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Zwangsmitgliedschaft LKK + Beitragshöhe

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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94 Beiträge • Seite 4 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Beitragvon Trakehnerstar » Mo Nov 27, 2006 23:21

Ehrlich habe ich nicht ganz verstanden was dein posting genau aussagen soll. Was meisnt Du mit 500 Euro/Monat??
Welche Beiträge??
Genaue Frage= genaue Antwort
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LSV

Beitragvon Helena » Mi Dez 27, 2006 14:50

Tja, wir nehmen diese Beiträge in Kauf, vor allen Dingen die der BG. Grund: Ich wurde vor vielen Jahren von einer Zecke gestochen - bei der Arbeit. Die Neuroborreliose wurde aber vom Arzt nicht erkannt und behandelt. So hatte ich nach wenigen Monaten eine Lähmung der Extremitäten und konnte nicht mehr laufen. Wieder Jahre später erfuhr ich, dass diese Erkrankung in unserer Branche als Berufskrankheit gilt. Antrag gestellt, Krankheit anerkannt. Gut. Dann ging es um die Behinderungen. Trotz eindeutiger Gutachten wurde hier einfach der Grad der Behinderung halbiert und ich musste vor das Sozialgericht. Ich gewann und bekam ab sofort eine höhere Rente. Die bekomme ich immer noch, bis an mein Lebensende. Bei den mageren Einkommen in der Landwirtschaft ist das jeden Monat schon eine Sicherheit. Übrigens: auch die LAK hat dann Rente gewährt und die BfA aus der früheren Tätigkeit auch. Glücklicherweise erlitt ich die Erwerbsunfähigkeit kurz nach dem Ende meiner nichtselbständigen Tätigkeit.
Was ich damit sagen wollte: die BG-Beiträge sind schon ärgerlich, aber man ist halt abgesichert, wenn was passiert. Für die Bg-Rente muss man auch keine Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, was bei der normalen Rente so ist.
Wir sind nach unseren Erfahrungen froh, die BG zu haben, wenn sie sich auch oft mehr als kleinlich anstellt.
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Beitragvon Geronimo » Do Dez 28, 2006 19:46

@Helena

Die Notwendigkeit der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft ist unbestritten und wird eigentlich auch nur von Egbert in Frage gestellt.

Worüber ich mich aufrege, und was eigentlich auch das ursprüngliche Thema war, ist die Betragshöhe der Landw. Krankenkasse.

Abhängig vom Flächenwert zahlt man nächtes Jahr bis zu 560€ im Monat! für Krankenkasse und Pflegeversicherung. Und was bekommt man dafür als Gegenleistung??
Minimalversorgung!

Beispiel:
Wer zum Zahnarzt geht, und nur ein paar Füllungen erneuern lässt, kann 2/3 der Kosten selber tragen, wenn er kein Quecksilber im Mund haben will. Bei Wurzelbehandlung das selbe, aber eine Extraktion würde bezahlt. Das ist doch ein Witz!

Bei einer privaten Krankenversicherung bekommt man für weniger als die Hälfte wesentlich bessere Leistungen, und die Zahnarztrechnung wird, abgesehen von Zahnersatz, voll bezahlt.
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Beitragvon Egbert » Do Dez 28, 2006 20:41

@kone 77
Die Notwendigkeit der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft ist unbestritten und wird eigentlich auch nur von Egbert in Frage gestellt.


Nicht nur die BG wird von mir in Frage gestellt, sondern alle Zwangsmitgliedschaften bei welcher Instituion auch immer ! Der Unternehmer, heißt es so schön, ist für seine Daseinsfürsorge selber zuständig. Gegen die freiwillige Mitgliedschaft in der LSV ist auch von mir aus nichts einzuwenden. Was die zwangsweise Mitgliedschaft der Imker in der LSV, in einigen Bundesländern schon ab 4 Bienenvölkern angeht, hier ein Statement des Landesverbandes Bayerischer Imker ( LVBI ) :

Code: Alles auswählen
Argumente des LVBI zu aktuellen Themen 
 1. Berufsgenossenschaft

