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1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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655 Beiträge • Seite 28 von 44 • 1 ... 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31 ... 44
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon xyxy » Mo Dez 21, 2009 12:41

schakschirak hat geschrieben:
frankenvieh hat geschrieben:Schaut euch die grafik mal an, dann seht ihr wer übrig bleibt

Hab eben nach Ansicht der Grafik meinen Viehhändler telefonisch verständigt. Kühe verkaufen. :D

Umstellen auf Ochsenhaltung?
Einen Ochsen der Quote kauft und eine Zweiten für die Fläche?
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Hill Rake » Mo Dez 21, 2009 14:17

schimmel hat geschrieben:...- zur Bewusstseinserweiterung, weißte?


Ja, das versteh ich schon, aber es sagt nichts aus - was der Betriebsführer/familie dafür leisten muss, bzw. aufgeben muss.
Landwirtschaft muss lebbar sein, und zwar vom Betreiber - nicht vom Statisten vom Amt.

Alle Landwirtschaftlichen Betriebe, egal ob gewinnbringend oder verlustführend stehen physisch wie psychisch am Anschlag. Natürlich kann ich meine "Nächte" im Stall oder im Büro verbringen, den meisten Ehefrauen ist das eh egal - nachhaltig ist das ganze nicht. Ein ´Leben lang seinen Betrieb zu optimieren..
Und wenn solche Studien noch hervorbringen, dass der "beste" immer noch gewinnbringend agieren kann, ist sowieso alles für die Katz. Damit rechtfertigt man noch die "Preismache" und die Kartellbildung des LEH und der Discountmärkte.
Landwirtschaft ist kein Spitzensport, wo dieser Part heute gelandet ist - ist weder nachahmungswert noch sinnvoll.

Landwirtschaft ist der Umgang mit Lebewesen und Lebensvorgängen. Beides kann man nur bedingt optimieren, ohne das es bedenklich wird.
Sowie menschliche AK. nicht nur ein Kostenfaktor ist , sondern im sozialen Gefüge ein Zahnrad ist, so ist verantwortungsvoller Umgang mit grundlegenden Sachen wichtiger.

Hat die Industrie durch Management, Kostenrechnung und Produktanalyse die Welt errettet?

Ich sage NEIN. Sie hat die soziale Schere geschaffen, Arm und Reich unwiederkehrlich zementiert, und ist in Niedriglohnländer gezogen, nützt fehlende Sozialstandarts aus, und hat durch Ihren Wechselkurs von Boom und Flaute - den Staat mit in den Ruin getrieben...

...aber darauf setzt die ganze Welt :prost:
...und der Spieler schmähte: Als ich meine Ehrlichkeit verspielt hatte, fing ich an zu gewinnen.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon kimba1809 » Mo Dez 21, 2009 14:33

Hallo

hier wird ständig darüber gestritten wie groß ein Milchviehbetrieb sein muß/soll. Das paßt aber gar nicht zum eigentlichen Thema des Foren-Eröffners. Denn ich denke auch Nichtmilchviehbetriebe kennen die finanzelle Problematik zum 1. Juli eines Jahres.

Ackerbaubetriebe zum Beispiel bekommen nicht gleichmäßig Geld sondern je nach Betriebsausrichtung einmal im Spätsommer (Ernte), einmal im Winter (Beihilfe, Z-Rüben) und einmal im Frühjahr (Lagerverkauf Getreide, 2. Rate Z.-Rüben). Viehbetrieb haben hier reglermäßigeren Geldfluß beim Michgeld bzw. beim Schlachtviehverkauf.
Aussagen das Betriebe die am 1.Juli kein Geld auf dem Konto haben sind unwirtschaftlich zeugt meiner Meinung nach von schlechten Wissen über Buchführung. Hier ist der Kontostand über einen längern Zeitraum zu betrachten, so ist es manchmal sinnvoll auf einem Kredit-Konto eine Sondertilung zu machen, auch wenn dann im laufe eines Jahres das Girokonto ins Minus rückt. Vergleichen kann man dann die gesparten Zinsen (bis Laufzeitende) mit den kurzfristigen anfallenden Zinsen.

So nun möchte einmal die Meinung der Milchviehbetriebe hören. :prost:
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Paule1 » Mo Dez 21, 2009 15:56

Wisst ihr für welches Volkes Niedergang dieses steht???

Eine rigorose Industrialisierung führt zur Vernachlässigung der Landwirtschaft. Der Schuldenberg steigt; ohne Rücksicht auf Verluste werden Lebensmittel exportiert.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Paule1 » Mo Dez 21, 2009 16:11

Auch Deutschland wird diesen Weg gehen müssen und hat es vielleicht nicht anders verdient

denn wenn ein Volk seine Bäuerliche Landwirtschaft Preis gibt, hat es aufgehört ein blühendes Land zu sein, wir sehen und erleben diese Hautnah.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Mr.T. » Mo Dez 21, 2009 17:25

