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Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Crazy Horse » So Jun 06, 2021 16:33

Derzeit sind sie irgendwie alle dabei, die Feldränder zu mähen oder mulchen. Und auffallend dabei ist, wie braun und dürr der Weizen von unten rauf bereits wird. Und die Blätter haben auch keinen richtigen Glanz und sehen etwas vertrocknet aus. Aber schon letzte Woche beim Grenzsteinesetzen für die Flurbereinigung hat mir der Weizen nicht so wirklich gefallen. Irgendwie sah er auch da schon richtig krank und ausgebleicht aus (besonders die schlecht versorgten Biobestände) und wollte gar nicht so richtig wachsen.

Bei uns hat's nicht wirklich viel geregnet und der Weizen ist auch ziemlich kurz geblieben. Aber dadurch, dass es lange kühl war und es immer wieder mal 1mm geregnet hat und die Blätter auch nie so richtig abtrocknen konnten, hat sich die Septoria halt doch massiv ausgebreitet. Aber das wirkliche Schadensausmaß hat man erst gesehen, als die Temperaturen sprunghaft angestiegen sind und wir jetzt mehrmals Temperaturen an die 30°C hatten.

Das war nochmal richtiger Stress, und viele Fungizidmaßnahmen kamen auch einfach viel zu spät. Da wäre eine Azolbehandlung zu Beginn der Schossphase mit einer kleinere Menge Strobilurin durchaus ratsam gewesen. Aber die Einmalbehandlung in EC 49/51 war definitiv zu spät.
Auch die unbehandelte Gerste sieht mittlerweile nicht mehr allzu gut aus
Crazy Horse
 
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Flo96 » So Jun 06, 2021 18:40

Crazy Horse hat geschrieben:Derzeit sind sie irgendwie alle dabei, die Feldränder zu mähen oder mulchen. Und auffallend dabei ist, wie braun und dürr der Weizen von unten rauf bereits wird. Und die Blätter haben auch keinen richtigen Glanz und sehen etwas vertrocknet aus. Aber schon letzte Woche beim Grenzsteinesetzen für die Flurbereinigung hat mir der Weizen nicht so wirklich gefallen. Irgendwie sah er auch da schon richtig krank und ausgebleicht aus (besonders die schlecht versorgten Biobestände) und wollte gar nicht so richtig wachsen.

Bei uns hat's nicht wirklich viel geregnet und der Weizen ist auch ziemlich kurz geblieben. Aber dadurch, dass es lange kühl war und es immer wieder mal 1mm geregnet hat und die Blätter auch nie so richtig abtrocknen konnten, hat sich die Septoria halt doch massiv ausgebreitet. Aber das wirkliche Schadensausmaß hat man erst gesehen, als die Temperaturen sprunghaft angestiegen sind und wir jetzt mehrmals Temperaturen an die 30°C hatten.

Das war nochmal richtiger Stress, und viele Fungizidmaßnahmen kamen auch einfach viel zu spät. Da wäre eine Azolbehandlung zu Beginn der Schossphase mit einer kleinere Menge Strobilurin durchaus ratsam gewesen. Aber die Einmalbehandlung in EC 49/51 war definitiv zu spät.
Auch die unbehandelte Gerste sieht mittlerweile nicht mehr allzu gut aus


Habe vor 2 Wochen behandelt mit 1,5 l Ascra, so super gesund sieht mein Ambello nicht aus.....
Flo96
 
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » So Jun 06, 2021 19:52

Hello Johnny6520,

die Verätzung der Fahnenblattspitze wird meines Erachtens durch die Fahnenblattstellung zum Anwendungstermin bestimmt.
Steht das Fahnenblatt noch senkrecht nach oben, ist die Gefahr der Verätzung geringer.
Ist das Fahnenblatt bereits nach unten gebogen, sammelt sich der ablaufende Wirkstoff mit dem
Tau an der Blattspitze und bewirkt die Verätzung.

Weizen Fahnenblatt Tautropfen.JPG
Weizen Fahnenblatt Tautropfen.JPG (16.1 KiB) 1181-mal betrachtet


Ich fahre übrigens lieber bei höheren Temperaturen und bringe das Fungi mit 450L/ha aus, um die Konzentration
zu verringern und eine besser Verteilung über die Pflanzentiefe bis auf F-3 zu bekommen.
Lieber fahre ich mit Teilmengen auch zweimal rein, um die Wirkdauer zu erhöhen.

Gruß
Wini
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Re: Fahnenblattschäden

Beitragvon adefrankl » So Jun 06, 2021 21:08

Johnny 6520 hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:
Johnny 6520 hat geschrieben:Habe heute beobachtet das meine neue Sorte Spontan braune Blattspitzen bekommen hat,aber sonst ist er gesund!kann es daran liegen das ich vor einer Woche 1,3l Revytrex+ 0,45l Comet gespritzt habe?Die Sorte Meister dierekt daneben ist garnichts!Oder liegt es an der plötzlichen Wärme?
.........

Hallo Wini
Habe mit 300l/ha gespritzt!
Temperatur kann ich nicht mehr genau sagen,aber mehr wie 15°C waren es gestern vor einer Woche nicht!
Wie erklärst du dir das nur der Spontan betroffen ist?
Man erkennt genau die Grenze zwischen den beiden Sorten!


