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Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » So Okt 29, 2023 11:29

Sehr kurios alles. Wer nichts wird wird Wirt oder wie war das? Ist auch schon mancher dran gescheitert. Anderseits kann man so nahe an München mit so ziemlich allem Geld machen.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon DWEWT » So Okt 29, 2023 12:17

Sturmwind42 hat geschrieben:

Klar ein Isar hätte jetzt fett beigegeben und wie immer noch was drauf gepackt , und sicher wieder mehrere gefunden, die ihm das 1:1 abkaufen! selbst jetzt noch , nach dem er sich selbst durch Lügen abgeschossen hat ! wie naiv kann man sein ?


Isarland, alias Freisinger, ist sicher ein streitbarer Kollege. Auch sein Motto war: Hart in der Sache und verbindlich im Ton. Dass bei ihm immer alles gut geklappt hat? Geschenkt! Dass du allerdings jetzt noch nachtrittst, ist unterste Schublade! Warum hast du ihn nicht beizeiten zur Rede gestellt? Hattest du keine Traute? Fiese Tour!
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon LUV4.0 » So Okt 29, 2023 12:24

Was habt ihr denn immer mit Isarland? Der hat doch da unten in der Ecke auch eine Gut laufende Direktvermarktung. Habe mich nur gewundert, dass er garnicht mehr aktiv ist.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon 240236 » So Okt 29, 2023 12:48

LUV4.0 hat geschrieben:Sehr kurios alles. Wer nichts wird wird Wirt oder wie war das? Ist auch schon mancher dran gescheitert. Anderseits kann man so nahe an München mit so ziemlich allem Geld machen.
Was ist da kurios? Dieses Hofkonzept finde ich bei dieser Lage ganz in Ordnung. Das läuft auch bei denen. Kenne den Landwirt sogar persönlich
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » So Okt 29, 2023 12:50

LUV4.0 hat geschrieben:Sehr kurios alles. Wer nichts wird wird Wirt oder wie war das? Ist auch schon mancher dran gescheitert. Anderseits kann man so nahe an München mit so ziemlich allem Geld machen.


Ja du musst aber bodenständig und zuverlässig sein. In München muss man auf die Schuhe gucken und nicht auf die Uhr am Handgelenk. Die Uhr könnte geliehen sein.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Sa Dez 02, 2023 2:21

Gerade mal ein wenig Bewirtschaftungskosten bei sehr großen Schlaggrößen gerechnet mit aktuell größter Technik für Mitteleuropa.

Also ab 60 ha Schlaggröße wird es nicht mehr weniger, sondern ab da leicht mehr. Die negativen Randeffekte und der Vorgewendeanteil sinkt zwar noch, die Deformation ist egal,
aber der interne Feldverkehr steigt an. Die den aktuell größten Arbeitsbreiten ist ab 8 ha Schlaggröße, die Schlagform entscheidender als die Schlaggröße.

Beim Grünland tritt der Effekt erst um die 16 ha ein.

So wollte niemand wissen, ich wollte es los werden und DWEWT glaubt es sowieso nicht. :lol: n8
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon tyr » Sa Dez 02, 2023 8:06

rechteckige Feldformen dieser Größenordnung gibts allerdings in Eurasien nur in der Ukraine, Russland udn Kasachstan...
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Sa Dez 02, 2023 12:05

tyr hat geschrieben:rechteckige Feldformen dieser Größenordnung gibts allerdings in Eurasien nur in der Ukraine, Russland udn Kasachstan...


Und wenn mehrere Schläge von um 4 - 10 ha in räumlicher Nähe liegen ohne das viel umgerüstet werden muss, ist es auch egal
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon tyr » Sa Dez 02, 2023 12:45

Es ist aber, aus phytosanitärer Sicht, nicht gesund, allzuviele große Schläge mit der selben Frucht zu bestellen.
Möglicherweise ist das der Grund, warum bei uns dieses Jahr der Raps so kümmerlich aufgelaufen ist, die Kolchosen hatten letztes Jahr alle Flächen links von der Hauptstraße bis zum Horizont mit Raps zugepflastert, mehrere hundert Hektar, in Spekulation auf den kolportierten Ölmangel, dieses Jahr links der Haupstraße, und prompt arbeitet dieses Jahr, laut Aussagen eines Agraringeneurs, irgendein Schädling an den Keinlingen, der sich vermutlich letztes Jahr ausgiebig vermehren konnte....
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon langholzbauer » Sa Dez 02, 2023 12:48

tyr hat geschrieben:rechteckige Feldformen dieser Größenordnung gibts allerdings in Eurasien nur in der Ukraine, Russland udn Kasachstan...

