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Winterweizen/Triticale 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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748 Beiträge • Seite 2 von 50 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 50
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Crazy Horse » Mo Feb 17, 2014 23:28

Forchhammer hat geschrieben:Problem war bei mir nicht der einseitige Herbizideinsatz, sondern das keiner gegen AFS und Co stattfand.....als ich noch nicht viel damit zu tun hatte
Hier im Forum gruseln viel genug Bilder davon rum......
@ Jungspund
1.Ausbildung mach ich noch keine, ich verhaue meine Zeit mit Landwirtschaft studieren und bin dementsprechend wenig daheim, abgesehen von ein paar Stunden Schlaf.....

2. Ich mache bei Landwirtschaft erst seit letztem jahr selber mit, halbwegs so wie ich es will. Dementsprechend setze ich mich auch seitdem erst mit der ganzen Sache intensiver auseinander. Zudem kommt noch das Unverständnis von Mami und Papi, wieso AFS und Co. böse ist, eine richtige Düngung mehr Ertrag bringen sollte und das kostet ja alles soviel Geld.....und dann kommt hald auch so ne Sache, wo der Pap dann bei nassestem Boden nach dem Sähen mit der Walze noch mal drüber walkt (wenn ich nicht da bin, "vorschreiben" lässt er sich sowieso nix. Ja und dann isser wieder mal für 2 Wochen stinkbeleidigt und lauter so Zeugs hald, wo mir dann einfach auch alles stinkt.)

3. Ich schäme mich nicht für solch hochgeladene Bilder.Für die Felder natürlich schon, aber warum sollts ich nicht öffentlich stellen? Meinst Mad, CrazyHorse etc. kommen dann zu mir und verhauen mich? :lol: :lol: :lol:

Achja: Nur die letzten 3 Bilder sind Weizen, die Wiese bei dem einen Tritifeld entstand auch durch untergepflügten AFS-Samen.

Die restliche packende, spannende und nervenzerreissende Geschichte kann man hier lesen:
der-liebe-ackerfuchsschwanz-t84251.html

In diesem Thread gehts aber ned darum, sondern nur um Berichterstattung....



Dein Vater sollte mal überlegen, was da an Zeit, Diesel und Materialverschleiß verloren geht, wenn er einen Tonboden kurz vor der Aussaat noch mal pflügen muss, um das Stroh und das Unkraut zu vergraben. Tonböden trocknen in der kühleren Jahreszeit nur sehr schlecht ab und an einer Herbizidbehandlung kommt man auch nach einem Pflugeinsatz nicht vorbei.

Ich kann Dir bzw. Deinem Vater nur raten, frühzeitig nach der Ernte einen saatfertigen Boden herzurichten, den Boden ruhen zu lassen und das Ausfallgetreide samt Unkräutern und Ungräsern vor der Saat mit einem billigen Glyphosat abzuspritzen. Damit schonst Du Deinen Schlepper, den Boden und Deinen Geldbeutel.

Ich lass das Getreide (mit Ausnahme der Sommergerste) etwas höher dreschen (Strohverteilung vom Mähdrescher ist eh nicht die beste) und mulch die Stoppeln dann ab. So hab ich gleichmäßig verteiltes, kurzes Stroh, das dann später bei der Aussaat keinen großen Ärger mehr macht. Ich grubber auch nur einmal tief, um das Stroh einzuarbeiten und mach die Äcker dann gleich mit der Kreiselegge fein, um die Verdunstungsrate zu senken und bessere Auflaufbedingungen für die Ausfallsämereien zu schaffen.
In einem trockenen Jahr ziehe ich die Äcker vor der Saat noch mal mit einem Federzinkengrubber ab. Letztes Jahr wäre das allerdings kontraproduktiv gewesen, weil es dafür untendrin zu feucht war. Da hab ich den Weizen dann direkt mit der Drillkombination in die abgespritzten, oberflächlich abgetrockneten Äcker gedrillt.

