Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 5:01

1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
655 Beiträge • Seite 40 von 44 • 1 ... 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44
  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Paule1 » Do Mai 27, 2021 13:07

Bio-Öko oder wie das sich auch schimpfen mag geht auch nur wenn man selbst Vermarket, allerdings muß man das mit den Arbeitskräfen im Griff haben, denn diese wird das Problem der Zukunft sein.

Wenige wissen es von ihren Eltern noch als die Betriebe viele "Einhalten" sprich Knechte und Mäde hatten ,da war das Geld bei "Großen Bauern" oft sehr knapp.

Die damals Großen Gutsbetrieb mit 100 kühen konnten ihre "Schweizer" nicht mehr bezahlen, die haten eine gut Lobby wurden unbezahlbar und dan Überflüßig .

Dann kam die Landtechnik als diese Einzug gehalten hatte, waren die vielen Arbeitskräfte nicht mehr nötig. :idea: doch das Spiel wiederholt sich, die Technik ist da, doch die Betrieb wachsen in Größen wo es ohne Fremd AK Saison AK nicht mehr geht, wenn der Mindestlohn weiter angehoben wird beginnt das Spiel von vorne :idea:

Wer nicht mehr zahlen kann ist dann Pleite :klug: Doch jeder muß für sich entscheiden, sind ja alles Unternehmer kein Unterlasser wie immer gesagt wird. :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
Paule1
 
Beiträge: 14079
Registriert: Sa Dez 10, 2005 13:35
Wohnort: Franken 444 ü/NN in Bayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Teddy Bär » Do Mai 27, 2021 13:23

Meine Liquiditätsplanung ist recht einfach und ich fahre seit jeher sehr gut damit.
Die Ausgaben dürfen nicht höher sein als die Einnahmen. So einfach ist das :D Ausnahmen sind Investitionen in Gebäude oder Land, da finanziere ich auch. Dazu ein finanzielles Polster Bargeld auf dem Konto von mindestens einem halben Jahresumsatz, besser mehr. Das hat bei mir bisher immer gereicht.
Maschinen und auch Schlepper finanzierte ich nicht. Habe ich kein Geld dafür dann kaufe ich auch nichts. Oder eben Gebraucht.
Benutzeravatar
Teddy Bär
 
Beiträge: 3037
Registriert: So Jan 10, 2010 13:21
Wohnort: Eifel
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon 210ponys » Do Mai 27, 2021 13:30

@ Teddy Bär

sehr vernünftig denk keine großen Verbindlichkeiten zu haben ist in dieser zeit schon was wert!
210ponys
 
Beiträge: 7710
Registriert: Sa Dez 31, 2016 23:23
Wohnort: Bw
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Teddy Bär » Do Mai 27, 2021 13:44

Ich habe Verbindlichkeiten, nicht mal so wenig. Wobei das jeder anders sieht.
Aber nur für Gebäude und mein Haus ist auch noch nicht ganz abbezahlt. Aber alles in einem überschaubaren Rahmen. Würde ich mein Vieh und meine Maschinen verkaufen, dann wäre ich schuldenfrei. Das Land, die Gebäude und das Haus wären dann immer noch genug als Altersvorsorge. Aber ich will schon noch ein paar Jahre arbeiten.
Benutzeravatar
Teddy Bär
 
Beiträge: 3037
Registriert: So Jan 10, 2010 13:21
Wohnort: Eifel
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon 210ponys » Do Mai 27, 2021 13:55

ist immer gut wenn ein Gegenwert da ist der bei Verlust verschmerzbar wäre, aber ohne groß was an der Backe zu haben schläft man besser.
210ponys
 
Beiträge: 7710
Registriert: Sa Dez 31, 2016 23:23
Wohnort: Bw
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon DWEWT » Do Mai 27, 2021 16:19

Teddy Bär hat geschrieben: Dazu ein finanzielles Polster Bargeld auf dem Konto von mindestens einem halben Jahresumsatz, besser mehr. Das hat bei mir bisher immer gereicht.


