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ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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79 Beiträge • Seite 1 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6

ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon Paule1 » Do Mai 25, 2017 21:46

Wer hat den Bericht heute gesehen, ich schaue ihn mir gerade mal an

Kaum Alternativen für Landwirte



https://www.zdf.de/gesellschaft/dietrich-groenemeyer-leben-ist-mehr/film-von-christian-schnelting-und-florian-beck-100.html
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon Paule1 » Do Mai 25, 2017 22:02

Also nur als Bio-Demeter Betrieb hat die Bäuerliche Landwirtschaft noch Zukunft.

Allerdings arbeiten die Leute unendgeldlich mit und haben entsprechende Berufe sich so eine Landwirtschsft leisten zu können :idea:
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon LUV » Fr Mai 26, 2017 6:48

Wieder mal einer, der "bäuerliche Landwirtschaft" nicht definieren aber die Aufrechterhaltung fordern kann? :roll:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Mai 26, 2017 8:33

Den Beitrag hab ich (noch) nicht gesehen.

Wenn man bäuerlich mal als Betrieb definiert, in dem die Familie (vielleicht mit Azubi und/oder ein/zwei Festangestellten) den wesentlichen Anteil der Arbeit erledigt, dann ist an der Aussage was dran.
In meinem Umfeld gibt es keinen mehr der sich "freuen" würde, wenn der noch junge Nachwuchs Richtung
Landwirtschaft tendiert. Eher herrscht die Meinung vor, die Kinder in andere Richtung lenken zu wollen.
Man hat die "Schnauze voll" von der gesellschaftlichen und medialen Entwicklung...

Die "Agrarwende" wird demnach allein schon am fehlenden Nachwuchs scheitern
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon LUV » Fr Mai 26, 2017 8:43

Der Begriff "bäuerliche Landwirtschaft" an sich hat ja keine Wertigkeit. Er ist Synonym für ein Gefühl, für Kindheitserinnerung und heile Welt. Das ist ein Trugbild. Andererseits wird als Pendant der Begriff "industrielle" Landwirtschaft entgegen gesetzt, der wiederum ausschließlich negativ besetzt ist. Der Wandel in der Landwirtschaft ist doch nichts anderes, als die Anpassung an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Man muss sich dem ja nicht unterwerfen, man kann und darf andere Wege gehen. Es wird dauernd wie eine von unsichtbarer Hand gesteuerte Unausweichlichkeit dargestellt, was den Wandel angeht. Die Kohlezechen sind zu, die Tante - Emma - Läden dicht. Dutzende von Handwerksberufen sind nicht mehr da und neue Berufe sind entstanden. Es scheint, als wäre Wandel etwas Schlechtes, anstatt das Gute darin zu sehen.....
Und wenn Leute, wie der Grönemeyer diese Heiteitei - Sichtweise auch noch medial untermauern, dann hilft das den weiter Wirtschaftenden wenig, weil sie eben als "Agrarindustrielle" übrigbleiben, die perse schlecht sind. Die Solidarische Landwirtschaft ist eine Nische für Verbraucher, die ihr Gewissen beruhigen und "Gutes" tun wollen....ein gutes Konzept, das nichts anderes ist, als ein Konzept der Vermarktung.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon bauer hans » Fr Mai 26, 2017 8:55

grönemeyer ist arzt und siehts aus seinem blickwinkel.
gestern abend kam der chef vom "vorwerk podemos" im mdr zu wort und meinte,dass bioanbau kein ertragsrückgang bedeute,zumal sie mit mist und gülle und zwischenfrüchten arbeiteten.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon LUV » Fr Mai 26, 2017 9:03

Ist doch eine klare Botschaft: Mehr BIO mehr Glück!
http://www.vorwerkpodemus.de/home.html
Mehr Gehirnwäsche geht nicht. Es geht nicht um die Erzeugung von Grundnahrungsmitteln, es geht um eine Weltsicht, eine Lebenseinstellung, Selbstfindung, schlechtem Gewissen, Bessersein, Gutsein, Weltrettung, Seelenheil....dem Gegenpol gegenüber schnellen, modernen, komplexen und unübersichtlichen Welt da draußen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Fr Mai 26, 2017 9:06

Haben wir im Handel soviel "weg vom Kleinen" ?

Wir haben da zwar keine "Tante-Emma-Läden" mehr, aber wir haben Unmengen von Franchisenehmern bei Bäckerketten, REWE, OBI, Hagebau und EDEKA.
Wir haben aber heute noch jede Menge Vertriebswege, die kleiner sind wie Tante-Emma : Imbisse, Tankstellen, Dorfläden (zweite Säule) und Kioske mit steigender Tendenz.

und die Frage sind wir nicht heute schon "Franchisenehmer" unserer Abnehmer ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon LUV » Fr Mai 26, 2017 9:26

Reinhold, mag sein. Bezeichne es wie du willst, es ist aber ein Wandel.....und die immer wieder jammerhaft vorgetragene Layer von der erhaltenswürdigen - "so kenn ich es aus meiner Kindheit"- Landwirtschaft hilft doch wirklich niemandem.
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Mai 26, 2017 9:42

