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Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 14, 2023 6:54

meyenburg1975 hat geschrieben: Und wenn sich deutsche Bioprodukte nicht rechnen, können wir die genauso gut importieren, wie alles andere.


Nicht aktuell informiert? Das ist doch eh schon gelebte Praxis.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon 210ponys » Sa Okt 14, 2023 7:12

LUV4.0 hat geschrieben:Ich arbeite nur noch wenn ich Lust habe. Auf wirtschaftlich gut geführten Höfen kann man sich Arbeitnehmer leisten. Da müssen Oma und Opa nicht umsonst mitarbeiten, wie DWEWT jetzt sagen würde :wink:. Und damit hat er nicht mal Unrecht.

wer gut Gewirtschaftet hat bekommt soviel Rente, das er auf die Peanuts von gut geführten Höfen gar nicht angewiesen ist! Aber manchem Lebenskünstler fällt es erst ein wen die Brotdose leer ist :roll:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 14, 2023 7:29

210ponys hat geschrieben:wer gut Gewirtschaftet hat bekommt soviel Rente, das er auf die Peanuts von gut geführten Höfen gar nicht angewiesen ist! Aber manchem Lebenskünstler fällt es erst ein wen die Brotdose leer ist :roll:


Mit Verlaub aber das ist ziemlicher Unfug. Wer gut gewirtschaftet hat und privat vorgesorgt hat, der hat vielleicht eine auskömmliche Altersversorung. Wenn man sich den ökonomischen Verlauf der letzten 40 Jahre in der Landwirtschaft ansieht, dann hat es immer im Wechsel gute und z.T. auch sehr schlechte Zeiten gegeben. Rücklagen aus guten Zeiten sind oft für die Überbrückung der schlechten Zeiten draufgegangen. Viele hatten auch Probleme den Betrieb überhaupt halten zu können. In welchem Produktionsbereich sind über längere Zeitstrecken so gute Bedingungen gewesen, dass der Betriebsleiter eine angemessene Zusatzversorgung hätte aufbauen können? Investitionen in den Betrieb, hatten da oft Vorrang. Die ldw. Altersrente ist nur als Teilversorgung gedacht. Der Rest muss aus der Verpachtung der Eigentumsflächen kommen. Da liegt die Größe in D. bei 14,8ha je Betrieb. Selbst wenn es da 1000€/ ha gibt, was komplett illusorisch ist, kommen gerade man gut 20 Tsd.€ im Jahr zusammen. Oft ist es nicht einmal die Hälfte. Wer soll davon leben können?
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Sa Okt 14, 2023 7:51

210ponys hat geschrieben:wer gut Gewirtschaftet hat bekommt soviel Rente, das er auf die Peanuts von gut geführten Höfen gar nicht angewiesen ist! Aber manchem Lebenskünstler fällt es erst ein wen die Brotdose leer ist :roll:


Ich weiß nicht warum du in meine Texte immer irgendwas hinein interpretierst, was ich überhaupt nicht geschrieben habe! Ich bin kein Lebenskünstler, ich bin Rentner. Für meine Rente komme ich allerdings ausschließlich selbst auf. Meine Kinder müssen weder mich, noch meine Frau finanziell unterstützen.

Ich habe mir sogar erlaubt, einen Bungalow für meine Frau und mich zu bauen. Als Alterssitz. Auch ohne, dass mein Sohn finanziell tätig werden musste! :wink:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Qtreiber » Sa Okt 14, 2023 7:53

DWEWT hat geschrieben:14,8ha je Betrieb

DWEWT hat geschrieben:1000€/ ha

DWEWT hat geschrieben: gut 20 Tsd.€

interessante Rechnung.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Sa Okt 14, 2023 7:56

DWEWT hat geschrieben:
Mit Verlaub aber das ist ziemlicher Unfug. Wer gut gewirtschaftet hat und privat vorgesorgt hat, der hat vielleicht eine auskömmliche Altersversorung. Wenn man sich den ökonomischen Verlauf der letzten 40 Jahre in der Landwirtschaft ansieht, dann hat es immer im Wechsel gute und z.T. auch sehr schlechte Zeiten gegeben. Rücklagen aus guten Zeiten sind oft für die Überbrückung der schlechten Zeiten draufgegangen. Viele hatten auch Probleme den Betrieb überhaupt halten zu können. In welchem Produktionsbereich sind über längere Zeitstrecken so gute Bedingungen gewesen, dass der Betriebsleiter eine angemessene Zusatzversorgung hätte aufbauen können? Investitionen in den Betrieb, hatten da oft Vorrang. Die ldw. Altersrente ist nur als Teilversorgung gedacht. Der Rest muss aus der Verpachtung der Eigentumsflächen kommen. Da liegt die Größe in D. bei 14,8ha je Betrieb. Selbst wenn es da 1000€/ ha gibt, was komplett illusorisch ist, kommen gerade man gut 20 Tsd.€ im Jahr zusammen. Oft ist es nicht einmal die Hälfte. Wer soll davon leben können?


