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Zwangsmitgliedschaft LKK + Beitragshöhe

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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94 Beiträge • Seite 5 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Zwangsmitgliedschaft und Datensicherheit

Beitragvon woweb » So Jan 07, 2007 16:32

Kann ich Dir gerne sagen: Schau mal wer die Vorstand- bzw. Aufsichtsratsposten in der LSV besetzt: Sind ziemlich die gleichen Leute, welche auch beim Bauernverband vorne dran sind.

Und diese Posten werden sicher gut vergütet!

Typischer Fall von Interessenkonflikt. Im Rahmen eines solidarischen Versicherungssystems sollten zumindest Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung in das System der allgemeinen gesetzlichen Versicherungsträger integriert werden.


Recht hast du, wollte es nur nicht so genau ausdrücken
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Beitragvon bona terra » So Jan 07, 2007 20:09

@ Trakehnerstar:

Solidarität ist für Dich Scheiße? Dann paß mal auf, daß Du nicht irgend auf die Solidarität anderer angewiesen bist. Gerade die LKK und LRK ist doch auf die Solidarität der Steuerzahler angewiesen!

Ich hätte auch kein Problem mit der privaten Krankenversicherung, wenn diese jeden aufnehmen müßten, ev. Kinder und nicht arbeitende Ehefraunen beitragsfrei mitversichern. Dann würde es auch bei denen mit den Beiträgen gleich anders aussehen. Aber was ist denn die traurige Wirklichkeit bei der Privaten Krankenversicherung: Alte und Kranke bleiben außen vor und belasten die gesetzliche KV. Interesse haben die nur an Jungen und gesunden Beitragszahlern, welche im Alter häufig versuchen, unter das Dach der gesetzlichen Krankenkassen zu kommen, weil die privaten Beiträge steigen und steigen. Und für Familien mit Kindern sind die privaten sowieso uninteressant.

Und egal ob Kopfpauschale oder Bürgerversicherung: Die Beteiligung aller Einkommensarten käme bei beiden, bei ersterer durch die Steuer, bei der zweiten eben durch KK-Beiträge.

Dies war aber nicht Kernpunkt meines ersten Beitrags. Hier ging es vor allem um die Tatsache, dass in der Landwirtschaftlichen KV und RV ein Umlageverfahren gegen die Wand läuft, da die Beitragszahler sich von Generation zu Generation mehr und mehr in Luft auflösen.
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Re: Zwangsmitgliedschaft und Datensicherheit

Beitragvon Servus » So Jan 07, 2007 21:48

woweb hat geschrieben:Kann ich Dir gerne sagen: Schau mal wer die Vorstand- bzw. Aufsichtsratsposten in der LSV besetzt: Sind ziemlich die gleichen Leute, welche auch beim Bauernverband vorne dran sind.

Und diese Posten werden sicher gut vergütet!

Typischer Fall von Interessenkonflikt. Im Rahmen eines solidarischen Versicherungssystems sollten zumindest Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung in das System der allgemeinen gesetzlichen Versicherungsträger integriert werden.


Recht hast du, wollte es nur nicht so genau ausdrücken



hast vollkommen recht woweb, man muss sich nur in der Satzung der LSV nachlesen - ca. 300 euro im monat pauschal für Zeitaufwand außerhalb einer sitzung plus dann halt noch sitzungsgeld, kilometergeld mmh schätz mal so 350 - 400 euro pro Monat - ist schon ein ordentlicher batzen v.a. festes Einkommen fürs Handheben.
Das schlimmste aber ist die Macht die diese Personen ausüben über 3 Ecken - da kommts schon mal vor dass dem einen Landwirt der Berufsunfähigkeitrente beantragt mehr Schwierigkeiten gemacht werden als dem anderen - der mit dem Obmann/Vertreter in der LSV spezieller ist....
Außerdem ist es mit dem Obmännern/Bauernverband/LSV auch so eine Sache mit der Informationspflicht - richtig gut beraten wird man von denen auch nicht, was man nicht selbst weiß und selbst erfragt sagt einem keiner, und man kann leider nur Rechte erfragen die man kennt - objektiv
gut beraten tut z.B. der VdK in sozialversicherungsrechtlichen Dingen.

