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Winterweizen/Triticale 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Nordhesse » Mi Aug 13, 2014 18:19

So, nachdem es gestern sehrt gut gelaufen hat, waren es heute morgen noch 4,5 ha- dann noch mal vor dem Regen 2,5 weggemacht. Erträge weiterhin überragend. Betriebsschnitt wird irgendwo um die 100 dt liegen. Schlechtester Schlag 91 dt bester 117. Hatten wir so noch nie. Wir sind mit der Ernte sehr zufrieden, auch wenn das schon etwas an die Nerven ging.
Wenn wir nichts über 16,5 % gedroschen hätten, hätten wir jetzt noch ca. die Hälfte stehen. Ich finde trocknen jetzt nicht so teuer. So lange man nicht nässer als 18 % abmacht geht das eigentlich. Die trocknungskosten belaufen sich bei den Anlagen aus 1984 und 1968 auf ca. 0,60 € / dt - Unter der Voraussetzung halbe ernte getrocknet von im Schnitt 17 auf 15 %
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon ackerbauer80 » Mi Aug 13, 2014 18:29

julius hat geschrieben:
Einer mit eigener Trocknungsanlage hat den Weizen feucht gedroschen und trocknet ihn zuhause.
In solchen Jahren ist so eine Anlage Gold wert.

Naja, bei dem Weizenpreis ist die Frage ob sich das lohnt.


Das denke ich aber doch. Eine kleine Rechnung mit einfachen Zahlen.

100 dt Ertrag
Preis 14,00 €/dt
Trocknungskosten bei 18 % 2 €/dt

Erlös = 100 *14-100*2= 1400-200=1200 €

gleicher Weizen nach 10 Tagen Dauerregen

Ertrag 85 dt
Preis 8 €/dt für die Biogasanlage wegen Auswuchs

Erlös 85*8= 680 €

Mein Trockner läuft seit Tagen schon im Dauerbetrieb. Wir haben seit Samstag immer angefangen zu dreschen wenn die Feuchte unter 18 % lag und das Zeug durch den Drescher ging. Die letzten 8 ha werden wir auch noch irgendwie kriegen und wenn nicht, ab in die Biogasanlage damit.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Jungspund » Mi Aug 13, 2014 19:25

Na Gott sei Dank ist das nicht schön gerechnet :roll:
Bei Nachfrage im LH ergibt sich bei 17% ca. 2,5€ Abzug, A-Weizen evtl 2€ Zuschlag, B oder Futterweizen gleich. Also lass ich ihn dann doch lieber Auswachsen, da ich nicht mit 15% oder noch mehr Ernteverlusten rechne.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Nordhesse » Do Aug 14, 2014 16:47

komischerweise sind die ernteverluste da- die Hektolitergewichte gehen stramm in den Keller- ist leider so
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Jungspund » Do Aug 14, 2014 18:11

Aber dann muss ja bei einem HL von 80 weit unter 70 fallen.
Abwarten, jetzt geht erstmal eh nix und dann kann man sich ja danach noch aufregen, dass man was falsch gemacht hat...
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Nordhesse » Fr Aug 15, 2014 11:15

Kann eigentlich bei den doch sehr unterschiedlichen Bedingungen etwas über die Vorzüglichkeit einzelner Sorten sagen?

Wir hatten nur Asano und Matrix im Anbau. Waren beide rechtzeitig gegen Gelbrost behandelt. Matrix hat ca. 5 % Mehrertrag gebracht.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon madanf » Fr Aug 15, 2014 12:06

Der Landhandel hier in der Gegend nimmt gar keinen ausgewachsenen Weizen mehr an.
Da kann man sich nur noch einen Schweinebauer suchen oder eine BGA die das Zeug nimmt.
Hier stehen tatsächlich immer noch Weizenflächen.
Da sollten einige Betriebe mal über eine Verkleinerung nachdenken. n8
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Planlos » Fr Aug 15, 2014 12:21

madanf hat geschrieben:...
Hier stehen tatsächlich immer noch Weizenflächen.
Da sollten einige Betriebe mal über eine Verkleinerung nachdenken. n8


