bei uns nicht weniger und nicht mehr.


NHTX65Plus hat geschrieben:Es wird behauptet, daß die Tiere aufgrund des für Menschen nicht hörbaren Infraschalles, diese Gebiete meiden.
I


Das sagt wer ´? Die Grünen ? Der Nabu ?..........


NHTX65Plus hat geschrieben:Ist dadurch langfristig mit einer geringeren Jagdpacht zu rechnen,bzw. ein laufender Jagdpachtvertrag minderbar ?


Jagdpacht ist immer Verhandlungssache, eventuell hat man in der einen oder anderen Jagd Glück und es gibt jemanden der sich darauf einlässt. Zweiteres kann ich mir nicht vorstellen.


NHTX65Plus hat geschrieben:Darf im Bereich eines Windparkes überhaupt noch geschossen werden ?



Warum nicht ???? :shock:
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Kormoran2 » Do Feb 20, 2014 0:52

Die Tiere gewöhnen sich wohl schneller an WKAs als die Menschen.

Das Thema Infraschall hat schon was Sektiererisches. Da wird einfach mal was behauptet, was man nicht belegen kann, nicht sehen, nicht hören und demzufolge nur schwer widerlegen. Hinter "Infraschall" steckt fast immer NABU.

Die Argumentation eines Jagdpächters erinnert mich an die Gespräche, die wir nach Kyrill mit unserem Pächter hatten.
Zunächst forderte er eine Reduzierung der Jagdpacht, weil viele Wege mit Bäumen zugeworfen waren und er sich in seinem Revier kaum bewegen konnte. Ok, das hatte noch eine gewisse Berechtigung, vor allem, weil diese Phase fast ein halbes Jahr anhielt.
Danach beschwerte er sich, daß die Flächen, in denen gefallenes Holz liegt, nicht zu bejagen wären wegen Unzugänglichkeit.
Als alle Flächen von Sturmholz geräumt waren konnte er sich nicht mehr beschweren. Aber kurze Zeit später beschwerte er sich schon wieder über aufkommende Sträucher und Büsche auf den Kyrillflächen. Jetzt beschwert er sich über völlige Unbejagbarkeit der Kyrill-Flächen wegen exorbitanten Wuchses von Ginster.

Mir geht das allmählich auf den Senkel. Der Pächter soll nicht meckern sondern hier vor Ort erscheinen und seine Ansitze nutzen. :evil:
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Damhirsch » Do Feb 20, 2014 20:36

Kormoran, über solche "Jäger" würde ich mich hier kringelig lachen. Der wäre sowas von schnell werg vom Fenster bei Bestehen auf seinen Forderungen wie eine Kugel in 22-250 fliegt. (1200m/sec)
Bin selber Jäger, Bauer und Waldbauer. Muß selbst manchmal Wildschaden bezahlen und manchmal geltend machen. Den Typen würde ich bei dessen Argumentation bei den Hammelbeinen packen und bluten lassen.
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Kormoran2 » Fr Feb 21, 2014 0:14

Da magst du wirklich Recht haben.
Er hat wohl über 30 Ansitze aufgestellt, also viel Geld investiert. Aber diese Ansitze schießen keine Rehe.
Ich bin nun jeden Tag im Wald, aber ich treffe ihn dort höchstens einmal im Jahr. Nur mit Geld macht man keine Strecke. Das Schlimme ist, daß es kaum bessere Pächter hier gibt. Es hatten sich damals bei der Ausschreibung der Pacht massenweise Leute gemeldet, die bis zu 400 km entfernt wohnen! :shock:
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Rumpsteak » So Feb 23, 2014 12:01

IHC_833 hat geschrieben:Jagd ist schonmal während der Bauphase gemindert


In der Regel wird am Tage gebaut aber nicht gejagt, und in der Regel zieht sich das Wild am Tag sowieso zurück und verlässt seine Deckung wenn es anfängt zu dämmern. So eine Baustelle für einen Windpark dauert im Vergleich zu anderen Bauvorhaben auch nicht sonderlich lange, deswegen gleich nach einer Minderung der Pacht zu fragen wäre hier bei uns wohl ein Grund für die letzte Pachtmöglichkeit des Pächters.

