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ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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79 Beiträge • Seite 4 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6

Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon Todde » Sa Mai 27, 2017 14:10

LUV hat geschrieben:Unternehmen in den ländlichen Raum zu locken, die eine nennenswerte Anzahl von Arbeitsplätzen schaffen, das geht nur bei einer guten verkehrlichen Anbindung.


Dafür gibt es doch die ganzen Programme zur Dorferneuerung, da leben die Handwerker sehr gut von.
Eine dauerhafte Lösung ist das natürlich nicht und warum sollte man den ländlichen Raum erhalten, wo niemand mehr leben will?
Wenn der Mecklenburger lieber nach Rostock oder Hamburg ziehen will, dann soll er es tun, werden halt Dörfer eines Tages planiert und zu Biotopen.


Es wird auch Lösungen für mobile Versorgung geben müssen, ärztliche wie Lebensmittelversorgung, es werden unkonventionelle Lösungen gesucht. Da wird wohl die Politik nicht mit pauschalen übergeordneten Lösungen helfen können, da müssen die Bürger selbst aktiv werden und die Politik muss es mit der Ermöglichung von ungewöhnlichen rechtlichen Rahmenbedingungen und finanzieller Unterstützung flankierend begleiten. Diversifizierung der Lösungen, Ideen aus der Region für die Region, von Menschen, die sich engagieren. Das ist dann doch gelebte Demokratie. Evtl. hat der ländliche Raum ja mehr Potential, als man denkt?


Ein Blick in die USA oder Australien, dann wird man auf dem Land in Deutschland noch meinen man wäre nah angebunden.
Es wird sicher günstiger sein sich 2 Rettungshubschrauber anzuschaffen als ein Krankenhaus für wenige Patienten zu erhalten.
Die Versorgung ist vermutlich in Boberg oder sonst wo besser als im Kreiskrankenhaus.

Es müssen weder die Krauter noch irgendwelche Einrichtungen erhalten werden, die vor 40, 50 Jahren wichtig waren, die Zeiten haben sich geändert, die Welt wird moderner, auch wenn die öffentlich rechtlichen Spammer meinen die Landbevölkerung sollte doch Kartoffelkäfer absammeln oder vom Schamanen behandelt werden.
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon Manfred » Sa Mai 27, 2017 14:32

Leute... Deutschland mit Australien und den USA vergleichen...
Australien hat 3 Einwohner pro km2, die USA haben 33/km2. In Deutschland sind es 226.
Für die Verhältnisse dieser Länder sind unsere abgelegensten Einzelhöfe noch eine dichte Besiedelung und die Fahrt hierzulande zum nächsten Bezirksklinikum ist dort für viele die Entfernung für einen normalen Lebensmitteleinkauf.

Außerdem zeichnet sich längst eine Trendumkehr ab. Mehr und mehr junge Leute wollen wieder aufs Land und die Arbeitspaltz-Situation verbessert sich in der Fläche fast überall. Außerdem gehen die Geburtenraten wieder hoch und die Großstädte werden immer teurer, was die Rückkehr aufs Land besonders für junge Familien und Rentner umso attraktiver macht.

Unsere ländlichen Gegenden sind bei weitem nicht so abgeschrieben, wie viele meinen.
Da könnte es die nächsten Jahrzehnte einige Überraschungen geben. :wink:
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon bauer hans » Sa Mai 27, 2017 15:23

marius hat geschrieben:Gegen den 800 Kuhbetrieb + Biogasanlage + Abwärmeverkauf die mit hofeigener Gülle von über 1200 GV läuft ist er chancenlos.

versuch mal solchen betrieb in D genehmigen zu lassen n8
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon LUV » Sa Mai 27, 2017 15:31

bauer hans hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Gegen den 800 Kuhbetrieb + Biogasanlage + Abwärmeverkauf die mit hofeigener Gülle von über 1200 GV läuft ist er chancenlos.

versuch mal solchen betrieb in D genehmigen zu lassen n8



http://www.kriesmann.eu/team.html

http://benninghoff-milchenergie.de/

....sind nur 2, die mir adhoc einfallen.....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon LUV » Sa Mai 27, 2017 15:38

Manfred hat geschrieben:Leute... Deutschland mit Australien und den USA vergleichen...
Australien hat 3 Einwohner pro km2, die USA haben 33/km2. In Deutschland sind es 226.
Für die Verhältnisse dieser Länder sind unsere abgelegensten Einzelhöfe noch eine dichte Besiedelung und die Fahrt hierzulande zum nächsten Bezirksklinikum ist dort für viele die Entfernung für einen normalen Lebensmitteleinkauf.

Außerdem zeichnet sich längst eine Trendumkehr ab. Mehr und mehr junge Leute wollen wieder aufs Land und die Arbeitspaltz-Situation verbessert sich in der Fläche fast überall. Außerdem gehen die Geburtenraten wieder hoch und die Großstädte werden immer teurer, was die Rückkehr aufs Land besonders für junge Familien und Rentner umso attraktiver macht.

