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Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon AEgro » Mo Jun 14, 2021 9:33

Wini hat geschrieben:Särs liebe Weizenfreunde.

das Elixer-Spielteam hat diese Woche die Ähre komplett geschoben und ist in der Blütenphase.
Bei der Abschlußbehandlung waren weder Läuse noch Getreidehähnchen in den sattgrünen Beständen.
Gewarnt wird allerdings aktuell vor der orangeroten Weizengallmücke, die Eier in den Ähren ablegt.

Weil hier jemand schon wieder gelästert hat.
Nach der 3a-Gabe habe ich jetzt 170N(Raps-Vorfrucht) bzw 185N(Weizen-Vorfrucht) drauf.

Alte Regel: 1 Kg N (2,50€) mehr = 1 Ztr Weizen (20€) mehr

Bei den aktuellen guten Preisaussichten lohnt es sich wohl, noch eine Schippe drauf zu legen.

Jetzt bräuchte es mal ein paar trockene und heiße Tage zur Stängelfestigung, damit
der Elixer auch stehen bleibt.

Gute Ernte
Gruß
Wini

An die tolle Regel, mehr Stickstoff = mehr Ertrag, kann ich mich auch erinnern.
Das lehrte man uns in der Berufsschule Ende der 70-er Jahre.
Da warens allerdings eingeschränkt auf guten Boden mit ausstreichend Wasserversorgung, 5 kg Stickstoff pro Dezitonne ( dt ).
Bedenken muss man allerdings, das war bei einem Normalertragsniveau von 60 dt A-Weizen.
Die damals modernen Sorten ließen sich tatsächlich durch mehr Stickstoff um 10 dt steigern.
Bei einen Durchschnittsniveau von 80 bis 90 dt sieht das allerdings ganz anders aus.
Da reicht zur weiteren Ertragsteigerung ein " bischen " N nicht aus.
Da muss an vielen Rädchen gedreht werden.
Und noch was: Wenn das Getreide nicht gesund ist, oder noch verheerender, das Wasser fehlt, oder bei zu großer Hitze hat die tollste Berechnung keinen Wert.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon bauer hans » Mi Jun 16, 2021 8:57

im Chevignon hatte ich gerade mehltau ganz unten drin gefunden,da wo bäume und häuser vorm wind stehen.
abschlussbehandlung war letzte woche ohne mehltaumittel.
wir schaffen uns :mrgreen:
bauer hans
 
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » Fr Jun 18, 2021 19:31

Das bischen Mehltau kannste vergessen.
Derzeit findet auch die Blüte unter trockenen Bedingungen statt.
Somit besteht auch kein Fusarium-Risiko mehr.
Ich werde daher auf den meisten Flächen auf die Ährenbehandlung verzichten.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein schöner Landregen für eine tolle Ernte.
Die derzeitige Regenmenge für Juni war hier nämlich bisher nur gut 10 Liter.

Schöne Ernte
Gruß
Wini
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Fendt820VarioTms » Sa Jun 19, 2021 15:24

Mein Tod gesagter Elixer .
Wenn das wetter weiter passt bin ich zuversichtlich.
Dateianhänge
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon nitroklaus » Sa Jun 19, 2021 16:43

Warum Tod gesagt?
Schaut doch gut aus
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » Sa Jun 19, 2021 17:02

Mensch Fendt820VarioTMS,

Dein Elixer sieht doch bombig aus !!
Da stehen doch 10 Tonnen.

Ich seh nur ein gelbes Fahnenblatt.
Wie hast Du den Wunder-Weizen wieder zum Leben erweckt ?
Hat der irgendwelche Blattkrankheiten unten drin ?
Machst Du noch eine Ährenbehandlung ?

Gute Ernte
Gruß
Wini
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Crazy Horse » Sa Jun 19, 2021 17:41

Wini hat geschrieben:Mensch Fendt820VarioTMS,

Dein Elixer sieht doch bombig aus !!
Da stehen doch 10 Tonnen.

