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Wolf vs. Weidetiere

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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399 Beiträge • Seite 5 von 27 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ... 27
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon 210ponys » So Aug 04, 2019 12:25

Vermutlich arbeitet Pony als Ranger im Naturpark :wink:



Glückwunsch der Kandidat erhält 100 Gummipunkte :shock:

Als wir im Naturschutzgebiet in der Lüneburger Haide unterwegs waren kamen wir laut Kutscher an einem Wolfsicheren Zaun Vorbei dieser war geschätzt 2,5m hoch und wird laut Kutscher aus der Steckdose bestromt. Also da Wölfe anscheinend sehr Schlaue Tiere sind würde hier nur eine dauerhafte Vergrämung helfen und durch diese Lektionen würde der Wolf auch irgend wann kapieren das es nicht Gesund ist sich in die Nähe der weide zu begeben?


Oder light das ganze Problem einfach daran das der Wolf an jeder ecke ein Festessen findet ohne Gegenwehr und sich gar nicht auf die Jagt begeben muss?
Zuletzt geändert von Falke am So Aug 04, 2019 14:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon 210ponys » So Aug 04, 2019 12:46

Fassi hat geschrieben:Wie gesagt, leeres, sinnentleertes Geschaffel ohne Ahnung.Ja, ich kann die Fragen beantwortem; Du aber nicht und deshalb fehlt Dir schlicht und ergriefend das entsprechende Wissen um hier überhaupt Kritik vor zu bringen. Und darum platzt mir da auch regelmäßig der Kragen, es wird einfach der Spendensammlvereins- (Nabu, BUND und co) und teilweise auch Försterblödsinn nach gequatscht, ohne sich mal nur ansatzweise damit auseinader zusetzen. Aber man ist ja Experte in Weidetierhaltung und Wolfsschutz, weil man mal in der Zeit eine Artikel darüber gelesen hat oder der örtliche Nabumann (oder Förster) da mal was drüber erzählt hat. Blöd sind nur die Tierhalter, weil zu geizig und dumm sind ihre Tiere zu schützen. Und das obwohl vom Staat dafür ja ach so fürstlich entschädigt und finanziell unterstützt werden.



Danke das Du mich an deiner unendlichen Weisheit teilhaben lässt hast Du eigentlich irgend welche Komplexe was Nabu Bund und Förster betrifft... Der Wolf ist da und wird da bleiben es geht nur noch darum in welcher form der Wolf hier bleiben wird! Und genau hier sollten sich die Tierhalter zusammen tun um das beste für sich und ihre Tiere herauszuhollen aber nein man ist Komplett gegen den Wolf und erreicht so garnichts! Ist ähnlich wie beim Volksbegehren es wird kommen nur das WIE ist die frage!!!
Zuletzt geändert von Falke am So Aug 04, 2019 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon meyenburg1975 » So Aug 04, 2019 14:09

210ponys hat geschrieben:
Fassi hat geschrieben:Wie gesagt, leeres, sinnentleertes Geschaffel ohne Ahnung.Ja, ich kann die Fragen beantwortem; Du aber nicht und deshalb fehlt Dir schlicht und ergriefend das entsprechende Wissen um hier überhaupt Kritik vor zu bringen. Und darum platzt mir da auch regelmäßig der Kragen, es wird einfach der Spendensammlvereins- (Nabu, BUND und co) und teilweise auch Försterblödsinn nach gequatscht, ohne sich mal nur ansatzweise damit auseinader zusetzen. Aber man ist ja Experte in Weidetierhaltung und Wolfsschutz, weil man mal in der Zeit eine Artikel darüber gelesen hat oder der örtliche Nabumann (oder Förster) da mal was drüber erzählt hat. Blöd sind nur die Tierhalter, weil zu geizig und dumm sind ihre Tiere zu schützen. Und das obwohl vom Staat dafür ja ach so fürstlich entschädigt und finanziell unterstützt werden.



