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Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » Sa Sep 12, 2020 20:48

Särs liebe Grannenfreunde,

ich habe heute die neue Spielsaison mit meiner alten Hausmarke, der mehrzeiligen Sorte Highlight eröffnet.

Diese langstrohige, mehrzeilige Wintergerste war heuer kaum von Frostschäden betroffen und hat wie alle Jahre gut gedroschen.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit habe ich heuer mit dem Drillen ein paar Tage früher begonnen und die Saatstärke
aufgrund des erfreulichen TKGs von fast 55g nochmals deutlich auf 230-240 kg/ha erhöht.
Wie immer selbst gebeizt mit Baytan 3 und einem Öttinger Hefeweizen pro Zentner in der Mörtelmaschine.

Habe heuer den Fehler gemacht und den Nachbau offenbar zu früh gedroschen.
Die Körner haben jedenfalls oftmals noch Grannen dran und laufen schlechter als im Vorjahr aus der Maschine.
Hatte heute deswegen auch schon den einen oder anderen verstopften Saatbecher gehabt.

Im großen und Ganzen aber eine gelungene, flache Saat mit Zinkenscharen ohne großen Schardruck in
luftiges, gepflügtes und doppelt gekreiseltem Feld

Viel Erfolg
Gruß
Wini
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon allgaier81 » Sa Sep 12, 2020 20:52

Moin, es gibt ein Thema unlimited, warum immer ein neues eröffnen?
Gruß, allgaier
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon 240236 » Sa Sep 12, 2020 21:25

Wini hat geschrieben:Särs liebe Grannenfreunde,

ich habe heute die neue Spielsaison mit meiner alten Hausmarke, der mehrzeiligen Sorte Highlight eröffnet.

Diese langstrohige, mehrzeilige Wintergerste war heuer kaum von Frostschäden betroffen und hat wie alle Jahre gut gedroschen.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit habe ich heuer mit dem Drillen ein paar Tage früher begonnen und die Saatstärke
aufgrund des erfreulichen TKGs von fast 55g nochmals deutlich auf 230-240 kg/ha erhöht.
Wie immer selbst gebeizt mit Baytan 3 und einem Öttinger Hefeweizen pro Zentner in der Mörtelmaschine.

Habe heuer den Fehler gemacht und den Nachbau offenbar zu früh gedroschen.
Die Körner haben jedenfalls oftmals noch Grannen dran und laufen schlechter als im Vorjahr aus der Maschine.
Hatte heute deswegen auch schon den einen oder anderen verstopften Saatbecher gehabt.

Im großen und Ganzen aber eine gelungene, flache Saat mit Zinkenscharen ohne großen Schardruck in
luftiges, gepflügtes und doppelt gekreiseltem Feld

Viel Erfolg
Gruß
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Bis vor 15 Jahren wurde bei uns Wintergerste so um den 15 September gesäht, aber in Zeiten von Gelbverzwergungsvirus hat sich der Termin weiter nach hinten geschoben. Ich bin sowieso kein Frühsäher. Die große Masse wird bei uns Ende September oder Anfang Oktober gesäht. Ich finde man kann Wintergerste bei uns in der Gegend ohne Bedenken bis zum ca. 10 Oktober anbauen ohne Ertragseinbußen.
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Todde » Sa Sep 12, 2020 21:40

allgaier81 hat geschrieben:Moin, es gibt ein Thema unlimited, warum immer ein neues eröffnen?


Winni ist ja nun speziell, was er oben schon schreibt hat einen eigenen Thread verdient.
Ich glaube wenn alle noch so wirtschaften würden wie er, dann wäre Landwirtschaft in Deutschland lange verboten.
Ist aber immer interessant, wie Menschen auf die Idee kommen so zu wirtschaften.
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » Sa Sep 12, 2020 21:46

Ich behandele im Herbst generell alle Getreideflächen mit 75 ml/ha Karate Zeon im Herbst bei früh gesätem Getreide.
Das ist eine sichere Maßnahme mit Sofort- und Dauerwirkung gegen virusübertragende Blattläuse und Zikaden.
Damit bleibt das Getreide sicher geschützt und virusfrei.

Heuer scheint wohl ein Zikadenjahr zu werden.