Das finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich, es ist doch gerade erst Mitte August. Auch hier und vor allen dingen zum Auetal rüber steht noch etliches. Haben selbst auch erst 30% vom Weizen weg - der, der am schlimmsten lag. Nachbar hat gerade erst mit Triticale angefangen, bevor seit einer Woche wieder nichts mehr geht.
Kann mich an 2004 (???) erinnern, da konnten wir erst am 2. September der ersten Weizen einfahren....
..... und das liegt sicher nicht an der Betriebsgröße..... es ging vom Wetter her einfach nicht. Damals hat unser LU aus der Not heraus noch über Nacht die Drescher von seiner "Filiale" tief aus dem Osten (Oder) für vier oder fünf Druschtage hergebracht.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Schauerschrauber » Fr Aug 15, 2014 18:21

madanf hat geschrieben:Hier stehen tatsächlich immer noch Weizenflächen.


Hallo

komme gerade die A7 hoch , zwischen Kempten , Memmingen und Ulm stehen entlang der Autobahn noch min. 90% der
Getreidefelder.

Dafür steht der Mais dort natürlich prächtig , und davon jede Menge ! - Gibts denn dort so viele Biogasanlagen ???

MfG
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Todde » Fr Aug 15, 2014 23:01

PhantomLord hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
angusy hat geschrieben:Etwas dazu hatte ich im Gelbrost-Thread ja auch geschrieben. Vielleicht kannst Du Dir die Frage dort mal anschauen.


Wir hatten das Thema ja, mir ist heute nur aufgefallen, dass die Feldmark gelbgrün ist und mir die Randstreifen angeschaut, die sind jetzt alle voll mit Gelbrost.

Hier auch so gesehen ... obwohl wir keine Probleme mit Gelbrost hatten im Frühjahr


Und ich hatte Agnusy's Einwand noch im Hinterkopf aus dem Frühjahr, daher habe ich Steel's Beitrag wieder nach vorne geholt.
Dann können sich die "Experten" mal ein Bild machen und überlegen, ob die pfluglos wirtschaften Betriebe das Problem sind oder eher das Wetter.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Fr Aug 15, 2014 23:44

Todde hat geschrieben:Und ich hatte Agnusy's Einwand noch im Hinterkopf aus dem Frühjahr, daher habe ich Steel's Beitrag wieder nach vorne geholt.
Dann können sich die "Experten" mal ein Bild machen und überlegen, ob die pfluglos wirtschaften Betriebe das Problem sind oder eher das Wetter.


steel bringt eh den Einwand, dass wir Mulchsaatler den Gelbrost erfunden haben. :mrgreen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Todde » Sa Aug 16, 2014 0:34

Mad hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Und ich hatte Agnusy's Einwand noch im Hinterkopf aus dem Frühjahr, daher habe ich Steel's Beitrag wieder nach vorne geholt.
Dann können sich die "Experten" mal ein Bild machen und überlegen, ob die pfluglos wirtschaften Betriebe das Problem sind oder eher das Wetter.


steel bringt eh den Einwand, dass wir Mulchsaatler den Gelbrost erfunden haben. :mrgreen:


"Erschaffen" wohl eher :roll:
Aber die "Grünländer" haben anscheinend auch ein Gelbrostproblem....
Vielleicht sollten wir Deutschland gesamt umpflügen, von West nach Ost.
Dann gehts der Welt besser.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Jungspund » Sa Aug 16, 2014 9:30

Schauerschrauber hat geschrieben:
madanf hat geschrieben:Hier stehen tatsächlich immer noch Weizenflächen.


Hallo

komme gerade die A7 hoch , zwischen Kempten , Memmingen und Ulm stehen entlang der Autobahn noch min. 90% der
Getreidefelder.

Dafür steht der Mais dort natürlich prächtig , und davon jede Menge ! - Gibts denn dort so viele Biogasanlagen ???

MfG

Weizen wurde nur teilweise begonnen.

BGAs gibts hier in jedem Ort mindestens eine (durchschnittlich, im Nachbarort stehen drei). Nicht mehr feierlich an Flächen zu kommen unter 8€ (pro m² oder pro ar an Pacht) :roll:
Zudem viel Schweinemast und Rinder.
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