Danke das Du mich an deiner unendlichen Weisheit teilhaben lässt hast Du eigentlich irgend welche Komplexe was Nabu Bund und Förster betrifft... Der Wolf ist da und wird da bleiben es geht nur noch darum in welcher form der Wolf hier bleiben wird! Und genau hier sollten sich die Tierhalter zusammen tun um das beste für sich und ihre Tiere herauszuhollen aber nein man ist Komplett gegen den Wolf und erreicht so garnichts! Ist ähnlich wie beim Volksbegehren es wird kommen nur das WIE ist die frage!!!

Was sollten die Weidehalter denn deiner Meinung nach fordern?
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon egnaz » So Aug 04, 2019 15:18

210ponys hat geschrieben:... Der Wolf ist da und wird da bleiben es geht nur noch darum in welcher form der Wolf hier bleiben wird! Und genau hier sollten sich die Tierhalter zusammen tun um das beste für sich und ihre Tiere herauszuhollen aber nein man ist Komplett gegen den Wolf und erreicht so garnichts! Ist ähnlich wie beim Volksbegehren es wird kommen nur das WIE ist die frage!!!

Und nochmal, das steht in meinem 1. Beitrag. Die Kosten für den Herdenschutz sind ermittelt. Es geht doch nur noch darum wer bezahlt. Die Tierhalter haben sich längst zusammen getan, die Wolfsbefürworter wollen nur nicht bezahlen.
Im Prinzip diskutiere ich gerne mit Menschen, die eine andere Meinung haben. Da kann man neue Standpunkte erfahren und seine eigenen überdenken. Doch bei Trollen wie dir, die nur Fakenews verbreiten, ist das ziemlich erfolglos, aber dennoch nötig, damit andere diesen Unsinn nicht auch noch glauben.
Gruß Eckhard
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Jörken » So Aug 04, 2019 15:30

210ponys hat geschrieben:wie haben unsere vorfahren Tiere gehalten als es Wölfe gab???

In meiner Gegend war ein Hirte und Kinder der Auftreiber auf der Alm. Reiche Almen bekamen eine Milchkuh dazu und konnten sich so mit dem notwendigen Eiweiß versorgen. Arme Almen arbeiteten nicht nur sprichtwörtlich bei Wasser und Brot. Wir haben noch die uralten Regelungen in welcher Zeit welcher Bauer Lebensmittel auf die Alm bringen muss, um die Hirten zu versorgen.

Heute werden die Hirten natürlich nicht mehr so bezahlt, und Kinder die gratis 3-4 Monate auf der Alm arbeiten wie Erwachsene gibts auch nicht mehr. Sollen wir da wieder hin?

Vom Tiroler Schafzuchtverband ist eine Gruppe nach Osteuropa gefahren, weil da heißts ja auch immer dort gehts. Das dort die Struktur eine ganz andere ist, lassen wir mal weg. Die Jungs sind völlig schockiert und geläutert zurück gekommen. In absoluten Substandard hausen da die Hirten in Hütten da würde keiner von uns auch nur eine Nacht überstehen. Die eine Hand ist immer auf dem Gewehr, die andere bei vielen an der Schnapsflasche. Ohne Pferch gehts sowieso nicht. Das schau ich mir an ob in Österreich oder Deutschland auch jeder Pferch mit Stall und Hirtenunterkunft gebaut werden darf, wo dieser nötig ist. Wer das bezahlt ist völlig offen.

Also bitte erspar allen die sich damit ehrlich auseinander setzen diese einfachen Troll Lösungen.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Südheidjer » So Aug 04, 2019 15:31

egnaz hat geschrieben:In der Lüneburger Heide greift der Wolf mittlerweile auch beim Hüten unter den Augen des Schäfers an.


Einen dieser Vorfälle hatte ich im Thread "Aktuelles zum Thema Wolf" vor kurzem erst verlinkt. Hier nochmal zum nachlesen:

https://www.cellesche-zeitung.de/Celler-Land/Fassberg/Schaefer-sieht-machtlos-zu-Waehrend-des-Huetens-Wolf-reisst-zwei-Laemmer

210pony, verfolge mal die Meldungen in dem Thread "Aktuelles zum Thema Wolf". Das ist nur die Spitze des Eisberges. Ich mach mir die Mühe nicht aus Langeweile, auf die Wolfsproblemtik hinzuweisen. Ich versuche denjenigen Mitbürgern, die in noch verschont gebliebenen Gebieten leben, die Probleme aufzuzeigen.

