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Wolf vs. Weidetiere

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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399 Beiträge • Seite 2 von 27 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 27
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon 210ponys » Fr Aug 02, 2019 12:37

wo genau ist das Problem jetzt mit dem Wolf gerissene Tiere werden ersetzt Zäune bereitgestellt? Schutzhunde werden sicher auch bezuschusst...
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon egnaz » Fr Aug 02, 2019 13:24

Du hast wahrscheinlich noch kein Tier an Räuber verloren? Da hilft die Enschädigung auch nicht wirklich. Genau so wenig wie die Versicherung nach dem Einbruch.
Hier ist das Umweltministerium gerade massiv mit den ganzen Anträgen überfordert und zeitlich weit hinterher.
Das vorgesehene Geld wird auch nicht ausreichen.
Gefördert werden auch nur die einmaligen Anschaffungskosten.
Das KTBL hat doch die jährlichen Kosten für Herdenschutzzäune ermittelt. Das sind dann etwa 200/ha. Soll doch das Umweltministerium diesen Betrag für Weidetierhalter in Wolfsgebieten pauschal auszahlen. Doch dann fehlt denen das Geld für die vielen Nabu Projekte. Sie möchten lieber, dass die Mittel aus dem Gap Topf kommen, dann müssen die Gelder bei den Bauern dafür gekürzt werden.
Gruß Eckhard
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon DWEWT » Sa Aug 03, 2019 6:18

210ponys hat geschrieben:wo genau ist das Problem jetzt mit dem Wolf gerissene Tiere werden ersetzt Zäune bereitgestellt? Schutzhunde werden sicher auch bezuschusst...


Gerissene Tiere werden eben nicht ersetzt sondern es wird eine pauschale Entschädigung gezahlt. Bei mir liegen z.B. zwischen Wert und Entschädigung locker über 300€/Kalb. Dazu kommt ein Haufen Bürokratie und ganz ganz ganz viel Zeit. Ausreichende Einzäunung gegen den Wolf ist bei Rindern fast nicht möglich. Regelmäßiges Freischneiden würde bei mir, entsprechende Technik vorausgesetzt, ca. 8 Tsd.€ jährlich kosten. Schutzhunde gibt es in Rinderherden bisher nicht. Dazu kommt noch das Risiko, dass sich eine von Wölfen angegriffene Rinderherde auf die Flucht begibt und auch vor Zäunen nicht Halt macht. Welche Gefahren da für den öffentlichen Verkehrsraum entsehen können, dürfte wohl klar sein.
Es geht ganz klar um die Abwägung zwischen den positiven Aspekten der Wiederbesiedelung durch den Wolf und die daraus resultierenden Nacheile. In der ganzen Wolfsdiskussion wird von den Wolfsbefürtwortern immer wieder auf den Schutzstatus durch die entsprechende EU Verordnung hingewiesen. Ich habe noch nie ein ökologisches Argument pro Wolf gehört. Das ist nicht verwunderlich, denn es gibt auch keins! Der Wolf steht hier am Ende der Nahrungskette. Seine Funktion könnte, auch vor dem Hintergrund der besseren Ressourcennutzung durch den Menschen, von eben diesem wahrgenommen werden. Wozu dem Wolf das Wild überlassen? Es könnte auch als Nahrung genutzt werden!
Die NGO`s versuchen eine "Natur" zurückzuholen, wie wir sie o h n e den Wolf aus vergangenen Zeiten kennen. Der Wolf, das muss man resümieren, ist überflüssig wie ein Kropf!
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Aug 03, 2019 6:23

210ponys hat geschrieben:wo genau ist das Problem jetzt mit dem Wolf gerissene Tiere werden ersetzt Zäune bereitgestellt? Schutzhunde werden sicher auch bezuschusst...

Kannst du auch beim Nabu in Erfahrung bringen. Die verfrachten auch gern mal eine ihrer Herden aus einem Wolfsgebiet heraus. Wird schon seine Gründe haben :klug:
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Schoofseggl » Sa Aug 03, 2019 11:58

DWEWT hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:wo genau ist das Problem jetzt mit dem Wolf gerissene Tiere werden ersetzt Zäune bereitgestellt? Schutzhunde werden sicher auch bezuschusst...

Ich habe noch nie ein ökologisches Argument pro Wolf gehört. Das ist nicht verwunderlich, denn es gibt auch keins! Der Wolf steht hier am Ende der Nahrungskette. Seine Funktion könnte, auch vor dem Hintergrund der besseren Ressourcennutzung durch den Menschen, von eben diesem wahrgenommen werden. Wozu dem Wolf das Wild überlassen? Es könnte auch als Nahrung genutzt werden!
Die NGO`s versuchen eine "Natur" zurückzuholen, wie wir sie o h n e den Wolf aus vergangenen Zeiten kennen. Der Wolf, das muss man resümieren, ist überflüssig wie ein Kropf!


https://www.heise.de/tp/news/Waldsterbe ... 86247.html
Hier wird ein Nutzen für den Wald herbeifabuliert. Der Wunsch dahinter ist die Kontrolle des Wildbestands durch den Wolf um die Naturverjüngung hochkommen zu lassen da die Jagd als bestandskontrollierendes Mittel offenbar zu schlecht funktioniert. n8
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon 210ponys » Sa Aug 03, 2019 12:25

würden wir den Wolf nicht brauchen hätte unser Schöpfer diesen nicht erschaffen! Und das die Naturverjüngung massiv unter Wild leidet darüber gibt es nichts zu diskutieren habe jetzt 4 Monate mit Jägern Forstamt usw. rumgestritten um eine befriedigende Lösung zu finden!!!
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon DWEWT » Sa Aug 03, 2019 12:53

210ponys hat geschrieben:würden wir den Wolf nicht brauchen hätte unser Schöpfer diesen nicht erschaffen!


