Auch bei uns in BB merkt man das Bewegung im Markt ist.
Wir haben mittlerweile einen Agrarkonzérn der Land kauft ohne Ende.Sicher ist nur das das Kapital von aussenstehenden kommt die ihr Geld in Land etc. investieren und den kleinen Betrieben mit ihren hohen Pachtpreisen das Leben schwer macht.
Auch bei uns gibt es Verpächter die sich von Unsummen Pacht blenden lassen.
Wir werden sehen wie es ausgeht, ich wünsche allen Verpächtern die jetzt raffgierig sind, das sie die gerechte Quittung dafür bekommen, sei es in Form von ausbleibenden Pachtzahlungen, bis hin zu toten Boden auf Grund von Monokultur mit Mais für die BGAs.
Bei uns sind in den letzten 5 Jahren im Umkreis von 20km 7 BGAs entstanden, und das in der Steppe Brandenburgs.
Schön zu sehen ist jedoch die Vorsicht der alten Generation, die ihr Land noch selber bestellt hat und von den Eltern geerbt hat und mit Schweiß jeden Tag im Dreck gestanden hat, die Generation die den Boden zu schätzen weiss.
Aus dieser Generation sind noch Pachtverträge abzuschließen, für ein moderaten Pachtzins, weil sie wissen das diese Blase irgenwann platzen muss und lieber an Landwirte verpachten die ihren Boden in einer landwirtschaftlich üblichen Fruchtfolge usw bewirtschaften.
Gar nicht auszudenken wenn diese "alte" Generation mal nicht mehr ist und die Erben die wenig mit Landwirtschaft zu tun haben sich blenden lassen von hohen Pachtzinsen.
Auch hört man schon von Fällen wo der hohe vereinbarte Pachtzins nicht gezahlt werden kann und dadurch Pachtverträge platzen.
Wir haben nicht viel Eigentum, jedoch steht für mich fest, das ich niemals das Land meiner Großeltern und Eltern an irgendwelche Strohmänner und Spekulanten verpachten werde.
Getreu dem Spruch "Bauernland in Bauernhand".
Damit zerstört man ein Stück Kulturgut was man von seinen Generationen geerbt hat.

