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Windpark und Jagd

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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Kormoran2 » So Jul 19, 2015 22:28

Gerne wird ja auch mit dem armen Schwarzstorch argumentiert. Dieser ist aber überhaupt nicht mehr so selten in D. wie früher sondern er kommt praktisch überall vor, jedenfalls seitdem manche Leute Windkraft errichten wollen. Und dennoch wurde in Deutschland seit dem Beginn der Windräder nur ein einziger Schwarzstorch durch eine WEA getötet!!!

Neulich wurde bei Siegen ein zweiter toter Schwarzstorch unter einer WEA gefunden. Die genaue Untersuchung ergab aber, dass ihm kein Knochen gebrochen war sondern er einfach schwach und unterernährt war und daran gestorben ist. Sehr komisch war allerdings, dass er sich ausgerechnet unter eine WEA zum sterben hingelegt hat. Wer dabei zwei und zwei zusammenzählt könnte durchaus richtig liegen.
Es werden nicht nur Wölfe durch die GEgend gefahren sondern anscheinend auch Vogelkadaver. Die Naturfreunde kennen nicht nur alle Mittel sondern sie nutzen sie auch. Hauptsache, die Mär von der angeblichen Bedrohung des ach so seltenen Schwarzstorches wird ständig neu befeuert.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon lexa » So Jul 19, 2015 23:45

racker hat geschrieben:Hallo,

alle diejenigen die keinen Windpark in 700m vor der Haustür haben und die Windkraft gut heißen, sollen bitte die Fresse halten!


Ich habe 400 m von unserem Dorf entfernt seit mehreren Jahren Windräder. Jetzt bauen sie auch auf der anderen Seite in größerer Entfernung welche. Man hört sie schon, aber ich hab einige Jahre in der Stadt gewoht, da sind mir Windräder wesentlich angenehmer.
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon locomotion » Mo Jul 20, 2015 6:41

Bei uns war neulich eine Bürger-Info-Veranstaltung zu den laufenden Planungen für zusätzliche WKA.
U.a. musste ein Gutachten zu einem Schwarzstorch gemacht werden. Dabei hat sich gezeigt, er über- unter- und umfliegt die vorhandenen Anlagen, sie stören Ihn also überhaupt nicht.
Was einige Bürger allerdings in Rage versetzt: Vom Storchennest muß 3000m Abstand gehalten werden, vom Menschennest nur 800m.

Kormoran2 hat geschrieben:Neulich wurde bei Siegen ein zweiter toter Schwarzstorch unter einer WEA gefunden. Die genaue Untersuchung ergab aber, dass ihm kein Knochen gebrochen war sondern er einfach schwach und unterernährt war und daran gestorben ist. Sehr komisch war allerdings, dass er sich ausgerechnet unter eine WEA zum sterben hingelegt hat. Wer dabei zwei und zwei zusammenzählt könnte durchaus richtig liegen.
Es werden nicht nur Wölfe durch die GEgend gefahren sondern anscheinend auch Vogelkadaver. Die Naturfreunde kennen nicht nur alle Mittel sondern sie nutzen sie auch.


Nach einem Zwischengeschreie (auf o,g, Veranstaltung)von einem hysterischen BUND-Vogelkundler der von dem Haselhuhn, Schwarzstorch und wasweisich gefaselt hat, also diesen Verückten traue ich das ungesehen zu...
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon racker » Di Jul 21, 2015 18:24

Hallo,
die Viecher interessieren in dem Zusammenhang doch gar nicht. Sie sind aber das einzige Mittel des Menschen in D. das überdimensionierte Windparks in dicht besiedelten Gegenden nicht gebaut werden dürfen.
Dort ist dann plötzlich jeder gut zu Vögeln. :oops:
MfG
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Kormoran2 » Di Jul 21, 2015 19:55