Du meinst du hast dir ein Rittergut gekauft, um dann im Alter auf entsprechende Pachteinnahmen zu hoffen, weil mit dem Rittergut nicht ausreichend Einkommen erwirtschaftet werden konnte? Oder ist das wieder nur bei deinen Kollegen so? :)

Ich kenne auch Kollegen, die Leben von der Hand in den Mund. Aber, dass es die letzten Jahrzehnte nicht möglich war für's Alter zu sorgen halte ich für ein Gerücht. Wäre das in meinem Fall so gewesen, hätte ich die Flächen verpachtet und ein Angestellten Verhältnis angestrebt.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 14, 2023 8:21

Qtreiber hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:14,8ha je Betrieb

DWEWT hat geschrieben:1000€/ ha

DWEWT hat geschrieben: gut 20 Tsd.€

interessante Rechnung.


Dass dir als Außenstehendem einige ldw. Fakten nicht bekannt sind, ist natürlich klar. Aber dass 14,8 x 1000 knapp 15 Tsd.€ ausmachen, die dann noch mit 12 x gut 600€ ldw. Altersrente aufgestockkt werden, dann zu meiner ca-Gesamtsumme führen, sollte man auch ohne ldw. Kenntnisse nachvollziehen können.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Qtreiber » Sa Okt 14, 2023 8:25

DWEWT hat geschrieben:]

Dass dir als Außenstehendem einige ldw. Fakten nicht bekannt sind, ist natürlich klar. Aber dass 14,8 x 1000 knapp 15 Tsd.€ ausmachen, die dann noch mit 12 x gut 600€ ldw. Altersrente aufgestockkt werden, dann zu meiner ca-Gesamtsumme führen, sollte man auch ohne ldw. Kenntnisse nachvollziehen können.

Glücklicherweise musste ich mich noch nie mit der Höhe der ldw. Altersrente auseinandersetzen. Warum sollte ich als Außenstehender das auch tun?
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 14, 2023 8:26

LUV4.0 hat geschrieben:
Ich kenne auch Kollegen, die Leben von der Hand in den Mund. Aber, dass es die letzten Jahrzehnte nicht möglich war für's Alter zu sorgen halte ich für ein Gerücht. Wäre das in meinem Fall so gewesen, hätte ich die Flächen verpachtet und ein Angestellten Verhältnis angestrebt.


Ich war vom 14,8ha-Eigentumsbetrieb ausgegangen, nicht vom noch soeben dreistelligen ha-Betrieb im Becken.
Übrigens hat die durchschnittliche Eigentumsfläche sich in den vergangenen 40 Jahren nur geringfügig geändert. Der geringe Anstieg fälltvor allem in die Nachwendezeit.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 14, 2023 8:28

Qtreiber hat geschrieben:
Glücklicherweise musste ich mich noch nie mit der Höhe der ldw. Altersrente auseinandersetzen. Warum sollte ich als Außenstehender das auch tun?


Die ldw. Altersversicherung/-rente ist ein Landwirteprivileg. :wink:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon 210ponys » Sa Okt 14, 2023 8:48

LUV4.0 hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:




Ich habe mir sogar erlaubt, einen Bungalow für meine Frau und mich zu bauen. Als Alterssitz. Auch ohne, dass mein Sohn finanziell tätig werden musste! :wink:

aha... ist ja heute keine Seltenheit das manche die Schulden bis ins hohe Rentenalter tilgen. Und manche vererben sie noch weiter :roll:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Sa Okt 14, 2023 8:55

Ist mir neu, dass ich mit dir über meine finanzielle Situation gesprochen habe. Ich habe und vererbe aber keine Schulden. Im Gegenteil.

Ich würde an deiner Stelle einfach überhaupt nichts mehr schreiben. Es wird nicht besser.. :). Recherchiere lieber nochmal bezüglich Landtagswahlen in Bayern, da bist du erstmal beschäftigt.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » Sa Okt 14, 2023 8:57

DWEWT hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:
Glücklicherweise musste ich mich noch nie mit der Höhe der ldw. Altersrente auseinandersetzen. Warum sollte ich als Außenstehender das auch tun?


Die ldw. Altersversicherung/-rente ist ein Landwirteprivileg. :wink:


Ob das nun als Privileg anzusehen ist?
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Sa Okt 14, 2023 9:49

LUV4.0 hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:
Glücklicherweise musste ich mich noch nie mit der Höhe der ldw. Altersrente auseinandersetzen. Warum sollte ich als Außenstehender das auch tun?


Die ldw. Altersversicherung/-rente ist ein Landwirteprivileg. :wink:


Ob das nun als Privileg anzusehen ist?


Du musst den Begriff Landwirte + Privileg im Zusammenhang sehen, dann erklärt das auch die Alterskasse.
Der größte Betrug bundesweit an einer Bevölkerungsgruppe.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Qtreiber » Sa Okt 14, 2023 11:36

DWEWT hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:
Glücklicherweise musste ich mich noch nie mit der Höhe der ldw. Altersrente auseinandersetzen. Warum sollte ich als Außenstehender das auch tun?


Die ldw. Altersversicherung/-rente ist ein Landwirteprivileg. :wink:


Eben. Deshalb also: WARUM sollte ich mich damit beschäftigen?
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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