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Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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556 Beiträge • Seite 25 von 38 • 1 ... 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28 ... 38
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Fr Okt 13, 2023 18:32

Hast du nicht genug zu tun mit deiner rot/grünen Koalition in Bayern? :lol:

Überlass das denken doch lieber den Ponys. Die haben den größeren Kopf :).
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Neuland79 » Fr Okt 13, 2023 18:33

Bitte nicht schrumpfen, dann lieber ein paar Zelte im Garten aufbauen und den Städtern Kuhkuscheln, Katzencafe, Heuhotel und Sauna anbieten.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Fr Okt 13, 2023 18:41

Populistischer Dummsprech ist das. Immer wenn einer was sagen will, aber nichts zu sagen hat, kommt sowas dabei raus. Bei topagrar ist man da genau richtig. Die Anzahl der Betriebe schrumpft sowieso. Hier im Ort waren früher 9 Vollerwerbsbetriebe. Heute sind es noch 4. In 50 Jahren macht einer alles alleine vom Schreibtisch aus.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon 210ponys » Fr Okt 13, 2023 18:50

LUV4.0 hat geschrieben:Populistischer Dummsprech ist das. Immer wenn einer was sagen will, aber nichts zu sagen hat, kommt sowas dabei raus. Bei topagrar ist man da genau richtig. Die Anzahl der Betriebe schrumpft sowieso. Hier im Ort waren früher 9 Vollerwerbsbetriebe. Heute sind es noch 4. In 50 Jahren macht einer alles alleine vom Schreibtisch aus.

Interessant wen ein Teilzeit Bauer vom Vollerwerb träumt!
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Sturmwind42 » Fr Okt 13, 2023 18:50

Neuland79 hat geschrieben:Bitte nicht schrumpfen, dann lieber ein paar Zelte im Garten aufbauen und den Städtern Kuhkuscheln, Katzencafe, Heuhotel und Sauna anbieten.
Mir wurde erst Nacktreiten für Nudisten und solche die es werden wollen nahe gelegt , aber ich mag das gar nicht alles sehen was es da zu sehen gibt ! oder geht das auch vom Schreibtisch aus ?
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 13, 2023 18:53

LUV4.0 hat geschrieben:Heute sind es noch 4. In 50 Jahren macht einer alles alleine vom Schreibtisch aus.


Genau das sagt Balmann doch. :wink:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon farmerpirat » Fr Okt 13, 2023 18:57

[Also ich tue mich etwas schwer mit dem Artikel von Herrn Prof. Balmann. Erstmal würde ich ein Ende dieses Subventionierungsystems begrüßen. Subventionen bekommen immer die falschen pflegte mein Lehrherr zu sagen.

Das Mitarbeiter deutlich schwieriger zu finden sein werden, dem kann man gut aktiv begegnen, z.B. durch Anwerben und attraktive Arbeitsbedingungen. Bäckereien z.B. tuen dies ja schon durch bessere Arbeitszeiten. Das ist ja nichts unveränderliches.

Das kleine Betriebe sich neue Technologien schwieriger erschließen stimmt im Moment, da vieles noch neu und entsprechend teuer ist. In Zukunft könnte sich dies ändern wie es das bei Computern , Smartphones z.B. getan hat( und in was für einer Geschwindigkeit) und bietet ebenso kleinen Betrieben Chancen. Drohnen, Roboter alles schon in den Baumärkten etc zu finden.

Was meint er genau mit "ruinöse Konkurrenz"? Meine Nachbarn sind von den selben Problemen abhängig wie ich.

Ohne Förderung sind, vermute ich, sehr viele Betriebe unrentabel bei diesen Rahmenbedingungen.
Von Rahmenbedingungen kein Wort, fallen die Subventionen weg und alle Auflagen durch den Grundantrag sind einfach so verpflichtend ohne das man aussteigen kann?

Da blickt wieder jemand tief in die Glaskugel. Meiner Meinung nach ist ein sehr große Vielfalt an Betrieben erstrebenswert. Der Herr Prof stellt sich, wie es für mich aussieht, eher eine Handvoll BigPlayer in den Händen von Aldi, Lidl und Investoren vor und wie solche Akteure agieren kennen wir ja schon, auf jeden Fall nicht im Sinne des Gemeinwohles
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Rohana » Fr Okt 13, 2023 18:59

DWEWT hat geschrieben:Für die Ewiggestrigen gibt es jetzt einen Adrenalinstoß auf Topagrar. "Es gibt kein Recht darauf, Landwirt zu sein", lautet ein Betrag, der die Meinung von Prof. Balmann wiedergibt. Er ist für eine Reduzierung des Agrarbereichs durch ein Gesundschrumpfen, begleitet durch z.B. den Abbau von Subventionen. Endlich bringt es mal jemand auf den Punkt.

