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Winterweizen/Triticale 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon 1056xl » So Mär 16, 2014 21:00

Hallo
Ja , Wini , so sieht`s bei mir im nördlichen Unterfranken auch aus.
Vom walzen halt ich nicht so viel, ist ja nicht`s hochgefroren sondern liegt ja alles fest ( wasserfest ),
würde vielleicht die Bestockung etwas anregen , das war`s dan aber auch schon. :roll:
Hier hat einer seinen Maisweizen gewalzt, mann sieht nur die Rillen und die Löcher von der Cambridgewalze (6m, 60er Ringe) :roll:
Ich könnte mir vorstellen das striegel mehr bringt, weil es den Boden etwas aufbricht und Luft rein bringt , und vielleicht auch
einige Unkräuter beseitigt, und die Bestockung regt es auch etwas an. Auserdem werden auch schwache und dürre Blätter, wenn vorhanden ,
rausgeputzt. :wink:
Geregnet hat`s leider nicht`s bei uns, ich werd das striegeln die Woche mal versuchen. :D

MfG 1056xl
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » So Mär 16, 2014 21:02

steel. hat geschrieben:Mal ein Beitrag an die Mulchsaatsanbauer, Grubber.-, also diese pfluglosen " Spezialisten ".
Bin mir sicher das bei euch Glyphosat zur jährlichen Standartausrüstung gehört um grüne Brücken zu unterbinden, denn bei euch liegt ein großer Teil der Ernterückstände aus verständlichen Gründen an der Oberfläche.
Dieser nach sich ziehende überhöhte Glyhosateinsatz und auch Fungizideinsatz wird natürlich bei den Behörden registriert.

Durch die dadurch hohe Aufwandmenge, werden irgendwann Verschärfungen, bzw Verbote nach sich ziehen. Was dann wiederum alle trifft, auch diejenigen, die ihre Felder ohne überhöhten Pflanzenschutzeinsatz im Griff haben.
Betriebe die sauber mit dem Pflug arbeiten, brauchen kein, in der Kritik stehnden, Glyphosat-Standarteinsatz um ihre Felder im Griff zu halten.

Dasselbe beim Maisanbau. Durch diese pfluglosen Neunmalklugen haben wir hier den Maiswurzelbohrer, Fritfliege und anderes Ungeziefer zu verdanken. Da sie nicht fähig sind, ihr Pflanzenmaterial sauber einzuarbeiten.
Womit die Schädlinge und Krankheiten ( infizierte Pflanzenrückstände bei Getreide an der Oberfläche ) leichtes Spiel haben.
Unter integrierten Pflanzenschutz versteh ich was anderes. Könnte mir egal sein, aber die genannten, kommenden Konsequenzen, die von diesen unsauber arbeitenden Landwirten ausgelöst werden, können auch die Gewissenhaft arbeitenden Landwirte wieder mittragen.
Sorry, da fehlt mir jedes Verständnis.



Achso? Mulchsaat ist also Gewissenlos?
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Todde » So Mär 16, 2014 21:43

steel. hat geschrieben:Durch die dadurch hohe Aufwandmenge, werden irgendwann Verschärfungen, bzw Verbote nach sich ziehen. Was dann wiederum alle trifft, auch diejenigen, die ihre Felder ohne überhöhten Pflanzenschutzeinsatz im Griff haben.

Ja, haben wir gerade am Samstag gesehen... Im "Griff" hatte der pflügte Acker die Straßen in MVP.
Verbote und Hecken-Verordnungen werden eher aufgrund des Pflugeinsatzes wieder einmal alle treffen.

Betriebe die sauber mit dem Pflug arbeiten, brauchen kein, in der Kritik stehnden, Glyphosat-Standarteinsatz um ihre Felder im Griff zu halten.

Brauchen Pfluglose auch nicht, die haben ihre Felder meist auch im Griff und fahren nicht Glyphos durch die Gegend.
Die Kritik an Glyphos kommt aus der Anti-GVO Ecke und sollte für einen konventionellen Landwirt auch klar sein warum.
Seit Herbst kam dann ja 2,4D und Glufosinat dazu.

