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Wolf vs. Weidetiere

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon T5060 » Di Nov 19, 2019 22:52

Vorgehensweise sollte doch klar sein: Für jeden erlegten Wolf 5.000 € Schussprämie
Das muss man nicht diskutieren
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Fassi » Di Nov 19, 2019 22:58

Informier Dich lieber, ehe Du große Reden schwingst.

Die hess. Schäfer haben schon ein Wilfsmanagement und Unterstützung beim Herdenschutz gefordert, da gab es die Wölfe nur Brandenburg und Sachsen. Und wir sind ignoriert worden. Die ersten Nutztierrisse durch einen Wolf in den alten Bundesländern gab es auch in Hessen. Wolf Reinhard hatte es auf knapp 100 Vorfälle gebracht, ehe ihn die Staupe dahin gerafft hat. Die wurden genauso unter den Teppich gekehrt wie die aktuellen Vorfälle. Und bislang hat die aktuelle Landwirtschaftaministerin immer noch keinen Vertreter der Schafhalter empfangen oder gar überhaupt mal mit ihm gesprochen.

Hier ist niemand aufgewacht, die Sache kocht nur im Moment so hoch, dass es sich von offizieller Stelle nicht mehr totschweigen lässt. Den viele Risse fanden hinter sog. wolfssicheren Zäunen statt!
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon DWEWT » Fr Mai 08, 2020 11:08

Der "Bund für Naturschutz" hat eine neue Studie zur Besiedlung der BRD durch den Wolf vorgestellt. Demnach sind in D. 700 bis 1400 Wolfsterritorien mit einer Größe von ca. 200 km² möglich. D.h., wenn für jedes Territorium 4 bis 6 Wölfe angenommen werden, könnten final gut 8000 Wölfe in D. beheimatet sein. Besonders günstige Siedlungsbereiche wären der Studie zufolge im Alpenvorland, im Schwarzwald, in den Mittelgebirgen, in der Lüneburger Heide, in Meck.-Pom und in Brandenburg, ohne Berlin. Eher schlecht geeignet wären NRW, RLP und Friesland. Derzeit geht man von 800 bis 1.600 erwachsenen Wolfen in D. aus. Die Wachstumsraten liegen zwischen 15 bis 30 %/Jahr. Bei den Rissen betrug die jährliche Steigerungsrate in den letzten 3 Jahren 20 bis 35%. Der BfN bittet darum, dass noch "unbefleckte" Gebiete sich schon mal auf die Willkommenskultur für den Wolf einstellen. :mrgreen: Quelle:Topagrar u.a..
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Mai 08, 2020 11:47

Auch hier in Ost-Friesland ist der Wolf aktiv, diese Einschätzung ist, wie so vieles zum Thema Wolf, schlicht falsch.
Mehrere verschiedene Einzeltiere sind per Wildkamera gesichert. Ob davon schon welche resident sind und damit auch mit einem ersten Rudel zu rechnen ist, weiß ich so nicht. Von offizieller Seite kommt sowieso nix.
Das wird der Weidehaltung hier auf längere Sicht einen schweren Dämpfer versetzen. Und die Deichschafe werden wohl komplett verschwinden, denke ich. So schön schwer genug Leute zu finden, die sich das noch antun.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Mai 08, 2020 11:56

Da steht auch folgendes:
"Insbesondere sollten bereits jetzt effektive Schutzmaßnahmen von Weidetieren vor Wolfsübergriffen gefördert und umgesetzt werden, um Nutztierübergriffe dauerhaft zu reduzieren."