Unsere ländlichen Gegenden sind bei weitem nicht so abgeschrieben, wie viele meinen.
Da könnte es die nächsten Jahrzehnte einige Überraschungen geben. :wink:


Die am dünnsten besiedelten Landkreise Deutschlands sind die Landkreise Prignitz (36 Einwohnern/km²), der Altmarkkreis Salzwedel (37 Einwohnern/km²) sowie die Kreise Ostprignitz-Ruppin und Uckermark mit je 39 Einwohnern/km²[7].
Die am dünnsten besiedelte Gemeinde in Deutschland ist Wiedenborstel in Schleswig-Holstein, in der 11 Einwohner auf 4,52 km² kommen. Die Einwohnerdichte beträgt also 2,43 Einwohner/km²
.
Es gibt also Regionen, die erhebliche Probleme haben und haben werden.......muss man nicht klein reden, finde ich.
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon Welfenprinz » Sa Mai 27, 2017 15:43

Ihr seid im falschen Strang. -:))
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon LUV » Sa Mai 27, 2017 15:56

Hat sich nur ein wenig vermengt.....passt scho!

Wie beurteilt der Normalo eigentlich die ganzen Gemüse und Obst-Agrargiganten? Wo ist da die Forderung nach "Bäuerlichkeit"? Habe noch nie gehört, dass sich da die Bauern, noch die Bürger echauffieren. Bin heute Nachmittag Kilometerlang an überdachten Kirschplantagen, abgeplanten Erdbeerfeldern, monotonen Kartoffeläckern, eintönigen Beerenobstkulturen, Foliengedeckten Spargelfeldern usw. entlang gefahren. Was ist daran "bäuerlich" ?
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon Welfenprinz » Sa Mai 27, 2017 16:06

Du betonst doch selbst immer,dass nicht Rationalität die Grundlage der Meinungsbildung ist.

Natürlich kennt kein Verbraucher die Namen Behr oder Meyer.....die meisten Bauern aber auch nicht. -:))

Natürlich ist der Blick selektiv auf die Viehhalter gerichtet. 200 ha Fenchel sind nicht so emotional aufrührend wie 800 Kühe.
Und dass der Clubapfel von einer ausländischen Grossplantage stammt....na egal,hauptsache Vitamine. -:))
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon 210ponys » Sa Mai 27, 2017 16:27

wenn ich keine Milch von einem Betrieb will wo 800Kühe hat kauf ich Sie beim Bauern ums Eck oder oder... Aber anscheinend ist der Großteil der Bevölkerung nicht bereit Bäuerliche Landwirtschaft zu bezahlen, sonst würde es solche Betriebe nicht geben.
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon LUV » Sa Mai 27, 2017 16:34

210ponys hat geschrieben:wenn ich keine Milch von einem Betrieb will wo 800Kühe hat kauf ich Sie beim Bauern ums Eck oder oder... Aber anscheinend ist der Großteil der Bevölkerung nicht bereit Bäuerliche Landwirtschaft zu bezahlen, sonst würde es solche Betriebe nicht geben.


Mann.....wo sollen denn 3,4 Millionen Bürger die Milch beim Bauern kaufen ? Oder 1,2 Millionen Münchner oder 1,8 Millionen Hamburger oder 1,5 Millionen Ruhrpottler....haben die sich in den letzten 70 Jahren alle bei den Bauern getroffen? Ich habe keinen gesehen.... :? :shock: n8
Zuletzt geändert von LUV am Sa Mai 27, 2017 17:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon Paule1 » Sa Mai 27, 2017 17:27

Als Jugendlicher hab ich das Mühlen sterben erlebt, den Müllern ging es ähnlich wie jetzt den Betrieben mit Rinder oder Schweinhaltung heute .

Er sagt mal ein Sohn eine Mühlers z.der Zeit gab es nicht genug Bäume wo sie sich alle aufhängen konnten.
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon Rohana » Sa Mai 27, 2017 18:00

Welfenprinz hat geschrieben: 200 ha Fenchel sind nicht so emotional aufrührend wie 800 Kühe.

Auch nur für einen kaltschnäuzigen Pflanzenquäler wie dich...


:lol:
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon LUV » Sa Mai 27, 2017 18:04

Die Fähigkeit Wandel und Veränderung adäquat anzunehmen und für sich und seinen Betrieb umzusetzen, das ist nicht ganz simpel. Jeder muss für sich und seine Nachfolge erkennen und bewerten, ob die derzeitige Wirtschaftsweise und-form diejenige ist, die auch zukünftig ausreichend Einkommen generiert......da gibt es kein Rezept, nur Beispiele für gelungene und nicht gelungene.
Weissagungen und Prophezeiungen helfen wenig, umschauen und informieren schon eher. Viele wünschen sich nach wie vor die Abnahme der Entscheidung von anderen....ist sie falsch gewesen, kann man die Verantwortung abwälzen....ist sie richtig gewesen, war sie natürlich richtig.
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Sa Mai 27, 2017 18:29

LUV hat geschrieben:Die Fähigkeit Wandel und Veränderung adäquat anzunehmen und für sich und seinen Betrieb umzusetzen, das ist nicht ganz simpel.


Kleine werden Groß und Große werden Klein, das ist der Lauf der Zeit und der Dinge.

Wo ist Schlecker, Holzmann, RWE, Krupp, karstadt, Quelle ?

Wer Unternehmungsgeist und Temperament hat wird überleben, wem das fehlt dem helfen weder 1.000 Kühe und/oder 1.000 ha.
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Sa Mai 27, 2017 18:51

Mit dem EEG, der Quote, den Prämien und sehr hohen Erlösen aus Baulandverkäufen konnte der Niedergang abgepuffert werden,
wie auch gleich damit das "Unternehmer-Gen" abtrainiert wurde.

Nur irgendwas kaufen, wo was mit 300 + X PS draufsteht und sich dann "unternehmer" nennen; dass funktioniert auch nicht.
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