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Zwischenfrucht

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Markus Deere » Sa Nov 28, 2015 18:14

Grenzwächter hat geschrieben:Habe eine Pneumatische Säemaschine auf dem Grubber die Prallteller sind über der Walze (Rohrstab). Wenn es nach dem Grubbern regnet mach ich nix weiter ansonsten wird angewalzt.

Mfg

Ok. Also wird das Saatgut nicht von der Walze angedrückt, sondern von der Erde, die die Rohrstabwalze aufwirft, bedeckt! Wie sind die Aufgängeß

Gruß Markus
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Leo1982 » So Nov 29, 2015 9:24

Machs auch mit dem pneumatischen APV Streuer auf dem Tiefengrubber. Meine Prallteller hab ich hinter einer Doppelstachelwalze hingesetzt. Um das Saatgut ganz leicht mit Erde zu bedecken hab ich eine Reihe Saatstriegel montiert. Aufgang ist nun für meine Zwischenfrucht optimal!
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Markus Deere » So Nov 29, 2015 12:04

Wäre es denn nicht besser, die Prallteller vor der Walze zu montieren, dann würden die Samen gleich angedrückt werden?

Gruß Markus
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Leo1982 » So Nov 29, 2015 17:14

Wenn es aber von der Doppelstachelwalze zu tief vergraben wird dann ist das Saatgut auch für nix... Deshalb hab ich den Saatstriegel montiert. Somit ist der Aufgang sicher gewährleistet.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon HL1937 » So Nov 29, 2015 18:22

Ja und wie wäre es, vorne streuen und hinten nur Striegel? Reicht das aus?
Früher war alles besser.
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Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Leo1982 » So Nov 29, 2015 19:11

HL1937 hat geschrieben:Ja und wie wäre es, vorne streuen und hinten nur Striegel? Reicht das aus?


Wie meinst du das?
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon HL1937 » So Nov 29, 2015 19:17

Leo1982 hat geschrieben:
HL1937 hat geschrieben:Ja und wie wäre es, vorne streuen und hinten nur Striegel? Reicht das aus?


Wie meinst du das?

Der vorige schreibt doch, der schmeißt die Körner hinter die Walze und es reicht wenn der Striegel drüberstreicht.
Oder hab ich da was falsch verstanden?
Festdrücken mit der Walze sei nicht so gut. Bei mir hats voriges Jahr und heuer trotz der Trockenheit auch funktioniert.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Leo1982 » So Nov 29, 2015 20:56

Es kommt halt immer drauf an welche Walze du dran hast. Mit einer Doppelstabwalze oder einer Keilringwalze würd ich das Saatgut auch vor der Walze hinwerfen und keinen Striegel montieren. Aber bei einer Walze dei stark in den Boden eingreift (Doppelstachelwalze) und dazu neigt das Saatgut auf leichteren Böder zu tief zu vergraben ists mir persönlich mit dem Striegel lieber.(Funktioniert bei mir auch einwandfrei!)
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Christian820 » Mo Nov 30, 2015 18:19

wenn wir schon bei der Ausbringtechnik gerade sind: Hat hier eigentlich jmd Erfahrung mit dem Leitblech von Lehner für den Schneckenkornstreuer ? Ohne Leitblech war der Aufgang nicht wirklich zufriedend stellend. Hab den Schneckenkornstreuer auf n Mulchgrubber drauf, dieser streut oder ( soll) vor die Walze dann streuen richitg das wahre ist das auch nicht.

Hab dies Jahr mit Tiefenlockerer + Drillmaschine. Das war astrein.

Kleines Bild von der Kombination und ZF

Bild

Bild
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon MF 5465 » Di Dez 08, 2015 21:45

@Todde:
Wie sieht dein Direktsaatweizen nach der Herbstzwischenfrucht aus?