Es geht nicht um überdimensionierte Windparks sondern um Windparks überhaupt und generell. Da werden händeringend gern alle möglichen Gegenargumente gefunden. Neuerdings möchten hier unsere Nachbarn einen Sternenpark für ihre paar Touristen (angeblich) bauen. Die geplanten Windräder würden aber mit ihrer nächtlichen Beleuchtung den Nachthimmel verschmutzen, sodaß die Sterne nicht mehr sichtbar wären.
Ich weiß definitiv, dass sie noch nie eine Sternwarte bauen wollten, wohl aber, dass neulich ein Windkraftgegner ihnen diese schlaue Idee ins Ohr geflüstert hat. Vorher wußten sie überhaupt nicht, was ein "Sternenpark" überhaupt bedeutet.
Was weder die Gegner noch die Landschaftsschützer wissen, ist, dass es neuerdings möglich ist, die nächtliche Befeuerung komplett abzuschalten. Sie wird nur dann angeschaltet, wenn sich nachts innerhalb eines 4 km-Radius´ ein Flugzeug unter 600 m über Boden nähert. Das heißt, sie wird praktisch nie angeschaltet, außer ein Flugzeug befindet sich nachts in einer außerordentlichen Notlage, dass es tiefer als 600 m fliegt. Nachts fliegen ja keine Sportflieger sondern nur Professionelle. Und die fliegen oberhalb von 3000 m.
Diese Überwachungsanlage wertet die Transpondersignale der Flugzeuge und ein eigenes Radarbild aus. Sie kostet pro Windpark ca. 50.000 €.

Ich wollte damit nur sagen, dass alle möglichen Gegenargumente aufgefahren werden, der wirkliche Grund jedoch ganz einfach ist: Mißgunst, Neid, Querulantentum. Es wird von den WEA-Gegnern gelogen, intrigiert und desinformiert. Wie damals zu Zeiten der ersten Eisenbahnen, als noch der Teufel herbeibemüht wurde, um diese schrecklichen Viecher zu bannen.
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon locomotion » Di Jul 21, 2015 20:49

Neija, schön sind die Flattern nicht, aber irgendwo muß der Strom herkommen wenn wir keine AKWs mehr haben wollen.
Wenn dann zukünftig noch die vielen Elektroautos kommen, die die Ökos fordern...
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Kormoran2 » Di Jul 21, 2015 21:02

schön sind die Flattern nicht


Frag mal die Anwohner von Kohle- oder Kernkraftwerken was sie denn für eine Meinung haben. Wäsche raushängen zum Trocknen? Noch nie gemacht. Und das seit Jahrzehnten. Die wurden überhaupt nicht nach ihrer Meinung befragt damals.
Schön oder nicht schön - es geht doch um den Strom, der aus der Steckdose kommen soll. Wäre die Gesellschaft bereit, auf diesen Strom zu verzichten, dann könnte man sich die WEA sparen. Komplett! Aber nein, der Strom soll natürlich fließen, aber doch nicht zu Lasten der heimatlichen Landschaft. Der Verkehr soll auch fließen - aber doch nicht vor der Haustür vorbei. Den Flieger für den Urlaub möchte man auch gerne nutzen, aber bitte nicht deswegen eine Landebahn vor der eigenen Stadt.........es ist halt das St. Florians-Prinzip: Heiliger St. Florian, schon unser Haus, zünd´ andere an!
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon togra » Mi Jul 22, 2015 0:01

Ich habe bei unseren "Schätzchen" auch mit den Gegnern diskutiert.
Bzw. das versucht.

Da "unsere" direkt an der Autobahn gebaut wurden musste ich aufgrund des Lärms häufig nachfragen:
Hä? Infraschall?
Wie bitte? es ist so laut hier....
Was? Vogelschutz? Ich habe sie akustisch nicht verstanden....

Keiner der Trottel hat gemerkt, wie sie verarscht wurden.
Selbst als ich sagte: "Ich will jetzt mal trotzdem hoch zur Baustelle, da ist es wenigstens nicht so laut..." hat es keiner Begriffen.