Landwirten ausgelöst werden, können auch die Gewissenhaft arbeitenden Landwirte wieder mittragen.
Sorry, da fehlt mir jedes Verständnis.

Schon die Römer mussten gepflügte Flächen aufgeben, weil die nach einem Unwetter im Tal landeten.
Kritik kann man auf beiden Seiten ausüben, Vor- und Nachteile gibt es auf beiden Seiten.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Crazy Horse » So Mär 16, 2014 21:59

steel. hat geschrieben:Mal ein Beitrag an die Mulchsaatsanbauer, Grubber.-, also diese pfluglosen " Spezialisten ".
Bin mir sicher das bei euch Glyphosat zur jährlichen Standartausrüstung gehört um grüne Brücken zu unterbinden, denn bei euch liegt ein großer Teil der Ernterückstände aus verständlichen Gründen an der Oberfläche.
Dieser nach sich ziehende überhöhte Glyhosateinsatz und auch Fungizideinsatz wird natürlich bei den Behörden registriert.

Durch die dadurch hohe Aufwandmenge, werden irgendwann Verschärfungen, bzw Verbote nach sich ziehen. Was dann wiederum alle trifft, auch diejenigen, die ihre Felder ohne überhöhten Pflanzenschutzeinsatz im Griff haben.
Betriebe die sauber mit dem Pflug arbeiten, brauchen kein, in der Kritik stehnden, Glyphosat-Standarteinsatz um ihre Felder im Griff zu halten.

Dasselbe beim Maisanbau. Durch diese pfluglosen Neunmalklugen haben wir hier den Maiswurzelbohrer, Fritfliege und anderes Ungeziefer zu verdanken. Da sie nicht fähig sind, ihr Pflanzenmaterial sauber einzuarbeiten.
Womit die Schädlinge und Krankheiten ( infizierte Pflanzenrückstände bei Getreide an der Oberfläche ) leichtes Spiel haben.
Unter integrierten Pflanzenschutz versteh ich was anderes. Könnte mir egal sein, aber die genannten, kommenden Konsequenzen, die von diesen unsauber arbeitenden Landwirten ausgelöst werden, können auch die Gewissenhaft arbeitenden Landwirte wieder mittragen.
Sorry, da fehlt mir jedes Verständnis.



Glyphosat ist ein wichtiges Mittel in der pfluglosen Bodenbewirtschaftung - das ist richtig - aber das heißt jetzt nicht, dass es so exzessiv zum Einsatz kommt, wie Du hier behauptest. Ich verwende es hauptsächlich, wenn ich Getreide nach Getreide baue und den Wasserhaushalt im Boden bis zur Neuaussaat schonen will. Wenn der Boden ausgetrocknet ist, kommen sämtliche biologischen Abbauprozesse zum Erliegen. Das Vergraben von Unkrautsamen ist keine sichere Methode der Unkrautbekämpfung. Das Unkraut muss zumindest keimen, bevor man es bekämpfen kann.

Was Du auch völlig übersiehst, ist, dass an der Bodenoberfläche eines gesunden Bodens nicht nur Krankheitserreger lauern, sondern auch deren Gegenspieler, die diese wirksam biologisch bekämpfen. Einen hohen Krankheitsdruck durch nicht abgebautes, infiziertes Material an der Oberfläche hat man vor allem dann, wenn es lange Zeit sehr trocken ist und die Sporenlager dann alle durch einen üppigen Regen freigesetzt werden. In einem normalen Jahr ist der Krankheitsdruck im Stoppelweizen aber nicht zwingend höher als bei einem Rapsweizen, wenn man gesunde, frohwüchsige Sorten mit ner guten Resistenzausstattung anbaut.
Manche Fruchtfolgekrankheiten wie z.B. die Schwarzbeinigkeit, die vor allem auf schweren, tonigen Böden auftritt, werden durch den Pflugeinsatz sogar gefördert.