Wollen wir uns jetzt auf das "Schöpfungsniveau" hinab begeben? Mangelt es da etwa an sachlichen Argumenten? Da bleibt dann nur die Frage, woher kommen die vom Menschen ganz allgemein verachteten Kreaturen wie Mücken, Zecken u.a.m.? Falls sie auch Geschöpfe sind, warum müssen wir sie nicht schützen? Diese selektiv protektionistische Art der Betrachtung ist einfach nur verlogen!
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon egnaz » Sa Aug 03, 2019 13:24

Wölfe bewirtschaften ihr Revier nachhaltig. Es ist daher ausreichend groß, dass noch genügend Schalenwild übrig bleibt. Es ist ein Wunschdenken, dass verbissempfindliche Bäume mit dem Wolf ohne Schutz nachwachsen.
Gruß Eckhard
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon T5060 » Sa Aug 03, 2019 13:41

Naturverjüngung ist waldbaulicher Schwachsinn.
Wir brauchen neues Saatgut/Sorten das besser mit den bekannten Problemen zurecht kommt.
Ohne Neuauspflanzung/Aussaat wird das nie was mit dem Wald.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Manfred » Sa Aug 03, 2019 15:35

In natürlichen Wäldern gibt es keine Wölfe, weil dort viel zu wenig passende Beutetiere vorkommen.
Diese Wälder sind das Revier der Einzeljäger. z.B. Jaguare und Tiger.
Große Rudelraubtiere wie Wolf und Löwe sind an die Bejagung ziehender Pflanzenfresserherden in den Savannen, der Taiga und den und Steppen angepasst.
Dass im deutschen Wald Wölfe überhaupt überleben können, liegt an den durch die Bewirtschaftung ermöglichten hohen Wilddichten. Tendenziell werden sie aber immer versuchen, das Verhalten auszuleben, wofür sie die Evolution selektiert hat. Und dann landen sie halt bei den Nutztierherden.

Da der Grauwolf keine bedrohte Art ist, könnte man problemlos alle abschießen, die an Nutztiere gehen, und die paar, die scheu bleiben und sich ans Wild halten, laufen lassen. Das würde für die genetische Vernetzung der europäischen Population(en) über D hinweg auch völlig ausreichen.
Aber es ist halt politisch nicht gewollt.
Und solange die Wähler es weiter zulassen, dass für populistischen Stimmenfang ihre Lebensgrundlagen zerstört werden, wird sich daran auch nichts ändern.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon 210ponys » Sa Aug 03, 2019 17:36

DWEWT hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:würden wir den Wolf nicht brauchen hätte unser Schöpfer diesen nicht erschaffen!


Wollen wir uns jetzt auf das "Schöpfungsniveau" hinab begeben? Mangelt es da etwa an sachlichen Argumenten? Da bleibt dann nur die Frage, woher kommen die vom Menschen ganz allgemein verachteten Kreaturen wie Mücken, Zecken u.a.m.? Falls sie auch Geschöpfe sind, warum müssen wir sie nicht schützen? Diese selektiv protektionistische Art der Betrachtung ist einfach nur verlogen!


Mücken Zecken gibt es genug daher müssen Sie nicht geschützt werden... Obwohl bei den Fliegen wäre ich mir da auch nicht mehr so sicher wir hier haben kaum welche!
Es sind doch nur wenige wo mit dem Wolf Probleme haben jammern diese zu viel und sollten statt zu Jammern mehr für ihren Herdenschutz tun!?
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Groaßraider » Sa Aug 03, 2019 18:42

210ponys hat geschrieben:würden wir den Wolf nicht brauchen hätte unser Schöpfer diesen nicht erschaffen! Und das die Naturverjüngung massiv unter Wild leidet darüber gibt es nichts zu diskutieren habe jetzt 4 Monate mit Jägern Forstamt usw. rumgestritten um eine befriedigende Lösung zu finden!!!


Pepi Pepi, für Waldbau braucht man Fuchs und Luchs.
Was soll der Wolf da helfen?
Gruß R. M.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon 210ponys » Sa Aug 03, 2019 21:42

sicher frisst der Wolf außer Schafe auch mal etwas Wild :shock:
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon DWEWT » Sa Aug 03, 2019 21:43

210ponys hat geschrieben:
Mücken Zecken gibt es genug daher müssen Sie nicht geschützt werden...


Ach, ich verstehe. Es geht gar nicht darum, dass wir Geschöpfe, die ja dann vor dem Herrn auch alle gleich wären, schützen sondern wir picken uns einige wenige heraus und stellen die unter totalen Schutz.
Danke, dass du deine Argumentation selbst ad absurdum führst!
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Aug 03, 2019 21:56

210ponys hat geschrieben:Es sind doch nur wenige wo mit dem Wolf Probleme haben jammern diese zu viel und sollten statt zu Jammern mehr für ihren Herdenschutz tun!?

Wenn es soweit ist, sind bei mir 35 km fällig zur (angeblich) wolfssicheren Aufrüstung. Wer soll die Arbeit leisten? Wer die vorgesehenen Kontrollgänge machen? Und das freischneiden, damit die Zaunspannung bleibt?
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