Kormoran2 hat geschrieben:
Mir geht das allmählich auf den Senkel. Der Pächter soll nicht meckern sondern hier vor Ort erscheinen und seine Ansitze nutzen. :evil:


Das ist wohl leider ein immer häufiger werdendes Problem, hier bei uns haben wir auch den einen oder anderen "Großstadtjäger" aus Berlin, das ist zwar nicht 400 sondern 40 Km entfernt, gejagt wird aber auch nur sporadisch.. :evil:.
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Wini » Fr Aug 22, 2014 20:38

Als Betreiber eines Windparkes würde ich die Jagd in unmittelbarer Nähe eines Windrades verbieten.
Nicht auszudenken, wenn eine Schrotladung versehentlich in ein Rotorblatt geschossen wird.
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Kormoran2 » Sa Aug 23, 2014 2:00

Wieso das denn? Rotorblätter befinden sich in schwindelnder Höhe, weit über den höchsten Baumwipfeln. Wer schießt denn dort hin mit Schrot?
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Ede75 » Sa Aug 23, 2014 8:01

Kormoran2 hat geschrieben:Wieso das denn? Rotorblätter befinden sich in schwindelnder Höhe, weit über den höchsten Baumwipfeln. Wer schießt denn dort hin mit Schrot?


So isses, 150m Nabe, 100m Rotordurchmesser, Rotorunterkante also bei 100m...

Gruß
Ede
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Sortable » Sa Aug 23, 2014 8:44

Nun ja, ich habe gehört, dass es bei Strommasten durchaus zu Schäden durch Schroteinwirkung
gekommen ist. Auch wenn es latürnich jeder weiß wiederhole ich es nocheinmal: Jeder ist für seinen
Schuß verantwortlich, da fragt man sich allerdings wieso sind dann die Versicherungssätze für
die Jagdpächter so hoch?

Das andere Problem mit den Greifen, wir haben hier immer wieder Rotmilane auf dem Durchzug
man mag dies ja gar nicht mehr erwähnen :|

oG
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Max M » Sa Aug 23, 2014 8:56

Sortable hat geschrieben:Das andere Problem mit den Greifen, wir haben hier immer wieder Rotmilane auf dem Durchzug
man mag dies ja gar nicht mehr erwähnen :|


In ganz Deutschland sind seit 1989 bis jetzt 681 Vögel geschreddert worden.
In Schleswig-Holstein sind 70 Bruthorste mit Seeadlern, alle kommen zurecht nur der Mensch nicht.

Jeder beansprucht für sich Strom aber bitte nicht vor der eigenen Haustüre.
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon schweinefreund » Sa Aug 23, 2014 16:56

Max M hat geschrieben:
Sortable hat geschrieben:Das andere Problem mit den Greifen, wir haben hier immer wieder Rotmilane auf dem Durchzug
man mag dies ja gar nicht mehr erwähnen :|


In ganz Deutschland sind seit 1989 bis jetzt 681 Vögel geschreddert worden.
In Schleswig-Holstein sind 70 Bruthorste mit Seeadlern, alle kommen zurecht nur der Mensch nicht.

Jeder beansprucht für sich Strom aber bitte nicht vor der eigenen Haustüre.

1oo Punkte :D
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Kormoran2 » So Aug 24, 2014 0:57

@ Sortable: Das mit den Milanen ist so eine speziell deutsche Sache. Hier bei uns gibt es mehr Milane als jede andere Art von Greifvögeln. Früher gab es viele Bussarde, Habichte, Sperber, die jetzt alle schon Seltenheitswert haben. Ich weiß auch nicht, warum diese Verschiebungen in der Häufigkeit sind. An der Geländestruktur und der Bewirtschaftung der Länder hat sich überhaupt nichts geändert.