Wir hatten letztes Jahr gleich 3x Starkniederschläge und jedesmal hat es bei denen, die den Boden intensiv bearbeiten bzw. regelmäßig pflügen, jede Menge Boden weggeschwemmt, der sich dann auf den Feldwegen oder im Straßengraben abgesetzt hat. Da durfte jedesmal die Stadt antanzen und die Abwassergräben wieder freifräsen. Noch wird das als höhere Gewalt abgetan, aber irgendwann werden sicher auch mal die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Wini » So Mär 16, 2014 22:20

Hallo 1056Xl,

wir haben leider nur eine Cambridge-Walze. Aber ich denke, daß die Rillen und Löcher die die Walze macht, auch wieder Luft in den Oberboden
und an die Wurzeln bringt, die oberflächliche Verschlämmung aufbricht und die Trockenrisse verdeckt.

Deine Idee mit dem Striegel hatte ich auch schon früher.
Habe mir bisher als Nicht-Bio-Bauer einfach nicht getraut, ein solches Teil anzuschaffen.
Aber langsam glaube ich, daß dies bei der immer häufiger auftretenden Frühjahrstrockenheit eine lohnende Investion wäre.
Vielleicht könnte man damit auch mal den einen oder anderen Spritzmitteleinsatz einsparen.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon steel. » Mo Mär 17, 2014 13:45

Keine Frage, Ausfallgetreide sollte an der Bodenoberfläche zur Keimung angeregt werden.
Mach ich auch. Da genügt nach der Ernte eine flache Minimalbodenbearbeitung + späteres pflügen vor der Saat und schon hat man einen reinen Tisch. Diese Vorgehensweise verhindert krankheitsübertragende Brücken und erfordert keinerlei Glyphosateinsatz.
Wenn das einige Landwirte nicht kapieren wollen, und Glyphosat als jährlichen Standarteinsatz anwenden, wird es eben in Zukunft wohl ganz verboten. Denn die Behörden wissen über den Pflanzenschutzeinsatz/Menge sehr genau Bescheid und der steigende Glyphosateinsatz steht schon länger in der Kritik.

Wenn dann noch pilzbefallene Ernterückstände bei pfluglos an der Bodenoberfläche verbleiben, wird die Folgefrucht mit höherer Warscheinlichkeit schneller infiziert. Das können sowohl Fusarien, als auch je nach Folgekultur andere Getreidekrankheiten sein. Gibt auch Pilze wie Fusarien die vom Mais ins Getreide wandern und umgekehrt. Klar das hier bei pfluglos vermehrt Fungizide im Getreide eingesetzt werden müssen.
Darüber muß nicht diskutiert werden.

Besonders die Schädlinge im Mais, allen voran der Maiszünsler vermehren sich nunmal hauptsächlich bei den pfluglosen Experten. Man kann froh sein, wenn man diese Problematik mit Stoppel abmulchen + sauberem Pflugeinsatz noch halbwegs in Schach halten kann. Da hat ein Grubber als Schädlingsvermehrer überhaupt nichts mehr verloren.
Einige halten sich nicht an diese einfachen Regeln zur Vorbeuge, jammern nachher umso mehr, wenn es aufgrund eines Befalls mit Schädlingen wieder irgendwelche behördliche Auflagen hagelt.

Zeiten ändern sich. Nicht zuletzt durch den Klimawandel sind Schädlinge auf dem Vormarsch. Wenn ich diesen durch Pflanzenmaterial ( besonders Maisstoppel an der Oberfläche ) noch das Winterquartier stelle, muß man sich nicht wurdern wenn die Probleme rapide zunehmen.

Einziger Punkt wo ich zu pfluglos zustimmen kann, sind Mulchsaaten oder Grubbereinsatz an starken Hanglagen, wobei sich der Bewirtschafter fragen sollte, ob starke Hanglagen überhaupt umgebrochen werden müssen.
Sonst wird das auch das noch irgendwann per CC geregelt.
steel.
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Mo Mär 17, 2014 14:19

steel. hat geschrieben:Keine Frage, Ausfallgetreide sollte an der Bodenoberfläche zur Keimung angeregt werden.
Mach ich auch. Da genügt nach der Ernte eine flache Minimalbodenbearbeitung + späteres pflügen vor der Saat und schon hat man einen reinen Tisch. Diese Vorgehensweise verhindert krankheitsübertragende Brücken und erfordert keinerlei Glyphosateinsatz.
Wenn das einige Landwirte nicht kapieren wollen, und Glyphosat als jährlichen Standarteinsatz anwenden, wird es eben in Zukunft wohl ganz verboten. Denn die Behörden wissen über den Pflanzenschutzeinsatz/Menge sehr genau Bescheid und der steigende Glyphosateinsatz steht schon länger in der Kritik.

