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Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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556 Beiträge • Seite 20 von 38 • 1 ... 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23 ... 38
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Südheidjer » So Sep 17, 2023 18:28

Wenn ich beim Milchbauern sehe, daß da täglich vielleicht 2-3 Kannen (Kännchen a 1-2 Liter) von Privatleuten abgeholt werden, dann sind das im Monat vielleicht 100 bis 150 Euro Einnahmen.
Ich gehe davon aus, daß das ganz normal als Barverkauf in den Büchern steht. Die Milch wird ja nicht geheim bei Nacht und Nebel verkauft mit Schweigegelübde.
Wenn ich dann durchrechne, was der Betrieb im Jahr an Umsätzen und Kosten haben wird, dann sind die paar Liter Milch im Direktverkauf Peanuts. Eher ein Service für Bürger aus dem Dorf, die direkt beim Landwirt kaufen möchten. So eine Art "Öffentlichkeitsarbeit pro Landwirtschaft".
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Sturmwind42 » So Sep 17, 2023 18:31

Was ist denn in der Stadt einfacher zu leben ? Niemals wollte ich da hin !
Ist mir schleierhaft warum es Menschen in die Stadt zieht.
Mir ist manchmal selbst "mein" Dorf zu gross .
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Südheidjer » So Sep 17, 2023 18:47

Stadt und Land, beides hat Vor- und Nachteile.

Auf dem Land ist z.B. die Mobilität ein immer größeres Problem bzw. ein immer größerer Kostenpunkt.
In der Stadt hat man jetzt sein 49,- Euro-Ticket und kann fröhlich so oft mit Bus und Bahn rumjuckeln, wie man will. Was hat vorher ein Monatsticket in der Stadt gekostet? 100,- Euro?
Auf dem Land kostet dich dein Auto schnell mal 250,- oder mehr im Monat.

Auf dem Land hat man vielleicht geringere Mieten bzw. geringere Kaufpreise für ein Eigenheim/Wohnung. Aber auch das wird teilweise schon unerschwinglich.

In der Stadt hat man mehr Auswahl an Jobs. Auf dem Land muß man beim Arbeitsplatzwechsel schnell mal die Kröte schlucken, 2 x 30 km täglich durch die Gegend zu juckeln....mit Auto! Viel Spaß dabei.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » So Sep 17, 2023 19:29

Die Vielfahrerei auf dem Land ist allerdings zu einem beträchtlichen Teil auch der Unfähigkeit zur Selbstorganisation geschuldet- Muss ich jeden Tag frische Brötchen und frisches Brot einkaufen? Wegen Nichtigkeiten wird da der PKW angeworfen. Das ginge auch anders. Schwierig wird es mit Kindern. Schule, Hort, Sport, Musizieren u.a.m., fordern viele gefahrene Kilometer. Die Geburtenrate sinkt schon wieder. Das Problem erledigt sich von selbst. :wink:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Botaniker » So Sep 17, 2023 19:41

Nun in der Stadt haste Kino, Theater, Oper, Gastronomie, Restaurants, Pubs, Ärzte jeglicher Couleur, Krankenhäuser, Pflegeheime, alle erdenkliche Therapeuten, ÖPNV, Taxis, E-Roller, Flughäfen, Bahnhöfe, Einzelhandel in allen möglichen Varianten, Apotheken Baumärkte, Parks, Mc Doof, WürgerKing, KFC, Pommesbuden und alles erdenkliche was ich vergessen habe. :prost:
Dennoch lebe ich lieber auf dem Dorf 15 Min von der nächsten Großstadt und 8 Min von der nächsten Mittelstand (35 tsd Einwohner groß) entfernt. :D
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon tyr » So Sep 17, 2023 20:31

Du darfst sowas gar nicht planen, denn es geht sowieso schief.... und gerade wenn man so einen halbfreien Tag geplant hat, besonders viel.... geht mir auch jedesmal so..
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » So Sep 17, 2023 20:58

Südheidjer hat geschrieben:Auf dem Land hat man vielleicht geringere Mieten bzw. geringere Kaufpreise für ein Eigenheim/Wohnung. Aber auch das wird teilweise schon unerschwinglich.