Es kommt natürlich immer darauf an, wie regelmäßig und in kurzen Abständen Einnahmen getätigt werden und welches Ausgabenrisiko ein Betrieb fährt. Die Hälfte des Jahesumsatzes auf dem Tagesgeldkonto zu verwahren, halte ich allerdings für keine gute Idee!
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Englberger » Do Mai 27, 2021 18:03

DWEWT hat geschrieben: Die Hälfte des Jahesumsatzes auf dem Tagesgeldkonto zu verwahren, halte ich allerdings für keine gute Idee!

Hallo,
wir halten das auch so mit ausreichend schnell verfügbaren reserven. Könnte ja mal ein Schnäppchen an Land/ Schlepper reinschneien wo man schnell sein muss.
Gruss Christian
Englberger
 
Beiträge: 5283
Registriert: Fr Mai 09, 2008 13:29
Wohnort: Zentralfrankreich nähe Montlucon
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon DWEWT » Do Mai 27, 2021 18:36

Englberger hat geschrieben:Hallo,
wir halten das auch so mit ausreichend schnell verfügbaren reserven. Könnte ja mal ein Schnäppchen an Land/ Schlepper reinschneien wo man schnell sein muss.
Gruss Christian


Moin,
ja da hast du schon recht. Allerdings hilft da auch immer ein sehr guter Kontakt zur Bank. Bei mir wird alles an verfügbarem Kapital in Fläche investiert. Schnäppchen gibt es da leider nicht mehr. Bei Arrondierungskäufen sind mittlerweile plus 30% die Regel. Technik gibt es in meinem Betrieb eh nicht viel. Die meiste Außenarbeit erledigt der LU bzw. ein Kollege macht für mich den Ackerbau. Ausgaben sind also gut kalkulierbar.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon rundumadum » Do Mai 27, 2021 21:06

DWEWT hat geschrieben:
Teddy Bär hat geschrieben: Dazu ein finanzielles Polster Bargeld auf dem Konto von mindestens einem halben Jahresumsatz, besser mehr. Das hat bei mir bisher immer gereicht.


Es kommt natürlich immer darauf an, wie regelmäßig und in kurzen Abständen Einnahmen getätigt werden und welches Ausgabenrisiko ein Betrieb fährt. Die Hälfte des Jahesumsatzes auf dem Tagesgeldkonto zu verwahren, halte ich allerdings für keine gute Idee!



Naja, je nach "Veredelungsgrad" im Betrieb sind 50% Umsatz schonmal ambitioniert...

Aber der gute alte Spruch eine Ernte auf der Bank, eine im Lager und eine auf dem Feld passt wohl immer...
rundumadum
 
Beiträge: 743
Registriert: Mo Jan 24, 2011 22:55
Wohnort: OBB
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon langer711 » Do Mai 27, 2021 22:54

Also für ne Flasche Bier, ne Mantaplatte und ne Schachtel Kippen reicht es meistens noch...

Der Lange
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
langer711
 
Beiträge: 7265
Registriert: Di Aug 23, 2005 15:01
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Teddy Bär » Fr Mai 28, 2021 7:31

rundumadum hat geschrieben:Naja, je nach "Veredelungsgrad" im Betrieb sind 50% Umsatz schonmal ambitioniert...

Aber der gute alte Spruch eine Ernte auf der Bank, eine im Lager und eine auf dem Feld passt wohl immer...

Da hast du natürlich recht, es ist ja auch so dass je höher der Veredelungsgrad, desto höher die Kosten. Normalerweise.
Man weiss nie was das Jahr einem so bringt.
Ein Bekannter hat mir mal gesagt, wenn er einmal im Jahr bei jedem seiner Konten aus dem Minus kommt, dann wäre er zufrieden :D
Benutzeravatar
Teddy Bär
 
Beiträge: 3037
Registriert: So Jan 10, 2010 13:21
Wohnort: Eifel
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon Englberger » Fr Mai 28, 2021 8:46

DWEWT hat geschrieben: Bei mir wird alles an verfügbarem Kapital in Fläche investiert. Schnäppchen gibt es da leider nicht mehr. Bei Arrondierungskäufen sind mittlerweile plus 30% die Regel. Technik gibt es in meinem Betrieb eh nicht viel. Die meiste Außenarbeit erledigt der LU bzw. ein Kollege macht für mich den Ackerbau. Ausgaben sind also gut kalkulierbar.