Wenn dann noch pilzbefallene Ernterückstände bei pfluglos an der Bodenoberfläche verbleiben, wird die Folgefrucht mit höherer Warscheinlichkeit schneller infiziert. Das können sowohl Fusarien, als auch je nach Folgekultur andere Getreidekrankheiten sein. Gibt auch Pilze wie Fusarien die vom Mais ins Getreide wandern und umgekehrt. Klar das hier bei pfluglos vermehrt Fungizide im Getreide eingesetzt werden müssen.
Darüber muß nicht diskutiert werden.

Besonders die Schädlinge im Mais, allen voran der Maiszünsler vermehren sich nunmal hauptsächlich bei den pfluglosen Experten. Man kann froh sein, wenn man diese Problematik mit Stoppel abmulchen + sauberem Pflugeinsatz noch halbwegs in Schach halten kann. Da hat ein Grubber als Schädlingsvermehrer überhaupt nichts mehr verloren.
Einige halten sich nicht an diese einfachen Regeln zur Vorbeuge, jammern nachher umso mehr, wenn es aufgrund eines Befalls mit Schädlingen wieder irgendwelche behördliche Auflagen hagelt.

Zeiten ändern sich. Nicht zuletzt durch den Klimawandel sind Schädlinge auf dem Vormarsch. Wenn ich diesen durch Pflanzenmaterial ( besonders Maisstoppel an der Oberfläche ) noch das Winterquartier stelle, muß man sich nicht wurdern wenn die Probleme rapide zunehmen.

Einziger Punkt wo ich zu pfluglos zustimmen kann, sind Mulchsaaten oder Grubbereinsatz an starken Hanglagen, wobei sich der Bewirtschafter fragen sollte, ob starke Hanglagen überhaupt umgebrochen werden müssen.
Sonst wird das auch das noch irgendwann per CC geregelt.


Richtig, die Zeiten ändern sich. Siehe Pflugverbot in Natura 2000 - Gebieten.
Ich bin zwar kein Freund des gesetzlichen Pflugverbotes, weil ich jeden so bewirtschaften lasse wie er es für richtig hält, aber im Prinzip ist der Hintergedanke bei solchen Flächen genau richtig.

Die Maisstoppelbearbeitung ist meiner Meinung nach generelle Pflicht. Auch beim Pflug, denn wenn sich die Stängel dort innerhalb 10cm unter der Bodenoberfläche befinden, überlebt es der Zünsler genauso und kann zur Bodenoberfläche gelangen. Und da sehe ich das größere Problem, weil eben viele sagen, dass sie die Stängel nicht aufspalten müssen, da sie ja schließlich pflügen.

Dass es in gepflügten Stoppelweizenflächen keine Fusarien gibt, ist ein Märchen. Sie kommen genauso im Boden von gepflügten Flächen vor und es ist auch fakt, dass sie in der Pflanze mitwachsen und die Körner von innen heraus befallen.

Dein ganzes Krankheitsgelaber ist ohnehin ein überspitzter Scheiß. Das einzige, womit man vielleicht mal Probleme bekommt ist DTR und Halmbruch. Diese Krankheiten bekommt man aber mit einer Standardmaßnahme leicht in den Griff, ohne gleich einen Mehraufwand betreiben zu müssen und treten bei anderer Bodenbearbeitung mindestens genauso häufig auf.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Farmer79 » Mo Mär 17, 2014 15:36

Hallo,
hätte mal ne Frage an die erfahrenen Stoppelweizenanbauer.

Wie sind eure Erfahrung bzgl. des Pflanzenschutzes im Vergleich Blattfruchtweizen zu Stoppelweizen?
Ist ein erhöter Fungizideinsatz - worauf sollte man achten?
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Forchhammer » Mo Mär 17, 2014 20:51

So heute Abend bei wunderschönem Sonnenuntergang 300g Atlantis Wg + FHS in 320l/ha auf die dunkelgrüne Triticale und den Weizen gedonnert......