Ich bin mit dem Stoppelweizen mittlerweile recht zufrieden. Der hat sich die letzten Tage wirklich schön weiterentwickelt. Was so ein bisschen Sonne nicht alles ausmacht!
Crazy Horse
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon julius » Di Feb 18, 2014 11:24

Crazy Horse hat geschrieben: Ich grubber auch nur einmal tief, um das Stroh einzuarbeiten und mach die Äcker dann gleich mit der Kreiselegge fein, um die Verdunstungsrate zu senken und bessere Auflaufbedingungen für die Ausfallsämereien zu schaffen.

Ist das feinkrümelige Feld dann im Herbst ( ab Oktober ) bei feuchten Bedingungen noch gut befahrbar um z.b. WW zu drillen ?
Bei leichteren Böden und generell weniger Niederschläge dürfte das gut funktionieren.
Bei unseren teilweise schmierigen Lehmböden oder schluffigen Moorböden funktioniert das im Herbst nicht. Wenn da das Saatbett vor der Saat fein hergerichtet wurde und es regnet eine größere Menge, sind die Böden längere Zeit nicht mehr befahrbar. Ab Oktober haben wir zudem noch viel Nebel und es trocknet schlecht ab.
julius
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Frankenbauer » Di Feb 18, 2014 23:20

julius hat geschrieben:Ist das feinkrümelige Feld dann im Herbst ( ab Oktober ) bei feuchten Bedingungen noch gut befahrbar um z.b. WW zu drillen ?
Bei leichteren Böden und generell weniger Niederschläge dürfte das gut funktionieren.
Bei unseren teilweise schmierigen Lehmböden oder schluffigen Moorböden funktioniert das im Herbst nicht. Wenn da das Saatbett vor der Saat fein hergerichtet wurde und es regnet eine größere Menge, sind die Böden längere Zeit nicht mehr befahrbar. Ab Oktober haben wir zudem noch viel Nebel und es trocknet schlecht ab.


Bei mir schauts genau so aus, auf zwei nebeneinander liegenden Schlägen hab ich beide einmal tief gegrubbert mit Stabwalze am Grubber, auflaufen lassen, abgespritzt und den ersten nach Federzinkengrubber direkt ohne KE eingesät. Für den zweiten Acker hatte ich das Saatgut für den nächsten Tag versprochen bekommen und den auch gleich hergerichtet, was zum Saatzeitpunkt kein Problem war. Leider kam der Arezzo dann zwei Wochen zu spät und das gemeldete Tief vor dem ich fertig sein wollte pünktlich, das Resultat war ein über mehrere Wochen unbefahrbarer Acker und jetzt ein Bestand, den ich mir am liebsten gar nicht anschauen möchte.
Fazit: Es wird nur noch hergerichtet, wofür auch das Saatgut am Hof liegt.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Forchhammer » Mo Mär 03, 2014 17:48

Macht des der Wirkung von Atlantis WG 300g schaden, wenn ich paar Tage nach Soloeinsatz UND entsprechend passenden trockenen Bedingungen die Flächen abwalze?
Oder zankt sich da dann was
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Ferengi » Mo Mär 03, 2014 18:05

Das meine ich jetzt nicht persönlich Forchi, aber...

.... wenn man deine Beiträge so ließt könnte man meinen Landwirtschaft besteht nur noch aus Spritzen.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon angusy » Mo Mär 03, 2014 18:14

Ferengi hat geschrieben:Das meine ich jetzt nicht persönlich Forchi, aber...

.... wenn man deine Beiträge so ließt könnte man meinen Landwirtschaft besteht nur noch aus Spritzen.


ne, ne, jetzt will er ja Walzen! :lol:
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Forchhammer » Mo Mär 03, 2014 18:23

ja was soll ich den sonst schreiben?

Heut war ein schöner Tag, hab 73 Wolken gezählt, habe 154 mal gehustet, In Japan fällt ein Sack Reiß um, morgen werd ich frühstücken, was essen, fürs Fenster rausschauen, aufs Scheissen gehen dass es im Hause stinkt. Habe heute auch 2 mal die Schweine gefüttert, mein Herz hat auch ein paar mal geschlagen.........leider.



MUSS ICH HIER DENN MEINEN TAGESABLAUF REINSCHEISSEN, damit mir einer eine Frage beanwortet?