Ich seh nur ein gelbes Fahnenblatt.
Wie hast Du den Wunder-Weizen wieder zum Leben erweckt ?
Hat der irgendwelche Blattkrankheiten unten drin ?
Machst Du noch eine Ährenbehandlung ?

Gute Ernte
Gruß
Wini



Sag mal, hast Du einen Hitzestich oder bist Du eben erst aus dem Koma erwacht?
Der Weizen hat doch schon vor 10 Tagen abgeblüht und befindet sich längst in der Kornfüllungs- bzw. Abreifephase (da wo ihm mittlerweile das Wasser ausgeht)
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Fendt820VarioTms » Sa Jun 19, 2021 18:32

Naja sind wir realistisch 10t werden das nicht Ernte so im Schnitt um die 70 Doppel kommt drauf an wie das Wetter weitergeht !! Er fängt grad an zu blühen .
Hatte im Frühjahr septoria und Mehltau drin .
Da ich aber ehrlich gesagt noch nie mit Fungi gearbeitet habe machte mich mein Lohner der die Spritze fährt drauf aufmerksam. Betreibe das ganze nur im Nebenerwerb.
Viele Kollegen sagen mir das wird nix der hat nicht genug bestockt usw .
Doch mit dem richtigen Düngeplan und halt 2x Fungi das erste mal im EC 31 dann jetz in ec 39 eher Übergang da schon viele Ähren da waren haben wir den ganzschön gezogen :wink:
Jetz liegt es nichtmehr in unseren Händen .
Gestreut wurden in 3 Gaben 150kg N mit ASS und KAS
Herbizid Zypar + Broadway .
Das erste Fungi müsste ich den Lohner fragen was es war , kam aber 30€ plus Überfahrt und jetz zum Schluss kam nochmal Elatus Era . Klar relativ hohe Kosten sollte aber dieses Jahr durch die Preise gedeckt werden !!
Bin gespannt was am Ende dabei rauskommt .
Ja er hat paar gelbe Spitzen sind aber laut Lohner eine Art Strahlungsschäden .
Aber muss zugeben so einen Weizen hatte ich noch nie hoffe das er stehen bleibt weil eingekürzt habe ich nix. Ist aber durch das kühle Frühjahr auch im Stroh kürzer
Hoffe wir das beste und euch auch noch viel Erfolg :klee: t
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » Sa Jun 19, 2021 21:53

[/quote]
Sag mal, hast Du einen Hitzestich oder bist Du eben erst aus dem Koma erwacht?
Der Weizen hat doch schon vor 10 Tagen abgeblüht und befindet sich längst in der Kornfüllungs- bzw. Abreifephase (da wo ihm mittlerweile das Wasser ausgeht)[/quote]

Mensch Crazy Horse,
setz Dir mal ne Brille auf oder vergrößere mal das Bild vom Elixer vom Fendt820VarioTMS.
Sein Weizen fängt doch gerade erst zu blühen an! Da sind noch nicht mal die Staubbeutel zu sehen.
Von wegen seit 10 Tagen abgeblüht. Da kennst Du den Wunderweizen Elixer aber schlecht.

Wenn die ersten Staubbeutel sichtbar sind, wäre meiner Meinung nach die Fusarium-Abschlußbehandlung angezeigt.

Aber da kein Regen in Aussicht ist, wird sich das von ganz alleine erledigen.

Die Weizensorte Elixer ist übrigens fusariumtolerant.

Und wer pflügt, hat mit Fusarium eh nix zu tun :-)

Die genannte Düngung mit 150N wird den Elixer auch ohne Wachstumsregler sicher nicht in Lager legen.
Allerdings wird wohl der Eiweißgehalt damit bei mehr als 8 Tonnen nicht über 13% liegen.

Gute Ernte

Gruß
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » Sa Jun 19, 2021 22:26

Achja, hier die aktuellen versprochenen Elixer-Pics aus Franken.