Hallo,
das ist ja ne Strategie wie aus dem Lehrbuch. Wenn dann noch jemand aus der nächsten Generation diese Leidenschaft (Landwirtschaft) teilt, ist alles perfekt.
Gruss Christian
Englberger
 
Beiträge: 5283
Registriert: Fr Mai 09, 2008 13:29
Wohnort: Zentralfrankreich nähe Montlucon
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon julius » Fr Mai 28, 2021 8:52

Ich seh das anders und würde nicht das gesamte Vermögen in immobile Güter stecken, also Häuser und Grundstücke.
Keiner weiss was kommt.
So ein Aktiendepot kann ich überall auf der Welt verkaufen und zu Geld machen. Und wenn man in der Zukunft auswandern müßte kann man das problemlos auf eine ausländische Bank verschieben dann ist man unabhängig und der deutsche Staat hätte dann weniger einen Zugriff auf dieses Eigentum, zumindest nicht so einfach. Denn man weis nie was in der Zukunft kommt.

Oder wie ich mal geschrieben habe : es werden um uns herum reihenweise Atomkraftwerke gebaut oder sind geplant.
Laßt da mal einen kleinen Unfall passieren und ihr liegt ihm Radius. Dann sind eure Flächen und Wohnhaus die nächsten 1000 Jahre Sperrgebiet oder noch schlimmer hochgiftiger Sondermüll.
Und kommt es wirklich zu den Vermöegenssteuern und Vermögensabgaben wie die Grünen, SPD und Linken ab Herbst fordern sind lauter Immobilie Werte die säuberlich im Grundbuch eingetragen und festgehalten sind auch nicht das gelbe vom EI worauf der Staat als erstes zugreifen wird weil das hier am einfachsten ist, die Werte liegen quasi auf dem Präsentierteller für die Politik bereit.
julius
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon bauer hans » Fr Mai 28, 2021 9:05

Englberger hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben: Bei mir wird alles an verfügbarem Kapital in Fläche investiert. Schnäppchen gibt es da leider nicht mehr. Bei Arrondierungskäufen sind mittlerweile plus 30% die Regel. Technik gibt es in meinem Betrieb eh nicht viel. Die meiste Außenarbeit erledigt der LU bzw. ein Kollege macht für mich den Ackerbau. Ausgaben sind also gut kalkulierbar.

Hallo,
das ist ja ne Strategie wie aus dem Lehrbuch. Wenn dann noch jemand aus der nächsten Generation diese Leidenschaft (Landwirtschaft) teilt, ist alles perfekt.
Gruss Christian

rendite haste aber nicht.
fläche für 1000€ zu pachten,wäre günstiger.
ich investier in aktien.
wir schaffen uns :mrgreen:
bauer hans
 
Beiträge: 8059
Registriert: Mo Apr 27, 2015 7:57
Wohnort: OWL
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1. Juli--wer hat noch Geld auf dem Konto??

Beitragvon julius » Fr Mai 28, 2021 9:10

bauer hans hat geschrieben:rendite haste aber nicht,fläche für 1000€ zu pachten,wäre günstiger.
ich investier in aktien.

und steuerlich nicht vergessen.
Die Pachteinnahme bei verpachtung oder Pachtersparnis bei selberbewirtschaftung versteuert man bei Grundstücke immer mit dem persönlichen Steuersatz und der ist höher.
Auf Aktiengewinne und Dividende zahlt man nur die günstigere Abgeltungssteuer mit 25 % auf die Erträge und Gewinne.
Das macht dann schon was aus über die jahre.
julius
 
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
655 Beiträge • Seite 40 von 44 • 1 ... 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], flash

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki