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Abschaffung der Pauschalierung

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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117 Beiträge • Seite 4 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon marius » Fr Dez 18, 2020 14:07

Schon bemerkenswert, da ist Deutschland der größte Zahlmeister in der EU der diesen Laden alleine zusammenhält und noch nahezu alle eingewanderten Flüchtlinge freiwillig auf seine Kosten aufnimmt.
Als Dank läßt sich Deutschland von der EU permanent auf der Nase rumtanzen mit immer neuen Forderungen.
Es geht ja nicht nur um die jüngsten Vorgaben bei der Düngeverordnung und Pauschalierung, da kommen doch tausende andere EU Gesetze zu den nationalen Gesetzen hinzu, mit weiterten Einschränkungen.

Wenn ich mir den Bundestag, Berater und Umfeld mit ihren tausenden Arbeitsstellen so ansehe, + die Länderpolitik, muss ich mich fragen warum können wir die paar Gesetze im eigenen Land nicht selber beschliessen, sondern übernehmen alles von der EU ?
Lächerlich.
Wobei man leider sagen muss, die deutschen Politiker gehören zu den schlimmsten in der EU, was Klima, green Deals und Weltrettung angeht.

Man sieht doch von welchen Versagern wir regiert werden. Kaum zu glauben das die einst einen Eid auf ihr Volk geschworen haben.
Wobei die dt. Politiker von der EU profitieren, manch Politiker hat in Brüssel hochbezahlte Jobs + Pensionen ergattert, natürlich finanziert vom Steuerzahler.
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon CarpeDiem » Fr Dez 18, 2020 15:09

@marius,
trotzt deiner oft richtigen und zutreffenden Kommentare, scheinst du recht wenig Ahnung zu haben, wo deutsche Vorgehensweisen auf vielen Sachgebieten international nur Kopfschütteln hervorrufen. Nimm nur das Steuerrecht, ausser Austria, Lux und BRD hat niemand ein ausgeprägtes Ertragssteuerrecht. Dort erfolgt das Aufkommen über Sozialabgaben, Kommunalbeiträge und Verbrauchssteuern. Massgeblichkeit der Handels- für die Steuerbilanz = Gelächter. Betriebsrenten klassisch finanziert über bilanzielle Rückstellungen, steuerwirksamkeit mit einem Federstrich = totales Erstaunen! Die Liste könnte man beliebig fortsetzen, nun rate mal wer sich anpassen muss?
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon T5060 » Fr Dez 18, 2020 17:08

Der Marius hat das mit den Negativzinsen und der Inflation noch nicht verstanden.
Das gab es bislang in der jüngeren Weltgeschichte noch nirgends.
Der deutschen Sparer hat mit seinem Geld und Versicherungsvermögen bereits einen gigantischen Lastenausgleich gezahlt.
Am Ende haben diese Leute 60 - 70 % ihres Geldes / Kaufkraft verloren.

Im Umkehrschluß sind Aktien, Edelmetalle und Immobilien ( werthaltige ) um den gleichen Prozentsatz gestiegen.

Der Staat hat sich aber damit die Möglichkeit verbaut über einen "Lastenausgleich" oder Abzug auf Sachwerte, Aktien + Co. Geld reinzuholen.
Sobald der nur einen Milimeter in diese Richtung zuckt, fliesst soviel Geld aus dem Euroraum ab, das alles zusammenbricht.

Also kann der Staat gar nicht anders als das langsame Abschmelzen vorzunehmen. Somit zahlt der Staat nie seine überzogenen Schulden selbst.
Sondern er streicht sie einfach. Und genau deshalb gehören Schulden in jedes Depot, für alle die das ertragsbringend verwenden.
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon Englberger » Fr Dez 18, 2020 19:13

CarpeDiem hat geschrieben:Nimm nur das Steuerrecht, ausser Austria, Lux und BRD hat niemand ein ausgeprägtes Ertragssteuerrecht. Dort erfolgt das Aufkommen über Sozialabgaben, Kommunalbeiträge und Verbrauchssteuern.

Hallo,
zumindest unser Chef Macron steuert da grad kräftig um. Tax d habitation abgeschafft und dafür andere Lasten erhöht. Ist gerechter.

T5060 hat geschrieben:Der Staat hat sich aber damit die Möglichkeit verbaut über einen "Lastenausgleich" oder Abzug auf Sachwerte, Aktien + Co. Geld reinzuholen.
Sobald der nur einen Milimeter in diese Richtung zuckt, fliesst soviel Geld aus dem Euroraum ab, das alles zusammenbricht.