Ist natürlich an keinen persönlich gerichtet, Fe.husthusthust
Scheiss Erkältung
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon FrankenRancher » Mo Mär 03, 2014 18:33

Hallo Kollegen,

ich hab das anwalzen von wintergetreide im frühjahr noch nie gemacht , macht eigentlich in meiner umgebung niemand.
Was soll das denn bewirken ?
Welche walze benutzt ihr ?
Wir haben hier relativ leichten boden , und bei mir speziell ginge es um winterroggen.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Forchhammer » Mo Mär 03, 2014 18:42

Mein Ziel wäre es die Bestockung bei meiner Triticale zu fördern, da sie ja rel. dünn steht. (UI JA KANNNNN MAAAANNNNN BESTOCKUNG AUCH DURCH CCCCCCC FÖRDÄÄÄÄÄRN????SCHREIIIIII an Ferengi :klug: :roll: )
Würde aber nur bei trockensten Bedingungen walzen, um ja wenig Podenverdichtung zu erreichen.
Evtl. auch um bei hochfrierenden Böden den Bodenschluss zwischen Erde und Wurzel wieder herzustellen-Für die Wurzel pöse Lufträume beseitigen....,
was bei mir nicht so der Fall ist.

Dazu habe ich eine nur 3m breite Cambridgewalze von Eberhardt

....früher machte man das bei uns öfters, heutzutage is da zu weniger Zeit dafür....DA MAN MEHR SPRITZEN MUSSS
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Forchhammer » Mo Mär 03, 2014 18:42

Mein Ziel wäre es die Bestockung bei meiner Triticale zu fördern, da sie ja rel. dünn steht. (UI JA KANNNNN MAAAANNNNN BESTOCKUNG AUCH DURCH CCCCCCC FÖRDÄÄÄÄÄRN????SCHREIIIIII an Ferengi :klug: :roll: )
Würde aber nur bei trockensten Bedingungen walzen, um ja wenig Podenverdichtung zu erreichen.
Evtl. auch um bei hochfrierenden Böden den Bodenschluss zwischen Erde und Wurzel wieder herzustellen-Für die Wurzel pöse Lufträume beseitigen....,
was bei mir nicht so der Fall ist.

Dazu habe ich eine nur 3m breite Cambridgewalze von Eberhardt

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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Mär 03, 2014 18:48

Einmal reicht doch auch. Und bitte nicht so LAUT, ich hab heut Kopfweh...

Forchhammer hat geschrieben:Mein Ziel wäre es die Bestockung bei meiner Triticale zu fördern, da sie ja rel. dünn steht. (UI JA KANNNNN MAAAANNNNN BESTOCKUNG AUCH DURCH CCCCCCC FÖRDÄÄÄÄÄRN????SCHREIIIIII an Ferengi :klug: :roll: )
Würde aber nur bei trockensten Bedingungen walzen, um ja wenig Podenverdichtung zu erreichen.
Evtl. auch um bei hochfrierenden Böden den Bodenschluss zwischen Erde und Wurzel wieder herzustellen-Für die Wurzel pöse Lufträume beseitigen....,
was bei mir nicht so der Fall ist.

Dazu habe ich eine nur 3m breite Cambridgewalze von Eberhardt

....früher machte man das bei uns öfters, heutzutage is da zu weniger Zeit dafür....DA MAN MEHR SPRITZEN MUSSS
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Mo Mär 03, 2014 19:15

Forchhammer hat geschrieben:Macht des der Wirkung von Atlantis WG 300g schaden, wenn ich paar Tage nach Soloeinsatz UND entsprechend passenden trockenen Bedingungen die Flächen abwalze?
Oder zankt sich da dann was


Du solltest bedenken, dass Atlantis deine Pflanzen schon etwas stresst. Ich würde ihnen etwas Zeit zum verdauen geben, bevor du diesen mechanischen Eingriff durchführst, sprich: sie verletzt und noch mehr Stress aussetzt.

Sieh es einfach mal aus dieser Sicht.

MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Crazy Horse » Mo Mär 03, 2014 19:16

Forchhammer hat geschrieben:Macht des der Wirkung von Atlantis WG 300g schaden, wenn ich paar Tage nach Soloeinsatz UND entsprechend passenden trockenen Bedingungen die Flächen abwalze?
Oder zankt sich da dann was



Sag mal, brennt Dir der Kittel?
Du wirst doch nach diesem nassen, verregneten Herbst/Winter ohne richtigen Frost den Boden nicht noch mehr verdichten wollen! Die Pflanzen leiden doch jetzt schon an Sauerstoffmangel durch diese Dichtlagerung der Böden.

Die Bestockung kannst Du mit einer gezielten N-Düngung fördern. Eventuell ist auch ein NPK-Dünger angebracht, falls der Boden nur unzureichend mit Phosphat versorgt ist (ihr vergrabt ja immer alles mit dem Pflug).
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Landwirt_R » Mi Mär 05, 2014 9:04

Crazy Horse hat geschrieben:
Forchhammer hat geschrieben:Macht des der Wirkung von Atlantis WG 300g schaden, wenn ich paar Tage nach Soloeinsatz UND entsprechend passenden trockenen Bedingungen die Flächen abwalze?
Oder zankt sich da dann was



Du wirst doch nach diesem nassen, verregneten Herbst/Winter ohne richtigen Frost den Boden nicht noch mehr verdichten wollen! Die Pflanzen leiden doch jetzt schon an Sauerstoffmangel durch diese Dichtlagerung der Böden.


An das hab ich noch gar nicht gedacht. Also, dass nichts hochgefroren ist schon, aber zwecks der Bodenverdichtung. Eine Walze ist doch kein Mähdrescher, Rübenroder usw. Macht das so viel aus? Ich überleg(t)e auch zwecks walzen zur Bestockung (Körnermaisweizen) und vorallem damit das Bodenmittel feine Erde hat. Letztes Jahr bin ich am 02.05. mit Absolute M super gefahren, aber jetzt hat er schon Stadium 16 und das Unkraut ist auch schon recht groß. Absolute M ist zwar bis 29 zugelassen, aber so spät bringen doch Bodenmittel nichts mehr oder? Dann werde ich wohl lieber auf Blattmittel umsteigen und nicht walzen.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Crazy Horse » Mi Mär 05, 2014 9:59

Landwirt_R hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:
Forchhammer hat geschrieben:Macht des der Wirkung von Atlantis WG 300g schaden, wenn ich paar Tage nach Soloeinsatz UND entsprechend passenden trockenen Bedingungen die Flächen abwalze?
Oder zankt sich da dann was



Du wirst doch nach diesem nassen, verregneten Herbst/Winter ohne richtigen Frost den Boden nicht noch mehr verdichten wollen! Die Pflanzen leiden doch jetzt schon an Sauerstoffmangel durch diese Dichtlagerung der Böden.


An das hab ich noch gar nicht gedacht. Also, dass nichts hochgefroren ist schon, aber zwecks der Bodenverdichtung. Eine Walze ist doch kein Mähdrescher, Rübenroder usw. Macht das so viel aus? Ich überleg(t)e auch zwecks walzen zur Bestockung (Körnermaisweizen) und vorallem damit das Bodenmittel feine Erde hat. Letztes Jahr bin ich am 02.05. mit Absolute M super gefahren, aber jetzt hat er schon Stadium 16 und das Unkraut ist auch schon recht groß. Absolute M ist zwar bis 29 zugelassen, aber so spät bringen doch Bodenmittel nichts mehr oder? Dann werde ich wohl lieber auf Blattmittel umsteigen und nicht walzen.


Für Bodenherbizide ist es noch nicht zu spät. Bodenfeuchte ist ja noch ausreichend vorhanden und die Bestände sind ja jetzt auch noch nicht zugewachsen. Insofern spräche auch nichts gegen Absolute M, falls Du davon noch was übrig hast und Flupyrsulfuron bei Euch noch wirkt.

Ansonsten würde ich Dir eher Broadway empfehlen (enthält 2 Wirkstoffe und einen Safener). Das ist in der Triticale mit 220g zugelassen (+ 1l Formulierungshilfsstoff) und zeigt v.a. in der frühen Anwendung eine sehr gute Breitenwirkung und ist gut verträglich.

Die Bestockung förderst Du am besten mit einer kräftigen nitratbetonten Startgabe von 70-80N.
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