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Winterweizen 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon PhantomLord » Mo Jun 08, 2015 21:52

Niemals ! Die Infektionen wurden einfach vor der Behandlung mit Adexar gesetzt. Septoria hat eine Latenzzeit von 3-4 Wochen. d.h. es kommen jetzt die Infektionen die vor dem Adexareinsatz gesetzt werden hoch. Aber die Behandlung sollte für fast 4 Wochen schützen.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon ropa_eurotiger » Mo Jun 08, 2015 22:02

bindes hat geschrieben:Linke Sorte leider unbekannt - rechts Asano. Unbehandelt bis zum Ährenschieben


Wini würde sagen, links Pflugweizen mit 2to./ha gesät, extensiv.
Rechts Grubberweizen, Dünnsaat mit 300 Körner/qm, intensive Bestandesführung.
MfG ropa_eurotiger

Keiner stirbt als Jungfrau, denn das Leben fickt jeden !!!

Manche haben einen Horizont mit dem Radius r=0 und das nennen sie dann ihren Standpunkt !
[17:59:03] ladyesprit: das ist hier keine vagina
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Jun 08, 2015 22:47

ropa_eurotiger hat geschrieben:
bindes hat geschrieben:Linke Sorte leider unbekannt - rechts Asano. Unbehandelt bis zum Ährenschieben


Wini würde sagen, links Pflugweizen mit 2to./ha gesät, extensiv.
Rechts Grubberweizen, Dünnsaat mit 300 Körner/qm, intensive Bestandesführung.


Das IST Winis Weizen. Durch die tiefe Pflugfurche werden ausreichend Glückssteine an die Oberfläche geholt. Diese beschatten den Boden, was sich positiv auf den Wasserhaushalt auswirkt. Schnecken verkriechen sich unter die Steine, und schädigen die Kulturen somit nicht mehr. Ausserdem beschattet sich der dichte Bestand selbst, was weiteres Wasser spart.
Durch das Bild ist der endgültige Beweis erbracht: Die Lehrbücher werden neue geschrieben werden müssen. Das Welternährungsproblem scheint gelöst zu sein.
Ich gehe schlafen jetzt. Prost.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon bindes » Di Jun 09, 2015 7:49

Made my Day ^^
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Wini » Di Jun 09, 2015 10:09

wetterauer hat geschrieben:Wini der Bestand ist ja ganz schön ausgedünnt das du im Herbst 440 Körner / qm gedrillt hast

Bei deinem gezeigten 0,16 qm im Quadrat sind das ja nur ca 60 Ährentragende Halme
Sind dann bei 1 qm Ca 370 Halme ...


Hallo Kreuzschiene und Wetterauer,

Richtig, es ist die Sorte Elixer.
Ich bin auch über die aktuelle Ährenanzahl bei meiner Dicksaat überrrascht.
Ist offensichtlich der Frühjahrstrockenheit bei uns geschuldet.
Trotz CCC-Anwendung ist dem Weizen offensichtlich bewusst, dass es schon dick genug steht.
Was wäre bei der Trockenheit wohl passiert, wenn ich mit halber Saatstärke gesät hätte ?
Dazu habe ich ja das Bild der Konkurrenz beigefügt.
370 Ähren/m² sind doch eigentlich ok oder ?
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Wini » Di Jun 09, 2015 10:22

elchtestversagt hat geschrieben:Bei Fusarien brauchst du bei 25 Grad 24 h Blattnässe in der Vollblüte, bei 20 Grad 50 h Blattnässe.
Hier im Norden haben wir das nicht.
Dennoch mache ich meine Abschlussbehandlung wie geplant mit 1,5 ltr Osiris ( Rapsweizen) sowie zusätzlich 1 ltr Ampera ( Maisweizen), weil Adexar ist auch schon vier Wochen her.

Zu Winis letztem Bild: Der Weizen leidet eindeutig an Viren, übertragen von Blattläusen vom letzten Herbst.
Da hilft auch kein PBM jetzt mehr, auch die Mäuse sind egal.
Da hilft nur später drillen sowie Insektizid im Herbst.