Gruß
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Todde » Sa Sep 12, 2020 21:55

Wini hat geschrieben:Ich behandele im Herbst generell alle Getreideflächen


Das ist die "kleinbäuerliche Landwirtschaft" die der Bürger sich wünscht!
Die "bösen" sind ja die, die sich mit Landwirtschaft in Gänze befassen und sich solche Maßnahmen überlegen, Schadschwellen ermitteln etc.
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Crazy Horse » Sa Sep 12, 2020 22:07

Todde hat geschrieben:
allgaier81 hat geschrieben:Moin, es gibt ein Thema unlimited, warum immer ein neues eröffnen?


Winni ist ja nun speziell, was er oben schon schreibt hat einen eigenen Thread verdient.
Ich glaube wenn alle noch so wirtschaften würden wie er, dann wäre Landwirtschaft in Deutschland lange verboten.
Ist aber immer interessant, wie Menschen auf die Idee kommen so zu wirtschaften.


Hier gibt es auch so Verrückte, die letztes Jahr mit der Viehhaltung aufgehört haben und nun ihr Stroh verschenken, weil ihnen das zu lästig ist bei der Bodenbearbeitung. Da wird zunächst zweimal tief gegrubbert - das zweite Mal bei 36°C, damit das Ausfallgetreide auf gar keinen Fall davonwächst. Und weil es Ende August erfreulicherweise 30mm geregnet hat, wurde jetzt vor kurzem nochmal alles in Zeitlupentempo geackert (schwerer Tonboden), damit der Boden auch ja schön austrocknen kann.

Ich wette, wenn es da die nächsten zwei Wochen nicht regnen sollte, werden die nervös und säen ihren Scheiß in ein völlig ausgetrocknetes bröckeliges Saatbett.

Ich glaub, diese Winis gibt es überall.
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon ackerer » Sa Sep 12, 2020 23:07

Wie, die verschenken Stroh? Die haben wohl noch nichts von der Wirkung des Humus im Boden auf die Pflanzen gehört :|
Vor 10 Jahren sind wir auch am 14.9 angefangen auf den Höhenlagen 300m die Gerste zu säen, bei der Wärme definitiv später. Wir säen nur Keepern, da sie doppeltresistent ist.
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » Sa Sep 12, 2020 23:15

Genau so isses Todde,

ich war der Einzige weit und breit, dessen Wintergerste heuer in Franken nicht erfroren ist.
So schlecht kann meine Wirtschaftweise und Sortenwahl also nicht sein.

Das Stroh der Vorfrucht habe ich übrigens, wie alle Jahre, im Stoppelsturz komplett untergepflügt.
So wird 100% Humus daraus.
Das freut auch den Mähdrescher, der mit weit weniger Strohdurchsatz und hohen Stoppeln dreschen kann.

Dort wo das Stroh obenauf liegenbleibt, findet doch keine Humusbildung statt!

Gruß
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Kartoffelbluete » So Sep 13, 2020 8:56

Hohe Stoppeln bringen nur was, wenn sie noch gemulcht werden.
Regnenwürmer können nur Strohreste verwerten das kleinst gehäckselt bzw. gemulcht wurde und oben
auf liegt. Mit eingearbeiteten Stroh können die nichts mehr anfangen, das müssen dann Mikroorgansimen
erledigen. Ein Kollege mulcht seine Flächen nach dem dreschen nur und lässt sie dann liegen bis zur
folgenden Aussaat. Tolle Schattengare, kein Wasserverlust und Regenwürmer ohne Ende! Gefällt mir!
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » Mo Sep 14, 2020 20:36

Hallo Kartoffelblüte,
die Felder in Franken liegen derzeit so trocken, dass es im Oberboden überhaupt keine
Regenwürmer gibt, die sich am oberflächlich liegenden Stroh gütlich tun würden.
Ich denke, mit der Hilfe von Regenwürmern ist nicht vor starken Regen- bzw. Schneefällen, also Winterbeginn zu rechnen.
Und Frost mögen die dann auch nicht. Da bleibt bei uns viel Stroh oberflächlich liegen
und geht großteils verloren.

