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Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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556 Beiträge • Seite 18 von 38 • 1 ... 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21 ... 38
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon monserich » Fr Sep 15, 2023 21:13

Botaniker hat geschrieben:




Für den Lohn findet man ja nicht mal hier im Osten einen brauchbaren Traktoristen..
Das ist ja weniger als Mindestlohn.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Fr Sep 15, 2023 22:00

Etwas amüsiert war ich über die 6.000 € Ratenkredit zu 10 % Zinsen.
Wobei die 77.000 € Gewinn + der Lohn für Junior schon ein sehr gutes Ergebnis für die Betriebsgröße ist.
Trotz alledem waren die Wirtschaftsgebäude auch älter als 25 Jahre.

So rechnet mal eine Million Fremdkapital für neuen Stall sind heute 40.000 € Zinsen, als Annuitätendarlehen 25 - 30.000 €.
Da reicht der Gewinn nicht mehr, da muss man schon von der AfA leben.

Die ganze Tierwohl-Scheisse können die Freunde nun wohl vergessen, weil der wo es macht viel Geld verlieren wird.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Neuland79 » Sa Sep 16, 2023 19:43

Na liebe Landwirte, ihr müsst schon auch die geldwerten Vorteile (Auto, Wohnung) und die Schwarzgeldkasse mit einberechnen.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Sa Sep 16, 2023 19:55

Mit dem Schwarzgeld kann man dann die Putze für die faule Sau von Bäuerin bezahlen. Schwarz natürlich.

Gott seis gedankt, haben wir die fleißigen Bienchen aus der Großstadt. Im Idealfall bauen die ihren Fraß auch noch selber an. Völlig autark vom Klassenfeind auf dem Land.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Neuland79 » Sa Sep 16, 2023 20:21

Zieh in die Stadt. Dann hast du endlich ein entspanntes Leben.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Sa Sep 16, 2023 20:30

T5060 hat geschrieben:
Die ganze Tierwohl-Scheisse können die Freunde nun wohl vergessen, weil der wo es macht viel Geld verlieren wird.


Es kommt nicht oft vor aber ja, du hast völlig recht!
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Sa Sep 16, 2023 20:33

LUV4.0 hat geschrieben:Mit dem Schwarzgeld kann man dann die Putze für die faule Sau von Bäuerin bezahlen. Schwarz natürlich.



Schon befremdend, wenn ein angeblich erwachsener Mensch sich den Frust von der Seele schreibt und dabei ständig verbal ins Klo greifen muss. :lol:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Sa Sep 16, 2023 20:41

monserich hat geschrieben:
Für den Lohn findet man ja nicht mal hier im Osten einen brauchbaren Traktoristen..
Das ist ja weniger als Mindestlohn.


Er hatte doch gesagt, dass er auch einen Betrieb übernehmen kann und dass er den schönsten Beruf hat. Da bleibt dann der finanzielle Teil eher nachrangig.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Sa Sep 16, 2023 20:44

Schon befremdlich wenn ein angeblich intelligenter Mann keinen Sarkasmus erkennen kann. DWEWT, du hast ja erwiesenermaßen erhebliche Probleme im verstehen von Texten. Aber wenn du in diesem Thread etwas weiter zurück schaust, verstehst du vielleicht (!) den Zusammenhang.


@Neuland79, nein. Ich bleibe lieber hier und verprasse in meiner Rente das Schwarzgeld. In der Stadt werde ich nur dekadent. Du kennst das sicher.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Südheidjer » Sa Sep 16, 2023 21:27

Neuland79 hat geschrieben:Na liebe Landwirte, ihr müsst schon auch die geldwerten Vorteile (Auto, Wohnung) und die Schwarzgeldkasse mit einberechnen.

Kann man die private Wohnung bei Land- oder Forstwirtschaft steuerlich geltend machen?

Und Auto geht meines Wissens nach auch nur anteilig.

Und wenn du über Jahre keine Erlöse aus der Forst hast, dann unterstellt dir das FA Liebhaberei.
Aber Grundsteuer, BG-Beitrag (irre angestiegen), LWK-Beitrag, FBG-Beitrag, und und und...alles darfst du brav zahlen.

Und falls du doch mal Gewinne machst, dann kommt der Staat und hält die Hand auf.

Forst rechnet sich nur, wenn man die Flächen als Wertanlage sieht, die immer weiter im Preis steigen.

Oder man nimmt selber die Säge in die Hand.....und hat unterm Strich noch nicht mal Mindestlohn.