Na ja, jetzt übertreibst aber; ich seh da noch enormen Spielraum und der wird auch genutzt werden wenn nötig.Ein Wirtschaftsraum der sich bei sich selbst verschuldet ist nie ein Problem(siehe Japan).
Gleiches gilt für jede Firma.Deshalb ist Fremdkapital nutzen richtig solange kein Erpressungspotential besteht.
Aber ich kenn ein Beispiel wo ein Mittelständler ein Auge auf einen Hof warf um ein Gestüt für die Frau zu schaffen und paar Monate später wurde der Hof zwangsversteigert nach Fälligstellung der Grundschulden, und aus Bullenmast wurde Pferdezucht, und der Bauer ging in Miete.
Ähnlich liefs bei Fa Holder. Der damalige Finanzchef hat mir die Geschichte mal detailliert erzählt. Das hätten die sich eine Woche vorher nicht vorstellen können.
Gruss Christian
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon CarpeDiem » Fr Dez 18, 2020 20:54

Englberger hat geschrieben:zumindest unser Chef Macron steuert da grad kräftig um.


Der kann umsteuern so viel er will, die Mentalität seiner Landsleute wird er nicht ändern. F gehört was die "Geschäfte vorbei an den Büchern " betrifft, absolut zu den Südstaaten. Es gibt da ein deutliches Gefälle von Nord nach Süd. Das wissen aber auch die Eliten in diesen Ländern, deshalb das etwas andere "System", wobei man nur Besteuerungs- bzw. Abgabenmessgrössen nimmt, die man im Griff hat.....!
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon Paule1 » Fr Dez 18, 2020 23:01

Da werde ich mir doch glatt auch noch einen Fendt kaufen müssen, auf Pump wie T5060 rät
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon T5060 » Fr Dez 18, 2020 23:06

Englberger hat geschrieben:Na ja, jetzt übertreibst aber; ich seh da noch enormen Spielraum und der wird auch genutzt werden wenn nötig.Ein Wirtschaftsraum der sich bei sich selbst verschuldet ist nie ein Problem(siehe Japan).
Gleiches gilt für jede Firma. Deshalb ist Fremdkapital nutzen richtig solange kein Erpressungspotential besteht.


@Lastenausgleich: Dieser würde schlagartig ein Abfliessen des Kapitals auslösen und die wirtschaftliche Stärke wäre nachhaltig und auf lange Zeit zerstört. Dieser wäre auch nur im gesamten Euroraum umsetzbar und damit politisch nie vereinbar. Also ist der Lastenausgleich nur eine Angst, die von der Finanzindustrie lanciert wird um ihren Schrott teuer zu verkaufen

@Kredit: Ist man erpreßbar, ist man alles los. Das war schon immer so. Deshalb gilt als gesunde Kreditobergrenze, die Summe des Vieh - und Umlaufvermögens. Projektfinanzierungen ( Haus oder Stall ) ruhen in sich und der Kapitaldienst hieraus sollte sich zu 75% aus dem neuen Projekt finanzieren. Gleichwohl kann es trotzdem immer mal zu Problemen beim Kapitaldienst kommen. Das muss man ernst nehmen und umgehend reagieren.
Hier sollte man sich nichts schön reden oder vertuschen. Da muss neu verhandelt werden oder es sind Assets flüssig zumachen.

@Paule : Verdient der FänT denn den Kapitaldienst ?
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon Botaniker » Fr Dez 18, 2020 23:23

Paule1 hat geschrieben:Da werde ich mir doch glatt auch noch einen Fendt kaufen müssen, auf Pump wie T5060 rät


Mit dem würde ich auch lieber quer durch Deutschland fahren als mit nem Güldner. (nix gegen Güldner :D)
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon marius » Do Jan 21, 2021 20:48

T5060 hat geschrieben:
@Lastenausgleich: Dieser würde schlagartig ein Abfliessen des Kapitals auslösen und die wirtschaftliche Stärke wäre nachhaltig und auf lange Zeit zerstört. Dieser wäre auch nur im gesamten Euroraum umsetzbar und damit politisch nie vereinbar. Also ist der Lastenausgleich nur eine Angst, die von der Finanzindustrie lanciert wird um ihren Schrott teuer zu verkaufen


Das GG mit Eigentum verpflichtet, Enteignung usw hab ich schon oft zitiert.