Menschen, die einfach immer und überall gegen alles sind. Das nicht, dies nicht, und jenes schon gar nicht. Erst recht nicht in meinem Hinterhof.
Strom wollen die aber, Tag und Nacht zum Spottpreis; einfach so aus der Steckdose.
Fließend Wasser auch, am Besten umsonst.
Scheißhauspapier auch, aber wehe es fällt auch nur ein einziger Baum dafür.

Sankt Florian nennt man's hier, in Amerika das NIMBY-Syndrom. (Not in my backyard)
Scheint menschlich zu sein.

Hier in D nimmt sich der Staat dessen aber an und lähmt/zerstört damit nachhaltig alles.
Kein einziger hart erarbeiteter Steuerzahler-€, der sinnlos und für immer verloren in Griechischen "Armenhäusern" verschwindet, wurde annähernd so eingehend geprüft wie eine Fingernagelgroße LED an einer Windkraftanlage in 150m Höhe.

Übrigens: Das Licht eines einzigen PKW-Scheinwerfers "verschmutzt" die Atmosphäre wohl mehr mit Licht, als alle WKA mit ihren Funzel-LED's zusammen.....

etc. etc. etc.pp....
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon racker » Sa Jul 25, 2015 7:50

Hallo,
schon interessant wie sich hier für die Windradlobby ins Zeug gelegt wird.

"Wessen Brot ich fress dessen Lied ich sing"!? :klug:
Zuletzt geändert von racker am Sa Jul 25, 2015 7:53, insgesamt 1-mal geändert.
MfG
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon LUV » Sa Jul 25, 2015 13:13

racker hat geschrieben:Hallo,
schon interessant wie sich hier für die Windradlobby ins Zeug gelegt wird.

"Wessen Brot ich fress dessen Lied ich sing"!? :klug:


Dachte immer diese primitive Argumentation ist mittlerweile ausgestorben.... :shock: ...naja, gibt wohl immer noch ewig Gestrige. :roll:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Kormoran2 » Sa Jul 25, 2015 13:35

Was Thomas Heck dort geschrieben hat, findet zu 95 % meine Zustimmung. Nur diese eine Zeile nicht:

Wohlwissend, dass es ein Tsunami nach einem Erdbeben war, der die Menschenleben gekostet hatte und nicht die Reaktoren. Denn durch Fukushima hat sich an der Beurteilung der Sicherheit unserer Reaktoren nichts, aber auch gar nichts geändert. Egal, auf die Wahrheit kommt es nicht an, wenn es darum geht, politisch etwas durchsetzen zu wollen.


In Fukushima hat der Tsunami die Verletzlichkeit dieses angeblich so sicheren Systems bewiesen. Das Gesamtsystem Kernkraftwerk ist von Menschenhand gemacht und gerät außer Kontrolle, sobald die Natur den Schwachpunkt herausfindet. Ob nun die Kernschmelze eintritt weil die Kühlaggregate versagten, und diese versagten, weil die Stromversorgung ausfiel, oder ob wie in Tschernobyl die Menschen im Kontrollraum bei einem simulierten Notfall die Kontrolle über den Reaktor verlieren .....es kommt darauf an, was hinten raus kommt (wie Kohl immer sagte): Das Ergebnis ist der GAU. Und der GAU ist jederzeit an jedem KKW möglich, weil der Mensch als Unsicherheitsfaktor mit implementiert ist. Der Mensch ist immer das schwächste Bauteil der Anlage. In Fukushima saß der Mensch als Konstrukteur am Zeichenbrett und hat die günstige Kühlmöglichkeit durch das Meer gesehen. Er hat nicht die Möglichkeit eines Tsunami eingeplant, wo doch im pazifischen Raum Erdbeben fast an der Tagesordnung sind. Das ist ein katastrophaler Planungsfehler gewesen mit der Folge des GAU.