Der LVBI beantragt, dass Hobby - Imker mit weniger als 25 Völkern von der Versicherungspflicht befreit werden, (siehe Antrag des Bezirksverband Oberpfalz an LVBI und DIB), siehe Beschluss des Bayerischen Landtags! Es sollen weder Beiträge bezahlt werden, noch Leistungen (auch nicht für Helfer) in Anspruch genommen werden. Dies soll in der Sozialgesetzgebung so festgeschrieben werden, wir wollen uns nicht der Willkür der Berufsgenossenschaft aussetzen, da wir keinerlei Einfluss auf die Beschlüsse der LWBG haben!
Die Beiträge für die beitragspflichtigen Imker sollen von der LWBG direkt erhoben werden, wir sind nicht befugt, Adressen bzw. Völkerzahlen des Verbands weiterzugeben.
Unsere Imker sehen keinen Sinn in einer staatlichen Zwangsversicherung, da jeder sowieso in einer Kasse versichert ist. Wenn Heimwerker, Fußballer, Bergsteiger, Schifahrer oder Mountenbiker keine Pflichtversicherung brauchen, warum dann die Hobby - Imker? Außerdem sind viele unserer Imker bereits in Rente, da macht eine zusätzliche Absicherung der Arbeitskraft keinen Sinn.
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
" Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die "Normalen" gebracht haben. "

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Beitragvon Carsten » Do Dez 28, 2006 20:50

Hallo,

Kone77 hat geschrieben:Beispiel:
Wer zum Zahnarzt geht, und nur ein paar Füllungen erneuern lässt, kann 2/3 der Kosten selber tragen, wenn er kein Quecksilber im Mund haben will. Bei Wurzelbehandlung das selbe, aber eine Extraktion würde bezahlt. Das ist doch ein Witz!

Bei einer privaten Krankenversicherung bekommt man für weniger als die Hälfte wesentlich bessere Leistungen, und die Zahnarztrechnung wird, abgesehen von Zahnersatz, voll bezahlt.


mir haben Sie gleich ein Angebot für eine Zusatzversicherung beigelegt :roll:
Gruß
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Beitragvon Komatsu » Do Dez 28, 2006 21:03

Ich hab heute mit meinem Kieferchirurgen 3 Implantate mit Brücken ausgehandelt, er hat brav ein Drittel nach gelassen. Bei Implantaten muss man jedoch auch wissen es billige und bessere. Auf Dauer sind die eh billiger.
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Beitragvon Egbert » Do Dez 28, 2006 21:07

Entfernt von Egbert
Zuletzt geändert von Egbert am Sa Jan 06, 2007 21:42, insgesamt 1-mal geändert.
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
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LKK

Beitragvon Helena » Do Dez 28, 2006 21:21

Wir haben noch gar keine neue Info bekommen über die Beitragshöhe. Muss ich morgen gleich telefonieren...
Ich weiß, daß die Versorgung nicht gut ist, aber die ist in den anderen gesetzlichen Kassen auch nicht besser. Und eine private Kasse fällt für mich als chronisch Kranke sowieso flach, jetzt jedenfalls. Die nehmen ja nur junge, gesunde Menschen zu ihren zugegebenermaßen guten Beiträgen.
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Beitragvon Komatsu » Do Dez 28, 2006 21:27

Egbert hat geschrieben:Habe am 12.1.07 einen Termin beim Zahnarzt in Eger ( Cheb / Tschechien )

für die Vollprothese und einiger Implantate reicht die Zuzahlung meiner BKK aus. Also den sonst in D üblichen Eigenanteil gespart.


Fürs eingesparte Geld Egbert kannst ja gleich im Egerland vögeln gehen :lol:
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Beitragvon Geronimo » Do Dez 28, 2006 22:59

Carsten hat geschrieben:mir haben Sie gleich ein Angebot für eine Zusatzversicherung beigelegt :roll:


Wenn man eine Zusatzversicherung abschließt, ist man genau so weit, wie wenn man den Rest selber bezahlt. :(

Als Landwirt sollte man sich versichern könenn wie jeder andere selbständige Unternehmer. Weg mit der LKK!
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Beitragvon Carsten » Do Dez 28, 2006 23:34

Hallo,

Kone77 hat geschrieben:Wenn man eine Zusatzversicherung abschließt, ist man genau so weit, wie wenn man den Rest selber bezahlt. :(


für uns und die älteren rechnet sich das in der Regel nicht. Deine Kinder aber bekommen keinen Cent mehr für die Prothesen darum sollte man so eine Zusatzversicherung relativ früh abschließen.
Gruß
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Zwangsmitgliedschaft und Datensicherheit