Elixer Blütenstrauß.JPG

Elixer Fahrgasse.JPG


Hier der mit 180N auf besserem Feld
Elixer auf gutem Feld.JPG


Hier der mit 160N auf schwachem Feld mit eingerolltem Fahnenblatt
Elixer auf schwachem Feld.JPG


Gute Ernte
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Crazy Horse » Sa Jun 19, 2021 23:49

@Wini
Solche mastigen Bestände sucht man hier vergeblich. 2021 ist für uns im Norden Baden-Württembergs das trockenste Jahr seit 2015, und die letzten Tage hatten wir immer Temperaturen deutlich über 30°C - zuletzt 2x 35°C und heute auch wieder über 33. Da brutzelt auf den flachgründigen Muschelkalkböden wirklich alles weg und der Weizen wird bereits richtig hell und verliert Chlorophyll. Das ist nicht nur die Bereifung, nein, da hat die Abreife schon eingesetzt.

Wahrscheinlich wird der Weizen noch vor dem Raps reif. Der hat tiefere Wurzeln und kommt noch eher an Wasser ran (zumindest die besseren Bestände, zu denen ich auch meinen zählen darf). Ich bin mir auch sicher, dass die erste Gerste in der ersten Juliwoche gedroschen wird - bzw. wenn's weiter so heiß bleibt, womöglich auch noch im Juni - wobei es für eine bessere Entgrannung schon noch einmal regnen dürfte.
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon burgunder » So Jun 20, 2021 6:04

Im Asory gabs leichte Verbrennungen am fahnenblatt an den Stellen wo überlappt wurde mit Osiris
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon elchtestversagt » So Jun 20, 2021 8:54

Das hat der RGT Depot auch...Hab Osiris mit Prosaro gemacht....

Nochmal zu Wini "wer pflügt...."
Hier haben die "Pflugflächen" deutlich mehr mit Fusarien zu kämpfen wie die Mulchsaatflächen.
Denn bei den Mulchsaatflächen sind die Ernterückstände schon verrottet, die Reststoppeln sind alle "sauber", während die gepflügten Flächen schön sauber die von vor zwei Jahren untergepflügten Maisstoppeln, die nicht gemulcht wurden ( wird ja auch gepflügt...) schön lachsfarben obenauf liegen....
Dieses Jahr kann man hier auch viele Gerstenflächen sehen, wo massig Roggen drin steht.
Dieselbe "Problematik" wie mit "Altraps". Tüchtig tief Stoppelbearbeitung, Zwischenfrucht, dann die ganze Suppe unterpflügen, und schwupps hat man massig Roggen...Das hab ich nicht auf meinen Weizenfeldern nach Roggen....
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » So Jun 20, 2021 20:11

Hallo Crazy Horse,

von Unterfranken ist ja ein Katzensprung zum Norden Baden-Württembergs.
Soviel hat es bei uns auch nicht geregnet.
Aber ich meine, dass eine ordentliche und frühzeitige Düngung beim Weizen angesichts
des Klimawandels Voraussetzung für gute Erträge ist.
Schließlich wird der Großteil des N aus Blattmasse und Stängel ins Korn verlagert.
Ein gut gedüngter Bestand ist auch weniger krankheitsanfällig.
Aber natürlich kann man mit Düngung nicht alles ausgleichen.
Da wo es am Wasser fehlt, ist auf unseren Muschelkalkböden die Messe auch schon gelesen
und der Weizen rollt das Fahnenblatt ein bzw. ist bereits verdorrt.

Heut Nacht regnets aber auch bei Dir noch.
Da kann sich noch Einiges zum Guten wenden.