Ich pflüge und lasse die Strohrotte durch Mikroorganismen im Untergrund erledigen.
Das klappt prima. Je nach Pflugtiefe pflüge ich Strohreste vom Vorjahr wieder hoch.
Die sind oft wunderbar von einem Pilzmyzel durchsetzt und zerfallen zu Humus, sobald sie
wieder an der Oberfläche erscheinen und durch die Kreiselegge weiter zerkleinert werden.

Trotz der anhaltenden Trockenheit wird bei mir weiter gesät.
Nur was im Boden liegt kann auch Regen abkriegen und keimen.

Viel Erfolg
Gruß
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Todde » Mo Sep 14, 2020 21:28

Wini hat geschrieben:Ich pflüge und lasse die Strohrotte durch Mikroorganismen im Untergrund erledigen.


Na da hat wer was gehört...
Und welche NFk brauchen diese Mikroorganismen, um irgendwas zu zersetzen? Die liegt über dem, was Regenwürmer benötigen.
n8
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Paule1 » Mo Sep 14, 2020 23:02

Wasser sparen geht anders, je Trockener umso besser der Grubber :idea: zumindest bei uns in Franken
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Crazy Horse » Di Sep 15, 2020 0:11

Paule1 hat geschrieben:Wasser sparen geht anders, je Trockener umso besser der Grubber :idea: zumindest bei uns in Franken


Der Grubber mischt halt besser und Du kannst schneller fahren, aber ehrlich gesagt, sehe ich derzeit nicht die geringste Veranlassung, um eine Bodenbearbeitung durchzuführen. Das Ausfallgetreide läuft auch ohne Bodenbearbeitung auf. Da reicht es schon aus, dass man die Stoppeln mulcht und es zwischendrin mal 20-30 mm regnet. Da keimt so ziemlich alles, was an Samen auf dem Boden liegt.
Und ich glaub auch nicht, dass eine mehrmalige Bodenbearbeitung bei länger anhaltender Trockenheit für höhere Auflaufraten an Gräsern sorgt.

Ich hab - abgesehen von den Äckern, wo ich im August Raps reingesät hab - noch keine Bodenbearbeitung durchgeführt, und ich hab's damit auch nicht eilig, zumal ich eh nur einmal grubbere und vorkreisele, und das nach Möglichkeit erst wenige Tage vor der Saat, weil ich einen frischen, nährstoffreichen Boden zur Saat will und keinen, der schon Monate lang brach gelegen hat und mehrmals mehr oder weniger intensiv bearbeitet wurde.
Damit bin ich auch im Trockenjahr 2018 sehr gut gefahren.
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Re: Wintergerste Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Favorit822 » Di Sep 15, 2020 6:15

Crazy Horse hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben:Wasser sparen geht anders, je Trockener umso besser der Grubber :idea: zumindest bei uns in Franken


Der Grubber mischt halt besser und Du kannst schneller fahren, aber ehrlich gesagt, sehe ich derzeit nicht die geringste Veranlassung, um eine Bodenbearbeitung durchzuführen. Das Ausfallgetreide läuft auch ohne Bodenbearbeitung auf. Da reicht es schon aus, dass man die Stoppeln mulcht und es zwischendrin mal 20-30 mm regnet. Da keimt so ziemlich alles, was an Samen auf dem Boden liegt.
Und ich glaub auch nicht, dass eine mehrmalige Bodenbearbeitung bei länger anhaltender Trockenheit für höhere Auflaufraten an Gräsern sorgt.

Ich hab - abgesehen von den Äckern, wo ich im August Raps reingesät hab - noch keine Bodenbearbeitung durchgeführt, und ich hab's damit auch nicht eilig, zumal ich eh nur einmal grubbere und vorkreisele, und das nach Möglichkeit erst wenige Tage vor der Saat, weil ich einen frischen, nährstoffreichen Boden zur Saat will und keinen, der schon Monate lang brach gelegen hat und mehrmals mehr oder weniger intensiv bearbeitet wurde.
Damit bin ich auch im Trockenjahr 2018 sehr gut gefahren.


Säst du Wintergerste nach Winterweizen ?
Da wirst mit einmal Grubbern und vorkreiseln kurz vor der Saat wenig Erfolg gegen den Ausfallweizen haben
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