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Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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556 Beiträge • Seite 23 von 38 • 1 ... 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26 ... 38
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Mi Okt 11, 2023 7:11

Ja aber Tierärzte für Großvieh sind trotzdem rar. Bei uns kommt jetzt einer aus dem Nachbarkreis, bei den Pferden ist es auch katastrophal. Unsere langjährige Tierärztin hat aufgehört, die anderen völlig überlastet. Praktisch wenn man so Jemanden in der Familie hat.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Mi Okt 11, 2023 7:15

Sturmwind42 hat geschrieben: Tierschutz sieht anders aus als die neue GOT .


Vielleicht wird durch diese Gebühren aber auch das ausufernde Heimtierwesen wieder ein wenig gestutzt. Wenn man sich die oft verfetteten Hunde und Katzen anschaut, dann muss es in diesem Bereich, analog zum Nutztierwesen, Reglementierungen geben. Vielleicht kommen, durch erhebliche TA-Kosten, einige Wuffi- und Mautzhalter zur Einsicht, dass ein Leben ohne Hund und Katze auch möglich ist. Die Gebührensätze der GOT finde ich angemessen. Es liegt an jedem Tierhalter selbst, die Tierarztkosten z.B. durch Vorsorge/Kontrolle/Beobachtung zu reduzieren.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon tyr » Mi Okt 11, 2023 7:39

Die Preise für die bahndlung von Haustieren sind schon hoch. Töchterchens Lieblingskatze einmal kurz anschauen plus Entwurmungsspritze immerhin 70€.
An den Kleintieren verdienen die meisten Tierärzte sehr gut, deswegen machen sie es gerne. Die Leute geben irre Summen für Fifi und Co. aus, die sind nunmal Familienmitglieder, für viele die Einzigen...
Ich seh keinen vernünftigen Grund das zu reglementieren. Das es zu wenig Großviehärzte gibt, liegt nicht daran, das die Leute sich zu viele Hunde und Katzen halten, wir haben hier hausgemachte gesellschaftlich/strukturelle Probleme, wie in allen anderen Bereichen auch.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Neuland79 » Mi Okt 11, 2023 7:55

LUV4.0 hat geschrieben:Ja aber Tierärzte für Großvieh sind trotzdem rar. Bei uns kommt jetzt einer aus dem Nachbarkreis, bei den Pferden ist es auch katastrophal. Unsere langjährige Tierärztin hat aufgehört, die anderen völlig überlastet. Praktisch wenn man so Jemanden in der Familie hat.

In den USA scheint es ähnliche Entwicklungen zu geben. In der Doku geht es zwar um Hufschmiede, aber die Amish freuen sich über die geringe Konkurrenz der amerikanischen Jugend. Wie sie tierärztlich unterwegs sind, wäre auch mal interessant, denn sie lehnen ein Studium ja ab und müssen zu "ungläubigen" Ärzten gehen, wenn sie medizinische Hilfe brauchen.
https://www.youtube.com/watch?v=lDfPpn3u3og&t=950s
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Sturmwind42 » Mi Okt 11, 2023 8:25

DWEWT hat geschrieben:[

Vielleicht wird durch diese Gebühren aber auch das ausufernde Heimtierwesen wieder ein wenig gestutzt.
Wo bzw ab wann beginnt "ausufernd " ? Wer bestimmt die Grenze ?
in einen freien Land ,was wir ja alle wollen , soll doch ein jeder selbst entscheiden ob es sich ein HT hält oder nicht ! Die tierschutzrechtlichen Vorgaben mal vorausgesetzt .
Bin mir sicher das es in den Haushalten viel Tierleid durch falsch verstandene Tierliebe , falsche Fütterung , zu wenig oder zu kleiner Auslauf usw gibt ! doch das ist die private Wohnung , da kommt man nicht dran .

DWEWT hat geschrieben: Die Gebührensätze der GOT finde ich angemessen.
an dem Satz fehlt wahrscheinlich der Zusatz "für meinen Bereich " !
bei Rinderhaltung im tiefen Osten des Landes , halte ich die Aussage für gut möglich.
in den Ballungsräumen und in Heimtier und Pferdehaltung sieht das ganz anders aus ! Wahrscheinlich würdest du aus deinen Tagesschlappern kippen , würdest du eine entsprechende Rechnung sehen !
Leider macht die GOT keine und der TA wenig Unterschied zw Wohlstands und Nutzpferd.
und dann ist die GOT ja nach oben dehnbar wie ein Expander .