@ Trakehnerstar : sorry du schreibst ziemlichen Quatsch. Was hat die Bürgerversicherung mit der Gleichmacherrei in der früheren DDR gemein?
Fakt ist die derzeite Kranken/Rentenversicherungspflicht die zu Bismarks Zeiten entstand ist einfach nicht mehr zeitgemäß - damals ging man von ganz anderen vorzeichen ausging - aber das wirst du sicher wissen ....
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Beitragvon Trakehnerstar » So Jan 07, 2007 22:51

ganz praktisch erklärt, was bedeutet Bürgerversicherung z.b. für Nebenerwerbslandwirte:
Also der Landwirt geht wie sein Kollege täglich zur Arbeit, beide zahlen von ihrem bruttolohn das gleiche in die krankenkasse.
der kollege legt nach feierabend die füsse hoch, guckt arena mit bier oder geht tennispielen.
der landwirt muss in seiner "freizeit" halt noch ein bisschen arbeiten, weil er es will (und auch sein gutes rech ist) oder er es muss (umfangreiche Gebäude erhalten, grundsteuer zahlen und v.a. noch die Altenteiler mit durchbringen. dafür soll er laut bio-bio auf alle seine einkünfte (auvh lof) zusätzlich krankenkassenbeitrag zahlen....das ist für mich DDR pur!!!
im übrigen: ich hätte nichts dagegen dass die die das landw. sozialsystem verlassen wollen gerne in die anderen gesetzlichen system wechseln können...wir wünschen eine gute Reise!!!
die anderen gesetzlichen KK sind nicht besser als die LAK aber bisschen teurer.
wäre noch der Renditevergleich zwischen alterskasse und deutscher rentenanstalt...geht ruhig dahin!!!
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Beitragvon bona terra » Mo Jan 08, 2007 8:50

@ Trakehnerstar:

warum hast Du ei Problem, auf alle Einkünfte Deine Einkünfte zu entrichten? Ist es gerecht, wenn z. b. jemand in einem Teilzeitjob ca. 1000 € brutto verdient, "nebenbei" aber noch ein kleines Gewerbe betreibt und dabei 3-4000 € einsackt, Sozialbeiträge für sich und seine Familie aber nur von seinem Teilzeitjob erhoben werden?

Wir sollten uns auch klar darüber sein, wenn die Beitragsbasis verbreitert wird, daß dann eben die Beitragshöhe prozentual sinken kann.
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Beitragvon SHierling » Mo Jan 08, 2007 9:19

Hallo,
ich weiß ja nicht, welche Vorstellungen Du von "DDR" hast, aber Dein Kapital wärst Du da ja wohl als erstes losgewesen, und Deine Kapitalrendite ("Neben"einkünfte) dazu.
... dafür soll er laut bio-bio auf alle seine einkünfte (auvh lof) zusätzlich krankenkassenbeitrag zahlen....das ist für mich DDR pur!!!
Das hätte ich auch gern nochmal erklärt, wieso jemand, der "nur" seinen Lebensunterhalt verdient mit seiner Arbeit, und als abhängig Beschäftigter sowieso keinen Einfluß auf seinen "Wert" (Stundenlohn) nehmen kann, schlechter gestellt sein soll als jemand, der mit seinem Besitz, den er heutzutage ja wohl zu über 90% sowieso bloß geerbt hat, noch Geld macht (anstatt wie in ALLEN anderen Europäischen Ländern irgendeine Vermögenssteuer drauf zu zahlen).
Wenn Dein "Nebenerwerbsbetrieb" im Beispiel keine Landwirtschaft wäre, sondern 10 Mietshäuser, oder eine Tankstelle, oder ein außerlandwirtschaftlicher Betrieb, würdest Du das dann genau so sehen? Herr Albrecht besorgt sich einen 30-Stunden-Job und der Gewinn aus seinem Besitz (den er schließlich nur deswegen erwirtschaften kann, WEIL es die anderen Leute als Kunden, Abnehmer, Arbeiter wie auch immer gibt!!), der wird quasi aus der Volkswirtschaft "herausgerechnet"?

