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Winterweizen/Triticale 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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748 Beiträge • Seite 4 von 50 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 50
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon julius » Fr Mär 07, 2014 16:45

Ein Berater hatte mal gesagt, dass Getreide darf nicht hungern. Deshalb hatte ich konsequent im Frühjahr gestreut. Wenn das Getreide Anfang März gelb wurde, wurde somit der Düngerstreuer angehängt, und das auch bei zu hoher Bestandesdichte.

Das hatte dann oft zur Folge, dass ich zum Ährenschieben praktisch auf die Notbremse treten mußte und nichts mehr streute. Die logische Folge waren zu kleine Körner und ein bescheidener Ertrag.
Gerade bei Wiesenumbrüchen ist das in den ersten Jahren eine heikle Geschichte, weil die schon mastig aus dem Winter kommen und man nie genau weiss, wieviel N zur Zeit nachgeliefert wird. Ausser man läßt den Nmin untersuchen.
julius
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Farmer79 » So Mär 09, 2014 9:45

Moin, Moin,
liege auch bei runden 600 Höhenmeter und mein Weizen
ist bei weitem auch noch nicht so weit wie Nobbys.

Herbizid wurde im Herbst aufgrund Nässe nicht mehr gefahren.

Was bedeutet die violette Färbung?
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Stoapfälzer » So Mär 09, 2014 10:50

Deutz-Fan hat geschrieben:Moin, Moin,
liege auch bei runden 600 Höhenmeter und mein Weizen
ist bei weitem auch noch nicht so weit wie Nobbys.

Herbizid wurde im Herbst aufgrund Nässe nicht mehr gefahren.

Was bedeutet die violette Färbung?


Dem ists zu kalt sieht bei uns auch so aus, jeden Tag minus Grade und eine steife, kalte und trockene Ostbiese.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Crazy Horse » So Mär 09, 2014 11:08

julius hat geschrieben:Schaut auf den Bildern Top aus.
Soweit ist mein Weizen auf 600 m Höhe trotz Saat Anfang Oktober noch nicht.

Aber mal eine Frage. Meine Gerste ( 4. Jahr nach Umbruch ) steht zu dicht, sie wird aber jetzt langsam gelb aufgrund N-Mangel. Die bekam bisher nur 15 m³/ha Gülle vor ca 12 Tagen + letztes Jahr 2 Wochen vor der Saat 18 m³ Gülle aufs reingehäckselte Weizenstroh.
Wenn ich jetzt mit nochmal N komme, wird der Bestand wohl zu dicht und ich könnte Lagerprobleme bekommen.
Würdet ihr mit der N Düngung noch etwas warten ?



Nee, auf keinen Fall.
Die Gerste darf jetzt nicht hungern. Ich würde ihr zumindest 40-50N in Form von KAS geben bevor es zu trocken wird. Sobald es regnet, wird sich auch der Stickstoff in der Gülle bemerkbar machen. Dann kannst Du erst mal abwarten und vielleicht erst zum Ährenschieben hin noch ein bisschen was nachlegen.

Wenn die Bestände tendenziell zu dick stehen, solltest Du Moddus in der Schosserphase einsetzen. Das reduziert etwas die unproduktiven Nebentriebe. Ansonsten erledigt das auch die Trockenheit.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon julius » So Mär 09, 2014 21:04

Die Gerste gefällt mir zurzeit ohnehin nicht. Da treten Nesterweise gelbe Stellen auf. Teilweise sind in diesen Nestern Pflanzen komplett abgestorben. Teilweise treibt sie auch wieder neu aus. Ist zwar das 4 Jahr nach Umbruch aber kein Drahtwurm, da das Wurzelwerk dieser abgestorbenen Pflanzen voll ausgebildet ist. Starker Kahlfrost kann auch nicht sein, hatten lediglich max. - 12 Grad in der Spitze.
Ich muß morgen nochmal genauer nachschauen, könnten vielleicht Netzflecken sein, aber dafür ists anfang/mitte März wohl noch zu früh.
Sorte ist Albertine, die hat bei Netzflecken BSA 4. Vorfrucht war Weizen, Saat 22.09.
Da es ein mooriger Boden ist könnte es evtl auch Manganmangel sein bzw nicht pflanzenverfügbar. PH Wert war vor 2 Jahren bei 6,4, Kali und Phosphor Stufe hoch.
Bodenart : Humoser Boden/ Lößlehm, schluffiger Lehm
Großer Nährstoffmangel oder Schwefelmangel kann fast nicht sein, da vor der Saat ( Strohausgleichsdüngung ) und vor gut 2 Wochen jeweils 15-18 m³/ha Gülle reinkam. Kurz danach hats 4 Liter geregnet.
Irgendwie seltsam.
Ich werde wenn ich morgen nochmal genauer nachschau, vielleicht einige Bilder schiessen und hier einstellen oder eröffne einen neuen Thread, da es hier um Weizen und Triticale geht.
julius
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » So Mär 09, 2014 22:00