Ein befreundeter Milchviehhalter hat vor ein paar Jahren seine Kälberweide aufgegeben. Die Kälber bleiben jetzt im Stall auf dem Hof. Auf der Weide steht jetzt Mais. Toll. Soll so "Naturschutz" aussehen ? Vielen Dank, NABU.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Isarland » So Aug 04, 2019 16:22

Rohana hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:wie haben unsere vorfahren Tiere gehalten als es Wölfe gab???

Früher, als es Wölfe gab, gab es noch keine Autos und Strassen, aber dafür jede Menge billige Arbeitskräfte, die Tag und Nacht die Viecher bewacht haben.

Und den Wolf scharf bejagten.....die wussten auch früher schon, dass nur ein toter Wolf ein guter Wolf ist.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon 210ponys » So Aug 04, 2019 16:59

egnaz hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:... Der Wolf ist da und wird da bleiben es geht nur noch darum in welcher form der Wolf hier bleiben wird! Und genau hier sollten sich die Tierhalter zusammen tun um das beste für sich und ihre Tiere herauszuhollen aber nein man ist Komplett gegen den Wolf und erreicht so garnichts! Ist ähnlich wie beim Volksbegehren es wird kommen nur das WIE ist die frage!!!

Und nochmal, das steht in meinem 1. Beitrag. Die Kosten für den Herdenschutz sind ermittelt. Es geht doch nur noch darum wer bezahlt. Die Tierhalter haben sich längst zusammen getan, die Wolfsbefürworter wollen nur nicht bezahlen.
Im Prinzip diskutiere ich gerne mit Menschen, die eine andere Meinung haben. Da kann man neue Standpunkte erfahren und seine eigenen überdenken. Doch bei Trollen wie dir, die nur Fakenews verbreiten, ist das ziemlich erfolglos, aber dennoch nötig, damit andere diesen Unsinn nicht auch noch glauben.



ignaz und wie sieht der Zusammenschluss der Tierhalter aus was würde unternommen um eine Kostenübernahme des Herdenschutz zu bekommen???
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon 210ponys » So Aug 04, 2019 17:12

Südheidjer hat geschrieben:
egnaz hat geschrieben:In der Lüneburger Heide greift der Wolf mittlerweile auch beim Hüten unter den Augen des Schäfers an.


Einen dieser Vorfälle hatte ich im Thread "Aktuelles zum Thema Wolf" vor kurzem erst verlinkt. Hier nochmal zum nachlesen:

https://www.cellesche-zeitung.de/Celler-Land/Fassberg/Schaefer-sieht-machtlos-zu-Waehrend-des-Huetens-Wolf-reisst-zwei-Laemmer

210pony, verfolge mal die Meldungen in dem Thread "Aktuelles zum Thema Wolf". Das ist nur die Spitze des Eisberges. Ich mach mir die Mühe nicht aus Langeweile, auf die Wolfsproblemtik hinzuweisen. Ich versuche denjenigen Mitbürgern, die in noch verschont gebliebenen Gebieten leben, die Probleme aufzuzeigen.

Ein befreundeter Milchviehhalter hat vor ein paar Jahren seine Kälberweide aufgegeben. Die Kälber bleiben jetzt im Stall auf dem Hof. Auf der Weide steht jetzt Mais. Toll. Soll so "Naturschutz" aussehen ? Vielen Dank, NABU.


das, das Dinge sind wo nicht gehen darüber brauchen wir nicht Diskutieren. Und das die leute wo so was passiert ein Problem mit dem Wolf haben kann auch verstehen. Vermutlich sind in einigen Bündesländern die Bestände recht hoch und die natürliche Nahrung reicht nicht aus!?
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Qtreiber » So Aug 04, 2019 18:41

210ponys hat geschrieben:Vermutlich sind in einigen Bündesländern die Bestände recht hoch und die natürliche Nahrung reicht nicht aus!?