Größere Gewinne wird in Zukunft NUR der einfahren, der den ständig steigenden Pachtpreisen aus dem Weg gehen kann. Die ist die Kuhzahl imho nicht mehr der entscheidende Faktor. Was nützt es zuerst viel Geld in einen größeren Stall + Drumherum zu investieren um dann für 800 euro/ha pachten zu dürfen ? Die Flächenprämien sollen ohnehin auf 300 euro/ha abgeschmolzen werden. Zudem können Pachtflächen sehr schnell wieder weg sein, Neupachtflächen bekommste bei uns wenn überhaupt nur noch gegen Höchstgebot. Weitere Biogasanlagen sind auch noch geplant, was die Pachtpreise weiter treiben dürfte.
Bei Flächenkauf ist die Verzinsung derzeit nicht besonders, aber man sollte auch die Wertsteigerung berücksichtigen. Ich sollte eigentlich Geld in einen neuen, größeren Stall investieren, wenn ich längerfrisitg weiterwirtschaften möchte. Ich ziehe es aber vor, statt der Kuhzahl die Eigenfläche zu erweitern.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon euro » Mo Dez 21, 2009 20:16

schimmel hat geschrieben:Flächen sind in unserer Gegend nicht unbedingt das Problem, die werden ja immer noch für die unrentable Jungviehaufzucht genutzt. Eigentlich bräuchte man sie für die Futtergrundlage der Kühe nicht, nur für die Flächenbilanz, und das wird sich langfristig auch ändern, durch den Export der N und P Komponenten, denke ich.
Die Ackerbauern haben die Gülleverwertung der Viehalter noch nicht richtig für sich entdeckt, hat man das Gefühl.

Reini



Naja, denk mal du hast die Preise für Gülletransport über gewisse Strecken irgendwie nicht intus.
Wenn du mal von 35 m3/ha ausgehst dürften das dann mindestens 400€ sein und ausgebracht ist sie damit noch nicht, kenn Holländer die zahlen über 20€/m3 nur für die Entsorgung.
Das relativiert dann wieder gewisse Pachtpreise.
Kenne mehr als einen Biogasler der behauptet " würde ich doch nur von der ganzen Gülle nix wissen, Mineraldünger ist doch so einfach" :wink:
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon xyxy » Di Dez 22, 2009 9:14

Das Thema Gülle (Lagerung/Transport/Ausbringung/Verwertung) ist in den letzten Jahren bei der Stallbau- und Biogaseuphorie so ziemlich auf der Strecke geblieben, aber das holt uns langsam ein.
Die Mengen, die in Deutschland die nächsten Jahre durch die Gegend gekarrt werden müssen halten den Herstellern von Güllebombern die Bücher voll und die Preise für Gülletechnik astronomisch hoch.
Ein LU vor wenigen Tagen: Angebot Tridem mit pipapo Richtung 200k ohne Zugfahrzeug!
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon hans g » Do Dez 24, 2009 11:58

frankenvieh hat geschrieben:Mit 80 Jahren noch im Besitz seiner körperlichen und geistigen Kräfte zu sein, dabei im familiären Umfeld leben zu können ohne sich groß Gedanken machen zu müssen von was man lebt.

.....traf so ungefähr auf meinen oppa zu---und als zeitvertreib hatte er dann testamente am laufenden bande produziert.....
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon euro » Do Dez 24, 2009 13:42

hans g hat geschrieben:.....traf so ungefähr auf meinen oppa zu---und als zeitvertreib hatte er dann testamente am laufenden bande produziert.....


Das kann dir nicht passieren Hansi, du hast schliesslich Landtreff um deine literarische Produktion abzusetzen :mrgreen:
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon hans g » Do Dez 24, 2009 14:17

euro hat geschrieben:Das kann dir nicht passieren Hansi, du hast schliesslich Landtreff um deine literarische Produktion abzusetzen :mrgreen:

.....es fliesst einfach so heraus :D
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon hans g » Do Dez 24, 2009 15:03

schimmel hat geschrieben:Erfolgreich sein ist also eine individuelle persönliche Sache? Ergo kann jeder machen was er will und muss sich nicht nach äußeren Einflüssen und Vorgaben richten...Ergo ist es doch egal, ob sich jemand mit 1000 Kühen abmühen will oder von 10 Kühen leben möchte...Ergo lasst uns doch alle machen was wir wollen...Also Frohes Fest...

erfolgreich sein,heisst ZUFRIEDENHEIT :!:
FROHES FEST UND VIELE GESCHENKE
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Piet » Fr Dez 25, 2009 16:52

.....es fliesst einfach so heraus :D[/quote]

AUSFLUSS :?:
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon hjshjs » Sa Dez 26, 2009 11:50

Ich , hab seit 1 Jahr verpachtet. Ist schon scheiße ,wenn alle Kollegen sagen: du hast es richtig gemacht.
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Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon steel » Sa Dez 26, 2009 19:53

schimmel hat geschrieben:Zufriedenheit = Erfolgreich
Unzufriedenheit = Erfolglos


....das stellt mal in der nächsten Versammlung in den Raum.... fragt mal wer von den Anwesenden unzufrieden ist :mrgreen: und dann sagt ihnen, dass nur der Erfolglose unzufrieden sei...mal sehen, was dann als Echo kommt... :prost:

Reini

Wenn nun ein Unzufriedener ( erfolgos ? ) Aktiver aufhört, seine 30 ha Eigentum für a 700 euro verpachtet sind das im Jahr ca. 21 000 euro nur Pachteinnahmenn ! Wenn er nun mit diesen Pachteinnahmen + Verzinsung aus restlichem Betriebsinventar ohne Arbeit im Jahr auf 25 000 Euro Einnahmen kommt und damit mehr als zufrieden ist, ist er dann erfolgreich oder erfolglos ?

Ich , hab seit 1 Jahr verpachtet. Ist schon scheiße ,wenn alle Kollegen sagen: du hast es richtig gemacht.

Das werden dir nur die Ehrlichen sagen, die eine Vollkostenrechnung beherrschen.
Die anderen lügern sich ihre die Taschen voll. Oder sie merkens wirklich nicht, was noch schlimmer wäre.
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