Natürlich kann all das in Deutschland nicht vorkommen (?), weil die deutschen KKW einfach die allerbesten der Welt sind und sooowas von sicher. Hmm, auch deutsche Flugzeuge stürzen ab, deutsche Seilbahnen verunglücken, deutsche Schiffe sinken, deutsche Eisenbahnen rasen frontal ineinander oder mit Höchstgeschwindigkeit gegen einen Brückenpfeiler. Aber die KKW, die sind einfach unfehlbar? Ich glaube, es muß nur mal das richtige Mäuschen den richtigen Zugang zum richtigen Kabel finden, und auch ein deutsches KKW fliegt in die Luft.

Mein Fazit: Mag eine Windkraftanlage auch abbrennen, in Stücken herumfliegen, im falschen Augenblick stillstehen - ist mir alles noch lieber als die KKWs. Und ich persönlich bin bereit, dafür Zugeständnisse zu machen, dass Windkraft dort ihren Platz findet, wo sie sinnvoll ist.

Auch unser Jagdpächter ist nicht gegen die geplanten Anlagen in unserem Wald bzw. auf Kyrillflächen. Weil er ein denkender Mensch ist.
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon LUV » Sa Jul 25, 2015 14:23

Die Anzahl der Fehler, die die japanische Atomindustrie in Zusammenarbeit mit der Politik vollbracht hat, ist nicht der Technologie anzulasten und schon gar nicht auf uns übertragbar. Insofern kann der Satz von Heck unverändert gelten.
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon LUV » Sa Jul 25, 2015 14:35

Hab gerade mal nachgerechnet....ich befinde mich innerhalb eines Radius von 80km in dem ich von 5 AKWs eingekreist bin, von denen 2 zurück gebaut werden. Dazu kommen noch tausende Windkraft - Anlagen......ich mach mir voll ins Hemd! :shock:
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Justice » Do Jul 30, 2015 11:48

LUV hat geschrieben:
racker hat geschrieben:Hallo,
schon interessant wie sich hier für die Windradlobby ins Zeug gelegt wird.

"Wessen Brot ich fress dessen Lied ich sing"!? :klug:


Dachte immer diese primitive Argumentation ist mittlerweile ausgestorben.... :shock: ...naja, gibt wohl immer noch ewig Gestrige. :roll:


Ihr müsst euch mal anschauen, wer denn die Windkraftanlagen befürwortet. Entweder sind es ÖKOs von weit her oder Ortsansässige mit Dollarzeichen in den Augen. Und dann müsst ihr euch mal die Dollarfraktion ansehen. Von Umweltschutz hört und sieht man bei denen ansonsten nichts. Die einen erhoffen sich nur fettes Geld durch ihre Flächen die betroffen sind, und die anderen glauben noch das Märchen der dicken Zinsen, die es angeblich gibt. Erklärt doch denen einfach mal, dass die Anlage jetzt 200m weiter links steht, und ihre Flächen jetzt nicht mehr betroffen sind und das die Anlage anderweitig Finanziert wird. Dann ist erst mal Schweigen. Wenn ihr ihnen anschließend noch erklärt, das ihr Haus oder Grundstück durch das Windkraftwerk auch noch wertlos wird, da nicht mehr zu einem realen Wert verkauf bar, (Niemand kauft sich ein Haus mit einem Windkraftwerk im Garten, von dem er keine finanziellen Vorteile hat, wenn es eine Ortschaft weiter ein gleichwertiges Haus ohne gibt!) dann singen diese Geldgeilen Säcke auch ein anderes Lied.

Merkt euch: Dort, wo mit Windkraftanlagen wirklich Geld verdient wird, steht schon lange eine! Die großen Betreiber brauchen keine kleinen Bäuerchen, die ihn en erklären wie man Geld scheffelt.
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Re: Windpark und Jagd

Beitragvon Kormoran2 » Do Jul 30, 2015 17:37

Ihr müsst euch mal anschauen, wer denn die Windkraftanlagen befürwortet. Entweder sind es ÖKOs von weit her oder Ortsansässige mit Dollarzeichen in den Augen. Und dann müsst ihr euch mal die Dollarfraktion ansehen. Von Umweltschutz hört und sieht man bei denen ansonsten nichts. Die einen erhoffen sich nur fettes Geld durch ihre Flächen die betroffen sind, und die anderen glauben noch das Märchen der dicken Zinsen, die es angeblich gibt.