Uns reichen bald 25 qm incl. rollstuhlbefahrerer Dusche und funkgesteuerter Seilwinde an einer leichten Kranbahn, die uns ins Bett hebt :lol:

Mein Winterprojekt, statt Kranbahn tun es aber auch Laufschienen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Südheidjer » Mo Sep 18, 2023 0:37

T5060 hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:Auf dem Land hat man vielleicht geringere Mieten bzw. geringere Kaufpreise für ein Eigenheim/Wohnung. Aber auch das wird teilweise schon unerschwinglich.


Uns reichen bald 25 qm incl. rollstuhlbefahrerer Dusche und funkgesteuerter Seilwinde an einer leichten Kranbahn, die uns ins Bett hebt :lol:

Mein Winterprojekt, statt Kranbahn tun es aber auch Laufschienen

Könnte man nicht seinen Rückwagen umfunktionieren? Der hat doch auch meist einen Kran.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Mo Sep 18, 2023 6:24

Botaniker hat geschrieben:Nun in der Stadt haste Kino, Theater, Oper, Gastronomie, Restaurants, Pubs, Ärzte jeglicher Couleur, Krankenhäuser, Pflegeheime, alle erdenkliche Therapeuten, ÖPNV, Taxis, E-Roller, Flughäfen, Bahnhöfe, Einzelhandel in allen möglichen Varianten, Apotheken Baumärkte, Parks, Mc Doof, WürgerKing, KFC, Pommesbuden und alles erdenkliche was ich vergessen habe. :prost:


Deine Auflistung könnte man in zwei Gruppen aufteilen. Die eine Gruppe bedingt einen erheblichen Teil der Misere die wir flächendeckend haben, nämlich das Übergewicht und die gesundheitliche Beeinträchtigung und die andere Gruppe kämpft angeblich dagegen an, bzw. profitiert erheblich davon. Schönes Stadtleben! Trotzdem ist es ganz nett, sich gelegentlich in der Stadt aufzuhalten.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Mo Sep 18, 2023 6:40

Sturmwind42 hat geschrieben:Was ist denn in der Stadt einfacher zu leben ? .


Nahezu alles. Ob's schöner ist steht auf einem anderen Blatt. Das muss jeder für sich entscheiden. Ich sehe das ähnlich wie du.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Do Okt 05, 2023 19:05

Mir fiel kein passenderes Thema ein. Ein bewegtes Leben hat er wohl hinter sich.

https://www.agrarheute.com/land-leben/1 ... syqgrh38JA
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Do Okt 05, 2023 21:27

Dadurch dass viele Heimkehrer die große Welt sahen und das Vertriebene und Flüchtlinge von großen Höfen kamen,
hat die westdeutsche Landwirtschaft viel an Erfahrung hinzu gewonnen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon 240236 » Do Okt 05, 2023 21:45

LUV4.0 hat geschrieben:Mir fiel kein passenderes Thema ein. Ein bewegtes Leben hat er wohl hinter sich.

https://www.agrarheute.com/land-leben/1 ... syqgrh38JA
Da "Schos"(Georg) ist bis ins letzte Jahr noch mit dem Schlepper in den Wald gefahren und hat nach den Käferbäumen geschaut
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 06, 2023 8:01

T5060 hat geschrieben:Dadurch dass viele Heimkehrer die große Welt sahen und das Vertriebene und Flüchtlinge von großen Höfen kamen,
hat die westdeutsche Landwirtschaft viel an Erfahrung hinzu gewonnen


Sagst du nicht immer, dass nur Leute von kleinen Höfen Durchblick und Können mitbringen? :lol:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Neuland79 » Mo Okt 09, 2023 15:32

Es gibt doch noch Einnahmequellen für Schwarz...

Kühe zum Kuscheln
https://www.spiegel.de/deinspiegel/beso ... 81ba8c84af
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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