Wie war eigentlich die Witterung die Tage zuvor? Also ich hatte 2013 ähnliches beobachtet, nach der der Anwendung von Skyway XPro. Sorte war damals Kerubino. Primäre Ursache schien damals die Anwendung nur zwei tage nach einer längeren Regenperiode und auch ehr noch am frühen Nachmittag. Der Bayerberater hat sinngemäß gemeint, dass so etwas unter ungünstigen Anwendungsbedigungen schon mal vorkommen könne. Wurde von Berufskollegen auch darauf angesprochen. Ja und es war ertraglich deutlich feststellbar. War seitdem mit entsprechenden Fungiziden (u.a. Xpro, Input classic)sehr zurückhaltend wenn das Fahnenblatt da war. Insbesondere wenn strahlungsreichere Witterung angesagt war. Seitdem ist derartiges nicht mehr passiert.Aber was wirklich genau den Ausschlag gegeben hat war natürlich nicht sicher feststellbar. Sicher dürfte die Sorte auch eine Rolle spielen.
è

Hallo
Wie war die Witterung, verregnet und kühl,gespritzt nach eineinhalb Tagen Regenfrei!
Muss aber an der Sorte liegen,wie gesagt beim Meister ist nichts zu erkennen!

Also soweit ich das noch sicher sagen kann war damals der Witterungsablauf ähnlich. Zuvor kühl und regnerisch, dann auch so ein bis zwei Tage später gespritzt. Hatte vermutet, dass dadurch die Wachssicht etc. noch nicht ausreichend ausgeprägt war, .... Sehr gut möglich, dass da die Sorte auch eine Rolle spielt. Der Vergleich Meister und Spontan deutet ja sehr stark darauf hin.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Johnny 6520 » So Jun 06, 2021 21:13

Vielleicht mach ich morgen mal Bilder!
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Wini » So Jun 06, 2021 21:23

Noch ne Frage an die Experten,
woran erkennt man eigentlich, daß die Fungizidanwendung gegen Septoria Tritici wirkt ?
Kann man das mit bloßem Auge an den vorhandenen Infektionen sehen ?
Fehlen bei erfolgreicher kurativer Wirkung dann die schwarzen Sporenpusteln in den verbräunten Blattflecken ?

Danke für Eure Tipps
Gruß
Wini
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Crazy Horse » So Jun 06, 2021 22:09

Wini hat geschrieben:Noch ne Frage an die Experten,
woran erkennt man eigentlich, daß die Fungizidanwendung gegen Septoria Tritici wirkt ?
Kann man das mit bloßem Auge an den vorhandenen Infektionen sehen ?
Fehlen bei erfolgreicher kurativer Wirkung dann die schwarzen Sporenpusteln in den verbräunten Blattflecken ?

Danke für Eure Tipps
Gruß
Wini



Nein, Du siehst die Wirksamkeit der Septoria-Behandlung eigentlich nur anhand eines Spritzfensters, wobei die behandelte Fläche von unten rauf noch deutlich grüner und vitaler ist, während es die unbehandelte doch ziemlich schnell dahinrafft.

Die Kurativleistung der Azole gegenüber der Septoria-Blattdürre ist doch arg begrenzt, so dass eigentlich nur Infektionen bekämpft werden können, die noch unsichtbar sind und wenige Tage erst zurückreichen. Das Hauptaugenmerk muss sich darauf richten, das noch gesunde Blatt zu schützen.
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Johnny 6520 » Mo Jun 07, 2021 8:32

Hier die Bilder!
Im ersten und zweiten Bild sieht man den 4.5m breiten grünen Streifen Sorte Meister bei dem die Ähren erst kommen!
Dateianhänge
20210607_083349_compress19.jpg
20210607_083235_compress91.jpg
20210607_083258_compress27.jpg
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Bison » Mo Jun 07, 2021 9:51

Sieht doch gar nicht so schlimm aus. Jede Sorte reagiert anders. Da würd ich mir keinen Kopf machen. Ich kann mir auch nicht vorstellen das sich das ertraglich auswirkt
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Johnny 6520 » Mo Jun 07, 2021 9:55

Bison hat geschrieben:Sieht doch gar nicht so schlimm aus. Jede Sorte reagiert anders. Da würd ich mir keinen Kopf machen. Ich kann mir auch nicht vorstellen das sich das ertraglich auswirkt



Genauso seh ich es auch!
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Pegasus_o » Mo Jun 07, 2021 10:07

Durch den vielen Regen wächst nicht nur der Weizen...habe mich richtig erschrocken als ich die Massen an Weidelgras in einem Schlag gesehen habe....Auch bei den Kollegen sprießt allerlei...
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Bison » Mo Jun 07, 2021 10:31

Was mir Sorgen bereitet ist der afs den ich heuer das Erste Mal auf Flächen sehe wo ich ihn vorher nicht kannte. Hab da teilweise schon Flecken aus dem Bestand gemulcht. Kotzt mich an. Hauptsächlich an den Aussenseiten der Flächen wie ein Bilderrahmen aus afs. Das Zeug entwickelt sich langsam zur Seuche. Trotz jährlichen wechsel Halm-blattfrucht
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Botaniker » Mo Jun 07, 2021 10:37

Mit den Gräsern im Wintergetreide ist das hier auch täglich schlimmer. AFS und Trespen kommen immer mehr überall durch, auch dort wo man das noch nicht hatte. Taube Trespen, die normal vom Rand her steht, sieht man überall verteilt in den Flächen. Ausgenommen im Roggen, da kommt das Zeug nicht drüber, steht aber wahrscheinlich unten drin.
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Pegasus_o » Mo Jun 07, 2021 10:44

Ich denke, zur Zeit keimt alles, was nur geht und das zeug, was halbtot war, erholt sich wieder.
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Re: Winterweizen Spielsaison 2020/2021

Beitragvon Bison » Mo Jun 07, 2021 10:58

Und dann noch das drohende glypho aus...
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