Davon abgesehen werden heutzutage ja wohl die meisten Landwirte von den Steuerzahlern ernährt und nicht umgekehrt, leider zwar, und sicherlich wäre es für beide Seiten wünschenswert, dies zu ändern, aber sich daraus das Recht abzuleiten, das die Leute mit Grundeigentum, Firmenbesitz oder wie auch immer nicht mehr zu Allgemeinheit zählen, ist ja wohl nicht drin.

Grüße
Brigitta
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon Servus » Mo Jan 08, 2007 17:42

@ Trakehnerstar : Bist du Nebenerwerbslandwirt? - Wenn du einer bist brauchst dich ja überhaupt nicht aufregen ... wenn ich daran denke wieviel Leute in unserem Dorf Rente aus der LAK kriegen und ich dann sehe dass kaum einer von deren Kinder in die LAK einzahlt dann kommt mir das kotzen!! v.a. wenn sie nebenbei noch ordentlich Kohle mit ihrem Nebenerwerbshof machen... :!:
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Re: Zwangsmitgliedschaft und Datensicherheit

Beitragvon Komatsu » Mo Jan 08, 2007 17:58

Servus hat geschrieben:
hast vollkommen recht woweb, man muss sich nur in der Satzung der LSV nachlesen - ca. 300 euro im monat pauschal für Zeitaufwand außerhalb einer sitzung plus dann halt noch sitzungsgeld, kilometergeld mmh schätz mal so 350 - 400 euro pro Monat - ist schon ein ordentlicher batzen v.a. festes Einkommen fürs Handheben.
Das schlimmste aber ist die Macht die diese Personen ausüben über 3 Ecken - da kommts schon mal vor dass dem einen Landwirt der Berufsunfähigkeitrente beantragt mehr Schwierigkeiten gemacht werden als dem anderen - der mit dem Obmann/Vertreter in der LSV spezieller ist....
Außerdem ist es mit dem Obmännern/Bauernverband/LSV auch so eine Sache mit der Informationspflicht - richtig gut beraten wird man von denen auch nicht, was man nicht selbst weiß und selbst erfragt sagt einem keiner, und man kann leider nur Rechte erfragen die man kennt - objektiv
gut beraten tut z.B. der VdK in sozialversicherungsrechtlichen Dingen.


Was sind 300 € im Monat ? In etwa die Mülltonnengebühr oder einmal Essen gehen mit der Familie. Die Entscheidung über Berufsunfähigskeitsrenten werden nicht in der LSV getroffen, denn die muss man bei privaten Versicherern abschliessen. Wenn bei der Unfallrente geknapst wird ist dies nur gut, für die Beitragszahler.

Neid und die typische Sehnsucht nach Gleichmacherei. wer mehr ist, mehr kann und mehr macht muss auch mehr Geld verdienen. Mir ist kein Bauernehrenämtler bekannt, der sich hierbei ne goldene Nase verdient hat. Wer sich um sein Betrieb kümmert verdient am besten und wer nur nach den anderen schaut was die mehr haben, weis meist nicht was er selber hat.
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Re: Zwangsmitgliedschaft und Datensicherheit

Beitragvon Servus » Mo Jan 08, 2007 18:35

IHC833 hat geschrieben:
Was sind 300 € im Monat ? ....

Neid und die typische Sehnsucht nach Gleichmacherei. wer mehr ist.


Du musst das Geld immer in Relation zur Arbeit sehen ! Wenn man dafür nur einmal im Monat die Hand heben muss - sicher a goldene Nase verdienst dabei ned - des verdienst aber in der LW allgemein nimma - aber die 300 euro sind halt leicht verdiente kohle - so einfach ist des!
Und für die Kohle kannst dir schon a paar Tage an Polen für die Drecksarbeit holen.