Normalerweise unterhalte ich mich mit Leuten, die so argumentieren, überhaupt nicht mehr. Es ist aber dem sozialen Frieden nicht gedient, wenn solche Hasstiraden unbeantwortet im Raum stehen bleiben.

Die von uns geplanten WEA stünden auf unseren eigenen Flächen, weit weg von der nächsten Ortschaft ( 1,6 km und mehr) und das allernächste Haus zu den Anlagen wäre unser eigenes.
Umweltschutz wird bei uns großgeschrieben. Wir sind PEFC-zertifiziert, was ganz erhebliche Auflagen mit sich bringt, die dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit dienen. Wir haben unseren Wald mit 24 Baum- und Straucharten neu gepflanzt und haben dabei ganz gewiß keine Euro- oder Dollarzeichen im Auge gehabt. Denn dann hätten wir wieder Fichte gepflanzt wie die allermeisten Nachbarn hier.

Dass jemand, der Geld investiert, auch dafür einen Gewinn anstrebt, scheint bei dir ja was ganz Schlimmes zu sein. Bestimmt arbeitest du auch nur für Brot und Schlafplatz, wie? Prinzipiell lasse ich mir nicht gerne vorschreiben, wie ich auf meinen Flächen wirtschafte. Ich verstehe zum Beispiel auch nicht, dass die Tourismus-Branche für sich totalen Schutz in Anspruch nimmt und somit anderen Gewerbetreibenden ihr Handwerk am liebsten verbieten lassen möchte.

Wenn ihr ihnen anschließend noch erklärt, das ihr Haus oder Grundstück durch das Windkraftwerk auch noch wertlos wird, da nicht mehr zu einem realen Wert verkauf bar, (Niemand kauft sich ein Haus mit einem Windkraftwerk im Garten, von dem er keine finanziellen Vorteile hat, wenn es eine Ortschaft weiter ein gleichwertiges Haus ohne gibt!) dann singen diese Geldgeilen Säcke auch ein anderes Lied.


Mit Verlaub, das ist dummes Geschwätz! In ganz Deutschland werden Immobilien durch alle möglichen Infrastruktureinrichtungen tangiert. Straßen, Bahnlinien, Flugplätze. Ob unbedingt deshalb in ganz Deutschladn die Immobilien gleich wertlos sind, wage ich zu bezweifeln. In Norddeutschland, wo tausende von Windrädern stehen, sind auch die Immopreise deswegen nicht zusammengebrochen. Alles Panikmache und Desinformation!

Merkt euch: Dort, wo mit Windkraftanlagen wirklich Geld verdient wird, steht schon lange eine! Die großen Betreiber brauchen keine kleinen Bäuerchen, die ihn en erklären wie man Geld scheffelt.
Schon wieder dummes Zeug! In NRW wuden WEA aus politischen Gründen bisher konsequent blockiert. Es gibt tausende lohnende Standorte. Die großen Betreiber sehen auch mit weinenden Augen, dass dezentral Geld mit WEA verdient wird, auf die sie keinen Zugriff haben. Zu blöd aber auch! Hatten sie doch bisher das Monopol in der Energieerzeugung und konnten so die fetten Gewinne über Jahrzehnte landesweit einsacken. Jetzt wird die Energieerzeugung gestreut und es haben mehr Menschen Nutzen davon als zu Monopolzeiten. Was sollte daran schlecht sein?

Ich weiß nicht, woher deine Anti-Haltung stammt. Um Sachlichkeit bist du keinesfalls bemüht. Ich würde sagen, es ist der Neid, der dich schäumen läßt. Wie so oft bei den Gegnern. Sie haben keinen persönlichen Nutzen davon, also sind sie kategorisch dagegen. Typische deutsch.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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