julius hat geschrieben:Die Gerste gefällt mir zurzeit ohnehin nicht. Da treten Nesterweise gelbe Stellen auf. Teilweise sind in diesen Nestern Pflanzen komplett abgestorben. Teilweise treibt sie auch wieder neu aus.


Le Gelbverzwergungsvirus.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Crazy Horse » So Mär 09, 2014 22:11

Nach diesem sehr milden Winter sollte man unbedingt auf virusübertragende Läuse und Zikaden achten. Nach dem äußerst milden Winter 2006/07 hatten wir massive Probleme mit dem Gelbverzwergungsvirus. Da waren dann gleich mal 30-40% Ertrag weg. Dieses Jahr könnte es auch wieder soweit sein, und insektizide Beizen wie Manta Plus sind ja nicht mehr zugelassen.

Ich würde im Zweifel bei der Herbizidbehandlung, so sie denn noch nicht erfolgt ist, ein Insektizid mit dazugeben (z.B. Karate, Bulldog etc.). Ansonsten kann ich Dir nur raten, die Gerste nicht zu früh zu säen und das Ausfallgetreide rechtzeitig abzuspritzen, damit grüne Brücken gar nicht erst entstehen.

Mach aber erst mal ein paar Bilder! Dann wissen wir mehr.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Crazy Horse » So Mär 09, 2014 22:52

@Nobby
Mein Stoppelweizen der Marke "Tobak im Strohbett" auf einem recht flachgründigen, durchlässigen Boden entwickelt sich auch erstaunlich gut. Und da es so langsam etwas trockener wird, ist das auch der beste Verdunstungsschutz.
Nachdem es ja monatelang recht kühl, nass und sonnenarm war (verhaltenes Wachstum, sehr niedrige Nmin-Werte), geht jetzt so richtig die Post ab. Ich dachte zwar anfangs, ich hätte meinen Weizen zu dünn gesät, aber jetzt bestockt er sich wie blöd und holt binnen weniger Tage das nach, was ihm im Herbst an Vegetation gefehlt hat. Insofern war mein Vertrauen in die Wuchsfreude und Bestockungsfähigkeit dieser Sorte durchaus berechtigt.

Der Elixer macht aber auch einen sehr guten Eindruck, wenn ich mir Deine Bilder so ansehe.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon julius » Mo Mär 10, 2014 13:53

Hier auch ein Elixer, nach Mais, Saatzeit 06.10.
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SAM_0276.JPG
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Wini » Mo Mär 10, 2014 15:48

Nach Rapsvorfrucht sieht der Weizen naturgemäß natürlich besser aus als auf den anderen Flächen.
Die grobschollig liegenden Flächen werde ich jetzt erstmal in Ruhe walzen.
Für Bodenherbizide ist es bei uns berits zu trocken.
Ich werde mich nach einer Ruhephase für den Einsatz von Broadway entscheiden.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Forchhammer » Fr Mär 14, 2014 20:49

Bild
Diese Wiese hab ich mal zum Teil angewalzt um zu sehen was dann daraus wird...

Die hier legt nach den 100N vor einer Woche auch dunkelgrün los..(Nix gewalzt)
Bild
Nachdem ich die Woche ned da war muss ich etz schauen wies mitm Atlantis jetzt dann ausgugget......... AFS MUSS STERBEN, der Rest sollte auch schden nehmen...
G.O.A.T : Geballte Organisation Aufständischen Terrors (zu deutsch: Ziegen)

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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Mär 15, 2014 0:09

Crazy Horse hat geschrieben:@Nobby


Der Elixer macht aber auch einen sehr guten Eindruck, wenn ich mir Deine Bilder so ansehe.