Aber nö, mit einer Immobilie die wie damals mit einer happigen Zwangshypothek belastet wird, kannst nicht fliehen.
Auch wird sowas vorher nicht groß angekündigt.
Gut, kommende Vermögensabgaben und Reichensteuern die nach der Wahl 2021, also spätestens 2022 kommen werden, betrifft nicht nur Immobilien sondern JEDEN Vermögenswert.
Wobei, wenn bei Immobilien der aktuelle Marktwert herangezogen wird ( wovon ich ausgehen würde ) wirds richtig teuer.
Das betrifft, wie schon mehrmals erwähnt auch Landwirrte mit Agrarland, allerdings werden Betriebsvermögen geringer besteuert.
Wer aber als Beispiel 50 ha Eigentum hat, mit knapp 4 Millionen Euro Marktwert + Hofstelle + Haus, sollte sich schonmal warm anziehen.
Der dt. Michl wird und muss lernen, dass diese aus dem Ruder laufenden Staatsausgaben und Weltrettung, finanziert werden muss.
Und das die Steuereinnahmen wegbrechen, die Ausgaben durch die Decke gehen, sollte jedem bekannt sein...
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon langholzbauer » Do Jan 21, 2021 20:58

Willst Du schon wieder allen Angst machen, damit sie ihre kriesensicheren Vermögenswerte schneller auf den Markt der Spekulanten werfen? :oops:

Egal wie solche Vermögensabgaben irgendwann eingeführt werden, wird es dabei ein Schonvermögen bzw.einen Sockelbetrag geben.

Ohne diese würde das System total zusammen brechen!
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon elchtestversagt » Fr Jan 22, 2021 8:58

Hab ich neulich aufgegriffen: Einen Lastenausgleich darf es erst geben, wenn der Staat keine anderen Möglichkeiten mehr hat, seine Staatsausgaben zu senken..Und davon sind wir noch meilenweit entfernt...
Marius, hast du deinen Acker nun erfolgreich verkauft?
Ach ja, Vermögensabgabe gibt es in fast keine Europäischen Land mehr. Denn bei vielen ist das vor den jeweiligen Gerichten gekippt worden, weil Vermögen nicht erfassbar sind, und es u.U. zu höheren Erfassungskosten als Einnahmen kommen kann.
Und Immobillienvermögen ( als auch Ackerland) werden in Deutschland schon besteuert, nennt sich Grundsteuer...
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon bauer hans » Fr Jan 22, 2021 9:57

marius ist für mich ein Defätist.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon Isarland » Fr Jan 22, 2021 10:05

bauer hans hat geschrieben:marius ist für mich ein Defätist.


Richtig....ich kenne einige solcher Schwarzseher.....das kommt vom auf der faulen Haut liegen. :lol:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon langholzbauer » Fr Jan 22, 2021 15:08

Das marius ernsthafte psychichsche Probleme hat, sollte doch jeder klar denkende erwachsene User hier begreifen können.
Es ist eben nicht so einfach, wie es sich viele vorstellen, als Bauernkind den Betrieb aufzugeben.
Da nützen selbst utopische Einkünfte aus anderen Geschäften wenig gegen die unterdrückten Schuldgefühle einerseits und die körperlichen Probleme andererseits.
Das abstrakte daran ist, dass körperliche Probleme auf treten, weil die metabolisch veranlagte Belastung nicht mehr abgerufen wird.
Ähnlich, wie bei Profisportlern, die am Ende der Laufbahn nicht richtig abtrainieren.

Wie ich schon öfter schrieb, scheint er sich durch seine schwarzmalerischen Beiträge hier die Rechtfertigung für seinen Ausstieg immer wieder neu bestätigen zu wollen.

@ Admins:
Entschuldigt bitte die Abschweifug vom Thema! :oops:
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Re: Abschaffung der Pauschalierung

Beitragvon Neuland79 » So Jan 24, 2021 13:30

langholzbauer hat geschrieben:Es ist eben nicht so einfach, wie es sich viele vorstellen, als Bauernkind den Betrieb aufzugeben.

Gefühlt hat es was von Höchststrafe, selber aufzuhören oder aufhören zu müssen, während andere weiter machen.
Ich find das überhaupt nicht schlimm, aber wie man sieht, sind persönliche Standards von Menschen sehr unterschiedlich.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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