Beitragvon woweb » Sa Jan 06, 2007 15:40

Ich weiss nicht, wie es bei Euch ist, aber bei uns sind die Geschäftstellen der Bauernverbände auch Geschäftsstellen der landwirtschaftlichen Sozialversicherung. Als Nichtmitglied wurde man da Mal schon schief angeschaut und ständig mit dem Hinweis abgeschmettert, man solle sich direkt an die Kasse wenden.
Ich sehe es zum Beispiel gar nicht ein, daß Angestellte(und vielleicht auch andere) des Bauernverbandes Einsicht in meine Betriebsgröße haben und daß die Arbeit des Bauernverbandes durch meine Kassenbeiträge unterstützt werden. Vor Jahren ist es bei uns passiert, daß der Bauernverband in finanzielle Schwierigkeiten kam, was war unter anderem ein Lösungsweg? Die Vergütung für dieGeschäftstellen beim Bauernverband wurden von der LSV wurden erhöht.
Zumindest in der Krankenkasse und Alterskasse müßte es Freiheit bei der Wahl der entsprechenden Versicherung geben und warum der Berufsstand so sehr an eigenen Versicherung hängt, läßt sich für mich nicht nachvollziehen.
Gibt es in D eigentlich noch keinen Zusammenschluß von Gegnern dieser Zwangsmassnahme?
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Beitragvon Jennerwein » Sa Jan 06, 2007 18:51

Hallo Woweb Du frägst:
Gibt es in D eigentlich noch keinen Zusammenschluß von Gegnern dieser Zwangsmassnahme?


Die gibt es.

Diese Vereinigung nennt sich www.umweltbund.eu

Gruß

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Re: Zwangsmitgliedschaft und Datensicherheit

Beitragvon bona terra » So Jan 07, 2007 12:20

[quote="woweb"]...
und warum der Berufsstand so sehr an eigenen Versicherung hängt, läßt sich für mich nicht nachvollziehen.
[/quote][code]

Kann ich Dir gerne sagen: Schau mal wer die Vorstand- bzw. Aufsichtsratsposten in der LSV besetzt: Sind ziemlich die gleichen Leute, welche auch beim Bauernverband vorne dran sind.

Und diese Posten werden sicher gut vergütet!

Typischer Fall von Interessenkonflikt. Im Rahmen eines solidarischen Versicherungssystems sollten zumindest Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung in das System der allgemeinen gesetzlichen Versicherungsträger integriert werden.

Grund: Unsere Kinder gehen doch zum Großteil außerlandwirtschaftlichen Berufen nach. Damit kann der Generationenvertrag nicht mehr funktionieren, dieser Effekt wird noch verstärkt durch den dramatischen Strukturwandel.

Im gleichen Atemzuge möchte ich hier auch für eine allgemeine Bürgerversicherung eintreten. Sowohl was Kranken- als auch Rentenversicherung betrifft. Hier werden in der gesetzlichen Versicherung doch nur die kleinen Leute solidarisch abgezokt. Großverdiener, auch im Angestelltenbereich, sind oberhalb der Beitragsbemssunggrenze außen vor. Genauswenig werden z.B. Einkünfte aus Vermietung/Verpachtung, Kapitaleinkünfte, selbständige Tätigkeiten beim derzeitigen System nicht herangezogen. Wo bleibt die Solidarität?




[/code]
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Beitragvon Trakehnerstar » So Jan 07, 2007 14:30

@bio-bio: ich kann diesen scheiss von solidarität und gleichmacherei nichtr mehr höhren. leute wie du haben dieses land (in östlichen teil) voll gegen die wand gefahren und fast das ganze auch noch. die rot-grüne gleichmacherei hat einen megahöchststand an arbeitslosen erzeugt, besser wurde es trotz der "gleichmacherei" für niemanden.
zu dieser philosophie gehört auch die Bürgerversicherung, wobei das wort bürger hier für entmündigte steht.
die alternative dazu war die kopfpauschale. d.h die gesamtkosten der gesetzlichen krankenversicheurung werden auf anzahl der versicherten umgelegt. das ergab pro kopf etwa 200 euro/monat, damit wären alle kosten des gesetzlichen system abgedeckt gewesen. bei verfeinerung (alos z.b. freistellung von mitversicheren kindern und einkommensschwachen) lag der beitrag bei etwa 260 euro/monat.
für das geld würden z.b. die us-amerikaner vor freude an die decke springen wenn sie dann so ein sozialsystem hätten.
@bio-bio: das du von dem thema keine ahnung hast zeigt dein hinweis zu beitragsbemessungsgrenze. ich hoffe du weist wie hoch der wert ist!
wer bis zu beitragsbemessungsgrenze beiträge zur gesetzlichen kk entrichtet zahlt weit mehr ein also er an kosten verursacht.
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