Seit 1995 befindet sich der Adolphshof nicht mehr in Privateigentum. Das Eigentum ging auf den Verein „Gemeinnützige Landbau-Forschungsgesellschaft für biologisch dynamische Landwirtschaft Hämelerwald e. V.“ (GLF) über. Er verpachtet den Hof und das Land an die „Betriebsgemeinschaft Gut Adolphshof“ und einige Flächen an die „Gut Adolphshof Sozialtherapie gGmbH“


https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gut_Adolphshof

Kann mal jemand den Autor der Reportage darauf hinweisen,dass eine derartige Konstruktion garantiert nicht unter “bäuerlicher Familienvetrieb“ fällt. -:))
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon LUV » Fr Mai 26, 2017 9:57

....fällt aber eben unter Weltrettung, Gewissensberuhigung, Nicht-industrieller Landwirtschaft, gute Landwirtschaft etc....deshalb ist es egal, was dahintersteckt, Hauptsache GUT!
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Fr Mai 26, 2017 10:06

LUV hat geschrieben:Reinhold, mag sein. Bezeichne es wie du willst, es ist aber ein Wandel.....und die immer wieder jammerhaft vorgetragene Layer von der erhaltenswürdigen - "so kenn ich es aus meiner Kindheit"- Landwirtschaft hilft doch wirklich niemandem.


Es gibt einen sehr wichtigen und guten Grund für eine vielfältige breitgestreute landwirtschaft : Der Artenschutz

Dann zeichnen sich landw. Betriebe durch zwei Dinge aus : Auch die große Kapitalgesellschaft ist meist eigentümergeführt und
es wurden eigentlich seit 1970 nur sehr geringe Eigenkapitalrenditen erwirtschaftet, trotzdem ist der Kapitalbedarf hoch und somit die Eintrittschwelle für Newcomer hoch.

und Großbetriebe heisst am Ende, weniger Viehzahlen pro ha und weniger Veredelungsintensität in der Region, damit verbunden eine nochmalige Reduzierung der Arbeitsplätze einschl. Umfeld um 50 %.
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon 2Fuß4Hufe » Fr Mai 26, 2017 10:26

Er ist Synonym für ein Gefühl, für Kindheitserinnerung und heile Welt. Das ist ein Trugbild.


DAS !
Nur, dass es eben bei sehr vielen verklärte Erinnerungen sind, an eine Landwirtschaft, die es auch vor 50 Jahren so nicht gab.
Obendrauf kommt noch das von der Werbung vermittelte Bild, "wie ein Bauernhof auszusehen hat".
Kombiniert mit bewusster Verdrängung. Auch vor 50 Jahren haben die Schweine kein Suizid begangen, damit es Schnitzel gibt.

Wie fast ausnahmslos alle Aspekte des täglichen Lebens hat eben auch die Landwirtschaft eine Entwicklung durchgemacht. Bei vielen Dingen wird diese Entwicklung von den Menschen begrüßt, oder als quasi Heilsbringer herbeigesehnt (moderne Kommunikation). Nur bei der Landwirtschaft hält man an einem vollkommen verklärtem Bild von um 1850 fest.
Zuletzt geändert von 2Fuß4Hufe am Fr Mai 26, 2017 10:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon LUV » Fr Mai 26, 2017 10:30

Reinhold, dein Szenario heißt ebenso wie die der Fraktion der "bäuerlichen" hop oder top.....es wird keine entweder oder Situation geben. Was groß oder klein ist, ist doch jetzt schon nicht fassbar. Die Erhaltung der bäuerlichen Struktur in Hessen sieht anders aus, als in Niedersachsen....die Diskussion ist immer wieder ideologisch aufgeladen.
Der Artenschutz ist wie definierbar? Nehmen wir den Stand des Vormittelalters, dann war die Anzahl der Arten erheblich geringer, als heute. Was soll der Status Quo sein? Was machen wir mit Zunahmen von neuen Arten wie Nilgans oder Kranich und Co? Abknallen oder reinlassen?
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Re: ZDF--Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Fr Mai 26, 2017 11:07

1946 hatte ALDI einen Laden mit 12 qm ..... LIDL war damals schon ein etwas größerer Großhandel.
REWE und EDEKA waren nur kleine Läden.

Reinhard, was du forderst oder als Entwicklung ansiehst ist die LPG. Hatten wir schon.
Die LPG ging auch nur, weil man die Rechte der Menschen gewaltig mit Füssen getreten hat
und darauf basieren heute noch die so erfolgreichen Großbetriebe im Osten.
Die Ernährung wurde dabei in der DDR von den Feierabendbetrieben sichergestellt oder
von Kindern die Beeren pflückten.

Früher hatten Bauersfamilien 6 Kinder und mehr, da konnte man den qualifiziertesten Nachfolger noch auswählen.
Die heutige LPG kann auch ihre Leute nach Qualifikation auswählen.
Dein 600 + Kuhbetrieb kann zwischen 1 oder 2 Hofnachfolgern wählen. Qualifikation egal.

Die Topbetriebe von heute, sind die Chaoten von gestern.
Von den Topbetrieben vergangener Jahre ist auch nur noch ein Viertel über geblieben.

Schlußfolgerung : Nix ist logisch. Nach den Gesetzen der Aerodynamik kann eine Hummel nicht fliegen, aber sie fliegt trotzdem !
Soll jetzt die Hummel vernichtet werden oder sollten die Gesetze der Aerodynamik überdacht werden ?
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