Bei den modernen Arbeitsbreiten der Großtechnik spielen spitzwinklige Wendemanöver keine besondere Rolle mehr.
Selbst, wenn einige jungen Fahrer das nicht mehr einschätzen können, machen die Spurführungssysteme das doch schon sehr effektiv.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon tyr » Sa Dez 02, 2023 12:56

Wenn ich das hier bei der Kolchose so beobachte, werden die "spitzen Ecken" meist nur zerfahren. Vor allem die Quadtrucks bei engen Wendungen viel schaden, was ja in den Sechzigern der Hauptgrund war, auf Kettenfahrzeuge zu verzichten...
Aber um diese ging es gar nicht, sondern war eine Antwort auf T5060 lange Vorgewende bei unregelmäßigen Großschlägen, womit er Recht hat...
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon langholzbauer » Sa Dez 02, 2023 13:57

Ich ging zwar jetzt noch von Radtraktoren aus.
Aber ein Quadtrack mit 8- 16 m AB an 4 Gummiraupen ist halt schon ein gewaltiger Unterschied zum KS 30 mit kaum 2 m AB an zwei 3m langen Stahlkettenlaufwerken. :wink:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon tyr » Sa Dez 02, 2023 14:01

Wo soll der grundsätzliche Unterschied sein? Beide unterliegen der selben Physik...
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Südheidjer » Sa Dez 02, 2023 14:23

T5060 hat geschrieben:Gerade mal ein wenig Bewirtschaftungskosten bei sehr großen Schlaggrößen gerechnet mit aktuell größter Technik für Mitteleuropa.

Also ab 60 ha Schlaggröße wird es nicht mehr weniger, sondern ab da leicht mehr. Die negativen Randeffekte und der Vorgewendeanteil sinkt zwar noch, die Deformation ist egal,
aber der interne Feldverkehr steigt an. Die den aktuell größten Arbeitsbreiten ist ab 8 ha Schlaggröße, die Schlagform entscheidender als die Schlaggröße.

Beim Grünland tritt der Effekt erst um die 16 ha ein.

Da wäre mal interessant, das in eine mathematische Formel zu pressen mit den Variablen Schlaggröße, Schlagform (krumm, abfallendes Gelände etc.), Arbeitsbreite der verschiedenen Maschinen (daraus müßten sich ja Pesonalbedarf etc. ergeben), Frucht...usw.

OT: KS30 vom langholzbauer-Beitrag sagte mir nichts. Das ist ein Raupenschlepper aus DDR-Produktion.

https://de.wikipedia.org/wiki/KS30

Dazu fand ich dann noch einen interessanten Beitrag im Forum zum Landwirtschaftssimulator bzgl. DDR-Traktorenproduktion:

https://forum.giants-software.com/viewtopic.php?p=718264

Ich glaube auf der Internetseite sind noch andere Beiträge vom "Ingo1912" zu finden über andere Traktoren/Traktorenhersteller und ihre Geschichte.
Vielleicht für den ein oder anderen mal schön bei diesem Wetter durchzuschmökern.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Sa Dez 02, 2023 15:28

Südheidjer hat geschrieben:Da wäre mal interessant, das in eine mathematische Formel zu pressen mit den Variablen Schlaggröße, Schlagform (krumm, abfallendes Gelände etc.), Arbeitsbreite der verschiedenen Maschinen (daraus müßten sich ja Pesonalbedarf etc. ergeben), Frucht...usw.


Es gibt da Versuche vom BMF/BIMA/DEGES (LandR_19) das in einem vereinfachten Verfahren darzustellen. SPRENGNETTER versucht das mit Korrelationseffizienten. Vor 15-50 Jahren machte man zu dem Thema noch universitäre Fahrversuche und stoppte Fahhrzeitverzögerungen und Wendevorgänge, heute nimmst Kaufpreisdaten, GPS-Daten vom Trecker sowie Satelliten und Exceltabellen.
Ich finde die Daten dazu sollten jährlich einmal aktualisiert zur Verfügung gestellt werden, das will der Staat aber nicht.

Ich habe vor 5 Jahren fast ein Erdbeben ausgelöst als ich im Zuge der Neufassung der LandR19 die Frage der Einbeziehung von Erosionsklassen und Uferrandstreifen stellte....
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