-

Ich habe unsere Zwischenfucht diese Woche nochmal begutachtet und gemerkt, dass sie die letzte Zeit noch ganz schön zugelegt hat. Wenn ich sie überwintern lasse, bin ich gespannt wie viel Stickstoff ich für den Mais anrechne. Bei Winterfurche sind es immer 120-160kg Nmin im März. So habe ich die hohen Kosten der Mischung auch "monetär" rechtfertigen können.
received_1259675984066428.jpeg
Alexklee/Weidelgras-Gemenge

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Raider » Fr Dez 11, 2015 8:44

MF 5465 hat geschrieben:@Todde:
Wie sieht dein Direktsaatweizen nach der Herbstzwischenfrucht aus?

-

Ich habe unsere Zwischenfucht diese Woche nochmal begutachtet und gemerkt, dass sie die letzte Zeit noch ganz schön zugelegt hat. Wenn ich sie überwintern lasse, bin ich gespannt wie viel Stickstoff ich für den Mais anrechne. Bei Winterfurche sind es immer 120-160kg Nmin im März. So habe ich die hohen Kosten der Mischung auch "monetär" rechtfertigen können.
received_1259675984066428.jpeg

:prost:
Sepp


Die Anrechnung der ZF bereitet mir auch immer Kopfschmerzen. komme ich mit einer Nmin untersuchung hin?
Raider
 
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon MF 5465 » Fr Dez 11, 2015 22:04

Eine Nmin-Untersuchung bringt nur in wenigen Fällen Aufschluss..
Es wird ja ein bestimmter Teil einer ZF für die Folgefrucht nachgeliefert, der Rest kommt in den Dauerhumuszyklus, vereinfacht ausgedrückt...
Ist nun der Großteil schon im Herbst oder über Winter mineralisiert, wie bei einer Winterfurche, dann kann man mit dem Nmin-Gehalt gut hantieren.
Aber sonst hängt es von vielen Dingen ab:
- Art der ZF: überwinternd, abfrierend, welcher Leguminosenanteil, wie viel Aufwuchs bei welcher N-Düngung und wie lange konnte sie wachsen; Wurde sie gemulcht, und wie hoch ist der Anteil von verholztem Material
- Art und Zeitpunkt der Bodenbearbeitung: Je früher und je stärker der Eingriff, desto mehr mineralisierten Stickstoff hast du zur Untersuchung im März
- Klima und Standort: Niederschlagsmenge (Verlagerung), Temperatur über Winter und Bodenart, sowie eventuelle Erosionsgefährdung

Das alles spielt in einen Topf: Wie viel N-Potential hat die ZF, wie viel wird wie schnell mineralisiert, was geht insgesamt verloren (durch Verlagerung, Auswaschung oder auch Humusbildung)?
Man kann über die Düngung das also erst im Frühjahr entscheiden. Eine Nmin-Untersuchung halte ich nur bei einer Winterfurche oder einer verbleibenden abfrierenden Zwischenfrucht für aussagekräftig.
Unter dieser überwinternden Zwischenfrucht erwarte ich nach einem warmen Winter vielleicht 45kgN, in einem kalten 15-30. Verlagerung haben wir so gut wie keine.
Das kommt zustande, weil bei der Trockenheit nicht der ganze Stickstoff, den die Pflanzen zur Verfügung haben, aufgenommen wurde. Im warmen Winter käme noch etwas von der mineralisierung des Strohs der Gerste und vielleicht etwas Alexklee dazu..
Dann habe ich aber noch keinen Stickstoff des Grases berücksichtigt. Die Bodenbearbeitung lässt dann die Mineralisierung beginnen. Also schätze ich, dass mir über die Vegetation nochmal 40-50kgN nachgeliefert werden. Für den Dauerhumusaufbau bringt mir diese ZF fast nichts..
Bei einer UFD von 1-1,5dt DAP und 30m³ Gülle kann ich im besten Fall auf eine zusätzliche mineralische Düngung verzichten. Unser Äcker liefern ca. 20-30kgN nach.

