Ein Berater hatte mal gesagt, dass Getreide darf nicht hungern. Deshalb hatte ich konsequent im Frühjahr gestreut. Wenn das Getreide Anfang März gelb wurde, wurde somit der Düngerstreuer angehängt, und das auch bei zu hoher Bestandesdichte.
Das hatte dann oft zur Folge, dass ich zum Ährenschieben praktisch auf die Notbremse treten mußte und nichts mehr streute. Die logische Folge waren zu kleine Körner und ein bescheidener Ertrag.
Gerade bei Wiesenumbrüchen ist das in den ersten Jahren eine heikle Geschichte, weil die schon mastig aus dem Winter kommen und man nie genau weiss, wieviel N zur Zeit nachgeliefert wird. Ausser man läßt den Nmin untersuchen.