Dadurch, daß es fast nur noch Milane gibt hier, könnten theoretisch auch hauptsächlich nur Milane in Windkraftanlagen geraten. Was sonst? Und dieser Milan ist nun mal hochgradig geschützt. Geschickt eingefädelt könnte man sagen. Sollen wir jetzt in D. als europäische Milanhochburg deshalb komplett auf Windkraft verzichten?

Kürzlich wurde in Deutschland der zweite Schwarzstorch ever (!) in einer WKA geshreddert. Jedenfalls nach meiner Kenntnis. Die Schwarzstörche sind mittlerweile so häufig, daß das allein deshalb schon zwangsläufig mal passieren muß.

Mit dem Totschlagargument "Milan" und "Schwarzstorch" hat man praktisch schon über 50 % der Windkraftpotential-Flächen erledigt. Na prima. Dann laßt uns in diese Milanflächen eben Atomkraftwerke bauen......oder doch wieder auch nicht? Die Berufsgrünen müssen sich nun allmählich mal Gedanken machen, was sie denn nun wollen.
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Max M » So Aug 24, 2014 7:57

Für Vogelzug gibts doch schon längst Lösungen bei den WKAs. Die werden bei entsprechenden Ereignissen vorübergehend stillgelegt. Auch für Fledermäuse gibts Ultraschallsensoren, die die Tiere vor dem Shreddertod schützen.

In wie weit durch die WK überhaupt Veränderungen an den Vogelpopulationen entstehen, steht doch auf einem ganz anderen Blatt. Nachweislich muss eine WKA 30 Jahre laufen, um einen (!) Rotmilan geshreddert zu haben.

Dass sich der Rotmilan auf Kosten der übrigen Greifvögel derart ausgebreitet hat, interessiert die Wutbürger doch einen feuchten Dreck. Hauptsache man kann sein Protestbedürfniss ausleben. Ist hier vor Ort auch so.
Originalzitat eines solchen auf einer Infoveranstaltung: "Es haben schon Kröten ganze Autobahnen verhindert!"
Da muss ich davon ausgehen, dass die Spacken zuhause noch auf Bäumen wohnen und zur Arbeit reiten. 8)
Kann mir nicht vorstellen, dass solche Menschen für ein schmuckes Eigenheim 500m² Natur einfach so zubetonieren.....

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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Max M » So Aug 24, 2014 10:21

@Kormoran, ich war jetzt Neugierig und hab mal gesucht nach dem geschredderten Schwarzstorch.
http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... CCUQrQMwAQ

Ha was ich gefunden habe, ist ein Bild von einem Toten Schwarzstorch mehr nicht, keine WKA im Hintergrund
oder der gleichen, das ist ein fake.Es ist auf der Seite von EIKE und das Europäischen Instituts für Klima Energie e.V. sprich EIKE ist eine unter Organisation von der Bürgerinitiative für eine konstruktive Zukunft e.V. sprich CFACT.
CFACT wird durch Spenden von US Amerikanische Lobbygruppen wie Ölkonzerne und Braunkohlewerke über eine Stiftung finanziert.
Selbstverständlich sind die ehemaligen Mitarbeiter dieser Lobbygruppen in den Beiräten von EIKE und CFACT vertreten.

Und wenn es so wäre, hätten die Medien es schon breit getreten, denk ich mal.
Ohman ich fange wieder an mich zu Ärgern über diese Deppen, die null Ahnung haben. Es sind auch zumeist
Städter oder welche ausm Dorf die null mit oder von der Natur leben. Die noch nie acht Greifvögel vorn Schlepper sitzen hatten und die ohne scheu ihre Mäuse verspeist haben. Echt ich hab schon wieder einen Hals. :evil:
Und jedes Argument was die Windkraft Gegner vorbringen kann man sachlich wiederlegen, nur das wollen sie nicht hören.
Außerdem, Milane gibt es wie Sand am Meer....wie Wildschweine.
Emmy
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