Das ist natürlich auch eine Erklärung für die roten Fahnenblattenden.
Bin mir aber ziemlich sicher, daß da auch Mäuse in diesen Ecken aktiv waren.
Habe Ähnliches bei Wintergerste festgestellt.
Wo Mäusebefall vorlag ist die Gerste zum größten Teil nur kümmerlich entwickelt.
Der Schaden an den angefressenen Wurzeln ist halt so nicht zu erkennen.
Das führt zwangsläufig zu Mangelerscheinungen.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Estomil » Di Jun 09, 2015 11:54

Was bin ich froh, dass der Asano bei uns aus dem Programm geflogen ist. Bei uns in der gegend sieht man einige Bestände die trotz bisher zwei Fungizitmaßnahmen tot krank ist.
trockenheit + den dadurch verursachten Nährstoffmangel bringt richtig stress und verstärkt den krankheitsdruck massiv.
Ich bin aktuell in der Glücklichen lage, dass ich frühzeitig mit KAS nachgedüngt habe und dank einem gesunden Anapolis bisher noch recht gut entwickelte Bestände habe. Gesamtdüngung 20qm mastgülle, 60kg anfang märz +2mal 1,5-2dt kas zum schossen sowie ende schossen.

Mittlerweile wird die Trockenheit jedoch auch auf unseren Guten Böden ein problem. Wenn da nicht mal bald ausgiebige Regenfälle kommen, dann wird das TKG recht bescheiden ausfallen. Unsere bestände sind aktuell beim oder kurz vorm Ährenschieben.
Regen gabs hier im Juni noch keinen, im Mai knapp 20mm (Regenfälle mit 2mm kann man getroßt vergessen. Die haben null wirkung, da sie gleich verdunsten),und im April ebenfalls knapp 20mm. alles inallem keine 100mm seit februar. :(

Beim Mais sind rekorderträge übrigens schon nicht mehr zu erwarten. Die trockenheit sowie die geringen Temperaturen lassen ihn irgendwie nicht vorran kommen.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon bindes » Di Jun 09, 2015 18:42

Naja, andere Krankheiten, andere Sorgen.
Will den JB nicht schlecht oder gut reden. Wer letztes Jahr zeitig den Rost erkannt hat, hatte keine Sorgen.
Dieses Jahr wusste man doch was passieren kann.
Diejenigen, die den Asano verrufen und auf ihre Rostresistenten Sorten geschwört haben, wurden ja teilweise negativ beeindruckt.

Ich hab ihn dieses Jahr noch und mit zwei Behandlungen ist er ohne nennenswerte Krankheiten bis durch die Blüte gekommen.
Kranksheitsdruck hasste unter Stress genau wie bei Hochertragswachstum, wenn viel Stickstoff umgebaut wird in der Pflanze. Zurücklehnen ist da jeweils das falsche.

Trotzallem wird der Asano auslaufen. Vermehrer die ich kenne, haben ihn dieses Jahr nicht mehr drin.
Ich mag ihn aber trotzdem und bin aktuell sehr zufrieden ein Einzelährentyp dünn stehen zu haben bei den Niederschlägen. Seine Kompensationskünste haben mich jedes Jahr aufs neue stauen lassen.

Für Wini:
Letztes Jahr, in dem phösen Gelbrostjahr, habe ich meinen Weizen "früh" in die Erde bekommen - schon am 31.10. - gesät mit 300 Körnern (nicht KG!) und hab im Schnitt 11,7t geerntet. Ok - für dich vl kein Wunder, denn es ist Pflugweizen:)
Ich frage mich immer, ob ich bei deiner Saatstärke das eineinhalbfache oder sogar doppelte dreschen könnte?!

Und deine violetten Blätter kommen durch Viruskrankheiten, die eigentlich durch Insekten dahin kamen. Mäuse allein schaffen das nicht. Aber vielleicht wohnen in den Löchern wiederum die bösen Insekten?
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Resistenzen

Beitragvon adefrankl » Di Jun 09, 2015 21:33

julius hat geschrieben:
Jungspund hat geschrieben:D.h. ich kann den komplett abschreiben?
In 33-35 kamen 1,5l Capalo...


Eigentlich sollte Adexar schon mindestens 2 Wochen wirken. Es sei denn es hat kurz nach der Anwendung geregnet oder man hat versehentlich zuwenig Aufwandmenge verwendet. Oder aber der Wirkstoff wurde die letzten Jahre schon mehrmals auf demselben Schlag verwendet - Resistenzen.