:prost:
Sepp
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon heico » Fr Dez 11, 2015 22:25

Vorausgesetzt der Boden ist nicht zu leicht, kommt das so hin. Eine Minieralisierung von Stroh im Winter würde sicher kein N freisetzen. Ich gehe davon aus dass da sogar N gebraucht wird.
Der Mais hat erfahrungsgemäß Zeit genug, alles was mineralisiert wird, auch aufzunehmen. Wobei sich das zwischen Süd und Nord durch andere Wärmesummen noch unterschiedlich verhält. Im Norden kommt die Mineralisierung vielleicht 4 Wochen später!?
Dauerhumus über ZF aufzubauen sehe ich ebenfalls nicht. Es ist der sog. Nährhumus oder Bodengare die erzeugt wird.
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Raider » Sa Dez 12, 2015 15:57

MF 5465 hat geschrieben:Eine Nmin-Untersuchung bringt nur in wenigen Fällen Aufschluss..
Es wird ja ein bestimmter Teil einer ZF für die Folgefrucht nachgeliefert, der Rest kommt in den Dauerhumuszyklus, vereinfacht ausgedrückt...
Ist nun der Großteil schon im Herbst oder über Winter mineralisiert, wie bei einer Winterfurche, dann kann man mit dem Nmin-Gehalt gut hantieren.
Aber sonst hängt es von vielen Dingen ab:
- Art der ZF: überwinternd, abfrierend, welcher Leguminosenanteil, wie viel Aufwuchs bei welcher N-Düngung und wie lange konnte sie wachsen; Wurde sie gemulcht, und wie hoch ist der Anteil von verholztem Material
- Art und Zeitpunkt der Bodenbearbeitung: Je früher und je stärker der Eingriff, desto mehr mineralisierten Stickstoff hast du zur Untersuchung im März
- Klima und Standort: Niederschlagsmenge (Verlagerung), Temperatur über Winter und Bodenart, sowie eventuelle Erosionsgefährdung

Das alles spielt in einen Topf: Wie viel N-Potential hat die ZF, wie viel wird wie schnell mineralisiert, was geht insgesamt verloren (durch Verlagerung, Auswaschung oder auch Humusbildung)?
Man kann über die Düngung das also erst im Frühjahr entscheiden. Eine Nmin-Untersuchung halte ich nur bei einer Winterfurche oder einer verbleibenden abfrierenden Zwischenfrucht für aussagekräftig.
Unter dieser überwinternden Zwischenfrucht erwarte ich nach einem warmen Winter vielleicht 45kgN, in einem kalten 15-30. Verlagerung haben wir so gut wie keine.
Das kommt zustande, weil bei der Trockenheit nicht der ganze Stickstoff, den die Pflanzen zur Verfügung haben, aufgenommen wurde. Im warmen Winter käme noch etwas von der mineralisierung des Strohs der Gerste und vielleicht etwas Alexklee dazu..
Dann habe ich aber noch keinen Stickstoff des Grases berücksichtigt. Die Bodenbearbeitung lässt dann die Mineralisierung beginnen. Also schätze ich, dass mir über die Vegetation nochmal 40-50kgN nachgeliefert werden. Für den Dauerhumusaufbau bringt mir diese ZF fast nichts..
Bei einer UFD von 1-1,5dt DAP und 30m³ Gülle kann ich im besten Fall auf eine zusätzliche mineralische Düngung verzichten. Unser Äcker liefern ca. 20-30kgN nach.

:prost:
Sepp


Schön zusammengefasst. Aber weiter komme ich damit auch nicht... ;-)

Meine Bedingungen:
- 30-50 Böden
- 5-jährige FF mit Raps-WW-Mais-WW-WG
- außer zu WW erfolgt immer eine organische Düngung (R-Gülle bzw. Gärrest)
- ZF vor Mais
- ZF = DSV TerraLife N-Fixx
- pfluglos angebaut; 15-20 m³ Gärrest
- Maisanbau erfolgt ebenfalls pfluglos
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Re: Zwischenfrucht

Beitragvon Todde » Mo Dez 14, 2015 8:24

MF 5465 hat geschrieben:@Todde:
Wie sieht dein Direktsaatweizen nach der Herbstzwischenfrucht aus?


Endlich... ging mal das Handy am PC :roll:
Bilder sind von letzter Woche.

Links Borega, rechts Pionier
Man sieht einen leichten Unterschied.

Bild

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