Manche Menschen scheinen zwar einen Internetanschluß zu haben, ihn aber kaum zu nutzen....
Die "natürliche" Nahrung ist überall reichlich vorhanden, aber die "künstliche" Nahrung ist leichter zu erlegen.
Wölfe handeln nicht (viel) anders als Menschen, oder wer erlegt sich sein Brathähnchen noch selbst ?
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon MiQ » So Aug 04, 2019 18:44

210ponys hat geschrieben:
egnaz hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:... Der Wolf ist da und wird da bleiben es geht nur noch darum in welcher form der Wolf hier bleiben wird! Und genau hier sollten sich die Tierhalter zusammen tun um das beste für sich und ihre Tiere herauszuhollen aber nein man ist Komplett gegen den Wolf und erreicht so garnichts! Ist ähnlich wie beim Volksbegehren es wird kommen nur das WIE ist die frage!!!

Und nochmal, das steht in meinem 1. Beitrag. Die Kosten für den Herdenschutz sind ermittelt. Es geht doch nur noch darum wer bezahlt. Die Tierhalter haben sich längst zusammen getan, die Wolfsbefürworter wollen nur nicht bezahlen.
Im Prinzip diskutiere ich gerne mit Menschen, die eine andere Meinung haben. Da kann man neue Standpunkte erfahren und seine eigenen überdenken. Doch bei Trollen wie dir, die nur Fakenews verbreiten, ist das ziemlich erfolglos, aber dennoch nötig, damit andere diesen Unsinn nicht auch noch glauben.



ignaz und wie sieht der Zusammenschluss der Tierhalter aus was würde unternommen um eine Kostenübernahme des Herdenschutz zu bekommen???



Du verstehst es nicht oder???

Ein sehr hoher Prozentsatz der noch vorhandenen weidetierhalter machen das in ihrer Freizeit neben ihrem Job. Wir brauchen keine kostenübernahme der Schäden bzw der Vorsorgemassnahmen. Diese müssen vorfinanziert werden und wie immer bei uns mit hoher Bürokratie beantragt werden. Diese Leute werden auch in der Regel weder große Zeit noch Lust haben auf Podiumsdiskussionen und ähnlichen Veranstaltungen gegen in der Regel beratungsressistente Gegenüber ihren Standpunkt darzustellen, der wie Du hier siehst bei allen gleich ist. Hab in letzter Zeit in ganz Hessen viele Gespräche mit solchen Menschen bzw Betrieben geführt. Bei den meisten ist die Stimmung so schlecht durch z.B. DV, Insektensterben für das die LW verantwortlich gemacht wird, regelrechte Verunglimpfung der tierhalter. ( ich hatte zB im letzten Jahr 2 Anrufe weil angeblich eine tote Kuh auf der Weide lag zum Glück haben sich diese Personen an mich gewendet und ich konnte ihnen erklären das die einfach in der Sonne lagen und das genossen haben.)
Bei all diesen Betrieben fehlt nur noch ein Zünglein an der Waage dann kommen die Tiere weg. Potenzielle Nachfolger wenn überhaupt vorhanden haben daran kein Interesse.

https://osthessen-news.de/n11621974/wei ... -wolf.html

Hier kannst du mal durchlesen 120cm Zaun mit mindestens 2000Volt das ich nicht lache Märchenwelt. Auf Argumente der tierhalter wurde nicht eingegangen gab da nen hübschen Leserbrief von begeisterten Besuchern find ihn leider grad nicht. Tolle Möglichkeit für die viehhalter sich zu wehren.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Botaniker » So Aug 04, 2019 18:55