Ich würde auf jeden Fall sofort nochmal was nachlegen mit voller Aufwandmenge


Nun ebenso wie andere Foristen denke ich auch nicht, dass dies schon ein Resistenzproblem ist (wahrscheinlich ungünstiges Verhältnis zwischen Anwendungstermin und Infektionstermin). Aber bezgl. der Reistenzproblematik ist natürlich die Kombination Capalo und Adexar nicht optimal, da beide das gleiche Azol (Epiconazol) als Wirkstoff haben (Adexar zusätzlich ein SDI). Unter Resistenzgesichtspunkten ist es eigentlich gerade bei starken Septoria Tritici Druck empfehlenswert auch den Azolwirkstoff zu wechseln. Und da gibt es eben neben dem Epiconazol das Propiconalzol das gut gegen Septoria wirkt sowie das Prochloraz, dass zwar an sich nicht so gut wirkt, aber gerade die Subtpen gut erwischt, die schon recht unempfindlich gegen andere Azole sind. Bei Mehrfachanwendungen gehört ein entsprechender Wirkstoffwechsel für mich zur guten fachlichen Praxis. Weil außer den Azolen wirken eigentlich die SDIs noch zuverlässig, aber die sind doch stärker resistenzgefährdet. Und die Kontaktwirkstoffe wirken nur vorbeugend sind daher kaum ausreichend.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Jun 10, 2015 20:10

Gerade fertig mit Weizen spritzen geworden. Hab mal gezählt, und bin auf 800 Ähren pro Quadratmeter gekommen. Könnte noch zu einem Standfestigkeitsproblem führen. Hab aber noch was anderes beobachtet: an ca jeden zehnten Ähre sass eine Nacktschnecke und laabte sich an Staubbeuteln. Was denkt ihr? Sind da auch die weiblichen Organe weg und es kommt zu fehlenden Körnern?
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Christian82 » Mi Jun 10, 2015 21:24

Ich habe zuletzt vor 2 Wochen Aviator Xpro&Fandango appliziert. Ich werde wohl keine weitere Behandlung mehr fahren! Kein Regen und in dieser Woche ist auch nur für Samstag 1,7 mm gemeldet!!ich denke eine Infektion wird nicht mehr stattfinden...
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon rettel » Mi Jun 10, 2015 21:44

Hier letzte Behandlung vor vier Wochen in EC 33/37 in Elixer...ewig kein Regen mehr und kein großer Regen in Sicht...evtl. lass ich die letzte Fungizidbehandlung einfach ausfallen...
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon MF 5465 » Mi Jun 10, 2015 21:46

Nach 25l am wochenende sind wir heute die abschlussbehandlung gefahren.
Vor dem fahnenblatt wurde wegen gelbrost input classic vorgelegt.
Wir sind jetzt zur blüte auf dem rapsweizen mit 1l folicur und 0,5l taspa gefahren. Dazu noch micronährstoffe, insektizid und 15kgN/ha über harnstoff.
Morgen kommt auf den maisweizen (sowohl mulch, als auch pflug) 2,5l osiris.
Denkt ihr man könnte oder sollte dort noch einmal differenzieren und die aufwandmengen etwas verändern? Weizen sind überwiegend fit. Gelbrost sollte schon ordentlich abgedeckt werden. Wegen fusarium mache ich mir weniger sorgen. Wir machen das erste jahr eine ährenbehandlung und es ging immer gut.

:prost:
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon bindes » Mi Jun 10, 2015 23:56

MF 5465 hat geschrieben:Dazu noch micronährstoffe, insektizid und 15kgN/ha über harnstoff.

Das sind über'n Daumen mehr als 30KG/Harnstoff die du in die Spritze gekippt hast je ha?
Wie hoch war die Wassermenge?

mfg
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon MF 5465 » Do Jun 11, 2015 0:05

bindes hat geschrieben:
MF 5465 hat geschrieben:Dazu noch micronährstoffe, insektizid und 15kgN/ha über harnstoff.

Das sind über'n Daumen mehr als 30KG/Harnstoff die du in die Spritze gekippt hast je ha?
Wie hoch war die Wassermenge?
mfg


10kg Harnstoff auf 100l Wasser. Bei 300l/ha komme ich dann auf 30kg Harnstoff und 13,8kgN/ha.
Gespritzt wurde abends, bei bewölktem Wetter.
Das sollte im Normalfall kein Problem darstellen?

:prost:
Sepp
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