Angebot und Nachfrage würden hier reichen, es braucht keine Ordnung ! und wenn doch , dann fordere ich für alle anderen Dienstleistern u Produzenten auch eine Gebührenordnung .
oder was ist der Grund warum man TA besonders schützen muss ?
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Mi Okt 11, 2023 11:21

Sturmwind42 hat geschrieben:
Angebot und Nachfrage würden hier reichen, es braucht keine Ordnung ! und wenn doch , dann fordere ich für alle anderen Dienstleistern u Produzenten auch eine Gebührenordnung .
oder was ist der Grund warum man TA besonders schützen muss ?


Und was ist mit Rechtsanwälten, Humanmediznern, Notaren, Sachverständigen usw.?
btw: Das neue Abrechnungsverfahren meines TA weist jetzt, wenn ich das will, die Kosten für unterschiedliche Leistungen für ein Quartal/Halbjahr/Jahr aus. Da kam z.B. heraus, dass nur noch 14% der TA-Kosten für kurative Maßnahmen aufgewendet werden mussten.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Mi Okt 11, 2023 16:34

Und mit den veganen Super-Lupinen, das klappt auch nicht. Die Technologie haben jetzt die Australier

https://www.lebensmittelzeitung.net/ind ... enz-173931
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Todde » Mi Okt 11, 2023 17:48

Vegan boomt noch doller wie Bio :klug:
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Sturmwind42 » Mi Okt 11, 2023 18:45

DWEWT hat geschrieben:
Und was ist mit Rechtsanwälten, Humanmediznern, Notaren, Sachverständigen usw.?
was soll mit denen sein ? das sind natürlich alles recht notleidende Berufe , die müssen sich halt als Aufstocker melden wenn es nicht reicht .
Da kam z.B. heraus, dass nur noch 14% der TA-Kosten für kurative Maßnahmen aufgewendet werden mussten.
ja Wahnsinn ! dafür sollte man dir die eiserne Mistgabel am Sisalband verleihen . Oder hast du einen anderen Vorschlag ?
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Mi Okt 11, 2023 19:10

Sturmwind42 hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
Und was ist mit Rechtsanwälten, Humanmediznern, Notaren, Sachverständigen usw.?
was soll mit denen sein ? das sind natürlich alles recht notleidende Berufe , die müssen sich halt als Aufstocker melden wenn es nicht reicht .
Da kam z.B. heraus, dass nur noch 14% der TA-Kosten für kurative Maßnahmen aufgewendet werden mussten.
ja Wahnsinn ! dafür sollte man dir die eiserne Mistgabel am Sisalband verleihen . Oder hast du einen anderen Vorschlag ?


Wer über hohe Tierarztgebühren lamentiert, der sollte ganz einfach den Versuch unternmehmen TA-Kosten zu vermeiden. Vielleicht ist das jetzt aber doch etwas zu hoch? Nimm dir einfach etwas Zeit, den Beitrag richtig zu verstehen. :wink:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Mi Okt 11, 2023 19:11

Sturmwind42 hat geschrieben:ja Wahnsinn ! dafür sollte man dir die eiserne Mistgabel am Sisalband verleihen . Oder hast du einen anderen Vorschlag ?


Für den tut es auch ein Zopf aus Hanffasern. Den können die dann mit der Shisha rauchen ! :lol:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Botaniker » Do Okt 12, 2023 9:58

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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Do Okt 12, 2023 10:13

Und bei "quer" sehen mir junge Betriebsleiter, mir sehen nicht die Älteren, die altersbedingt aussteigen.
Danke Özdemir, Rukwied, Medien, ALDI, LIDL, EDEKA und REWE das habt ihr Klasse gemacht.

Stellt euch vor ihr wollt ein Würstchen essen, ihr bekommt aber keins, wollt dann eine Tomate naschen und müsst feststellen, dass die schon ein Chinese gefressen hat.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Do Okt 12, 2023 11:14

T5060 hat geschrieben:Und bei "quer" sehen mir junge Betriebsleiter, mir sehen nicht die Älteren, die altersbedingt aussteigen.
Danke Özdemir, Rukwied, Medien, ALDI, LIDL, EDEKA und REWE das habt ihr Klasse gemacht.



Mir wurde doch erst kürzlich hier erklärt, dass nur Alte aufhören, weil sie in die Rente gehen. Was denn nun? Oder wechseln jüngere Betriebsleiter lediglich vom HE in den NE, damit sie genug Kohle verdienen, um den Betrieb halten und den Schlepper auch weiterhin fahren zu können? Quasi arbeiten für die und in der Landwirtschaft. :lol:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Do Okt 12, 2023 11:28

Du musst mal die Gabe entwickeln aus den vielen Infos die du hier im Landtreff, im Leben, aus der Vergangenheit und den vielen anderen Medien erhältst, einen Median zuermitteln.
Das Ganze ist nicht statisch, sondern im Fluß. Das ist in etwa wie der Bauer das Wetter aktuell und die nächsten Tage einschätzt. Wie entscheidest du denn wenn du am Auto fahren bist ?
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