Ist ganz einfach bei mir. Jungtieraufzucht wird auf maximal ein Drittel reduziert, die können dann einen Auslauf am Stall bekommen und Kühe Stundenweise Weide direkt am Hof. Dann kann ich bei 80-90% der Flächen den Zaun wegnehmen und diese entsprechend öfters mähen.
Ich denke das ist damit gemeint. Ich glaube nicht, dass die 10.000de Kilometern an Hochsicherheitszaun setzen wollen.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Südheidjer » Fr Mai 08, 2020 12:14

An der Studie haben sicherlich wieder grüne Öko-Jünger dran verdient. Die Population wächst um 30% pro Jahr. Es gibt Rudel, die man üblicherweise als "Phantom-Rudel" bezeichnet, die nirgends auftauchen, außer vielleicht, wenn wieder ein Wolf Opfer im Straßenverkehr wird und dann in der Liste "Mitteleuropäische Flachlandpopulation, Rudel unbekannt" als Herkunft angegeben wird:

https://www.wolfsmonitoring.com/monitoring/totfunde/

Das sind doch nicht alles Wölfe, die aus Polen oder Weißrussland kommen.
Wenn das Monitoring alle oder fast alle Rudel in Deutschland erfasst hätte, dann würde es diese nicht zuzuordneten Wölfe gar nicht geben.

Ich meine mal vor ein paar Jahren eine Internetseite der Schweizer gesehen zu haben. Dort war jeder bekannte Wolf im Land mit Stammbaum aufgeführt. Das machte einen wesentlich lückenloseren und tranzparanteren Eindruck als das, was in Deutschland an die Öffentlichkeit kommt.

Hier in Deutschland werden Informationen zur Wolfspopulation gezielt unterdrückt.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon langholzbauer » Fr Mai 08, 2020 21:42

meyenburg1975 hat geschrieben:Da steht auch folgendes:
"Insbesondere sollten bereits jetzt effektive Schutzmaßnahmen von Weidetieren vor Wolfsübergriffen gefördert und umgesetzt werden, um Nutztierübergriffe dauerhaft zu reduzieren."

....


Das heißt im Klartext, jeder Weidetierhalter sollte schnellst möglich den Jagdschein machen und aufrüsten!
Denn bis ein Wofsabschuss wirklich bekannt und strafrechtlich verfolgt wird, sind hoffentlich schon mehrere Wölfe plötzlich verschwunden....
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon Qtreiber » Fr Mai 08, 2020 22:17

langholzbauer hat geschrieben:Das heißt im Klartext, jeder Weidetierhalter sollte schnellst möglich den Jagdschein machen und aufrüsten!
Denn bis ein Wofsabschuss wirklich bekannt und strafrechtlich verfolgt wird, sind hoffentlich schon mehrere Wölfe plötzlich verschwunden....

Nur eine Frage: Wird ein (illegaler) Wolfsabschuss MIT Jagdschein milder bestraft als einer OHNE ?
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon langholzbauer » Fr Mai 08, 2020 22:41

War schon auch ironisch gemeint!
Aber ob das Leben eines Wolfes wirklich mehr wert ist, als die Leben mehrerer Weidetiere muss wohl erst noch in mehreren Instanzen gerichtlich geklärt werden.

Übrigens ist ein " weidgerechter" Abschuss tierschutzfachlich sehr weit von der brutalen Weise eines Risses positiv entfernt.

Gegen Raubwild habe ich im Prinzip nichts, auch wenn es sich gelegentlich mal ein Nutztier holt.
Aber wir brauchen auch die Möglichkeit schnell einzugreifen, falls Prädatoren sich auf bestimmte Tierarten, speziell auf Nutztiere ohne Fluchtmöglichkeiten, spezialisieren!

Da ist für mich ein Wolf genau so schützenswert, wie ein Fuchs.