Aber erklär mir mal bitte was du unter : "Wer mehr ist" verstehst? -Bist zu mehr ? - Bist du ein "Schwergewicht" :lol: :lol: :lol: hast du zwei Köpfe hahaha :lol:
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Beitragvon woweb » Mo Jan 08, 2007 19:01

[
im übrigen: ich hätte nichts dagegen dass die die das landw. sozialsystem verlassen wollen gerne in die anderen gesetzlichen system wechseln können...wir wünschen eine gute Reise!!!
die anderen gesetzlichen KK sind nicht besser als die LAK aber bisschen teurer.
wäre noch der Renditevergleich zwischen alterskasse und deutscher rentenanstalt...geht ruhig dahin!!![/quote]


Wieso läßt man dann, die gehen wollen nicht gehen, wenn die landwirtschaftliche Sozialversicherung so lukrativ ist?
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Beitragvon Egbert » Mo Jan 08, 2007 19:38

woweb fragt :
Wieso läßt man dann, die gehen wollen nicht gehen, wenn die landwirtschaftliche Sozialversicherung so lukrativ ist?


Bin jetzt ja mal interessiert, welche Antworten auf die gestellte Frage kommen !

Die LSV geht sogar soweit und verklagt die " Konkurrenz " auf Herausgabe deren Mitglieder. So geschehen kürzlich beim Sozialgericht in Stuttgart.
Dort verklagte die LSV die AOK auf die Herausgabe eines Mitglieds der AOK.
Die befangenen Sozialrichter, nebst Beisitzer vom Bauernverband ! sic ! gaben der LSV recht.
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
" Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die "Normalen" gebracht haben. "

George Bernard Shaw
Herzlichen Gruß

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Beitragvon Trakehnerstar » Mo Jan 08, 2007 23:54

man kann hier nicht auf alles eingehen was in den postings alles erwähnt wurde..das würde den Rahmen sprengen.
Nur sovieL
Wenn Nebenerwerbslandwirt angeblich dick Kohle verdienen, dann sei ihnen das gegönnt..in dem geschäftsfeld (passend diesem forum) geht das nur mit fleiß, ausbildung und viel arbeit.
In der Tat bin ich der Meinung, das solche Leistungsträger nicht auch noch denen die ab 16.30 auf dem Sofa liegen die Krankenkassen-beiträge runtersubventionieren sollen! In jedem Land gibt es Leistungsträger, Leute die mehr leisten können und wollen als der Durchschntt. Diese Leute bringen schon genug für die Allgemeinheit in Form von Steuen und Abgaben auf. DDR ist, wenn man diese Leute dazu bringt auch die Füße hochzulegen!
Irgendwer hat oben geschrieben, den größte Teil vom landw. Einkommen bezahlt eh der Steuerzahler...so ein schwachsinn ist kaum zu topen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Zur Organisation der gesetzlichen KKassen: die haben alle ehrenamtliche Vorstände..denke mal im Vergleich zu den AOKs sind die
Vergütungen eher gering.
Mir ist bekannt das in den Vorständen der landw. Sozialversicherung nicht nur der Berufstand vertreten ist, sondern paritätisch Arbeitgeber, Arbeitnehmer (ich wiederhole Angestellte im grünen Bereich) und Leute aus dem Berufsstand. Wie bei allen Kassen werden diese gewählt:
also wer meint man kann sich dort goldene Nasen verdienen..kann sich ja wählen lassen..aber hinterher nicht motzen...äh ich mehr Geld!!!
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Beitragvon Servus » Di Jan 09, 2007 9:26