Ist das Problem bei den Weidetierhaltern nicht die grundsätzlich fehlende Wirtschaftlichkeit?
Der Wolf der berühmte Schluck, der das Fass zum Überlaufen bringt?
Wir haben vor X Jahren ja schon die Mutterkuhhaltung aufgegeben, ganz ohne Wolf. Einfach nur weil wir uns damit wunderbar das Jahr über beschäftigen konnten aber eben nix verdienen.
In Ländern mit geringerem Kostendruck kommt die Landwirtschaft ja irgendwie mit diesen Raubtieren zurecht, sicher weil dort ein entsprechender Schutz leistbar ist.
Hier aber mit dem Lohn und Kostenniveau Deutschlands wird das wohl nix.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Südheidjer » So Aug 04, 2019 20:08

Botaniker hat geschrieben:In Ländern mit geringerem Kostendruck kommt die Landwirtschaft ja irgendwie mit diesen Raubtieren zurecht, sicher weil dort ein entsprechender Schutz leistbar ist.

Frag mal einen Russen, wie die mit dem Wolf verfahren.
Mein russischer Kollege tippt sich immer an die Stirn, wenn er mitbekommt, was wir Deutschen aus dem Wolf für eine heilige Kuh machen.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Botaniker » So Aug 04, 2019 22:28

Ich dachte da weniger an Russland sondern eher an unsere östlichen Nachbarn, Polen, Slowakei, Bulgarien usw. also Länder der EU.
Auch bei denen gelten ja die entsprechenden Schutzregeln und der Wolf war dort auch nie weg/ausgestorben, soweit mir bekannt.
Dennoch gibt es dort Weidewirtschaft und sie kommen irgendwie damit klar.
Ich denke halt, dass es doch ein Kampf gegen Windmühlen ist, hier in Deutschland.
0,5% der Bevölkerung (oder sogar noch weniger), nämlich die Weidetierhalter, insbesondere die Schäfer, haben ein Problem mit dem Wolf und 99,5% begrüßen ihn oder es geht ihnen wo vorbei.
Sollte man da nicht besser die Konsequenzen ziehen und sich andere Einkommensmöglichkeiten erschließen?
Da man ja eh kaum was verdient in dem Geschäft.
Wäre das für rational denkende nicht die bessere Variante?
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon egnaz » So Aug 04, 2019 22:35

Botaniker hat geschrieben:Ist das Problem bei den Weidetierhaltern nicht die grundsätzlich fehlende Wirtschaftlichkeit?

Dies ist ein fatales Argument der Wolfsbeführworter. Im Glauben die Weidewirtschaft besser mit EU Geldern auf Kosten der übrigen Landwirte zu unterstützen, hofft man, dass sich der Herdenschutz von selbst finanziert.
Die Weidewirtschaft gehöhrt sicher nicht zu den lukrativsten Bereichen der Landwirtschaft, dennoch gab es vor dem Wolf viele Betriebe die Gewinn erziehlt haben. Mit den Kosten für den Herdenschutz geht das nicht mehr. Um das zu begreifen braucht man auch nicht BWL studiert haben, wenn Herdenschutzkosten von 30-40€ Lammfleischeinnahmen von 150€ für ein Mutterschaf gegenüber stehen.
Die Verbände stehen im direkten Kontakt mit der Politik und Verwaltung. Diese betonen auch immer die Wichtigkeit der Weidewirtschaft, nur bezahlen wollen sie nicht. Ich sehe hier ganz klar die Umweltministerien in der Pflicht. Sie verwalten das Geld aller Bürger. Doch die Wolfsbeführworter wollen den Herdenschutz aus dem Landwirtschaftstopf bezahlen, und da hier sowieso gespart werden muss, bedeutet das dann, dass die Herdenschutzkosten nur von der Landwirtschaft bezahlt werden soll.

In dem Artikel aus Hessen steht auch wieder nur das, was der Wolf längst widerlegt hat. Die 90cm Elektronetze sind für ihn kein Problem, wenn er sich erst daran gewöhnt hat. Und bei den Rindern fängt er erst mit den Kälbern an, und wenn er dann genügend Erfahrungen gesammelt hat, nimmt er auch Jungrinder und Kühe.
Gruß Eckhard
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