Und wenn Wölfe in der Nähe von Weidetieren" Blei riechen können" dann gibt es auch ein Mit einander...
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon DWEWT » So Mai 10, 2020 7:38

Das Bundeslanbd ST hat die finanzielle Förderung der Anschaffung von Herdenschutzhunden, nach nur 1 Jahr Laufzeit, jetzt wieder abgeschafft. Die ldw. Verbände wurden darüber am 20. April informiert. Bis zum 24. April hatten diese die Möglichkeit, dazu eine Stellungnahme abzugeben. Ab 2021 will das Ministerium die Unterhaltung der Herdenschutzhunde und die Unterhaltung der "wolfssicheren" Einzäunungen finanziell fördern. Wer demnächst Wolfsschutzzäune errichten will, muss entweder eine spezielle Qualifikation nachweisen oder an einer qualifizierenden Maßnahme teilnehmen. Wer diese Lehrgänge durchführen wird, dürfte wohl klar sein. Da werden den NGO´s wieder Mittel zugeschustert. Im Verlauf dieser Qualifizierung, kann man den Weidetierhaltern auch gleich mal ein betimmtes Bewusstsein mit auf den Weg geben. Damit es nachher klappt mit der wolfsorientierten Weidetierhaltung. Gut nur, dass im Frühjahr 2021 Landtagswahlen sind. Hoffentlich reicht das Corona-Problem noch bis dahin!
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon CarpeDiem » So Mai 10, 2020 7:49

Eine von ideologisch aufgeladenen Leuten in den NGOs gehätschelte Wolfspopulation und wehrlose Weidetiere das geht nicht zusammen! So wie hierzulande die Gesellschaft tickt, bahnt sich das Ende der Weidetierhaltung an. Dabei dachte ich, dass die das non plus ultra sei!
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon meyenburg1975 » So Mai 10, 2020 9:26

Das ist seit Jahren absehbar.
Und der Schuldige für den unvermeidlichen Rückgang der Weidehaltung steht ja auch schon fest. Der von Gewinnmaximierung getriebene urkapitalistische Massentierhalter, der zu faul und zu geizig ist, seine gequälten Kreaturen zu schützen.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon LUV4.0 » Mi Mai 13, 2020 10:23

Schutz hin oder her...einer der größten Schäfer hier hat von Esel bis Herdenschutzhunde alles versucht. Tote Schafe konnte er trotzdem von der Weide holen, oder eben das was davon noch übrig war. Die Folge seiner Kritik gegenüber der niedersächsischen Wolfspolitik waren dann Morddrohungen gegen ihn und seine Familie.. n8.
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon DWEWT » Mo Mai 18, 2020 6:09

Hier (Sachsen-Anhalt) ist die Bewilligung von Fördergeldern für den Zaunbau jetzt an bestimmte Zaunbaukompetenzen gebunden. Die Schulungen werden wohl im "Wolfs(in)kompetenzzentrum" in Iden vorgenommen. Ohne Schulung keine Förderung! Die Regelungen zum Abschuss von Wölfen (Änderung des Naturschutzgesetzes vom Dez. 2019) finden hier ebenfalls keine Anwendung. Man darf hier nur Wölfen strecken, wenn es einen "Schaden für die Akzeptanz der Wölfe" geben könnte. Absurdität pur! Es wird Zeit für eine Neubesetzung des Ministeriums. Corona halte durch! :mrgreen:
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Re: Wolf vs. Weidetiere

Beitragvon DWEWT » Mo Mai 18, 2020 6:57

In Strasburg MV hat/haben vor drei Wochen vermutlich ein Wolf/mehrere Wölfe insgesamt 53 Schafe gerissen. Sie waren dort zur Landschaftspflege eingesetzt worden. Auch nach mittlerweile 3 Wochen, liegt noch kein Ergebnis zur Untersuchung des entnommenen DNA-Materials vor. Wahrscheinlich machen die z.Zt. nur Corona-Tests. :mrgreen:
Die einzige Möglichkeit, dieser Gesellschaft die Bedeutung der Landschaftspflege durch Beweidung vor Augen zu führen, ist die Aussetzung dieser Beweidungsmaßnahme. Das scheinen die Schafhalter aber nicht zu raffen. Vor diesem Hintergrund ist es wohl nur eine Frage der Zeit, wann Peta und Co. beginnen, die Schafhalter wegen des erhöhten Todesrisikos für Schafe, die Weidetierhalter zu verklagen.
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