Samstag und Sonntag hats geregnet, war aber heute schon wieder gut trocken.
Wetter die nexten paar tage soll so lauwarm ohne Nachtfrost bei Sonnenschein sein.
Gespritzt hab ich aus Windtechnischen Gründen erst bei Sonnenuntergang bis in die Nacht hinein....
Habi da schon wieder was falsch gemacht?
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Zuletzt geändert von Forchhammer am Mo Mär 17, 2014 21:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Mo Mär 17, 2014 20:55

Forchhammer hat geschrieben:Habi da schon wieder was falsch gemacht?



Nope. Alles tutti!
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon superuser » Mo Mär 17, 2014 21:06

Forchhammer hat geschrieben:So heute Abend bei wunderschönem Sonnenuntergang 300g Atlantis Wg + FHS in 320l/ha auf die dunkelgrüne Triticale und den Weizen gedonnert......

Samstag und Sonntag hats geregnet, war aber heute schon wieder gut trocken.
Wetter die nexten paar tage soll so lauwarm ohne Nachtfrost bei Sonnenschein sein.
Gespritzt hab ich aus Windtechnischen Gründen erst bei Sonnenuntergang bis in die Nacht hinein....
Habi da schon wieder was falsch gemacht?
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320 l/ha Wasser ist doch etwas viel. Lieber 200 oder etwas weniger, da die Mittelkonzentrtion und damit die Wirkung steigt. Das ist übrigens bei allen Herbiziden so...

Evtl. hättest du noch 30l AHL mit dazu packen können. Das wirkt dann wie 400g Atlantis...

Beste Grüße
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Tobi. » Di Mär 18, 2014 13:37

1056xl hat geschrieben:...Ich könnte mir vorstellen das striegel mehr bringt, weil es den Boden etwas aufbricht und Luft rein bringt , und vielleicht auch
einige Unkräuter beseitigt, und die Bestockung regt es auch etwas an. Auserdem werden auch schwache und dürre Blätter, wenn vorhanden ,
rausgeputzt. :wink:...


Das mit dem Luft in den Boden bringen klingt ja plausiebel..., aber ob ich da - vernünftiges Herbizid im Herbst vorrausgesetzt - wirklich mehr Unkräuter vernichte, als neue zum Keimen anrege...???

Ist eigentlich im Frühjahr noch mit einem wirksamen Herbizidbelag aus dem Herbst auf dem Boden zu rechenen, der beim Striegeln zerstört würde? Wenn ja, bei welchen Bodenherbiziden?
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Landwirt_R » Do Mär 20, 2014 8:45

2014-03-19_18-02-28_784.jpg
Die lila-blauen Blätter sind typisch für den Afu oder? Worin kann man ihn noch zum Weizen unterscheiden? Teilweise besser bestockt? Oder haben die lila-blauen Blätter auch andere Ungräser, ich glaube Trespe ist ähnlich oder?
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Kamille?
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Persischer Ehrenpreis?
2014-03-19_18-04-56_698.jpg (450.19 KiB) 1535-mal betrachtet

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Jetzt schon so krank?! Ich dachte die Blattkrankheiten kommen erst viel später nach dem Schossen. Könnte das Septoria tritici sein?
2014-03-19_18-03-03_495.jpg (384.66 KiB) 1535-mal betrachtet


Ich muss mir aber erst noch den ganzen Schlag ansehen. Das war gestern Abend nur schnell der Randbereich von einem Meter.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Forchhammer » Do Mär 20, 2014 20:59

Ja, das is Ehrenpreis und Kamille. Meinen AFU kann ich perfekt von meiner Triticale unterscheiden, da er bei dem guten Stickstoffangebot auch noch hellgrün bleibt(Triticale schön dunkelgrün) und viel zierlicher ausschaut (kleiner, schmaler, rasenartiger, Triticale FETT).

Rasen hier:
Bild
Triticalepflanze mit ingesamt mehr als 6 Trieben........mal schaun wie viel am ende davon übrig bleiben :D Viele wären toll....

Bestockt wie ein Dampfer
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Ice » Do Mär 20, 2014 21:05

Das Kamillebild sieht mir aus wie Kreuzkraut wenn ich das richtig erkenne.
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