Natürlich gibt es genauso wenig das Recht darauf Landwirt zu sein wie das Recht auf billiges Essen.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 13, 2023 19:05

Rohana hat geschrieben:Natürlich gibt es genauso wenig das Recht darauf Landwirt zu sein wie das Recht auf billiges Essen.


Balmann bezieht den Titel auf z.B. Subentionsempfang, Privilegien und andere Vergünstigungen.
Das billige Essen ist zwar nicht gesetzlich verankert, darf aber allgemein als garantiert betrachtet werden, weil es sonst vorbei ist mit der Ruhe für unsere Politiker.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Fr Okt 13, 2023 19:22

210ponys hat geschrieben:Interessant wen ein Teilzeit Bauer vom Vollerwerb träumt!



Nee nix Teilzeit, nach über 40 Jahren Vollerwerb jetzt Rentner. Den Hof macht die nächste Generation, auch im Vollerwerb. Die packt lieber an und weint nicht so viel wie die Nachkommen von deinem Vater :wink:.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Okt 13, 2023 19:26

Leider schreibt er nicht, wie klein der Agrarsektor werden soll. Dürfte aktuell noch 85% der benötigten Agrargüter liefern. So Richtung 65% dürfte er die nächsten 25 Jahre wohl „gesundschrumpfen“.
Ich bin übrigens der Meinung, dass man staatliche Zahlungen generell hinterfragen soll. Was sollen gesellschaftlich erwünschte Leistungen sein? Umfrageergebnisse der Heinrich Böll Stiftung? Und wenn sich deutsche Bioprodukte nicht rechnen, können wir die genauso gut importieren, wie alles andere. Das würde wirklich viele völlig überflüssige Jobs einstampfen und Arbeitskräfte für sinnvollere Aufgaben freisetzen.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Fr Okt 13, 2023 20:17

meyenburg1975 hat geschrieben:Und wenn sich deutsche Bioprodukte nicht rechnen, können wir die genauso gut importieren, wie alles andere. Das würde wirklich viele völlig überflüssige Jobs einstampfen und Arbeitskräfte für sinnvollere Aufgaben freisetzen.


Dann müsste ja DWEWT den Rittergutsbesitzern, Domänenpächtern, Dr.Ing.agr. und Schlüterfahrern im Altersheim das Papier zum Defäktieren falten und darreichen. :lol: :lol: :lol:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Manfred » Fr Okt 13, 2023 20:27

Neuseeland ist diesen Weg gegangen. Es gäbe natürlich aufgrund der über Jahrzehnte angehäuften Fehlentwicklungen massive Verwerfungen in der Agrarstruktur, aber letztlich würde sich wieder ein funktionierendes System herausbilden.
Auf den besseren Standorten würde sich wohl abgesehen von den Flächen- und Pachtpreisen nicht viel ändern. Auf den geringeren Standorten wäre m.E. eine komplette Neuausrichtung nötig. Da wären in vielen Regionen wirtschaftlich nur noch verschiedenen Formen der Weideviehhaltung auf arrondierten Flächen darstellbar. Das beißt sich mit der zersplitterten Eigentumsstruktur und der öffentlichen Feinerschließung, die dann nicht mehr tragbare Kosten bedingen.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon 210ponys » Sa Okt 14, 2023 6:06

LUV4.0 hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:Interessant wen ein Teilzeit Bauer vom Vollerwerb träumt!



Nee nix Teilzeit, nach über 40 Jahren Vollerwerb jetzt Rentner. Den Hof macht die nächste Generation, auch im Vollerwerb. Die packt lieber an und weint nicht so viel wie die Nachkommen von deinem Vater :wink:.

Soso und dich kann man nirgends brauchen, drum hängst hier dauernd rum :mrgreen:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Sa Okt 14, 2023 6:32

Ich arbeite nur noch wenn ich Lust habe. Auf wirtschaftlich gut geführten Höfen kann man sich Arbeitnehmer leisten. Da müssen Oma und Opa nicht umsonst mitarbeiten, wie DWEWT jetzt sagen würde :wink:. Und damit hat er nicht mal Unrecht.
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