P.S. Wie macht man bei Landwirtschaft eigentlich Schwarzgeld? Kartoffelverkauf an der Straße wäre vielleicht 'ne Quelle.....aber sonst? In der Forst könnte man Schwarzgeld ggf. über Brennholzverkauf machen. Kackt dich einer an, dann haste die Betriebsprüfung anstehen.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Neuland79 » Sa Sep 16, 2023 22:03

LUV4.0 hat geschrieben:@Neuland79, nein. Ich bleibe lieber hier und verprasse in meiner Rente das Schwarzgeld. In der Stadt werde ich nur dekadent. Du kennst das sicher.

Schade, dabei ist es in der Stadt in einer Dreizimmerwohnung mit vier kleinen Kindern, selbstverständlich ohne Unterstützung und mind. 11h täglich außer Haus (8h Arbeit + 1h Pause + 2h Weg + Überstunden) zzgl. Hausarbeit, Kochen, Einkaufen, Kinderbetreuung (ach nein, die Kinder beschäftigen sich ja alleine und wollen morgens immer gerne unbedingt in den Kindergarten und kommen total glücklich zurück) so easy. Du könntest die Zeit so richtig genießen und müsstest nicht überlegen, wohin mit dem (Schwarz)Geld. Einfach Miete bezahlen und was sonst noch so anliegt.

@Südheidjer: nicht nur Kartoffeln am Straßenrand, wer kontrolliert denn die Einnahmen aus Eier- und Milchverkauf am Hof. Das Selbsternten von Früchten. Der kleine Fleck Garten, den man unter der Hand "bewirtschaften" lässt. Die kleinen Gefälligkeiten, die man schnell noch für den Freund mit erledigt, wenn man gerade eh am mähen ist. Der freiwillige Beitrag zur gemeinsamen Sauna, die kleine Führung für die Schulgruppe, das untervermietete Zimmer für den Studenten etc.pp.
Zuletzt geändert von Neuland79 am Sa Sep 16, 2023 22:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon bauer hans » Sa Sep 16, 2023 22:08

Südheidjer hat geschrieben:
P.S. Wie macht man bei Landwirtschaft eigentlich Schwarzgeld?

wer viel damit angibt,hat eh nix oder wird verpfiffen.
ein insider erzählte,es gäbe mitteilungen,denen auch nachgegangen würde.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Englberger » Sa Sep 16, 2023 22:10

Südheidjer hat geschrieben:Wie macht man bei Landwirtschaft eigentlich Schwarzgeld? Kartoffelverkauf an der Straße wäre vielleicht 'ne Quelle.....aber sonst? In der Forst könnte man Schwarzgeld ggf. über Brennholzverkauf machen. Kackt dich einer an, dann hast

Hallo,
hab 12 Jahre in D meine gesamte Produktion an Fleisch direktvermarktet. Da kann man ca 30% zur Seite bringen.Schlachtkörper wurden im Dorfschlachthaus nie gewogen. Und Kunden haben alle cash bezahlt.
Hatte eine einzige Anfrage vom Finanzamt um die Verkaufserlöse zu erläutern.Ich schrieb in Bio sind die Tiere mager wegen geringen Futtererträgen, einige sterben weil Geburtshilfe im Freiland schwierig ist, und wir keine Antibiotika einsetzten.20% kann man als unverkäuflich deklarieren; (Kunde abgesprungen,etc) Ein Tier assen wir selber, und so blieb kaum Verkaufsware übrig.
Das Finanzamt hat nie mehr nachgefragt und meine G+VRechnung jedes Jahr akzeptiert.
Gruss Christian
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Sa Sep 16, 2023 22:32

Schwarzgeld machen geht einfach, aber so zu wirtschaften, dass man das Schwarzgeld dann im Betrieb nicht braucht oder das Schwarzgeld wieder im Betrieb einzubringen, das ist die Kunst.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon bauer hans » Sa Sep 16, 2023 22:58

Englberger hat geschrieben:hab 12 Jahre in D meine gesamte Produktion an Fleisch direktvermarktet. Da kann man ca 30% zur Seite bringen.Schlachtkörper wurden im Dorfschlachthaus nie gewogen. Und Kunden haben alle cash bezahlt.

früher hat hier einer das auch so gemacht,morgens um 7 zur arbeit,nachmittags ab 16 bis 22.00 im betrieb.
der hatte dann vornehmlich wiesen für 1,50DM/m2 gekauft,nen neuen hof gebaut und noch häuser für 2 abgehende kinder.
arbeit ohne ende,mit anfang 70 krebs.
wir schaffen uns :mrgreen:
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