Trakehnerstar hat geschrieben:man kann hier nicht auf alles eingehen was in den postings alles erwähnt wurde..das würde den Rahmen sprengen.
Nur sovieL
Wenn Nebenerwerbslandwirt angeblich dick Kohle verdienen, dann sei ihnen das gegönnt..in dem geschäftsfeld (passend diesem forum) geht das nur mit fleiß, ausbildung und viel arbeit.
In der Tat bin ich der Meinung, das solche Leistungsträger nicht auch noch denen die ab 16.30 auf dem Sofa liegen die Krankenkassen-beiträge runtersubventionieren sollen! In jedem Land gibt es Leistungsträger, Leute die mehr leisten können und wollen als der Durchschntt. Diese Leute bringen schon genug für die Allgemeinheit in Form von Steuen und Abgaben auf. DDR ist, wenn man diese Leute dazu bringt auch die Füße hochzulegen!
Irgendwer hat oben geschrieben, den größte Teil vom landw. Einkommen bezahlt eh der Steuerzahler...so ein schwachsinn ist kaum zu topen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Zur Organisation der gesetzlichen KKassen: die haben alle ehrenamtliche Vorstände..denke mal im Vergleich zu den AOKs sind die
Vergütungen eher gering.
Mir ist bekannt das in den Vorständen der landw. Sozialversicherung nicht nur der Berufstand vertreten ist, sondern paritätisch Arbeitgeber, Arbeitnehmer (ich wiederhole Angestellte im grünen Bereich) und Leute aus dem Berufsstand. Wie bei allen Kassen werden diese gewählt:
also wer meint man kann sich dort goldene Nasen verdienen..kann sich ja wählen lassen..aber hinterher nicht motzen...äh ich mehr Geld!!!


- naja kommt drauf an was du daheim hast - ackerbau z.b. is größtenteils von subvention abhängig -dazu die ganzen bibs oder wie die heißen für die hörnchentiere die man garnicht mehr haben muss um die kohle zu kriegen usw....- also so ganz unrecht hat shiering garnicht mal mit ihrer aussagen - da muss man schon etwas objektiv denken - is traurig is aber so!

- naja recht schön und gut sicher soll man jemanden der nebenbei noch einen Hof führt nicht bestraft werden keine frage - man soll aber dieses einkommen aber auch heranziehen um beiträge an die LSV abzuführen auch wenn man andeswo bereits kranken und rechtenversichert ist - schließlich kann es nicht sein dass meine eltern die Vollerwerbslandwirte sind - die ganzen alten Rentenempfänger aus der LSV im Dorf mitfinanzieren obwohl deren Kinder den Hof im Nebenerwerb weiterbewirtschaften und sich neben noch als die Leistungsträger aufspielen ... des muss doch sogar dir einleuchten oder?`?
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Beitragvon Komatsu » Di Jan 09, 2007 10:30

In der Landwirtschaft und im Bergbau ( Knappschaft ) werden die Kosten des Strukturwandels vom Bund bezahlt. Das war eine recht interessante politische Geschichte damals. Genau beide Branchen lagen sozialversicherungstechnisch am Arsch. Logisch muss nicht sein, aber politisch durchsetzbar. So wollte die SPD die Probleme im Bergbau geregelt sehen und die CDU bei den Bauern.

Lässt man jetzt Beitragszahler wechseln, so erhöht sich der Bundeszuschuss nicht und der Rest muss dann einfach mehr zahlen. Ist im übrigen auch im Bergbau so. Knappschaft und LKK´s, Alterskasse erhalten pro Mitglied wesentlich mehr Bundeszuschuss als andere Sozialversicherungen.

Wie sähe denn die andere Lösung aus bei einer privaten Versicherung ?

Der Junge würde deutlich weniger zahlen, aber die Alten im Betrieb müssten bei einer privatversicherung derart hohe Beiträge zahlen, daß die Rente kpl. für die Krankenversicherung drauf ginge. Blieben dann nur Zahlungen des betriebs an die Altenteiler.

Es ist eine relativ verfahrene und Scheisssituation, aber ohne die extrem hohen Bundeszuschüsse lief gar nichts mehr.
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Beitragvon Egbert » Di Jan 09, 2007 12:42

@IHC833 Du schreibst u. a.
Es ist eine relativ verfahrene und Scheisssituation, aber ohne die extrem hohen Bundeszuschüsse lief gar nichts mehr.


Die Zuschüsse aus der Steuerkasse zur LSV ( LKK; LAK, LBG u. LPfK ) betrugen im Jahr

2005 : 4, 2 Milliarden Euro und

2006 : 3,6 Milliarden Euro !
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
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