Ich hätte da noch (...) KAS (...)
(Beitrag von Moderation editiert. Textteile waren nicht FAQ konform)

Gute Ernte
Gruß
Wini
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Crazy Horse » So Jun 20, 2021 21:09

Wini hat geschrieben:Hallo Crazy Horse,

von Unterfranken ist ja ein Katzensprung zum Norden Baden-Württembergs.
Soviel hat es bei uns auch nicht geregnet.
Aber ich meine, dass eine ordentliche und frühzeitige Düngung beim Weizen angesichts
des Klimawandels Voraussetzung für gute Erträge ist.
Schließlich wird der Großteil des N aus Blattmasse und Stängel ins Korn verlagert.
Ein gut gedüngter Bestand ist auch weniger krankheitsanfällig.
Aber natürlich kann man mit Düngung nicht alles ausgleichen.
Da wo es am Wasser fehlt, ist auf unseren Muschelkalkböden die Messe auch schon gelesen
und der Weizen rollt das Fahnenblatt ein bzw. ist bereits verdorrt.

Heut Nacht regnets aber auch bei Dir noch.
Da kann sich noch Einiges zum Guten wenden.

Ich hätte da noch Schwarzbestand an KAS.
Offiziell für Garten- Wald- und Sportplatz-Düngung beschafft.

Gute Ernte
Gruß
Wini



Ich hab zwar dieses Jahr ein massives Trespenproblem (fast ausschließlich Roggentrespe), weil mich die super Bodenstruktur nach nur einer Bearbeitung mit der Kreiselegge zu einer frühen Saat Anfang Oktober verführt hat und ich das Ausmaß an Verungrasung komplett unterschätzt hab und die 400g Niantic (Atlantis WG) Ende Februar nur kurzzeitig eine unterdrückende Wirkung hatte, aber natürlich hat die gute Bodenstruktur in Verbindung mit einer großzügigen Startgabe (Volldünger) dafür gesorgt, dass der Weizen trotz allem recht gut bestocken konnte, und dass gerade im Mai nochmal sehr viel Stickstoff mineralisiert wurde. Das sorgt natürlich für dichte Bestände und ein gutes Wasser- und Nährstoffaneignungsvermögen.
Ich muss zwar damit leben, dass mich die Trespe sicher 15dt Ertrag kosten wird, aber der Weizen untendrin ist so schlecht nicht. Und natürlich gibt das viele Stroh auch Humus ab, den ich für den nachfolgenden Raps gut brauchen kann. Der Raps braucht ja nicht gerade wenig Nährstoffe, und dort kann ich die Ungräser 10 x besser bekämpfen als im Getreide. Gerade Flachkeimer wie Trespen werden mit dem Kerb in der Vegetationsruhe sehr gut erfasst.

Du hast vollkommen recht - ein gut gedüngter Weizen hat ein sehr viel besseres Wasser- und Nährstoffaneignungsvermögen und hält bei anhaltender Trockenheit sicher ein paar Tage länger durch. Bei einer ausgewogenen Pflanzenernährung - insb. auch mit Spurennährstoffen - ist auch die Krankheitsanfälligkeit geringer.
Dennoch würde ich gerade auf Stressstandorten die Fungizidbehandlung nicht zu lange hinauszögern, weil gerade unter Trockenstress Krankheiten wie Septoria und DTR den Weizen ziemlich schnell dahinraffen können. Da ist ein vorbeugender Schutz mit guter Dauerwirkung nach Ausbildung des letzten Blattes (EC 37/39) sicher nicht verkehrt. Hintenraus bei der Ährenbehandlung darfst Du hingegen nichts mehr spritzen, was die Umlagerung der Assimilate vom Stroh ins Korn verlangsamt.

Die besten Ergebnisse hast Du mit dem Fungizid immer, wenn die Blätter noch jung und vital (frisch geschoben) sind. Ich weiß noch, früher bei der MEKA-Maßnahme "erweiterter Drillreihenabstand" durfte kein Fungizid vor EC 49/51 gespritzt werden, aber das war auf den Stressstandorten einfach zwei Wochen zu spät und hat Ertrag gekostet - deutlich mehr als der Verzicht auf Wachstumsregulatoren - einer Maßnahme, der man sehr gut mit standfesten Kurzstrohsorten begegnen konnte.

P.S.: Du hast Recht - im Momemt regnet es tatsächlich, und gar nicht so schlecht. Vielleicht kommen ja 10 Liter zusammen.
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