Ja, der gefällt mir auch sehr gut. Vor allem hat er noch mal einen ordentlichen Schub gemacht. Er ist als Stoppelweizen zur Zeit deutlich vitaler als derTobak. Der bestockt sich irrsinnig.
Was ich dir aber gleich sagen kann, ist, dass er im Vergleich zum Tobak deutlich anfälliger gegenüber Blattkrankkeiten ist. Das habe ich nach diesem milden Winter gleich sehen können.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Wini » So Mär 16, 2014 19:10

Sollte man aufgrund der anhaltenden Trockenheit den Weizen nicht erst mal walzen ?

Hier Bilder von der aktuellen Stoppelweizensituation in Franken:

Winterweizen Julius 16.3.14.JPG

Winterweizen Julius walzen oder spritzen.JPG


Hier mal was für Unkrautfreunde im Randbereich zu einem Mulchsaatanhänger:

Winterweizen Unkraut 16.3.14.JPG
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon steel. » So Mär 16, 2014 20:42

Mal ein Beitrag an die Mulchsaatsanbauer, Grubber.-, also diese pfluglosen " Spezialisten ".
Bin mir sicher das bei euch Glyphosat zur jährlichen Standartausrüstung gehört um grüne Brücken zu unterbinden, denn bei euch liegt ein großer Teil der Ernterückstände aus verständlichen Gründen an der Oberfläche.
Dieser nach sich ziehende überhöhte Glyhosateinsatz und auch Fungizideinsatz wird natürlich bei den Behörden registriert.

Durch die dadurch hohe Aufwandmenge, werden irgendwann Verschärfungen, bzw Verbote nach sich ziehen. Was dann wiederum alle trifft, auch diejenigen, die ihre Felder ohne überhöhten Pflanzenschutzeinsatz im Griff haben.
Betriebe die sauber mit dem Pflug arbeiten, brauchen kein, in der Kritik stehnden, Glyphosat-Standarteinsatz um ihre Felder im Griff zu halten.

Dasselbe beim Maisanbau. Durch diese pfluglosen Neunmalklugen haben wir hier den Maiswurzelbohrer, Fritfliege und anderes Ungeziefer zu verdanken. Da sie nicht fähig sind, ihr Pflanzenmaterial sauber einzuarbeiten.
Womit die Schädlinge und Krankheiten ( infizierte Pflanzenrückstände bei Getreide an der Oberfläche ) leichtes Spiel haben.
Unter integrierten Pflanzenschutz versteh ich was anderes. Könnte mir egal sein, aber die genannten, kommenden Konsequenzen, die von diesen unsauber arbeitenden Landwirten ausgelöst werden, können auch die Gewissenhaft arbeitenden Landwirte wieder mittragen.
Sorry, da fehlt mir jedes Verständnis.
Zuletzt geändert von steel. am So Mär 16, 2014 20:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Crazy Horse » So Mär 16, 2014 20:51

@Wini
Ich würde mir ne etwas frohwüchsigere Sorte als Stoppelweizen zulegen. Der Julius kommt einfach zu spät in die Gänge. 2010 hab ich ihn mal gehabt, aber die Sorte ist nichts für flachgründige Böden in Trockengebieten.

Mein Tobak Grubber-Stoppelweizen ist da schon etwas weiter. Ich hab ihm allerdings im Herbst mit der Herbizidbehandlung ne kleine Harnstoff-Dusche verpasst und ihn jetzt im Frühjahr auch mit 75N angedüngt. Wenn der die nächsten Tage noch etwas Regen abbekommt, wächst der genauso zu wie der Rapsweizen. CCC gibt's aber erst, wenn es mal etwas mehr regnet als die 3-4 mm gestern.

Mittlerweile sieht man auch die Herbizidwirkung recht deutlich. Zwischen den Saatreihen wird es doch deutlich heller. Das Attribut hat dieses Jahr trotz Trockenheit recht stark gewirkt, was wohl auch am nächtlichen Frost der letzten beiden Wochen lag. Als ich gespritzt hab, war allerdings noch genügend Feuchtigkeit vorhanden.

Aber um auf Deine Frage zurückzukommen - es könnte sich durchaus positiv auswirken, wenn Du vorm Regen den Boden mit einer Prismenwalze (Güttlerwalze) aufrauhst. Wenn's trocken bleiben soll, würd ich's eher sein lassen.
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